Spiel der Kipphebel auf den Achsen

Motor-Vergaser-Antrieb
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Gleiter2

Spiel der Kipphebel auf den Achsen

Beitrag von Gleiter2 »

Hallo zusammen,

wenn ich das nächste mal schraube muss ich endlich die Antwort auf eine Frage wissen.
Die hat sich mir schon mehrmal gestellt (- bei jedem Abnehmen des Kopfes im vergangenen Jahr, hähä...!), jetzt nehme ich es aber genau:

Das Spiel der Kipphebel auf den Achsen soll mit Anlaufscheiben reduziert werden.
Bis 0,4 mm auf der Druckseite, darüber hinaus auch auf der anderen.

ABER: Wie weit ?

UND VOR ALLEM : WIE ?

Ich meine folgendes: ich habe auf beiden Achsen je 0,6 mm Spiel.
Die Scheiben haben aber 0,25 , 0,30 und 0,50 mm Stärke.

Also nach allem was ich mal so gelernt habe - darunter auch dividieren :D - wird das nix mit dem Verteilen auf 0,40 und ca. 0,20 mm, oder ???

Aus dem Bauch hätte ich auf beiden Seiten 0,30 mm eingesetzt, evtl auf der "Gegenseite" 0,25 - aber das behagt mir irgendwie nicht.

Gibt es andere Scheiben, die eine 0,40 / 0,20 -mm-Teilung zulassen ???
Wie wichtig ist das ?????
Geht auch 0,50 / 0,00 mm ?????????

Gruß - und schon mal Danke !

stefan
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Hauke
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Beitrag von Hauke »

Hallo Stefan,

ich würde das so machen: auf der einen Seite 0,3mm und auf der anderen 0,25mm! Restspiel von 0,05mm, falls vorhanden, drückste in den Skat!

Gruß

Hauke
Meine Heinkel sind nun leider alle weg...... :cry:
Technik ist nichts Geheimnisvolles, auch wenn schlechte Techniker ein gelehrtes Gehabe an den Tag legen.
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Bernd Hünten
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Scheiben

Beitrag von Bernd Hünten »

Bei Ludwig Kress gibt es laut Katalog Scheiben in der Stärke von 0,2 mm, 0,3 mm und 0,4 mm. Die Teilenummern sind in obiger Reihenfolge: .21.1340, .21.1339 und .21.1338. Das Ganze ist auf Tafel 3 Position 43 zu sehen.
Gruß
Bernd
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.
Gleiter2

Beitrag von Gleiter2 »

Hallo ihr beiden,

Danke für die Antworten !

Jetzt muss ich mich "nur" entscheiden ... !!!

gruß

stefan
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Stephan Tödt
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Beitrag von Stephan Tödt »

Hallo Stefan,
die Stößel drücken doch, leicht schräg nach oben vorn gegen die Kipphebel. Dabei schieben sie die Kipphebel ebenfalls nach vorn. Wenn du nun vorn eine dünne Paßscheibe zwischen legst, und hinten den Rest auffüllst, dann besteht die Gefahr, daß die Stößel leicht an der Kopfdichtung scheuern (die häufig leicht rauskuckt), und dadurch an der Stelle dünner werden. Es ist dort halt etwas eng! Jeder wird dieses schon mal an irgendwelchen Stößelstangen gesehen haben.
Du solltest also hinten eine möglichst dünne Paßscheibe einbauen, und vorn soviel zwischen legen, daß kein Spiel mehr zu spüren ist. Der Kipphebel muß sich aber dabei noch leicht bewegen lassen. So bekommst du die Stößel möglichst weit weg von der Zylinderkopfdichtung. Es sollte aber auf jeden Fall vorn und hinten mindestens je eine Paßscheibe montiert werden, damit die Kipphebel nicht an den Aufnahmen der Kipphebelachsen scheuern, sich einarbeiten, und das Spiel sich immer weiter vergrößern kann.

Es macht natürlich Sinn, darauf zu achten daß die Kopfdichtung nicht rauskuckt, aber nachträglich ist daß immer etwas schwierig zu korrigieren. Außerdem kommt die Kopfdichtung meistens an genau der Stelle raus, wenn sie langsam durchpfeift, und beschädigt bei der Gelegenheit gerne gleich noch die Stößel. Besonders, wenn es langsam mit Genuß passiert!

Viel Spaß beim Basteln! Aber nicht vergessen Heinkel fahren und schrauben ist nicht alles auf der Welt! :wink:

Gruß Stephan
Typenreferent für die Modelle 103A0 bis A2. Im Auftrag des Heinkel-Club Deutschland e.V.! ;-)
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Bernd Hünten
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Lage der Paßscheiben

Beitrag von Bernd Hünten »

Bitte den Text der Montageanleitung auf Seite 12 beachten. Dort steht:

"Zur Beachtung:
Bei einem Axialspiel der Kipphebel bis 0,4 mm werden die Ausgleichsscheiben an der Druckseite (gegenüberliegende Seite der Stoßstangen) eingelegt; bei größerem Spiel an beiden Seiten des Kipphebels."

Zum Spiel selbst steht dort: "Ist zwischen Kipphebel und Lagerbock ein größeres Axialspiel festzustellen, ....."

Was damit gemeint ist, ist ziemlich unklar. Auf jeden Fall müssen sich die Hebel aber leicht per Hand bewegen lassen!

Gruß
Bernd
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.
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Stephan Tödt
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Beitrag von Stephan Tödt »

Hallo Bernd,
ich würde sagen, es ist sinngemäß was ich auch geschrieben habe. Ich hoffe nur, daß man es bei mir etwas leichter verstehen konnte, mit einer kleinen Erklärung!

Gruß Stephan
Typenreferent für die Modelle 103A0 bis A2. Im Auftrag des Heinkel-Club Deutschland e.V.! ;-)
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