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Überlaufbohrung in Schwimmergehäuse
Verfasst: 04.02.2016, 23:13
von heinkel-bernd
Servus Zweitakt-Freunde,
habe in der Suche nicht gefunden, ob dieses Thema hier schon mal angesprochen wurde.
Diese Kundendienstmitteilung habe ich soeben in meinem Ordner gefunden:
Besser habe ich dieses komprimierte Dokument leider nicht hinbekommen
(Evtl. herunterladen und vergrößern)
Re: Überlaufbohrung in Schwimmergehäuse
Verfasst: 11.02.2016, 16:08
von HAL2000
leider unleserlich, trotz herunterladens und vergrößerns. Ich kann nur mutmaßen, worum es geht. Aber nachdem ich selber mal meinen Garagenhof unter Benzin gesetzt hab (weil wahrscheinlich der Choke nicht ganz zurück war), kann ich mir denken, worum es geht. Würde mich auf jeden Fall interessieren, so als 2-Takt-Neuling.
Gruß
Christian
Re: Überlaufbohrung in Schwimmergehäuse
Verfasst: 11.02.2016, 19:31
von anh
Hier mal etwas größer beim draufklicken
Re: Überlaufbohrung in Schwimmergehäuse
Verfasst: 26.02.2016, 22:13
von Jochen_Scheffel
Hallo Bernd, die Bohrung im Vergaser war bisher bei jedem der Roller, die ich zerlegt, oder restauriert habe. Die Bohrung in der Karosserie braucht man nicht.
Re: Überlaufbohrung in Schwimmergehäuse
Verfasst: 27.02.2016, 19:07
von heinkel-bernd
Servus Jochen,
Danke für Deine Info
Da ich nur mit "Falschtaktern"

zu tun habe und ich diese Kundendienstmitteilung in meiner
Sammlung gefunden habe, fand ich diese Überlaufbohrung etwas kurios !

Re: Überlaufbohrung in Schwimmergehäuse
Verfasst: 10.05.2016, 22:44
von AxelRe
Hallo Bernd,
vielen Dank für die Info, denn:
dieses 'kuriose' Loch im Vergaser war mir schon bei dem 150-2T aufgefallen, den wir letztes Jahr auf dem Jahrestreffen gekauft haben (vorher hatte ich noch nichts mit den 2 Taktern zu tun). Allerdings führt es bei diesem Vergaser in eine Art Röhre, die oben und unten offen ist (deren Funktion sich mir nicht erschließt, könnte zur Stabilität des Gehäuses beitragen). Da hab ich dann unten einen etwas dickeren Benzinschlauch reinklemmen können, so dass der 'Saft' im Fall der Fälle nicht über den Motorblock und das Schwingarmlager läuft - was übrigens schon ab und zu vorkommt, wenn man etwas zu lang auf den Tupfer drückt. Daher kam mir das Loch auch sofort sinnvoll vor, gerade weil mich Jochen eindringlich vor dem Volllaufen des Zylinders gewarnt hatte.
Da wir kurz drauf noch einen und eine halben 150-2T erstanden haben, hab ich mir da auch die Vergaser angeschaut - die haben beiden KEIN Loch!
Interessanterweise ist der Roller mit Vergaserloch ein früherer (VIN 700640, Motor 200492), die anderen beiden ohne Vergaserloch spätere (VIN 702586, Mo 202744 bzw. VIN 702595, Mo 202767). Da hatte ich dann gedacht, dass sie das Loch später wieder weggelassen haben (sofern die Vergaser nicht mal getauscht wurden) - was mich zum Grübeln gebracht hat, was denn an dem Loch nun schlecht sein sollte ... ohne Ergebnis.
Zu Recht wohl ohne Ergebnis, denn die Kundendienstinfo sagt ja nun "rein mit dem Loch" - und die Info ist später datiert als die Erstzulassungen aller drei Roller.
Wer weiß, vielleicht haben sie sich damals ne zeitlang den 'riesigen' Aufwand für das Loch gespart, und dann gemerkt, dass das wohl doch nicht gut tut ...
Ergebnis für mich: zweimal Loch bohren - der Tupferzug hängt schnell mal, der Benzinhahn steht doch mal offen, dann doch lieber eine kleine Umweltsauerei als eine große (wenn der Kopf 'hochgeht').
Axel
Re: Überlaufbohrung in Schwimmergehäuse
Verfasst: 07.09.2016, 18:44
von HAL2000
Meine Karosserie hat das Loch in dem Kofferkasten, bei dem ich mich immer schon gefragt hab, wozu das ist. Der Vergaser hat es aber nicht. Auch nicht der Ersatzvergaser. Ich hab auch noch einen Kofferkasten, wo das Loch fehlt.
Zufällig hatte ich neulich den Fall, dass in der Garage aus dem Roller das Benzin ausgelaufen ist, obwohl der Choke zu war, aber ich hatte vergessen den Benzinhahn zu schließen. Zu dem Auslaufen kam es aber erst eine Woche später, nachdem ich den Roller wieder abgestellt hatte - echt kurios.
Ich hab das noch nicht mit der Ursache in Verbindung gebracht. Auf jeden Fall ging beim nächsten Startversuch erst mal nix. Ich hab dann die Zündkerze runter und gesehen, dass im Zylinder alles nass war. "Abgesoffen" hab ich gedacht und immer noch nicht an einen Zusammenhang mit dem auslaufenden Benzin gedacht. Beim nächsten Startversuch hat's dann schon geknallt und dann lief er. Da hab ich wahrscheinlich nochmal Glück gehabt, wenn ich den vorigen Post so lese. Ich hätte mich halt doch besser vorher hier informieren sollen.
Jetzt bin ich echt am Überlegen das Loch reinzumachen. Auf jeden Fall vielen Dank nochmal für die nützlichen Infos!
Christian