103 A1 wird fit gemacht...

Motor-Vergaser-Antrieb
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Christian AHS
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103 A1 wird fit gemacht...

Beitrag von Christian AHS »

Hallo zusammen,

in diesem Thread werde ich ein wenig die Restauration meines Heinkel Tourist 103 A1 dokumentieren.


Bei der Besichtigung hat das Fahrzeug ansich einen TÜV-fähigen Eindruck gemacht.
Habe auch schon neue Reifen drauf gepackt und letzte Woche noch schnell einen Ölwechsel
von Motor&Schwinge durchgeführt...

Ölwechsel ist gut, war eher ein Gelé-Aderlass.

Nachdem ich den Deckel des Schwingenarmes zwecks Neuabdichtung demontiert hatte,
fiel beim Blick auf vier halbe Röhrchen - zwei zertrümmerte Kettenrollen. Das Ritzel
war auch eher ein Haizahn-Kranz.

Nachdem zur Erneuerung des Kettensatzes der Motor raus muss, habe ich mich
entschlossen, das komplette Aggregat zu überholen.

Kopfdichtung hat durchgeblasen und den kompletten Motor in Öl gebadet... von aussen!

Habe mich schon beim HCD angemeldet und hoffe, dass hier die Ersatzteilpreise
günstiger sind, als die bei freien Händlern.

Zuerst soll der Motor gemacht werden. Fahrwerk beschränkt sich ja fasst nur auf
die Gabel, welche keine grösseren Überraschungen bereit halten sollte.

Blechteile kommen erst zum Schluss. Elektrik ansich ok.

Bei der Demontage des Motors bin ich an einem Punkt, an dem ich nun doch
langsam Spezialwerkzeug brauche (Kettenrad am Motor entfernen).

Vermutlich für Zylinder & Kopf volles Programm...

Gruss,
Chris
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Gruss,
Chris
#7220
heiko
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Re: 103 A1 wird fit gemacht...

Beitrag von heiko »

Hi Chris,

noch ein paar Tips:

-bevor Du den Zylinder, Kolben und Kopf montierst, schau nach, das die Zuganker (das sind die 4 langen schrauben M8 rund um den Kolben) fest drin sind ( auch mit zwei gekonterten Muttern mal bis 30Nm nachziehen)
-Dort, wo nachher die M8 Muttern im Zylinderkopf auf selbigen drücken, muß das Aluminium absolut plan sein, sonst gibt es dort probleme mit dem Abdichten. Ebenfalls mußt du da auch die speziellen dicken Unterlegscheiben verwenden....die normalen dünnen drücken sich in den Kopf.... :shock:
-Wenn Du die Lima öffnest, überprüfe auch, das die Kohlen leichtgängig in den Haltern sitzen, verbogene Halter vorsichtig richten. Ebenfalls gibt es da eine ganze Reihe von Isolierstoffhülsen und Plättchen mit unter die Kohlenhalter geschraubt. leg am besten ein weißes Taschentuch drunter, wenn DU die Schlitzschrauben lösen möchtest ( Ich würde das ganze Isoliergeraffel ersetzen, kostet nur ein paar Euro und auch da hast Du dann Ruhe, genauso die Kohlen)
-Auf der Hinterachse befindet sich eine Distanzhülse. Die muß an ihren Stirnseiten absolut plan sein, sonst kann das Schwingarmöl sich daran irgendwie den Weg zu deiner Hinterradbremse durcharbeiten. Den Ret kannst Du dir ja denken.... :wink:



Das fällt mir gerade so aus dem Stehgreif ein...es sind alles Fälle, die mich zu einer reichen Schraubererfahrung gebracht haben.... :oops: :oops:


Naja, Spezialabzieher hab ich hier auch, aber bei Dir in der Nähe gibt es bestimmt auch einen guten Schrauber, oder...?



Alles Gute und viele Erfolg,

Heiko aus 21258 Heidenau
-
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Christian AHS
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Re: 103 A1 wird fit gemacht...

Beitrag von Christian AHS »

YES!

Genau SOLCHE Anworten habe ich mir erhofft!

Prima, alles mal durchgelesen und grob im Hinterkopf gespeichert.

Habe mir erst mal ein Teil des Spezial-Werkzeuges bestellt.
Motor wird komplett demontiert.
LiMa-Kohlen werden pauschal erneuert, ebenso, was an der Isolation zu machen ist.

Wenn alles offen ist, wird gesichtet, was nötig ist zu erneuern.

Von wegen unplan beim Zylinder/-kopf wäre mir nichts aufgefallen.
Die Kopfdichtung war eh dick wie Pappe...

Die Riefen im zylinder sind nicht soooo stark, wie ich es
schon bei Zweitaktern gesehen habe. Aber wenn schon offen,
dann richtig machen...

Der Kopf wurde schon mal vor ca. 30TKM überholt und neue
Ventilsitze gefräst ebenso wie ein Bleifrei-Umbau.

Die Ventile haben ja keine Schaftdichtungen - ist es normal,
das am Auslassventil das selbige im Auslasskanal leichten
Ölfilm beherbergt?

Wenn ein Kopf schon mal überholt wurde, geht das noch
ein zweites Mal?

Habe zwar noch einen, den müsste ich erst mal überprüfen.
Die Ventile erscheinen mit eingeschlagen zu sein und sitzen
tiefer, als beim "überarbeiteten".
Jedoch sind bei beiden die Kerzenlöcher schon aufgebohrt.
Beim einen hängt das Coil an der Kerze, beim anderen
fehlt das - jedoch ist das ein anders Thema.


Ach ja, ist es normal, dass ich die Ventilfedern per Hand (zwei Daumen)
etwas eindrücken kann?
Gruss,
Chris
#7220
heiko
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Re: 103 A1 wird fit gemacht...

Beitrag von heiko »

Moin Chris,



....blätter, blätter...mal eben schnell in die Montageanleitung gelinst, Seite 3..

Da stehen ja die Maße für die Ventilschäfte wie auch die Führungen. Jetzt mal ran an den Meßschieber und schau mal nach, ob das noch in etwa hinhaut oder die Ventile völlig dünn sind...
Leichter Ölnebel ist sicherlich normal, die Schäfte werden ja auch minimalst durch das Öl mitgeschmiert. d.h. ein dunkle Verfärbung durch Öl darf da schon sein, aber eine Kruste eher nicht.

Ja, normal kannst DU einen Kopf schon mehrmals überarbeiten, nur irgendwann ist beim Planen der Dichtfläche zur Kopfdichtung schluß. Bei meinem Kopf werden schon regelmäßig die Ventile mit geplant...hihi, naja, da ist eben bald finito. Aber noch läufts.. :wink:

Zu den Kerzengewinden...jaja, die Helicoil, DAS Allheilmittel mit den vergoldeten Spiralen. Sauteueer und nur eingeschränkt zu gebrauchen. Zumindest für ein Kerzengewinde. Eigentlich sind diese Spiralen für ein Gewinde, was einmal angezogen wird und dann erstmal nicht die nächsten 10 Jahre geöffnet wird. Natürlich lass ich meine Kerze auch 10 jahre drin ohne sie anzusehen. RISCHTISCH, Herr Schlämmer.
Naja, ich hab hier an einem Kopf mal ein normale Gewindehülse gefunden, wo die Kerze reingedreht wurde. Das erscheint mir haltbarer, da es ein normales Gewinde für die Kerze gibt und ein normales für die Hülse im Kopf. Klar, das Loch im Kopf muß dann noch größer aufgebohrt werden, aber es ist ja eh im A....., und ob nun ein bißchen oder ein bißchen mehr. Ich wär da für die sichere Methode. Jo! :!:
Wenn nun da das Loch für die Kerze dann abeer auch schon das dritte mal aufgebohrt wurde und du die Kerze da schon komplett durchwerfen kannst ( und das ohne Zielwasser...), wäre der dann wohl auch nur noch als Bremsklotz für den abgestellten Anhänger gut. Oder zum üben...oder..., ja...Zylinderkopfweitwurf....geil... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Ok, ich schweife ab....


äääh, ja, zu Deinen Ventilfedern, die Standardprüfung von Seite 16 der Montageanleitung beschreibt es recht gut, wie ausgeleiert Deine Federn sein dürfen. Ich schreib das alles jetzt nicht ab, schau mal nach. Dort kannst Du tatsächlich durch Auflegen von Gewichten feststellen, wie gut alle 4 Federn noch sind. Der "Daumendrückversuch" ist ja doch etwas unpräzise... 8)

...oh, ich sehe gerade, das da auch was über die Ventilführungen steht. Klasse.




...ja, und gerade noch ein Geistesblitz:
-Wenn du den Limadeckel nachher wieder montierst, der kleine M6 Stehbolzen neben der Motorhalterung unten will UNBEDINGT EXTREM GUT abgedichtet werden. Da hast du eine direkte Verbindung zum Öl im Motor. Ich habe das mal so gemacht:1. Vor auflegen des Limadeckels ein Stück Dichtungspapier mit 6mm Loch über den Bolzen geschoben ( so dünnes Papier wie bei den Schwingarmlagerhülsen, je dünner, je besser) 2.Dann den Leckel montiert und 3. Dann mit der blauen DP300 Dichtpaste von Würth ( oh, zufällig damals auch vom CLub gekauft, geht gut das Zeug) den Stehbolzen eingeschmiert, dann ein ALuscheibe draufgedrückt, dann wieder etwas eingeschmiert, und dann die M6 Mutter. Dann mit dem Finger nochmal alles überschüssige entfernt. 4. Den Motorhalter montiert und zum Schluß nochmal die kleine M6 Mutter nachgezogen. Gut fest, nur nicht abreissen. Nach der Prozedur solltest Du da Ruhe haben.

Hoppla..moment...noch ein Blitz...

-Bei dem Kuipplungsdeckel gibt es ja eine wunderschöne Papierdichtung. Klasse Teil, die Erfüllt ihren Zweich sicherlich perfekt. Leider kaben die Konstrukteure nich an die Gewinde der ganzern Stehbolzen gedacht. Schau DIr mal die Stehbolen oben links, dann den rechts daneben, sowie die unten bei dem Absatz an. Die vier haben keine komplette Überdeckung durch die Dichtung. Also: Öl sickert an den Gewindegängen vorbei und ...nanu, es hängt schon nach 10km wieder ein Trupfen am Motor...grrr. Also: wenn Du den Deckel montierst, dichte die Bolzen genau wie die anderen nochmal mit Dichtmasse nach aufsetzen den Deckels ein. Du wirst begeistert sein. Ich war es zumindest nach 15 Jahren ölender Motor, bis ich das festgestellt habe... :oops: 8)


Achja, und dann schau Dir mal die Stelle hinter dem Lima-Deckel an, dort im Motorgehäuse gibt es in der Nähe des Schwingarms 3 Messing-"Deckel" eingelassen. Dies sind Messinggbuchsen, wo die Getriebeachsen drin laufen. Dort kann auch mal ein Undichtigkeit auftauchen, falls sie nicht mehr 100%ig eingepresst sind. Ich glaube, das das nicht so oft vorkommt, bei mir ist es leider so. Tja, bei mir habe ich dann ein Dichtmittel von aussen einfach draufgeschmiert. Da es nicht so viel ist, reicht mir das. Du kannst ja mal schauen, wie es bei Dir aussieht, vielleicht ist ja auch alles dicht.


Puh, ich trink jetzt nochmal einen Kaffee...und schau mal, ob mir nochwas einfällt.


Viele Spaß noch....


Heiko
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Christian AHS
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Re: 103 A1 wird fit gemacht...

Beitrag von Christian AHS »

Danke, Heiko...
ich glaube, wenn der Motor zerlegt ist, muss ich mir hier mal alles ausdrucken und in die Garage mit nehmen...

Anbei neue Statusbilder

Das Auslassventil ist undicht, ist vom Schaft her etwas nach innen geflossen.

Nach Ausbau der LiMa war auch hier das Gehäuse ölig... sollte normal trocken sein.

Die Primärkette ist auch schon ganz gelängt...
Das Ritzel am Kupplungskorb hat mal nahezu intakte Zähne,
mal abgeschrägte Haifischbeisserchen...
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Gruss,
Chris
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heiko
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Re: 103 A1 wird fit gemacht...

Beitrag von heiko »

Moin Chris,
schau Dir mal das Schaltsegment an. Vielleicht hat die Primärkette da auch schon Spuren hinterlassen... :roll:

Ist die Feinverzahnung vom Schaltsegment noch i.O.?

Das undichte Ventil ist sicherlich ein Grund mehr, den Kopf mal ordentlich machen zu lassen. Vergleiche aber hier auch mal die Preise mit denen vom Club. Ich habe meinen damals ( so 10 Jahre her) bei uns in der Nähe günstiger überholen lassen.

Oje, wenn der Kupplungskorb auch angegriffen ist.....auch neu...



Wenn Du dann die Gehäusehälften vorsichtig trennst, siehst Du ja auch die Hauptlager der Kurbelwelle und die Nockenwelle mit ihren Schlepphebeln. Nockenwelle ist teuer, Schlepphebel sind billig....

Im Getriebe suchst Du Dir am besten mal das Zahnrad vom 2.Gang und untersuchst die Klauen. Die nutzen sich gerne ab (werden abgerundet) und dann fliegt der Gang gerne mal raus oder geht erst gar nicht satt 'rein. Und natürlich den ganzen Rest....



Ich habe noch einen Tip:
Ich habe hier einen 103A1 Motor noch liegen. Falls Du Deine Liste fertig hast, mit allen Teilen, die Du benötigst, schick mir die doch mal an "heikopingel@hotmail.com". Ich habe bestimmt das eine oder andere Teil da. Nur um mal ein bißchen Geld zu sparen... :wink:



Viel Spaß noch

Heiko
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Christian AHS
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Re: 103 A1 wird fit gemacht...

Beitrag von Christian AHS »

Moin Heiko,
Schaltsegment? Am Kupplungsdeckel? Habe ich bisher noch ganz ausser Acht gelassen.

Hier mal neuste Bilder, heute abend vorraussichtlich Gehäusetrennung/-öffnung.


Diese seltsame (Gummi-) Dichtung habe ich im Sumpf gefunden... lose.. wo gehört die hin?

Eine alternative Abstützung für grössere Schraubarbeiten...
Der alte Kolbenbolzen stützt links das Gehäuse und in der mitte
wird das mit einer kleinen Schraubzwinge versehen, die mit Kappen geschützt sein muss.

Das Ritzel der Kupplungsglocke ist hinüber. Mal "normale", mal Hai-Zähne...
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Gruss,
Chris
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Christian AHS
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Re: 103 A1 wird fit gemacht...

Beitrag von Christian AHS »

weiter gehts...


Normal braucht man ja ein Anpresswerkzeug um die Kupplung demontieren zu können.
Habe auch hier zwei kleine Schraubzwingen mit beidseitiger Kundstoffkappe angewandt
und an jeder Seite peu á peu eine halbe Umdrehung zugemacht und konnte so den
grossen Sprengring entfernen bzw. die Kupplung demontieren.


Was mir immer wieder auffällt, dass am Heinkel mehr ungewöhnliche Mutternformate
verwendet werden, als an jedem Japaner... Ein klassisches Radmutternkreuz kann hier
(zumindest beim lösen) helfen.

Die Beläge waren mit den Scheiben etwas verpacken.
Neue Beläge liegen schon bereit, die Scheiben selber zeigen keinen Verschleiss.

Kann das Teil auch verschleissen?
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Gruss,
Chris
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103a11959
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Re: 103 A1 wird fit gemacht...

Beitrag von 103a11959 »

Hallo
Wenn ich mich mal einmische . Schau dir das Spiel vom der Kuplungsglocke und dem Innenteil an . Es sollte nur wenig spiel haben . Desweitern solltest du nicht die Kettenräder von Heinkel und einen normalen Motorrad vergleichen . Was ich so sehe auf den Bildern sind die noch ganz gut . Die Anlaufscheiben der Kupplung solltest du auf Einkerbungen an den Dickeren kontrollieren . Schau auf Pteng nach , da seht alles . Auch bei der Reparatur vom Zylinderkopf kann ich dir mit einer günstigen Lösung helfen ( nur Anmailen ).
Gruß Wolfgang
heiko
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Re: 103 A1 wird fit gemacht...

Beitrag von heiko »

Moin zusammen, einmischen ist immer gut....ich geb ein Bier aus... :wink: Prost...
jo, www.pteng.de ist immer wieder gut zu lesen.

..Zur Kupplung hat Wolfgang alles gesagt. Die Zähne sehen eigentlich noch recht gut aus, nur schau genau nach, nicht das sich ein paar abgebrochene dazwischen befinden oder wirklich der Zustand extrem unterschiedlich ist.


...Das Schaltsegment ist immer ein Blick wert...hihi...zumindest vor Einbau... :D

...und da kommen wir auch schon zu Deiner Gummidichtung. Wenn sie so etwa das Maß hat, um sie im heilen Zustand über die Feinverzahnung des Schaltsegmentes zu schieben, könnte es sein, das einer der Vor-Bastler den Dichtring erst auf das Segment geschoben hat, und danach den Kupplungsdeckel montiert hat. Tztz....natürlich muß diese Dichtung NACH aufsetzen des Deckels auf das Segment. Soll den Dichtring dahinter dann vor Staub etc. schützen.

Nochmal zum Kupplungsdeckel, wo wir gerade dabei sind. Verschleiß an den Gewinden ist garnicht so selten, ebenfalls dort, wo die Kupplungsschnecke reingedreht wird, solltest Du mal von Hand die Schnecke reindrehen und schauen, wieviel Luft da schon ist. Eigentlich sitzt sie da...na, ich würde mal sagen...fast spielfrei. Muß ja nicht neu sein, aber je mehr sie wackelt, desto ungenauer ist das alles und schneller ist die Gefaht, das die Dichtkappe kaputtgeht. Und einstellen lässt sich das Ganze auch bald nicht mehr. :shock:


Nun mach mal erstmal den Motor auf...und schau Dir die Nockenwelle an. Bevor Du die Hälften trennst, schön vorsichtig mit Gummihammer lösen, aufpassen, es könnte noch Öl unten rauslaufen, und paß auf die Getriebeachsen auf, sind nur gesteckt. Nich das Du dann vor vielen Zahnrädern stehst.... :roll: :lol: Höhö, alles schonmal da gewesen....


Weiter gehts

Heiko
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