Hi,
es muss der Kurbelwellensimmering (Lima-Seite) gewechselt werden. Der Versuch, ihn ohne Motordemontage nach außen abzuziehen, ist gescheitert.
Nun meine Frage: Kann ich mir die Kupplungsdemontage sparen und den Motor öffnen, indem ich die Lima-Seite-Gehäusehäfte von der Kurbelwelle und den Getriebeachsen abhebe? (Die Antriebsschwinge ist aus anderen Gründen bereits demontiert.) Wenn's im Prinzip geht, was ist zu beachten? Ich wäre euch dankbar, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteiltet.
!!! -----> [In der Montageanleitung wird bei Kurbelwellen- und Getriebearbeiten immer die kupplungsseitige Gehäusehäfte abgehoben!]
freundliche Grüße
Hans
Kurbelwellensimmering
-
Heinkelcruiser
- Beiträge: 102
- Registriert: 28.11.2014, 07:59
Re: Kurbelwellensimmering
Du brauchst doch nur zwei kleine Löcher in den Wellendichtring bohren dann Torxschrauben eindrehen und dann mit eine Zange raushebeln.
Hab noch keinen Ring gesehen der so nicht rauskommt.
Gruß
Christian
Hab noch keinen Ring gesehen der so nicht rauskommt.
Gruß
Christian
Re: Kurbelwellensimmering
Ich schon! Den in meinem Motor!
Hans
Hans
- heinkel-bernd
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- Registriert: 13.01.2011, 21:07
- Wohnort: Nähe Bayreuth
Re: Kurbelwellensimmering
Servus Hans,
Stell Dir mal die Situation vor:
Die Nockenwelle sitzt im linken Kurbelgehäuse nur in einem kurzen Bronzelager und soll sich in Übereinstimmung der Markierungen sauber in den Zahnkranz des Steuerritzels der K.W. einfügen. Dabei hängt die K.W. leicht pendelnd an dem eingeschrumpften Lager im rechten Kurbelgehäuse.
Die Schlebbhebel im rechten K.W.-Geh. sollen in der richtigen Stellung über die Nockenwelle geführt werden. Und was macht das Getriebe
wenn es überkopf hängt ?
Man hat auch keine Möglichkeit beim Zusammenführen der Hälften durch das überzuschiebende rechte Gehäuse die Wellen des Getriebes und
die Nockenwelle noch etwas zu korrigieren.
Auf einer Dichtfläche des Gehäuses ist dann beim "Zusammenpfriemeln" auch noch Dichtmittel aufgetragen
Außerdem müsste ja der Kupplungsdeckel auch abgenommen werden, da sich darunter eine Mutter befindet, die zu entfernen ist.
Und wenn dieser Deckel schon mal ab ist, macht die Demontage des Primärantriebs auch nicht mehr sooo viel Arbeit
Da fällt mir auch gerade noch ein:
Die ganze Prozetur muss dann ja auch mit einer mind. 100° heissen Gehäusehälfte gemacht werden, da ja zum Austreiben des Wedi-Rings
die K.W.mit dem rechten Lager demontiert werden und beim Zusammenbau wieder eingeschrumpft werden muss. Und die Einschrumpf-
tiefe richtet sich wiederum nach der linken Gehäusehälfte.
Allerdings würden dann wiederum die Kurbel- und die Nockenwelle schon in der linken Gehäuse stecken ........
Ich meine, das wird nichts Gescheites! Ich würde mir darüber auch nicht weiter den Kopf zerbrechen
und das "ruck-zuck" so machen wie gewohnt
Ich halte das für keine gute IdeeHans hat geschrieben: 22.02.2018, 18:25 Kann ich mir die Kupplungsdemontage sparen und den Motor öffnen, indem ich die Lima-Seite-Gehäusehäfte von der Kurbelwelle und den Getriebeachsen abhebe?
Stell Dir mal die Situation vor:
Die Nockenwelle sitzt im linken Kurbelgehäuse nur in einem kurzen Bronzelager und soll sich in Übereinstimmung der Markierungen sauber in den Zahnkranz des Steuerritzels der K.W. einfügen. Dabei hängt die K.W. leicht pendelnd an dem eingeschrumpften Lager im rechten Kurbelgehäuse.
Die Schlebbhebel im rechten K.W.-Geh. sollen in der richtigen Stellung über die Nockenwelle geführt werden. Und was macht das Getriebe
wenn es überkopf hängt ?
Man hat auch keine Möglichkeit beim Zusammenführen der Hälften durch das überzuschiebende rechte Gehäuse die Wellen des Getriebes und
die Nockenwelle noch etwas zu korrigieren.
Auf einer Dichtfläche des Gehäuses ist dann beim "Zusammenpfriemeln" auch noch Dichtmittel aufgetragen
Außerdem müsste ja der Kupplungsdeckel auch abgenommen werden, da sich darunter eine Mutter befindet, die zu entfernen ist.
Und wenn dieser Deckel schon mal ab ist, macht die Demontage des Primärantriebs auch nicht mehr sooo viel Arbeit
Da fällt mir auch gerade noch ein:
Die ganze Prozetur muss dann ja auch mit einer mind. 100° heissen Gehäusehälfte gemacht werden, da ja zum Austreiben des Wedi-Rings
die K.W.mit dem rechten Lager demontiert werden und beim Zusammenbau wieder eingeschrumpft werden muss. Und die Einschrumpf-
tiefe richtet sich wiederum nach der linken Gehäusehälfte.
Allerdings würden dann wiederum die Kurbel- und die Nockenwelle schon in der linken Gehäuse stecken ........
Ich meine, das wird nichts Gescheites! Ich würde mir darüber auch nicht weiter den Kopf zerbrechen
und das "ruck-zuck" so machen wie gewohnt
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth
Re: Kurbelwellensimmering
Danke Bernd!
Das ergäbe wohl sicher keine Erleichterung.
Ich mach's wie gewohnt.
Gruß
Hans
Das ergäbe wohl sicher keine Erleichterung.
Ich mach's wie gewohnt.
Gruß
Hans