Lehrgeld - oder wie man die Hinterradachse ruiniert!
Verfasst: 22.06.2013, 21:16
Hallo Heinkelz,
heute habe ich (mit dem Heinkel zum ersten Mal) den ADAC gerufen!
Erst gestern habe ich die erste 500KM - Inspektion (Kopf nachziehen und Oelwechsel) erledigt.
Jedenfalls dachte ich heute bei der Ausfahrt nach 150 KM, ich habe ein Kupplungsproblem, sie schien durch zu rutschen.
Ich überlegte dann noch, wie das mit dem Ölwechsel zusammen hängen könnte, als ich auf dem Waldweg
(untergeordnete Überlandstraßen führen im wilden Osten auch mal quer durch den Wald über eine Schotterpiste -
wildromantisch!!!) bemerkte, dass die Maschine insgesamt irgendwie weicher wurde und die Spur auch nicht sauber hielt. Ich schob dies zunächst mal auf den Sandbelag - ein fataler Fehler, wie ich später feststellen musste. Jedenfalls rutschte die Kupplung immer häufiger durch (dachte ich), so dass ich den Rückweg antreten wollte. Da der Heinkel ja Gedanken lesen kann, war die Fahrt in diesem Moment auch schon zu Ende.
Die Gänge gingen rein, die Kupplung hatte einen normalen Widerstand, die Karre blieb aber einfach stehen.
Ende, aus, vorbei!
Als ich dann daheim den Motor auf meinem Montageständer hatte und die Kupplung inspizierte, war aber alles in Ordnung !?!
Der Fehler lag darin, dass ich die Schraube der Hinterradachse nicht angeknallt hatte, sondern nur mit 6 mkg - (statt mit 16)
ich habe das offensichtlich mit dem Drehmoment der Radmutter verwechselt. Jedenfalls hat sich das ganze in den 700 KM irgendwie so verändert, dass dort ein erhebliches Achsialspiel entstanden ist. Irgendwann haben dann die Zähne der Radnabe den Geist aufgegeben, danach ging es dort nur noch rund . . . darauf wäre ich nie gekommen.
Den Ausbau des Motors hätte ich mir genauso sparen können, wie den ADAC - eine Ratsche hatte ich natürlich an Bord !!!
Was für ein Schei** !!
Möge Euch dies erspart bleiben . . .
Und dann eine Frage noch:
Kann man die Buchse mit der Verzahnung eigentlich austauschen, oder sind dann die 189 Euro für ein Neuteil fällig?
Viele Grüße vom Westsachsen!
heute habe ich (mit dem Heinkel zum ersten Mal) den ADAC gerufen!
Erst gestern habe ich die erste 500KM - Inspektion (Kopf nachziehen und Oelwechsel) erledigt.
Jedenfalls dachte ich heute bei der Ausfahrt nach 150 KM, ich habe ein Kupplungsproblem, sie schien durch zu rutschen.
Ich überlegte dann noch, wie das mit dem Ölwechsel zusammen hängen könnte, als ich auf dem Waldweg
(untergeordnete Überlandstraßen führen im wilden Osten auch mal quer durch den Wald über eine Schotterpiste -
wildromantisch!!!) bemerkte, dass die Maschine insgesamt irgendwie weicher wurde und die Spur auch nicht sauber hielt. Ich schob dies zunächst mal auf den Sandbelag - ein fataler Fehler, wie ich später feststellen musste. Jedenfalls rutschte die Kupplung immer häufiger durch (dachte ich), so dass ich den Rückweg antreten wollte. Da der Heinkel ja Gedanken lesen kann, war die Fahrt in diesem Moment auch schon zu Ende.
Die Gänge gingen rein, die Kupplung hatte einen normalen Widerstand, die Karre blieb aber einfach stehen.
Ende, aus, vorbei!
Als ich dann daheim den Motor auf meinem Montageständer hatte und die Kupplung inspizierte, war aber alles in Ordnung !?!
Der Fehler lag darin, dass ich die Schraube der Hinterradachse nicht angeknallt hatte, sondern nur mit 6 mkg - (statt mit 16)
ich habe das offensichtlich mit dem Drehmoment der Radmutter verwechselt. Jedenfalls hat sich das ganze in den 700 KM irgendwie so verändert, dass dort ein erhebliches Achsialspiel entstanden ist. Irgendwann haben dann die Zähne der Radnabe den Geist aufgegeben, danach ging es dort nur noch rund . . . darauf wäre ich nie gekommen.
Den Ausbau des Motors hätte ich mir genauso sparen können, wie den ADAC - eine Ratsche hatte ich natürlich an Bord !!!
Was für ein Schei** !!
Möge Euch dies erspart bleiben . . .
Und dann eine Frage noch:
Kann man die Buchse mit der Verzahnung eigentlich austauschen, oder sind dann die 189 Euro für ein Neuteil fällig?
Viele Grüße vom Westsachsen!