Noch ein paar Zusatz-Infos:
Die Modelle bis zum 103 A-0 rollten auch auf teilbaren Fegen, jedoch mit 3 bzw. 4 Befestigungslöchern.
Ab dem 103 A-1 bis zu den 103 A-2 Modellen, die noch eine Teleskop- Vorderradgabel hatten,
wurden einteilige Tiefbettfelgen verwendet, die auch für schlauchlose Reifen gedacht waren.
( Ich montiere auf diese Tiefbettfelgen nur noch schlauchlose Reifen)
Erst mit der Einführung der Vorderrad-Schwingengabel an den späten 103 A-2 ab FG-Nr. 0255 601 wurde
wieder auf teilbare Felgen, aber mit schwächeren Radbolzen (M8 statt M10) umgerüstet.
Auch die 125er/150er Zweitaktroller von Heinkel wurden damit ausgestattet.
Achtung!!
Im Gegesatz zu den M10er Radmuttern mit Zentrierkegel ( 60 Nm ) dürfen die
M8er Radmuttern an der
Fünflochnabe nur mit
30 Nm angezogen werden !
Viele vergessen am Hinterrad auch die Stützbleche, die bei teilbaren Felgen zwischen Felge und Radmuttern
(handelsübliche Hutmuttern) geklemmt werden müssen
Oft werden auch die Muttern der Felgenschrauben auf die Seite der Radmuttern gelegt, sodass es passieren
kann, dass ein technisch unerfahrener Heinkelpilot zur Reifendemontage alle 10 Muttern löst und ihm dann
im schlimmsten Fall beide Felgenhälften um die Ohren fliegen
Auf Deinem ersten Foto dieses Beitrags sind die Felgenschrauben richtig montiert
(zumindest kann ich eine erkennen)
Beim nachträglichen Umrüsten der Felgen müssen natürlich auch die Bremsnaben, der Reserveradträger und
der Gepäckträger entsprechend ausgetauscht werden

Falls Du mit dem Gedanken spielst.