Heinkel qualmt
Heinkel qualmt
Hallo,
ich fahre meinen Heinkel im Alltagsbetrieb. Heute hat mich im Rückstau einer Ampel "angehupt" und nachdem ich rechts rangefahren bin hat sich gezeigt, dass mein Heinkel aus dem Auspuff raucht wie ein alter Zweitakter.
Das ganze ist drehzahl- und lastabhängig. Von der Leistung her habe ich nichts negatives bemerkt - eher im Gegenteil. Der Roller läuft eigentlich momentan "saugut". Nachdem ich den Motor im Winter komplett auseinander hatte habe ich eigentlich momentan keine Lust den Motor wieder auseinander zu rupfen, werde aber wohl nicht drum rum kommen zumindest wieder bis zum Zylinder abzubauen. Als Fehler kommt wohl eine ausgeschlagene Ventilführung oder ein gebrochener Ölabstreifring in Frage. Eine "durchgeblasene" Zylinderkopfdichtich schließe ich eigentlich aus, da die Leistung wie gesagt sehr gut ist.
Ich komme leider in nächster Zeit nicht dazu den Roller zu zerlegen, da ich geschäftlich unterwegs bin, werde aber das Ergebnis hier posten,wenn ich weiß was die Ursache war.
Grüße von der Ostalb
Rolf
ich fahre meinen Heinkel im Alltagsbetrieb. Heute hat mich im Rückstau einer Ampel "angehupt" und nachdem ich rechts rangefahren bin hat sich gezeigt, dass mein Heinkel aus dem Auspuff raucht wie ein alter Zweitakter.
Das ganze ist drehzahl- und lastabhängig. Von der Leistung her habe ich nichts negatives bemerkt - eher im Gegenteil. Der Roller läuft eigentlich momentan "saugut". Nachdem ich den Motor im Winter komplett auseinander hatte habe ich eigentlich momentan keine Lust den Motor wieder auseinander zu rupfen, werde aber wohl nicht drum rum kommen zumindest wieder bis zum Zylinder abzubauen. Als Fehler kommt wohl eine ausgeschlagene Ventilführung oder ein gebrochener Ölabstreifring in Frage. Eine "durchgeblasene" Zylinderkopfdichtich schließe ich eigentlich aus, da die Leistung wie gesagt sehr gut ist.
Ich komme leider in nächster Zeit nicht dazu den Roller zu zerlegen, da ich geschäftlich unterwegs bin, werde aber das Ergebnis hier posten,wenn ich weiß was die Ursache war.
Grüße von der Ostalb
Rolf
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Rolf
Rolf
Re: Heinkel qualmt
Hallo,
nachdem ich den Roller jetzt nochmals getestet habe ist das qualmen weg.
Daher werde ich den Zylinder momentan nicht demontieren.
Trotzdem ist mir eigentlich nicht ganz wohl bei der Sache, da es schon ordentlich gequalmt hatte.
Hat von euch schon mal sowas gehabt oder eine Erklärung für dieses Phänomen?
Grüße von der Ostalb
Rolf
nachdem ich den Roller jetzt nochmals getestet habe ist das qualmen weg.
Daher werde ich den Zylinder momentan nicht demontieren.
Trotzdem ist mir eigentlich nicht ganz wohl bei der Sache, da es schon ordentlich gequalmt hatte.
Hat von euch schon mal sowas gehabt oder eine Erklärung für dieses Phänomen?
Grüße von der Ostalb
Rolf
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Rolf
Rolf
- Stephan Tödt
- Beiträge: 244
- Registriert: 14.12.2005, 20:00
- Wohnort: Hamburg / Langenhorn
Re: Heinkel qualmt
Hallo Rolf,
wenn der Kolben noch recht neu ist, dann kann es passieren, dass bei etwas härterer Gangart sich der Ölabstreifring auf dem Kolben festklemmt. Nachdem jetzt alles wieder erkaltet ist, hat sie der Ring wieder gelöst und erfüllt seine Funktion wieder. Auf die Leistung hat es keinen negativen Einfluss, sondern die Reibung des Ölabstreifringes fehlt und wie Du festgestellt hast, geht der Roller noch etwas besser.
Du solltest erstmal etwas ruhiger fahren und den Kolben weiter einfahren. Außerdem solltest Du Dir mal die Zündkerze ansehen und reinigen oder eventuell austauschen. Ansonsten brauchst Du dir keine Gedanken machen.
Gute Fahrt weiterhin.
Gruß Stephan
wenn der Kolben noch recht neu ist, dann kann es passieren, dass bei etwas härterer Gangart sich der Ölabstreifring auf dem Kolben festklemmt. Nachdem jetzt alles wieder erkaltet ist, hat sie der Ring wieder gelöst und erfüllt seine Funktion wieder. Auf die Leistung hat es keinen negativen Einfluss, sondern die Reibung des Ölabstreifringes fehlt und wie Du festgestellt hast, geht der Roller noch etwas besser.
Du solltest erstmal etwas ruhiger fahren und den Kolben weiter einfahren. Außerdem solltest Du Dir mal die Zündkerze ansehen und reinigen oder eventuell austauschen. Ansonsten brauchst Du dir keine Gedanken machen.
Gute Fahrt weiterhin.
Gruß Stephan
Typenreferent für die Modelle 103A0 bis A2. Im Auftrag des Heinkel-Club Deutschland e.V.! 
Re: Heinkel qualmt
Hallo,
nachdem die Qualmerei wieder angefangen hat habe ich den Kopf abgebaut. Ich hatte eine Kupferdichtung montiert und so wie es ausgesehen hat war sie am Stößelstangenkanal nicht mehr dicht. Ich hatte eigentlich vor den Kopf mit einer neuen Dichtung wieder zu montieren.
Ich habe dann jedoch auch noch nach dem Kolben geschaut. War ganz gut so. Es war ein Kolbenring gebrochen.
Vorübergehend habe ich jetzt einen alten Kolben mit Zylinder montiert um wenigstens wieder mobil zu sein.
Bis jetzt sieht es ganz gut aus.Na ja, man wird sehen.
Grüße von der Ostalb
Rolf
nachdem die Qualmerei wieder angefangen hat habe ich den Kopf abgebaut. Ich hatte eine Kupferdichtung montiert und so wie es ausgesehen hat war sie am Stößelstangenkanal nicht mehr dicht. Ich hatte eigentlich vor den Kopf mit einer neuen Dichtung wieder zu montieren.
Ich habe dann jedoch auch noch nach dem Kolben geschaut. War ganz gut so. Es war ein Kolbenring gebrochen.
Vorübergehend habe ich jetzt einen alten Kolben mit Zylinder montiert um wenigstens wieder mobil zu sein.
Bis jetzt sieht es ganz gut aus.Na ja, man wird sehen.
Grüße von der Ostalb
Rolf
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Rolf
Rolf
- Bernd Hünten
- Beiträge: 501
- Registriert: 19.01.2006, 20:02
- Wohnort: 28844 Weyhe
Re: Heinkel qualmt
Hallo Rolf,
ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Alu-Kopfdichtung vom Club gemacht und habe eine notgedrungen sogar zweimal verwenden müssen. Sie hält immer noch.
Gruß Bernd
ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Alu-Kopfdichtung vom Club gemacht und habe eine notgedrungen sogar zweimal verwenden müssen. Sie hält immer noch.
Gruß Bernd
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.
Re: Heinkel qualmt
Hallo,
etwas zur Aludichtung: Ich fahre seit einigen Jahren diese Dichtung und bin Eigentlich damit zufrieden.Ich habe sie im letzten Jahr auch schon 2!! mal wiederverwendet, allerdings habe ich gesehen nachdem ich den Kopf zum ersten mal demontiert hatte( der Motor war ca. 5000 km mit der Dichtung gefahren) dass die Dichtung an der Auslassseite nach innen in den Brennraum "gewachsen"ist und nur ca.0,5mm vom Auslassventil entfernt war. Ich habe die Dichtung,weil es unterwegs war wieder montiert und habe Zuhause dann den Kopf nochmals demontiert und an der Auslassseite die Dichtung mit dem Dremel abgeschliffen. Ich würde eine neue Kopfdichtung aus Alu vorsorglich an der Stelle etwas abschleifen bevor ich sie montiere. Auf dem Jahrestreffen in Ginsheim hat mir jemand erzählt dass er mit der Dichtung liegengeblieben ist wei sich die Dichtung zwischen das Auslassventil und den Ventilsitz geklemmt hatte.
Werner
etwas zur Aludichtung: Ich fahre seit einigen Jahren diese Dichtung und bin Eigentlich damit zufrieden.Ich habe sie im letzten Jahr auch schon 2!! mal wiederverwendet, allerdings habe ich gesehen nachdem ich den Kopf zum ersten mal demontiert hatte( der Motor war ca. 5000 km mit der Dichtung gefahren) dass die Dichtung an der Auslassseite nach innen in den Brennraum "gewachsen"ist und nur ca.0,5mm vom Auslassventil entfernt war. Ich habe die Dichtung,weil es unterwegs war wieder montiert und habe Zuhause dann den Kopf nochmals demontiert und an der Auslassseite die Dichtung mit dem Dremel abgeschliffen. Ich würde eine neue Kopfdichtung aus Alu vorsorglich an der Stelle etwas abschleifen bevor ich sie montiere. Auf dem Jahrestreffen in Ginsheim hat mir jemand erzählt dass er mit der Dichtung liegengeblieben ist wei sich die Dichtung zwischen das Auslassventil und den Ventilsitz geklemmt hatte.
Werner
- Stephan Tödt
- Beiträge: 244
- Registriert: 14.12.2005, 20:00
- Wohnort: Hamburg / Langenhorn
Re: Heinkel qualmt
Hallo Rolf,
da hast DU aber Pech gehabt. Auf jeden Fall hast Du die Ursache gefunden.
Du kannst die Kupfer ohne Probleme mehrfach verwenden. Du musst nur die Dichtung vor dem erneuten montieren neu ausglühen. Das geht mit einem Brenner oder auch über einen Gaskocher.
Für einen Erfolg, müssen aber alle Flächen geplant sein. Ich schmiere immer noch etwas hochbeständiges Dichtmittel auf die Kopfdichtung, aber nur hauchdünn.
Dass sie bei Dir nicht mehr dicht zu sein schien, kann daran liegen, dass Du eventuell eine dicke Fußdichtung aus Pappe benutzt hast. Bei den dicken Dichtungen muss man den Kopf schon bei ca 30km nachziehen und dann vorsorglich bei 100km und 500km noch mal. Die Dinger setzen sich ewig, deshalb benutze ich sie auch nicht mehr.
Ich benutze seit neuestem überhaupt keine Papierdichtungen mehr für die Fußdichtung. Ich habe mir Fußdichtungen aus Aluminium in verschiedenen stärken gemacht und baue die entsprechende stärke ein. Dann kann sich nichts mehr setzen und ich brauche gar nicht mehr nachziehen. Ich ziehe allerdings leicht erhöht mit 3,5m/kg an.
Ist aber noch ein Versuch. Die ersten 1500km ist alles noch bestens.
Nachmachen nur auf eigene Gefahr, ich hafte für nichts.
Gruß Stephan
da hast DU aber Pech gehabt. Auf jeden Fall hast Du die Ursache gefunden.
Du kannst die Kupfer ohne Probleme mehrfach verwenden. Du musst nur die Dichtung vor dem erneuten montieren neu ausglühen. Das geht mit einem Brenner oder auch über einen Gaskocher.
Für einen Erfolg, müssen aber alle Flächen geplant sein. Ich schmiere immer noch etwas hochbeständiges Dichtmittel auf die Kopfdichtung, aber nur hauchdünn.
Dass sie bei Dir nicht mehr dicht zu sein schien, kann daran liegen, dass Du eventuell eine dicke Fußdichtung aus Pappe benutzt hast. Bei den dicken Dichtungen muss man den Kopf schon bei ca 30km nachziehen und dann vorsorglich bei 100km und 500km noch mal. Die Dinger setzen sich ewig, deshalb benutze ich sie auch nicht mehr.
Ich benutze seit neuestem überhaupt keine Papierdichtungen mehr für die Fußdichtung. Ich habe mir Fußdichtungen aus Aluminium in verschiedenen stärken gemacht und baue die entsprechende stärke ein. Dann kann sich nichts mehr setzen und ich brauche gar nicht mehr nachziehen. Ich ziehe allerdings leicht erhöht mit 3,5m/kg an.
Ist aber noch ein Versuch. Die ersten 1500km ist alles noch bestens.
Nachmachen nur auf eigene Gefahr, ich hafte für nichts.
Gruß Stephan
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Re: Heinkel qualmt
Hallo,
so ganz langsam regt mich meine Kiste auf.
Bi heute morgen zur Arbeit gefahren - kein Problem mehr mit dem qualmen und der Roller rennt wie noch nie.
Ich habe einen alten Zylinder mit Kolben mit 62mm montiert den ich im Zuger der ersten Revision ausgemustert hatte. Damals qualmte nichts.
Jetzt auf dem Nachhauseweg ein längerer Stillstand an der Ampel und als ich losfahre habe ich wieder eine Rauchwolke hinterlassen.
Ich werde jetzt mal ein paar Tage fahren und beobachten, ob es schlimmer oder besser wird.
Als das Problem das erste mal aufgetreten war hatte ich auch einen Ölwechsel auf unlegiertes Einbereichsöl vorgenommen.
Falls das Qualmen nicht verschwindet werde ich als nächstes einen Ölwechsel vornehmen und dann nochmals kontrollieren.
Ich werde auf jeden Fall berichten wie es weitergeht.
Grüße von der Ostalb
Rolf
so ganz langsam regt mich meine Kiste auf.
Bi heute morgen zur Arbeit gefahren - kein Problem mehr mit dem qualmen und der Roller rennt wie noch nie.
Ich habe einen alten Zylinder mit Kolben mit 62mm montiert den ich im Zuger der ersten Revision ausgemustert hatte. Damals qualmte nichts.
Jetzt auf dem Nachhauseweg ein längerer Stillstand an der Ampel und als ich losfahre habe ich wieder eine Rauchwolke hinterlassen.
Ich werde jetzt mal ein paar Tage fahren und beobachten, ob es schlimmer oder besser wird.
Als das Problem das erste mal aufgetreten war hatte ich auch einen Ölwechsel auf unlegiertes Einbereichsöl vorgenommen.
Falls das Qualmen nicht verschwindet werde ich als nächstes einen Ölwechsel vornehmen und dann nochmals kontrollieren.
Ich werde auf jeden Fall berichten wie es weitergeht.
Grüße von der Ostalb
Rolf
Grüße von der Ostalb
Rolf
Rolf
- Stephan Tödt
- Beiträge: 244
- Registriert: 14.12.2005, 20:00
- Wohnort: Hamburg / Langenhorn
Re: Heinkel qualmt
Hallo Rolf,
ist nicht Deine Zeit. Aber nicht verzagen.
Ich habe vor einiger Zeit einen Motor ich glaube 5 mal komplett zerlegt und 6 mal montiert, bis ich den Fehler im Getriebe endlich gefunden hatte. Also alles auseinander. Mir fehlte immer wieder nach einigen Kilometern der vierte Gang. Also, noch bist Du nicht dran.
Wie sah es denn diesmal mit Kolben und Zylinder aus, waren sie auseinander?
Nochmal zu den gebrochenen Kolbenringen: Eigentlich können Kolbenringe nur bei der Montage brechen, wenn man beim montieren, weil es etwas hakt, den Zylinder mit mehr oder weniger leichten Schlägen über den Kolben zwingt, weil die Fase oder die 3. und 4. Hand fehlt. Ist mir vor 20 Jahren auch mal passiert. Ich bin der Meinung sie können nicht von allein oder während des fahrens brechen. Hab ich zumindest noch nicht gehabt.
Das Öl kann da nichts für.
Vielleicht klemmt auch der Ölabstreifring, weil eine Verunreinigung ihn eingeklemmt hat. ....oder er ist nicht in der alten Position....
Gruß Stephan
ist nicht Deine Zeit. Aber nicht verzagen.
Ich habe vor einiger Zeit einen Motor ich glaube 5 mal komplett zerlegt und 6 mal montiert, bis ich den Fehler im Getriebe endlich gefunden hatte. Also alles auseinander. Mir fehlte immer wieder nach einigen Kilometern der vierte Gang. Also, noch bist Du nicht dran.
Wie sah es denn diesmal mit Kolben und Zylinder aus, waren sie auseinander?
Nochmal zu den gebrochenen Kolbenringen: Eigentlich können Kolbenringe nur bei der Montage brechen, wenn man beim montieren, weil es etwas hakt, den Zylinder mit mehr oder weniger leichten Schlägen über den Kolben zwingt, weil die Fase oder die 3. und 4. Hand fehlt. Ist mir vor 20 Jahren auch mal passiert. Ich bin der Meinung sie können nicht von allein oder während des fahrens brechen. Hab ich zumindest noch nicht gehabt.
Das Öl kann da nichts für.
Vielleicht klemmt auch der Ölabstreifring, weil eine Verunreinigung ihn eingeklemmt hat. ....oder er ist nicht in der alten Position....
Gruß Stephan
Typenreferent für die Modelle 103A0 bis A2. Im Auftrag des Heinkel-Club Deutschland e.V.! 
Re: Heinkel qualmt
Hallo,
ich habe heute nochmals die Zylinderkopfdichtung nachgezogen. Ich habe nun Alu montiert und zusätzlich mit Dichtpaste bestrichen.
Bin danach noch kuz gefahren - läuft "wie die Sau"
und ... qualmt.
Jetzt habe ich den Kopf zerlegt, der ursprünglich montiert war. Dieser war vor ca. 20.000 km montiert worden und ist auf Bleifrei umgebaut.
Hatte ich damals bei Kress bezogen.
Ich hatte befürchtet, dass die Ventile zu viel Spiel hätten. Das was ich dann gefunden habe hat mich dann doch überrascht.
Die Ventile haben zwar geringes Spiel, das jedoch nach meiner Meinung noch unkritisch ist.
Dass die Führung des Auslassventiles jedoch im Kopf "rumschlabbert" hätte ich so nicht erwartet.
Der Bohrungsdurchmesser ist ca. + 0,15mm. Der Außendurchmesser der Führung ist nur + 0,05mm. Die Führung hat also im Kopf minimum 0,1mm Luft.
Könnte dies eventuell die Ursache für die Qualmerei sein. Falls der andere Kopf ähnlich "drauf" ist könnte dies die Ursache sein.
Ich werden mich nun dranmachen und am besten beide Köpfe überholen und dann auch noch einen neuen Kolben besorgen.
Ich möchte, aufgrund der besseren Leistung, einen Kolben mit großem Übermaß einbauen. Bei D 62 gibt es hier nur die Auswahl zwischen KS und einem italienischen Kolben.
Was könnt ihr mir als Vielfahrer empfehlen? Wahrscheinlich ist hier der teurere Kauf Dauer doch die bessere Wahl.
Jetzt muss ich wohl für längere Zeit wieder mit der BMW zur Arbeit fahren.
Grüße von der Ostalb
Rolf
ich habe heute nochmals die Zylinderkopfdichtung nachgezogen. Ich habe nun Alu montiert und zusätzlich mit Dichtpaste bestrichen.
Bin danach noch kuz gefahren - läuft "wie die Sau"
Jetzt habe ich den Kopf zerlegt, der ursprünglich montiert war. Dieser war vor ca. 20.000 km montiert worden und ist auf Bleifrei umgebaut.
Hatte ich damals bei Kress bezogen.
Ich hatte befürchtet, dass die Ventile zu viel Spiel hätten. Das was ich dann gefunden habe hat mich dann doch überrascht.
Die Ventile haben zwar geringes Spiel, das jedoch nach meiner Meinung noch unkritisch ist.
Dass die Führung des Auslassventiles jedoch im Kopf "rumschlabbert" hätte ich so nicht erwartet.
Der Bohrungsdurchmesser ist ca. + 0,15mm. Der Außendurchmesser der Führung ist nur + 0,05mm. Die Führung hat also im Kopf minimum 0,1mm Luft.
Könnte dies eventuell die Ursache für die Qualmerei sein. Falls der andere Kopf ähnlich "drauf" ist könnte dies die Ursache sein.
Ich werden mich nun dranmachen und am besten beide Köpfe überholen und dann auch noch einen neuen Kolben besorgen.
Ich möchte, aufgrund der besseren Leistung, einen Kolben mit großem Übermaß einbauen. Bei D 62 gibt es hier nur die Auswahl zwischen KS und einem italienischen Kolben.
Was könnt ihr mir als Vielfahrer empfehlen? Wahrscheinlich ist hier der teurere Kauf Dauer doch die bessere Wahl.
Jetzt muss ich wohl für längere Zeit wieder mit der BMW zur Arbeit fahren.
Grüße von der Ostalb
Rolf