Öl tropft aus dem Motor

Motor-Vergaser-Antrieb
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andiausdemtal
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Öl tropft aus dem Motor

Beitrag von andiausdemtal »

Hallo,

habe den Heinkel fahrbereit gekauft. Motor lief, ohne zu tropfen. Nach fast einem Jahr der Renovierung von Fahrwerk u.a. (ohne den Motor anzurühren) habe ich nun Öl einfüllen wollen und musste zusehen, wie es quasi sofort anfing, zu tropfen. Woran kann es liegen, daß das Öl nahe der rechten Motoraufhängung austritt? Ist das eine bekannte Schwachstelle? Kann ich da etwas abdichten oder muss ich den Motor zerlegen? :?

Bild

Während ich auf Antwort hoffe, gehe ich schon mal wieder in die Garage und nehm das Öl auf. Also, bis später,
Andreas
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DER-SCHRAUBER
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Beitrag von DER-SCHRAUBER »

Hallo Andreas,

ja ist bekannt..

Also Deckel abnehmen und um die Schraube als auch dieFläche darum z.b. mit Dirko(ht) bestreichen, Deckel drauf fertig Schrauben zu fertig.

Gruß Markus
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Bernd Hünten
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Beitrag von Bernd Hünten »

Hallo Andreas,
zusätzlich empfehle ich eine Unterlegscheibe aus Alu und eine selbstsichernde Mutter. Ist der Stehbolzen etwa weich?
Gruß
Bernd
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.
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Stephan Tödt
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Undichtigkeit

Beitrag von Stephan Tödt »

Hallo Andi
Ein öliger Motor ist doch schön, dann gammelt er im Winter wenigstens nicht und beim Fegen staubt es nicht so in der Garage.

Nein im ernst, ich hoffe die Undichtigkeit ist wirklich nur die Schraube, denn sonst werden es die O-Ringe der Schwingenlager sein.
Mich wundert es nur, daß es anfänglich dicht war. Eigentlich muß es schon immer rausgesaut haben, denn diese Stelle wird eigentlich nicht plötzlich undicht.

Du kannst dir auch als Alternative eine Dichtung für das „Auge“ schneiden und einfach zwischen legen (hab ich auch gemacht). Allerdings sollte es ein dünnes Dichtpapier sein wie bei den Schwingenlagern und auf der gesamten Fläche aufliegen.
Bei der Variante mit der Dichtpaste brauchst du nicht die ganze Fläche einstreichen, da reicht der Bereich um die Schraube herum.

Na ja hoffen wir das Beste!

Gruß Stephan
Typenreferent für die Modelle 103A0 bis A2. Im Auftrag des Heinkel-Club Deutschland e.V.! ;-)
andiausdemtal
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Undichtigkeit

Beitrag von andiausdemtal »

Ich danke euch herzlich für die Hilfe und hoffe, die Stelle so dicht zu bekommen.
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64krokodil
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Beitrag von 64krokodil »

Hallo Andreas,genau aus dieser Schraube kommt das Öl raus,es ist eine bekannte Schwachstelle.Bei mir kam es dort auch raus.Abhilfe schaffte diese Methode ( ich habe einmal eine Zeichnung erstellt,hoffentlich kann es jeder erkennen ) :

Bild

Legende:

Gelb: Werkstücke
Rot : Stehbolzen
Grün : Unterlagscheibe
Blau : Mutter
Schwarz : Vitonring
Hellblau : Hylomar

Bild 1 : Normaler Zustand zwischen zwei Werkstücken,in diesem Fall zwischen Motorgehäuse und Lichtmaschinendeckel.

Bild 2 : In den Lichtmaschinendeckel wird am 6er Loch von innen mittels eines Kegelbohrer angekegelt ( Fase 45° ).

Bild 3 :Um den herausschauenden 6er Bolzen wird Hylomar ö.ä. verteilt.Darauf kommt ein Dichtring ( O-Ring / Vitonring ,Hitze und Ölbeständig ),ganz andrücken und darüber noch einmal Hylomar.

Bild 4 :Jetzt wird der Lichtmaschinendeckel ganz normal montiert und alle Muttern festgezogen.

Der Effekt davon ist,das der Vitonring in das entstandene Dreieck gepresst wird.Der Vitonring,wird einerseits gegen den Bolzen ,andererseits zwischen die Dichtflächen gedrückt.Diese Präparation ist absolut Bombendicht und kann auch jederzeit wieder gelöst werden.Dieses Verfahren kann überall dort angewandt werden,wo aus einem Stehbolzen Öl austritt.

Benötigte Werkzeuge und Material :
Verschiedene Kegelbohrer,je nach Durchmesser , Vitonringe ,Dichtpaste Hylomar.

Bild

Man muß darauf achten,das man nicht zu tief einkegelt,sonst hat der Zusammenstaucheffekt keine Wirkung mehr.Es ist zwar ein wenig Arbeit,aber es ist für sehr lange ( Lebenslänglich ) dicht.Gruß,Jürgen.
Heinkelholgi

Beitrag von Heinkelholgi »

Gute Sache, prima Tipp! Danke, Jürgen!

Holgi
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