Steuerzeiten Chaos

Motor-Vergaser-Antrieb
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Carsten Ko.
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Re: Steuerzeiten Chaos

Beitrag von Carsten Ko. »

Hallo,
Danke für eure Antworten.
@Bernd genau das hatte ich befürchtet, das der Stift zu lang ist :( .
Die Froschklemme ist wohl keine Lösung, da das Stiftende zu kurz ist um den Stift zu halten.
Noch mal ein Nachtrag zu meiner ersten Aussage, das Steuerritzen klappert jetzt, im demontierten Zustand. Ob das zum Problem wird, wenn ich in diesem Zustand den Motor zusammenbaue, kann ich nicht beurteilen.
Wenn die Klemmung der großen Sesi-Mutter am Primärritzel auch das Steuerritzel klemmt, wovon ich mal ausgehe dann sollte mein abgenutzter Mitnehmerstift kein Problem sein.
Kann man das so bestätigen?
VG Carsten
Viele Grüße Carsten
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heinkel-bernd
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Re: Steuerzeiten Chaos

Beitrag von heinkel-bernd »

Gute Idee Rücklicht :D
Ich würde auch darauf achten, dass der Stift nur so weit abgeflacht wird, dass er sich in der Nut des Ritzels gut verklemmt.
Auf dieses Ritzel wirkt über sehr kurze Hebel die gesamte Kraft der Ventilfedern und einmal Luft wirkt wie kleine Hammerschläge :cry:
Andererseits erzeut ein vor vielen Jahren von mir überholter A1-Motor auch dieses "Klackern" bei niedriger Drehzahl, bringt aber
trotzdem sehr gute Leistung :D
Diesen Motor muss ich wegen Pleuellagerschaden bald zerlegen, dabei werde ich versuchen diesesmal das Steueritzel spielfrei
einzubauen und mit Loctite Nabe/Welle zu sichern. Dann erfahre ich auch, ob für dieses "Klackern" tatsächlich das Steuerritzel
ursächlich war.
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
Rücklicht
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Re: Steuerzeiten Chaos

Beitrag von Rücklicht »

heinkel-bernd hat geschrieben: 24.06.2024, 15:35 Gute Idee Rücklicht :D
Danke Bernd.
heinkel-bernd hat geschrieben: 24.06.2024, 15:35 Ich würde auch darauf achten, dass der Stift nur so weit abgeflacht wird, dass er sich in der Nut des Ritzels gut verklemmt.
Hier habe ich heute Mittag nicht sofort verstanden was du gemeint hast. Wir hatten damals nichts abgeflacht. Lediglich den Grat, oder wie man das nennt wo man sich auch verletzen kann, haben wir so gut es ging an der Schnittstelle entfernt.
Der Hohlstift ist so kurz, dass dieser sich auf dem kurzen Stück wohl kaum "entfalten" kann, das Ritzel passte super darauf.
heinkel-bernd hat geschrieben: 24.06.2024, 15:35 Diesen Motor muss ich wegen Pleuellagerschaden bald zerlegen, dabei werde ich versuchen diesesmal das Steueritzel spielfrei
einzubauen und mit Loctite Nabe/Welle zu sichern.
Das ist dann deine Entscheidung das Ritzel fest zu kleben.
Die Heinkels liefen auch ohne Klebstoff, ich denke auch daran was ist wenn mal das Ritzel gelöst werden muss.

Mal ehrlich: Warum wollen so viele, auch Du, dem Professor Ernst Heinkel seine Arbeit immer wieder verbessern.
"Er baute schlieslich die besten Flugzeuge und hatte das erste Düsenflugzeug in der Luft, auch wenn der Antrieb nicht seine Erfindung war."
Aber das ist eine ganz andere Geschichte, wovon wahrscheinlich nur ein kleiner Teil der Leser etwas mal gehört oder gelesen haben.
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Carsten Ko.
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Re: Steuerzeiten Chaos

Beitrag von Carsten Ko. »

Hallo,
also ich habe mich dazu entschieden den Stift auszutauschen und habe mich dem Plan von Rücklicht angeschlossen.
Den Stift (ca. 25mm lang) mit einem Durchschlag nach innen klopfen, dann einen Lappen zwischen Stift und Pleuellager quetschen anschließend den Stift durchsägen, das muss man 2x mal machen weil der Stift wie gesagt ca. 25mm lang ist. Den Lappen um die Späne abzufangen.
Den neuen Stift „Zylinderstifte ungehärtet 6x30 mm DIN 7 Stahl blank“ habe ich auf die Länge von 25mm gekürzt und verbaut.
Jetzt sitzt das Steuerritzel wieder fest in seiner Vorzugsstellung :-)
VG Carsten
Viele Grüße Carsten
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