STEIB LS200/RS1 Neuaufbau
Verfasst: 26.11.2023, 01:59
Solange meine Enkel-Geschwister (z.Zt. knappe 6 J und 4 1/2 J) an kurzen Ausfahrten mit dem Opa
und einem Gespann noch Interesse zeigen, habe ich kurzerhand zugeschlagen
Dabei habe ich natürlich auch meinen Vorteil im Sinn;
Über einem Alter von 70 J kann schon bald mal der Gleichgewichtssinn nachlassen und trotzdem möchte
man nicht auf das Heinkelfahren verzichten.
Am Heinkel-Gespann (auch LS200) eines Freundes von unserem Heinkelstammtisch musste ich mal wieder kleinere
Reparaturen durchführen, wozu natürlich auch immer ein paar Probefahrten gehören.
So konnte ich mich auch schon mal an das völlig andere Fahrverhalten und auch an die Vorteile eines Gespanns
gewöhnen und bin begeistert !
Jetzt habe ich so ein Bastelobjekt hier stehen und lenke mich damit ab und zu schon mal etwas von
der "ordinären" Heinkel-Schrauberei ab
Zuerst habe ich mir das Fahrgestell vorgenommen, wozu ich ein neuwertiges, dickwandiges Verbindungsrohr und
eine kräftige Kreuzschelle nachkaufen konnte (beide Teile galvanisch verzinkt.
Das alte Verbindungsrohr war viel dünnwandiger und an den Bögen sehr unsauber verarbeitet (bestimmt nachgebastelt).
Es war auch sehr stark in das Aufnahmerohr des Rahmens eingerostet, sodass ich mit grossem Schweissbrenner und
kräftigem Zuggerät Mühe hatte, es herauszuziehen
Nach dem Ausschleifen der Rostschicht im Rahmenrohr konnte dann auch das neue Verindungsrohr eingeschoben werden
Das nächste Problem hat sich schon angemeldet:
Für die Radaufhängung ist der Achsschenkel im Rahmenrohr mit einer Gummifederung verbunden.
Hier handelt es sich jedoch (nach langer Recherche gefunden) um "Drehschubfederungs-Elemente" in Gummi und nicht
um eine ähnliche Gummifederung wie an vielen PKW-Anhängern.
ABER !!!
Die gleiche Federung am SW meines Freundes lässt sich mit meinem Köpergewicht über dem Rad um ca. 7 cm einfedern.
Wenn ich aber meinen Achsschenkel an der Achse mit meinem Körpergewicht belaste, gibt die Gummifederung
nur 18 mm nach
Nachdem ich aber kleine Personen transportieren will, kommt mir die Federung sehr hart vor !
Vermutung: der SW meines Freundes wird regelmässig gefahren, Meiner steht warscheinlich schon Jahrzehnte und die
Gummis sind extrem verhärtet
Videos über das Ausziehen und Einpressen der Anhänger-Achsschenkel mit neuen Gummischnüren habe ich angeschaut
aber für diese "Drehschubfederung ist nichts zu finden
Jetzt gehe ich beim Ausziehen des Achsschenkels ähnlich vor wie bei der Anhänger-Federung:
Hilfsmittel bauen, um mit einer hydraulischen Standpresse ohne Beschadigung die Federelemente heraus zu pressen
und hoffen, dass ich neue, passende auftreibe
Im Zuge meiner Recherche habe ich aber gelesen, dass manchmal für einen Achsschenkel auch drei Elemente eingepresst
sind. wenn ich keine Neuen auftreibe und zwei alte noch brauchbar sind, lasse ich das mittlere Element einfach weg
Ursprünglich wollte ich ja einen Kindersitz vom Auto auf den originalen SW-Sitz spannen, ist aber für`s Boot zu breit und
mit dieser harten SW-Federung werde ich selbst einen gut gefederten Sitz konstruieren
(Federkern in Lehne und Sitzfläche und hochgezogene Lehne/Kopfstütze als Überroll-Schutz)
Hosenträgergurt liegt auch schon einbaubereit hier und Windschild mit Flachplane sind auch schon in Auftrag gegeben
Fortsetzung folgt, kann aber dauern
und einem Gespann noch Interesse zeigen, habe ich kurzerhand zugeschlagen
Dabei habe ich natürlich auch meinen Vorteil im Sinn;
Über einem Alter von 70 J kann schon bald mal der Gleichgewichtssinn nachlassen und trotzdem möchte
man nicht auf das Heinkelfahren verzichten.
Am Heinkel-Gespann (auch LS200) eines Freundes von unserem Heinkelstammtisch musste ich mal wieder kleinere
Reparaturen durchführen, wozu natürlich auch immer ein paar Probefahrten gehören.
So konnte ich mich auch schon mal an das völlig andere Fahrverhalten und auch an die Vorteile eines Gespanns
gewöhnen und bin begeistert !
Jetzt habe ich so ein Bastelobjekt hier stehen und lenke mich damit ab und zu schon mal etwas von
der "ordinären" Heinkel-Schrauberei ab
Zuerst habe ich mir das Fahrgestell vorgenommen, wozu ich ein neuwertiges, dickwandiges Verbindungsrohr und
eine kräftige Kreuzschelle nachkaufen konnte (beide Teile galvanisch verzinkt.
Das alte Verbindungsrohr war viel dünnwandiger und an den Bögen sehr unsauber verarbeitet (bestimmt nachgebastelt).
Es war auch sehr stark in das Aufnahmerohr des Rahmens eingerostet, sodass ich mit grossem Schweissbrenner und
kräftigem Zuggerät Mühe hatte, es herauszuziehen
Das nächste Problem hat sich schon angemeldet:
Für die Radaufhängung ist der Achsschenkel im Rahmenrohr mit einer Gummifederung verbunden.
Hier handelt es sich jedoch (nach langer Recherche gefunden) um "Drehschubfederungs-Elemente" in Gummi und nicht
um eine ähnliche Gummifederung wie an vielen PKW-Anhängern.
ABER !!!
Die gleiche Federung am SW meines Freundes lässt sich mit meinem Köpergewicht über dem Rad um ca. 7 cm einfedern.
Wenn ich aber meinen Achsschenkel an der Achse mit meinem Körpergewicht belaste, gibt die Gummifederung
nur 18 mm nach
Vermutung: der SW meines Freundes wird regelmässig gefahren, Meiner steht warscheinlich schon Jahrzehnte und die
Gummis sind extrem verhärtet
Videos über das Ausziehen und Einpressen der Anhänger-Achsschenkel mit neuen Gummischnüren habe ich angeschaut
aber für diese "Drehschubfederung ist nichts zu finden
Jetzt gehe ich beim Ausziehen des Achsschenkels ähnlich vor wie bei der Anhänger-Federung:
Hilfsmittel bauen, um mit einer hydraulischen Standpresse ohne Beschadigung die Federelemente heraus zu pressen
und hoffen, dass ich neue, passende auftreibe
Im Zuge meiner Recherche habe ich aber gelesen, dass manchmal für einen Achsschenkel auch drei Elemente eingepresst
sind. wenn ich keine Neuen auftreibe und zwei alte noch brauchbar sind, lasse ich das mittlere Element einfach weg
Ursprünglich wollte ich ja einen Kindersitz vom Auto auf den originalen SW-Sitz spannen, ist aber für`s Boot zu breit und
mit dieser harten SW-Federung werde ich selbst einen gut gefederten Sitz konstruieren
(Federkern in Lehne und Sitzfläche und hochgezogene Lehne/Kopfstütze als Überroll-Schutz)
Hosenträgergurt liegt auch schon einbaubereit hier und Windschild mit Flachplane sind auch schon in Auftrag gegeben
Fortsetzung folgt, kann aber dauern