Servus Tommy,
die Bodenplatten der Heinkel Touristen ( außer 101 A-0 Kicki ) bestehen aus einem Aluminium-Gusswerkstoff.
Dieses Material lässt sich auch mit Holzbearbeitungs-Werkzeug sägen, bohren, feilen, fräsen, schleifen, usw.
Die Bodenplatte lässt sich (bis zu einem gewissen Grad) auch relaiv leicht ausrichten und ein erfahrener
Schweißer mit der passenden Ausrüstung kann diesen Werkstoff auch schweißen.
Die Bodenplatten der verschiedenen Tourist-Typen sind unterschiedlich.
Ein großer Unterschied besteht am Pedalbock für das Fußbremspedal:
Vom 102 A-1 bis zum späten 103 A-1 ist dieser an die Bodenplatte mit angegossen !
Ab dem späten 103 A-1 und allen 103 A-2 ist dieser Bock am Rahmenrohr angebunden.
Da diese Typen dann auch mit Rohrständer ausgestattet waren, besitzen diese Bodenplatten zusätzlich zwei
Bohrungen für dessen Anschlaggummis und zwei Halteösen für die Ständerfedern
Ein sicherheitsrelevantes Teil an der Bodenplatte ist die Stütze für den Fußbrems-Bowdenzug, dieser sollte man
besondere Beachtung schenken
Unangenehm ist es auch, wenn eine oder beide Halteösen für die Ständerfedern schon abgebrochen ist/sind
Manche Bodenplatten besitzen in der Nähe der hinteren Rahmen-Befestigungsbohrungen in der Gussoberfläche
beidseitig auch noch je 3 Abdrücke, die die Position der Schrauben für den damals erhältlichen Seitenständer
vorgeben
