Übersetzung Tachoantrieb
Verfasst: 16.01.2016, 00:33
Hallo Heinkelfreunde,
ich habe mal wieder eine Frage (und "Unterfragen") an die Tachospezialisten unter Euch und hoffe, dass das jemand weiß. Nämlich:
Welche Übersetzung hat der Tachoantrieb?
Für einen A1-Tachoantrieb (21055.32 4/2) konnte ich das gerade selbst ausmessen. Mein Ergebnis: bei 10 Radumdrehungen dreht sich die Tachowelle 19 mal. Somit komme ich auf ein Verhältnis 1 : 1,9.
Erste Unterfrage: habe ich richtig gerechnet (hoffe ich ja schon, soweit sollte es selbst an einem späten Freitagabend noch reichen...
)
Zweite Unterfrage: Ist dieses Verhältnis "Radumdrehungen zu Umdrehungen der angeschlossenen Tachowelle" bei A1, A2 Telegabel und A2 Schwinge gleich? (dank der Antworten von Gundolf zu meinen letzten "Tachofragen" weiß ich, dass A1 Telegabel und A2 Schwinge unterschiedliche Antriebe haben - zumindest, was die Drehrichtung angeht).
Dritte Unterfrage: kennt jemand die Übersetzungsverhältnisse für die anderen Typen (insb. A0)?
Warum ich das wissen will? Weil ich gerade mit der Nachjustierung von Tachos herum experimentiere und dafür die Drehzahlen der Tachowelle brauche, die dann (mit einer relativ einfachen Dreisatzrechnung auf Basis des Radumfangs) zu den einzustellenden/angezeigten Geschwindigkeiten in Beziehung gesetzt werden sollen.
Der "Versuchsaufbau" soll so sein: eine stufenlos verstellbare Bohrmaschine mit angeschlossenem Drehzahlmesser soll eine definierte Umdrehungszahl abliefern. Der über eine Tachowelle daran angeschlossene Tacho soll dann auf die zu dieser Drehzahl passende Geschwindigkeit eingestellt werden. Die Justierung erfolgt über die Verstellung der Vorspannung der Tachonadel (Position auf der Achse im ausgependelten Zustand) und über Änderung der Spannung der Rückholfeder.
Ja, ich weiß! Für so etwas gibt es Spezialisten, die wissen was sie tun und die auch die korrekten und geeichten Werkzeuge dafür haben. Die können auch Sachen machen, die man mit "Bordmitteln" niemals hinbekommen wird (z.B. Nachmagnetisieren, Rückholfedern nachfertigen und anpassen usw.).
Aber mein Spiel- und Basteltrieb verlangt von mir, dass ich mal selbst herausfinde was geht - und was nicht.
(und ich habe hier ein paar kaputte NSU-Tachos liegen, mit denen ich eh nichts besseres anzufangen weiß - sh. meine letzten Fragen zum Thema)
Vielen Dank und beste Grüße,
Bernd
ich habe mal wieder eine Frage (und "Unterfragen") an die Tachospezialisten unter Euch und hoffe, dass das jemand weiß. Nämlich:
Welche Übersetzung hat der Tachoantrieb?
Für einen A1-Tachoantrieb (21055.32 4/2) konnte ich das gerade selbst ausmessen. Mein Ergebnis: bei 10 Radumdrehungen dreht sich die Tachowelle 19 mal. Somit komme ich auf ein Verhältnis 1 : 1,9.
Erste Unterfrage: habe ich richtig gerechnet (hoffe ich ja schon, soweit sollte es selbst an einem späten Freitagabend noch reichen...
Zweite Unterfrage: Ist dieses Verhältnis "Radumdrehungen zu Umdrehungen der angeschlossenen Tachowelle" bei A1, A2 Telegabel und A2 Schwinge gleich? (dank der Antworten von Gundolf zu meinen letzten "Tachofragen" weiß ich, dass A1 Telegabel und A2 Schwinge unterschiedliche Antriebe haben - zumindest, was die Drehrichtung angeht).
Dritte Unterfrage: kennt jemand die Übersetzungsverhältnisse für die anderen Typen (insb. A0)?
Warum ich das wissen will? Weil ich gerade mit der Nachjustierung von Tachos herum experimentiere und dafür die Drehzahlen der Tachowelle brauche, die dann (mit einer relativ einfachen Dreisatzrechnung auf Basis des Radumfangs) zu den einzustellenden/angezeigten Geschwindigkeiten in Beziehung gesetzt werden sollen.
Der "Versuchsaufbau" soll so sein: eine stufenlos verstellbare Bohrmaschine mit angeschlossenem Drehzahlmesser soll eine definierte Umdrehungszahl abliefern. Der über eine Tachowelle daran angeschlossene Tacho soll dann auf die zu dieser Drehzahl passende Geschwindigkeit eingestellt werden. Die Justierung erfolgt über die Verstellung der Vorspannung der Tachonadel (Position auf der Achse im ausgependelten Zustand) und über Änderung der Spannung der Rückholfeder.
Ja, ich weiß! Für so etwas gibt es Spezialisten, die wissen was sie tun und die auch die korrekten und geeichten Werkzeuge dafür haben. Die können auch Sachen machen, die man mit "Bordmitteln" niemals hinbekommen wird (z.B. Nachmagnetisieren, Rückholfedern nachfertigen und anpassen usw.).
Aber mein Spiel- und Basteltrieb verlangt von mir, dass ich mal selbst herausfinde was geht - und was nicht.
Vielen Dank und beste Grüße,
Bernd