Zündung
Verfasst: 23.08.2016, 12:48
Ein freundliches hallo an alle.
Vor drei Jahren habe ich mir einen restaurierten Heinkel 103-A2 Baujahr 1966 gekauft.
Der Zylinderkopf ist auf bleifrei umgebaut.
Vergaser Bing 1/20/55
Zündkerze Beru – Ultra 14-5AU
Der Roller lief immer sehr gut, hing sauber am Gas, ließ sich gut starten und zog.
Das Zündkerzenbild war rehbraun, nur der Gewindesockel war schwarz.
Bei einer längeren Fahrt fing er an zu ruckeln, wie Aussetzer oder ausgehen, wurde die Geschwindigkeit reduziert lief er wieder sauber. Bis in die heimatliche Garage steigerte sich das Phänomen es reichte gerade so um nicht die Reststrecke zu schieben.
Bei ca. 4000 km auf dem Tacho vermutete ich den Unterbrecher. Nachdem Ausbau stellte ich fest das der Unterbrecher noch in Ordnung war. Die weitere Fehlersuche ergab, dass die große Rändelmutter vom Vergaser (ganz oben) locker war.
Also baute ich den Unterbrecher wieder ein, nachdem ich die Kontakte gereinigt hatte.
Den Kontaktabstand mit der Fühlerlehre auf 0,4 und den Zündzeitpunkt auf 0,7 vor OT mit der Prüflampe eingestellt. (Die Markierungen am Gehäuse stimmen)
Der Roller sprang beim Starten auch sofort an und hing gut am Gas.
Beim überprüfen mit dem Schließwinkel-Messgerät werden exakt 45° angezeigt. Beim Abblitzen mit der Stroboskoplampe liegt die Markierung allerdings ca. 1/3 über SP in Richtung FP.
Ich habe den Zündzeitpunkt nochmals mit der Lampe überprüft, es sind 0,7 vor OT.
Die Probefahrt von ca. 150 Km wurde problemlos absolviert, der Motor hing sauber am Gas, zog gut.
Das Zündkerzenbild war allerdings ziemlich verrußt.
Die Vergasereinstellung wurde ja nicht verändert, kann dieses Kerzenbild wirklich an der Zündeinstellung liegen?
Bevor ich jetzt mit dem Vergaser experimentiere hätte ich gerne eure Tipps und Ratschläge dazu.
Dankende Grüße
Vor drei Jahren habe ich mir einen restaurierten Heinkel 103-A2 Baujahr 1966 gekauft.
Der Zylinderkopf ist auf bleifrei umgebaut.
Vergaser Bing 1/20/55
Zündkerze Beru – Ultra 14-5AU
Der Roller lief immer sehr gut, hing sauber am Gas, ließ sich gut starten und zog.
Das Zündkerzenbild war rehbraun, nur der Gewindesockel war schwarz.
Bei einer längeren Fahrt fing er an zu ruckeln, wie Aussetzer oder ausgehen, wurde die Geschwindigkeit reduziert lief er wieder sauber. Bis in die heimatliche Garage steigerte sich das Phänomen es reichte gerade so um nicht die Reststrecke zu schieben.
Bei ca. 4000 km auf dem Tacho vermutete ich den Unterbrecher. Nachdem Ausbau stellte ich fest das der Unterbrecher noch in Ordnung war. Die weitere Fehlersuche ergab, dass die große Rändelmutter vom Vergaser (ganz oben) locker war.
Den Kontaktabstand mit der Fühlerlehre auf 0,4 und den Zündzeitpunkt auf 0,7 vor OT mit der Prüflampe eingestellt. (Die Markierungen am Gehäuse stimmen)
Der Roller sprang beim Starten auch sofort an und hing gut am Gas.
Beim überprüfen mit dem Schließwinkel-Messgerät werden exakt 45° angezeigt. Beim Abblitzen mit der Stroboskoplampe liegt die Markierung allerdings ca. 1/3 über SP in Richtung FP.
Ich habe den Zündzeitpunkt nochmals mit der Lampe überprüft, es sind 0,7 vor OT.
Die Probefahrt von ca. 150 Km wurde problemlos absolviert, der Motor hing sauber am Gas, zog gut.
Das Zündkerzenbild war allerdings ziemlich verrußt.
Die Vergasereinstellung wurde ja nicht verändert, kann dieses Kerzenbild wirklich an der Zündeinstellung liegen?
Bevor ich jetzt mit dem Vergaser experimentiere hätte ich gerne eure Tipps und Ratschläge dazu.
Dankende Grüße