Restauration 103A1

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Biker1960
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Restauration 103A1

Beitrag von Biker1960 »

Hallo zusammen,
vor einigen Jahren bin ich durch Zufall bei einer Werkstatt-Begehung beim Kunden auf meinen Tourist 103A1 gestoßen.
dto.
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dto.
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Übernahme
Übernahme
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Nach kurzem Gespräch mit der Witwe des KFZ-Meisters über mein immer schon vorhandenes Interesse an den Heinkeln,
waren wir uns schnell Handelseinig (Nachlass :wink: :mrgreen: ).
Am nächsten Tag stand der Roller ohne Probefahrt und Zulassung aber mit allen erforderlichen Papieren auf meinem Hänger,
gekauft wie gesehen. Da er auch mein 60er Baujahr hat, konnte ja eigentlich nichts schiefgehen :)
Optisch gesehen stand er gut da, keine offensichtlichen Schäden oder Rost. Bei näherem Hinsehen offenbarte sich jedoch, daß
der Vorbesitzer mit der Lack-Sprühflasche ziemlich unbegabt war, die Farbe war mit vielen Tränen auch da wo sie nicht hin sollte.
Hätte der Roller nur Patina bzw. dem Alter entsprechende Gebrauchsspuren gehabt, wäre alles so geblieben.
Technisch instandgesetzt, zugelassen und Abfahrt.
Da mich aber zusehends die unfachmännische "Lackierung" störte, entschloss ich mich, in meiner nun Renten(frei)zeit etwas Geld
in die Hand zu nehmen und den Roller von Grund auf zu restaurieren. Das mit dem "etwas" Geld hatte sich aber nach der Vorsprache
bei einigen ortsansässigen Lackierereien schnell erledigt.
Also "selbst ist der Mann", alles demontiert, dokumentiert, sortiert, fotografiert und informiert, hier im Forum, Anleitungen und Videos.
Nach dem Kauf, Aufrüstung und Einsatz einer passenden Strahlkabine sind die Teile nun vorbereitet zur finalen Lackierung in einem
Fachbetrieb für einen akzeptabelen Preis.

Jetzt aber hier die Frage an die erfahrenen Fachleute unter Euch, wie sollte ich mit der Überprüfung von Motor und Antrieb fortfahren ?
Motor und Antrieb waren und sind trocken, gefahren habe ich den jahrelang stillgestandenen Roller nach einigen Startversuchen jedoch
nur einige Runden auf dem Hof. Der Motor lief nach einiger Zeit eigentlich rund, die Kupplung klebte zuerst, die Gänge konnte ich gar
nicht alle vollständig durchschalten. Nach einigen leidvollen Forenbeiträgen möchte ich nicht einfach den Motor zum "reinschauen"
demontieren um mich nachher mit Undichtigkeiten, vielfachem wieder Ein-und Ausbau und damit entsprechenden Schäden und Einölen
an der neuen Lackierung zu ärgern.

So, das war´s erstmal im Groben, näheres dann sicher in den einzelnen Foren,
freu mich auf sachkundige Ratschläge und Empfehlungen.

Gruß, Andreas

p.s. was Ihr hier im Club, Forum und Shop auf die Beine stellt ist schon beachtlich,
danke und Hut ab !!
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Unterbrecher auch nicht
Unterbrecher auch nicht
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Vorreinigung, polieren ?
Vorreinigung, polieren ?
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Biker1960
Beiträge: 2
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Re: Restauration 103A1

Beitrag von Biker1960 »

diese Fotos sind nicht übernommen worden. :|
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gereinigt, polieren ??
gereinigt, polieren ??
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Erstbesitzer war Winzer
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nach Ultraschallbad
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Elektrik Murks und spröde Kabel
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Sek.-Antrieb optisch ok
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GvO
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Registriert: 16.01.2020, 07:44

Re: Restauration 103A1

Beitrag von GvO »

Hallo,
zu 95% wurde der Motor bisher nur abgedichtet und sauber gemacht. Wirkliche Reparaturen wurden nicht gemacht oder nur gepfuscht. Der Prozentsatz an Vorbesitzern mit CNC Fräse und allem nötigen Messwerkzeug / Werkzeigen dürfte gegen null gehen. Wirklich viel Geld für eine Motorrevision wurde auch selten ausgegeben -> Sprühdose.
Ich kann mich an keinen Motor erinnern, bei dem das komplette Zerlegen umsonst war.
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