Erfahrungsbericht meit Heidenau Reifen K77 M66
Verfasst: 11.12.2012, 00:03
Hallo restliche Heinkelwelt!
Heute möchte ich euch von meinen neuen Reifen berichten, die ich nach ausgiebigem Suchen und Lesen nach Erfahrungen im Forum über den Club bezogen habe.
Es sind die Heidenau K77 M66 „Rollerreifen mit guter Haftung auch bei Nässe. Diesen Reifen zeichnet außerdem eine hohe Laufleistung aus.“
An einem der letzten schönen Herbsttagen testete ich sie auf einer ca 100km langen Fahrt rund um den Stromberg, Serpentinen rauf und runter, langgezogene Kurven, auf trockenen und feuchten Straßen. Ich bin begeistert!
Nach dem das erste Gefühl etwas wackelig ist, man beim Anfahren und in der Kurve doch recht anders sein Gewicht einsetzten muß, entwickelte sich recht schnell ein sehr sicheres Fahrverhalten.
Die Reifen sind deutlich härter und stabiler. Sie wiegen über ein Kilogramm mehr als der Conti und das liegt, denke ich, vor allem an mehr Stahl im Reifen. (Auch der alte Metzler ist deutlich schwerer als der Conti)
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass sich der Heinkel so stabil und sicher um die Kurfen fahren läßt. In den letzten Jahren fuhr ich zwangsläufig die Conti Reifen und beklagte immer das weiche unsichere Gefühl, das schlagen des Lenkers zwischen 20 und 30 kmh und vorallem dass man in den Kurven den Lenker immer dagegen Stemmen muß. Bei Regen haute es mich schon mehrmals auf die Schnauze obwohl ich nicht schnell war. Wie man unschwer an den häßichen Dellen unter der seitlichen Stange sehen kann. Unglaublich aber wahr dass dies alles am Reifen lag.
Das Schlagen des Lenker ist weg ! Kein Lenkungsdämpfer ist mehr nötig! Der Roller spurt durch die Kurven wie eine moderne Maschine. In keiner Schräglage braucht man Kraft am Lenker, auch bei hoher Geschwindigkeit könnte man die Hände vom Lenker nehmen. Besonders auffällig war für mich der starke und unnachgiebige Gripp bei Kurven mit pucklickem Asphalt wie man ihn auf kleinen, alten Landstraßen gerne vorfindet. Endlich konnte ich den Roller richtig schön in die Kurve hineindrücken, das war bisher undenkbar, da rutschte ich immer mit dem Körper in die Kurve um die Maschine möglichst aufrecht zu halten.
Dadurch, daß die Reifen etwas größer und sehr viel formstabiler sind, ist die Bodenfreiheit viel größer, also den Ständer oder das Trittbrett brachte ich nicht mehr zum kratzen und ich drücke den Roller jetzt ja noch tiefer.
Ich habe mich für den Heidenau K77 Sommerreifen (es gibt ihn auch als Winterreifen) entschieden weil er entgegen dem reinen Straßenreifen nicht so modern aussieht (stimme hier Heinkelbernd zu) und weil ich gerne auch mal über Feldwege, in den Weinberg und am liebsten über kleine alte verwundene Landsträßchen fahre. Bei Schnee und Eis fahre ich normalerweise nicht und möchte nicht den weichen Gummi das ganze Jahr fahren.
Das Profil ist zwar etwas grob, dies ist aber auf der Straße nicht zu spüren.
Zu beziehen ist er beim Club. Dort bekommt man auch die Freigabe des Herstellers ausgehändigt. Damit kann man dann beim TÜV ein Gutachten erstellen lassen um einen Eintrag in die Papiere zu bekommen.
Der TÜV Gutachter meinte doch ob ich das bei so einem alten Fahrzeug überhaupt machen lassen wollte. Er sähe da kein Problem ohne zu fahren. Ich bestand aber darauf und hatte für 29€ mein Gutachten, ein mehrseitiges TÜV-Zeugnis, was bestätigt, dass ich damit fahren darf. Er meinte das Mitführen des Gutachtens reiche aus, denn die Eintragung beim Landratsamt koste mich einen ganzen Tag und dann gibt es auch noch neue Papiere..EG-Papiere....
Auf gut deutsch: es wird nicht alles so heiß gegessen... oder man sollte es nicht übertreiben.
Also ich fahre bei der nächsten HU mit dem Gutachten in der Hand vor und dann belasse ich es dabei.
Ganz interessant war auch als er mich aufgeklärte, dass die Winterreifenpflicht für Zweiräder ( und ungebremste Anhänger) nicht besteht! Also darf ich sogar auch bei winterlichen Bedingungen fahren.
Bei den Kotflügeln hatte er auch nichts zu meckern. Der kleine Finger passte ja überall durch.
Hier noch ein paar Bilder.
Viele Grüße
Reiner
Heute möchte ich euch von meinen neuen Reifen berichten, die ich nach ausgiebigem Suchen und Lesen nach Erfahrungen im Forum über den Club bezogen habe.
Es sind die Heidenau K77 M66 „Rollerreifen mit guter Haftung auch bei Nässe. Diesen Reifen zeichnet außerdem eine hohe Laufleistung aus.“
An einem der letzten schönen Herbsttagen testete ich sie auf einer ca 100km langen Fahrt rund um den Stromberg, Serpentinen rauf und runter, langgezogene Kurven, auf trockenen und feuchten Straßen. Ich bin begeistert!
Nach dem das erste Gefühl etwas wackelig ist, man beim Anfahren und in der Kurve doch recht anders sein Gewicht einsetzten muß, entwickelte sich recht schnell ein sehr sicheres Fahrverhalten.
Die Reifen sind deutlich härter und stabiler. Sie wiegen über ein Kilogramm mehr als der Conti und das liegt, denke ich, vor allem an mehr Stahl im Reifen. (Auch der alte Metzler ist deutlich schwerer als der Conti)
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass sich der Heinkel so stabil und sicher um die Kurfen fahren läßt. In den letzten Jahren fuhr ich zwangsläufig die Conti Reifen und beklagte immer das weiche unsichere Gefühl, das schlagen des Lenkers zwischen 20 und 30 kmh und vorallem dass man in den Kurven den Lenker immer dagegen Stemmen muß. Bei Regen haute es mich schon mehrmals auf die Schnauze obwohl ich nicht schnell war. Wie man unschwer an den häßichen Dellen unter der seitlichen Stange sehen kann. Unglaublich aber wahr dass dies alles am Reifen lag.
Das Schlagen des Lenker ist weg ! Kein Lenkungsdämpfer ist mehr nötig! Der Roller spurt durch die Kurven wie eine moderne Maschine. In keiner Schräglage braucht man Kraft am Lenker, auch bei hoher Geschwindigkeit könnte man die Hände vom Lenker nehmen. Besonders auffällig war für mich der starke und unnachgiebige Gripp bei Kurven mit pucklickem Asphalt wie man ihn auf kleinen, alten Landstraßen gerne vorfindet. Endlich konnte ich den Roller richtig schön in die Kurve hineindrücken, das war bisher undenkbar, da rutschte ich immer mit dem Körper in die Kurve um die Maschine möglichst aufrecht zu halten.
Dadurch, daß die Reifen etwas größer und sehr viel formstabiler sind, ist die Bodenfreiheit viel größer, also den Ständer oder das Trittbrett brachte ich nicht mehr zum kratzen und ich drücke den Roller jetzt ja noch tiefer.
Ich habe mich für den Heidenau K77 Sommerreifen (es gibt ihn auch als Winterreifen) entschieden weil er entgegen dem reinen Straßenreifen nicht so modern aussieht (stimme hier Heinkelbernd zu) und weil ich gerne auch mal über Feldwege, in den Weinberg und am liebsten über kleine alte verwundene Landsträßchen fahre. Bei Schnee und Eis fahre ich normalerweise nicht und möchte nicht den weichen Gummi das ganze Jahr fahren.
Das Profil ist zwar etwas grob, dies ist aber auf der Straße nicht zu spüren.
Zu beziehen ist er beim Club. Dort bekommt man auch die Freigabe des Herstellers ausgehändigt. Damit kann man dann beim TÜV ein Gutachten erstellen lassen um einen Eintrag in die Papiere zu bekommen.
Der TÜV Gutachter meinte doch ob ich das bei so einem alten Fahrzeug überhaupt machen lassen wollte. Er sähe da kein Problem ohne zu fahren. Ich bestand aber darauf und hatte für 29€ mein Gutachten, ein mehrseitiges TÜV-Zeugnis, was bestätigt, dass ich damit fahren darf. Er meinte das Mitführen des Gutachtens reiche aus, denn die Eintragung beim Landratsamt koste mich einen ganzen Tag und dann gibt es auch noch neue Papiere..EG-Papiere....
Auf gut deutsch: es wird nicht alles so heiß gegessen... oder man sollte es nicht übertreiben.
Also ich fahre bei der nächsten HU mit dem Gutachten in der Hand vor und dann belasse ich es dabei.
Ganz interessant war auch als er mich aufgeklärte, dass die Winterreifenpflicht für Zweiräder ( und ungebremste Anhänger) nicht besteht! Also darf ich sogar auch bei winterlichen Bedingungen fahren.
Bei den Kotflügeln hatte er auch nichts zu meckern. Der kleine Finger passte ja überall durch.
Hier noch ein paar Bilder.
Viele Grüße
Reiner