ich darf jetzt seit kurzem einen Heinkel 150 (14.00) zu meinem Fuhrpark hinzuzählen und muss zugeben, es ist mein erster Heinkel.
'Sicherlich war es ein Zufall, diesen Roller bekommen zu können, dennoch weiß ich, was mit ihm auf mich zukommt. Der Roller selbst ist in einem guten Zustand, so dass ich ihn nur "sanft" restaurieren werde, um die Patina zu erhalten. Doch wenn ich ihn anschließend auch fahren will, muss ich das "achso-typische" Problem bewältigen können:
Der Zylinder ist gerissen!
Und das richtig mächtig. Anhand der beiliegenden Fotos kann man erkennen, dass es sich wohl um einen Totalschaden handelt.
Oder vielleicht doch nicht?
Welche Möglichkeiten habe ich, den Roller dennoch motorisiert durch die Lande bewegen zu können?
- Ist ein solcher Zylinder noch zu retten?
- Kann man einen solchen Zylinder nachfertigen lassen? (kostet wohl einen Arm und ein Bein.)
- Gibt es gar noch einen solchen Zylinder in unseren Breiten zu erwerben? (Klar, in Uruguay gibt's ihn noch, doch ist dies eine sehrt kostspielige Variante und neu scheint er mir nicht unbedingt zu sein)
- Gibt es alternative Zylinder? Ich habe mir von einem Clubmitglied sagen lassen, es könnte ein Zylinder der MZ 150 passen, sofern er modifiziert würde. Hat das schon einmal jemand gemacht?
- Oder passt gar ein ganz anderer Motor in den Rahmen?
Ich bin dankbar um jeden Hinweis, wie ich diese Problematik angehen soll, denn es wäre schade, wenn die kleine Szene rund um dieses Modell (der es selbst hier im Forum zu keiner eigenen Rubrick bringt
Ich bin mal gespannt, ob ich mich mit dem Kauf auf ein Abenteuer eingelassen habe, für das es kein Happyend gibt, oder ob da doch ein Nadelstreif am Hortizont zu sehen ist.
Danke schon einmal vorab und viele Grüße aus dem Rheinland
Gerd