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Hat Dein Dreher denn die nötigen Wellen/Aufnahmen zum Einspannen in die Drehbank ?
(Diese müssen im Zentrum mit speziellen Achsen gespannt werden)
Ob neue Standard-Beläge noch ausreichen kommt darauf an, wieviel Material abgedreht werden muss
und wie oft diese Trommel schon ausgedreht wurde
Versuche es erst mit Standard-Backen und prüfe wie nahe der Bremsschlüssel bei kräftiger
Bremsung an den kritischen Bereich gedreht wird :
- Gefetteten Bremschlüssel und Bremsbacken einbauen.
- Bremshebel so auf den Bremsschlüssel aufschrauben, dass er ca. in die gleiche Richtung zeigt,
wie der Bremsnocken
.
- (Ausgedrehte) Bremstrommel aufsetzen und mit Kronenmutter leicht festschrauben.
- Am Bremshebel kräftig nach vorne drücken und die Stellung des Hebels am Schwingarm markieren.
- Bremstrommel wieder abnehmen und den Bremshebel wieder bis zur Markierung drehen.
Dabei stellt man auch fest, wie weit sich der Bremsnocken zwischen den -Backen verdreht, bis er
Druck auf die Trommel ausübt.
.
Lässt sich der Bremsschlüssel weiter verdrehen als auf dem unteren Foto gezeigt (kritischer Bereich),
würde ich es mit Übermaß-Bremsbacken versuchen.
Sind diese jedoch noch zu dick, lässt sich die Bremstrommel nicht montieren
Meine Erfahrung:
Ich habe schon viele Bremstrommeln ausgedreht und konnte danach immer noch
Standart Bremsbacken verwenden
Und da ich gerade Rued`s Betrag lese:
Wenn die Bremsen nicht "gerupft" haben, würde ich diese nur händisch mit neuem Schleifleinen
gleichmäßig in Reibrichtung anschleifen
Zu den Übermaß-Backen wie oben geschrieben.
Zu guter Letzt:
Auf den Fotos fehlt der Wedi-Ring, habe gerade keine andere Schwinge mit Bremse zur Hand gehabt
