Nockenwelle und Steuerrad trennen
- Bernd Hünten
- Beiträge: 501
- Registriert: 19.01.2006, 20:02
- Wohnort: 28844 Weyhe
Nockenwelle und Steuerrad trennen
Ich habe mir die neue "Sportnockenwelle" beim Club gekauft und möchte sie gern einbauen. Im Moment stehe ich vor dem Problem, dass ich das Steuerrad und die Nockenwelle trennen muss. Der Einbau wird mir dank Gefriertruhe und Backofen sicherlich kein Problem bereiten, doch wie trenne ich die Teile, ohne Gewalt anzuwenden und das Steuerrad zu beschädigen?
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand einen vernünftigen Tipp geben könnte!
Bernd Hünten
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand einen vernünftigen Tipp geben könnte!
Bernd Hünten
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.
Nockenwelle und Steuerrad trennen
Hallo,
ich habe es im Schraubstock gemacht.
Man braucht hierzu ein Rohr, das etwas länger ist als die Gesamtlänge der Nockenwelle und gut über die Nockenwelle paßt. Das Rohr muss so stabil sein, dass es die auftretenden Kräfte ohne Verformung aufnehmen kann.
Dann braucht man noch ein Rundmaterial, das etwas kleiner im Außendurchmesser ist als die Bohrung im Steuerrad.
Wenn man das Ganze im Schraubstock aneinandersetzt (Rundmaterial aufs Nockenwellenende, Rohr über die Nockenwelle) braucht man nur den Schraubstock zuzudrehen.
Das Rundmaterial drückt nun auf das Nockenwellenende auf der Steuerradseite und schiebt langsam die Nockenwelle in das Rohr auf der gegenüberliegenden Seite.
Wichtig ist, dass alles sauber fluchtet und der Straubstock auch wirklich stabil genug ist, da die auftretenden Kräfte recht hoch sind.
Rolf
ich habe es im Schraubstock gemacht.
Man braucht hierzu ein Rohr, das etwas länger ist als die Gesamtlänge der Nockenwelle und gut über die Nockenwelle paßt. Das Rohr muss so stabil sein, dass es die auftretenden Kräfte ohne Verformung aufnehmen kann.
Dann braucht man noch ein Rundmaterial, das etwas kleiner im Außendurchmesser ist als die Bohrung im Steuerrad.
Wenn man das Ganze im Schraubstock aneinandersetzt (Rundmaterial aufs Nockenwellenende, Rohr über die Nockenwelle) braucht man nur den Schraubstock zuzudrehen.
Das Rundmaterial drückt nun auf das Nockenwellenende auf der Steuerradseite und schiebt langsam die Nockenwelle in das Rohr auf der gegenüberliegenden Seite.
Wichtig ist, dass alles sauber fluchtet und der Straubstock auch wirklich stabil genug ist, da die auftretenden Kräfte recht hoch sind.
Rolf
Hallo Bernd,
das Nockenwellenrad möglichst ganzflächig plan in einer Werkstattpresse auflegen, evt. das Rad erwärmen und dann vorsichtig die Welle herauspressen. Alternativ, falls keine Presse vorhanden: Ein stabiles Rohr über die Nockenwelle bis an das Nockenwellenrad schieben und dann die Welle mit Rohr und Rad im Schraubstock einspannen und mit Gefühl zusammendrehen. Das Rohr muß ein bisschen länger als die Welle sein. Die alternative Methode ist natürlich nicht ganz so elegant.
Ich hoffe, du bekommst die Welle demontiert und berichte bitte mal, ob die "Sportnockenwelle" mehr Leistung bringt.
Gruss
Hauke
das Nockenwellenrad möglichst ganzflächig plan in einer Werkstattpresse auflegen, evt. das Rad erwärmen und dann vorsichtig die Welle herauspressen. Alternativ, falls keine Presse vorhanden: Ein stabiles Rohr über die Nockenwelle bis an das Nockenwellenrad schieben und dann die Welle mit Rohr und Rad im Schraubstock einspannen und mit Gefühl zusammendrehen. Das Rohr muß ein bisschen länger als die Welle sein. Die alternative Methode ist natürlich nicht ganz so elegant.
Ich hoffe, du bekommst die Welle demontiert und berichte bitte mal, ob die "Sportnockenwelle" mehr Leistung bringt.
Gruss
Hauke
Meine Heinkel sind nun leider alle weg......
Technik ist nichts Geheimnisvolles, auch wenn schlechte Techniker ein gelehrtes Gehabe an den Tag legen.
Technik ist nichts Geheimnisvolles, auch wenn schlechte Techniker ein gelehrtes Gehabe an den Tag legen.
- Olinger123
- Beiträge: 196
- Registriert: 18.12.2005, 09:11
- Wohnort: Herten
Hallo Olaf,
die Nockenwelle und das Nockenwellenrad sind zwei Bauteile und da die Sportnockenwelle ohne Rad ausgeliefert wird, muss das alte Bauteil wieder verbaut werden, also neue Welle und altes Nockenwellenrad.
Gruss
Hauke
die Nockenwelle und das Nockenwellenrad sind zwei Bauteile und da die Sportnockenwelle ohne Rad ausgeliefert wird, muss das alte Bauteil wieder verbaut werden, also neue Welle und altes Nockenwellenrad.
Gruss
Hauke
Meine Heinkel sind nun leider alle weg......
Technik ist nichts Geheimnisvolles, auch wenn schlechte Techniker ein gelehrtes Gehabe an den Tag legen.
Technik ist nichts Geheimnisvolles, auch wenn schlechte Techniker ein gelehrtes Gehabe an den Tag legen.
Hallo Bernd,
hast du die Sportnockenwelle schon eingebaut und getestet, würde mich interessieren ob die Sportnocke wirklich was bringt. Kommt die neue Welle in dem 200er Motor zum Einsatz?
Gruß aus Verden
Hauke
hast du die Sportnockenwelle schon eingebaut und getestet, würde mich interessieren ob die Sportnocke wirklich was bringt. Kommt die neue Welle in dem 200er Motor zum Einsatz?
Gruß aus Verden
Hauke
Meine Heinkel sind nun leider alle weg......
Technik ist nichts Geheimnisvolles, auch wenn schlechte Techniker ein gelehrtes Gehabe an den Tag legen.
Technik ist nichts Geheimnisvolles, auch wenn schlechte Techniker ein gelehrtes Gehabe an den Tag legen.
- Bernd Hünten
- Beiträge: 501
- Registriert: 19.01.2006, 20:02
- Wohnort: 28844 Weyhe
Einbau
Hallo Hauke,
bis jetzt habe ich die Welle zwar zusammen- nicht aber eingebaut. Das werde ich auch nicht vor April machen. Sie kommt dann in den 200 er Motor, für den ich auch noch einen größeren Krümmer (siehe dort) bestellt habe.
Gruß aus Weyhe
Bernd
bis jetzt habe ich die Welle zwar zusammen- nicht aber eingebaut. Das werde ich auch nicht vor April machen. Sie kommt dann in den 200 er Motor, für den ich auch noch einen größeren Krümmer (siehe dort) bestellt habe.
Gruß aus Weyhe
Bernd
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.