Seite 1 von 1

Fliehkrftversteller

Verfasst: 06.04.2015, 20:29
von manfred030
Moin,
nun ist das schon das dritte Mal, dass der Fliekraftversteller bei 3 verschieden Heinkel sich nicht mehr bewegt hat , weil er festgefressen war.
Ich habe dafür keine Erklärung. Wer kann einen Tip geben?
Gruß
Manfred

Re: Fliehkrftversteller

Verfasst: 06.04.2015, 21:38
von heinkel-bernd
Servus Manfred,

meinst Du metallisch gefressen oder fest durch Rost oder Harz ?

Vor dem Einbau kommen bei mir immer ein paar Tropfen Nähmaschinenöl (Feinmechaniköl, harzfrei) auf die Gelenke
und Gleitflächen des Fliehkraftverstellers. danach blase ich das überschüssigeÖl mit wenig Luft von den Teilen,
dadurch verteilt sich das Öl auch noch auf die weiteren blanken Flächen und schützt sie somit auch vor Korossion.

Hatte durch diese Maßnahme, trotz Vernachlässigung der Wartung, mit dem Teil noch nie Probleme! :)

Re: Fliehkrftversteller

Verfasst: 06.04.2015, 21:46
von manfred030
Hallo Bernd,
weder Rost noch Harz, ganz einfach total fest
Gruß
Manfred

Re: Fliehkrftversteller

Verfasst: 06.04.2015, 22:01
von Werner
Festgerostet kenne ich, aber einfach so festgefressen kenne ich nicht. Eigentlich habe ich es überhaupt erst ein mal erlebt dass der Versteller fest war.

Re: Fliehkrftversteller

Verfasst: 19.07.2015, 14:24
von joachim1960
Hallo zusammen,,

Wie kommt man den eigentlich an den
Fliegkraftversteller hin ??

Gruß
Joachim

Re: Fliehkrftversteller

Verfasst: 19.07.2015, 14:58
von Rollerchris
Hallo Joachim
Um den Fliehkraftregler auszubauen must du den Motor ausbauen und dann das rechte Lüftergehäuse ausbauen. anschließend mut du noch das Lüfzterrad ausbauen.

Mit besten Rollergrüßen

Rollerchris

Re: Fliehkrftversteller

Verfasst: 19.07.2015, 22:33
von heinkel-bernd
Servus Joachim,

Du kannst die Funktion des Fliehkraftreglers aber auch im eingebauten Zustand überprüfen !
Unterbrecher mit Trägerplatte herausnehmen. Der Unterbrechernocken muss sich mit Daumen und Zeigefinger
um ca. 15 Winkelgrade nach rechts (im Uhrzeigersinn, gegen die Federkraft der Fliehgewichte) verdrehen lassen
und sich auch selbstätig wieder zurückstellen !
Wenn das nicht funktioniert oder der Nocken hat in der "Grundstellung" viel Spiel, dann bleibt Dir nichts anderes
übrig, als den Fliehkraftregler auszubauen und zu überprüfen ! :(

Wer in der glücklichen Lage ist, eine Stroboskoplampe zu verwenden, der kann bei laufendem Motor die
Veränderung des Zündzeitpunktes durch den Fliehkraftregler optimal verfolgen !
:D

Hier auch noch ein früherer Beitrag von mir:
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... 7222#p7222