Erfahrungsbericht meit Heidenau Reifen K77 M66
Erfahrungsbericht meit Heidenau Reifen K77 M66
Hallo restliche Heinkelwelt!
Heute möchte ich euch von meinen neuen Reifen berichten, die ich nach ausgiebigem Suchen und Lesen nach Erfahrungen im Forum über den Club bezogen habe.
Es sind die Heidenau K77 M66 „Rollerreifen mit guter Haftung auch bei Nässe. Diesen Reifen zeichnet außerdem eine hohe Laufleistung aus.“
An einem der letzten schönen Herbsttagen testete ich sie auf einer ca 100km langen Fahrt rund um den Stromberg, Serpentinen rauf und runter, langgezogene Kurven, auf trockenen und feuchten Straßen. Ich bin begeistert!
Nach dem das erste Gefühl etwas wackelig ist, man beim Anfahren und in der Kurve doch recht anders sein Gewicht einsetzten muß, entwickelte sich recht schnell ein sehr sicheres Fahrverhalten.
Die Reifen sind deutlich härter und stabiler. Sie wiegen über ein Kilogramm mehr als der Conti und das liegt, denke ich, vor allem an mehr Stahl im Reifen. (Auch der alte Metzler ist deutlich schwerer als der Conti)
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass sich der Heinkel so stabil und sicher um die Kurfen fahren läßt. In den letzten Jahren fuhr ich zwangsläufig die Conti Reifen und beklagte immer das weiche unsichere Gefühl, das schlagen des Lenkers zwischen 20 und 30 kmh und vorallem dass man in den Kurven den Lenker immer dagegen Stemmen muß. Bei Regen haute es mich schon mehrmals auf die Schnauze obwohl ich nicht schnell war. Wie man unschwer an den häßichen Dellen unter der seitlichen Stange sehen kann. Unglaublich aber wahr dass dies alles am Reifen lag.
Das Schlagen des Lenker ist weg ! Kein Lenkungsdämpfer ist mehr nötig! Der Roller spurt durch die Kurven wie eine moderne Maschine. In keiner Schräglage braucht man Kraft am Lenker, auch bei hoher Geschwindigkeit könnte man die Hände vom Lenker nehmen. Besonders auffällig war für mich der starke und unnachgiebige Gripp bei Kurven mit pucklickem Asphalt wie man ihn auf kleinen, alten Landstraßen gerne vorfindet. Endlich konnte ich den Roller richtig schön in die Kurve hineindrücken, das war bisher undenkbar, da rutschte ich immer mit dem Körper in die Kurve um die Maschine möglichst aufrecht zu halten.
Dadurch, daß die Reifen etwas größer und sehr viel formstabiler sind, ist die Bodenfreiheit viel größer, also den Ständer oder das Trittbrett brachte ich nicht mehr zum kratzen und ich drücke den Roller jetzt ja noch tiefer.
Ich habe mich für den Heidenau K77 Sommerreifen (es gibt ihn auch als Winterreifen) entschieden weil er entgegen dem reinen Straßenreifen nicht so modern aussieht (stimme hier Heinkelbernd zu) und weil ich gerne auch mal über Feldwege, in den Weinberg und am liebsten über kleine alte verwundene Landsträßchen fahre. Bei Schnee und Eis fahre ich normalerweise nicht und möchte nicht den weichen Gummi das ganze Jahr fahren.
Das Profil ist zwar etwas grob, dies ist aber auf der Straße nicht zu spüren.
Zu beziehen ist er beim Club. Dort bekommt man auch die Freigabe des Herstellers ausgehändigt. Damit kann man dann beim TÜV ein Gutachten erstellen lassen um einen Eintrag in die Papiere zu bekommen.
Der TÜV Gutachter meinte doch ob ich das bei so einem alten Fahrzeug überhaupt machen lassen wollte. Er sähe da kein Problem ohne zu fahren. Ich bestand aber darauf und hatte für 29€ mein Gutachten, ein mehrseitiges TÜV-Zeugnis, was bestätigt, dass ich damit fahren darf. Er meinte das Mitführen des Gutachtens reiche aus, denn die Eintragung beim Landratsamt koste mich einen ganzen Tag und dann gibt es auch noch neue Papiere..EG-Papiere....
Auf gut deutsch: es wird nicht alles so heiß gegessen... oder man sollte es nicht übertreiben.
Also ich fahre bei der nächsten HU mit dem Gutachten in der Hand vor und dann belasse ich es dabei.
Ganz interessant war auch als er mich aufgeklärte, dass die Winterreifenpflicht für Zweiräder ( und ungebremste Anhänger) nicht besteht! Also darf ich sogar auch bei winterlichen Bedingungen fahren.
Bei den Kotflügeln hatte er auch nichts zu meckern. Der kleine Finger passte ja überall durch.
Hier noch ein paar Bilder.
Viele Grüße
Reiner
Heute möchte ich euch von meinen neuen Reifen berichten, die ich nach ausgiebigem Suchen und Lesen nach Erfahrungen im Forum über den Club bezogen habe.
Es sind die Heidenau K77 M66 „Rollerreifen mit guter Haftung auch bei Nässe. Diesen Reifen zeichnet außerdem eine hohe Laufleistung aus.“
An einem der letzten schönen Herbsttagen testete ich sie auf einer ca 100km langen Fahrt rund um den Stromberg, Serpentinen rauf und runter, langgezogene Kurven, auf trockenen und feuchten Straßen. Ich bin begeistert!
Nach dem das erste Gefühl etwas wackelig ist, man beim Anfahren und in der Kurve doch recht anders sein Gewicht einsetzten muß, entwickelte sich recht schnell ein sehr sicheres Fahrverhalten.
Die Reifen sind deutlich härter und stabiler. Sie wiegen über ein Kilogramm mehr als der Conti und das liegt, denke ich, vor allem an mehr Stahl im Reifen. (Auch der alte Metzler ist deutlich schwerer als der Conti)
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass sich der Heinkel so stabil und sicher um die Kurfen fahren läßt. In den letzten Jahren fuhr ich zwangsläufig die Conti Reifen und beklagte immer das weiche unsichere Gefühl, das schlagen des Lenkers zwischen 20 und 30 kmh und vorallem dass man in den Kurven den Lenker immer dagegen Stemmen muß. Bei Regen haute es mich schon mehrmals auf die Schnauze obwohl ich nicht schnell war. Wie man unschwer an den häßichen Dellen unter der seitlichen Stange sehen kann. Unglaublich aber wahr dass dies alles am Reifen lag.
Das Schlagen des Lenker ist weg ! Kein Lenkungsdämpfer ist mehr nötig! Der Roller spurt durch die Kurven wie eine moderne Maschine. In keiner Schräglage braucht man Kraft am Lenker, auch bei hoher Geschwindigkeit könnte man die Hände vom Lenker nehmen. Besonders auffällig war für mich der starke und unnachgiebige Gripp bei Kurven mit pucklickem Asphalt wie man ihn auf kleinen, alten Landstraßen gerne vorfindet. Endlich konnte ich den Roller richtig schön in die Kurve hineindrücken, das war bisher undenkbar, da rutschte ich immer mit dem Körper in die Kurve um die Maschine möglichst aufrecht zu halten.
Dadurch, daß die Reifen etwas größer und sehr viel formstabiler sind, ist die Bodenfreiheit viel größer, also den Ständer oder das Trittbrett brachte ich nicht mehr zum kratzen und ich drücke den Roller jetzt ja noch tiefer.
Ich habe mich für den Heidenau K77 Sommerreifen (es gibt ihn auch als Winterreifen) entschieden weil er entgegen dem reinen Straßenreifen nicht so modern aussieht (stimme hier Heinkelbernd zu) und weil ich gerne auch mal über Feldwege, in den Weinberg und am liebsten über kleine alte verwundene Landsträßchen fahre. Bei Schnee und Eis fahre ich normalerweise nicht und möchte nicht den weichen Gummi das ganze Jahr fahren.
Das Profil ist zwar etwas grob, dies ist aber auf der Straße nicht zu spüren.
Zu beziehen ist er beim Club. Dort bekommt man auch die Freigabe des Herstellers ausgehändigt. Damit kann man dann beim TÜV ein Gutachten erstellen lassen um einen Eintrag in die Papiere zu bekommen.
Der TÜV Gutachter meinte doch ob ich das bei so einem alten Fahrzeug überhaupt machen lassen wollte. Er sähe da kein Problem ohne zu fahren. Ich bestand aber darauf und hatte für 29€ mein Gutachten, ein mehrseitiges TÜV-Zeugnis, was bestätigt, dass ich damit fahren darf. Er meinte das Mitführen des Gutachtens reiche aus, denn die Eintragung beim Landratsamt koste mich einen ganzen Tag und dann gibt es auch noch neue Papiere..EG-Papiere....
Auf gut deutsch: es wird nicht alles so heiß gegessen... oder man sollte es nicht übertreiben.
Also ich fahre bei der nächsten HU mit dem Gutachten in der Hand vor und dann belasse ich es dabei.
Ganz interessant war auch als er mich aufgeklärte, dass die Winterreifenpflicht für Zweiräder ( und ungebremste Anhänger) nicht besteht! Also darf ich sogar auch bei winterlichen Bedingungen fahren.
Bei den Kotflügeln hatte er auch nichts zu meckern. Der kleine Finger passte ja überall durch.
Hier noch ein paar Bilder.
Viele Grüße
Reiner
Re: Erfahrungsbericht meit Heidenau Reifen K77 M66
Hallo,
also das mit dem miserablen Fahrverhalten ist mir auch aufgefallen allerdings hauptsächlich bei nasser Fahrbahn. Schön dass es da nun eine Alternative gibt, was mich aber an den neuen Reifen mächtig stört ist seine Optik. Ich finde der sieht aus wie ein Fremdkörper am Roller einfach nur hässlich.
Ist halt Geschmackssache, mir ist das aber wichtig.
Gruß Werner
also das mit dem miserablen Fahrverhalten ist mir auch aufgefallen allerdings hauptsächlich bei nasser Fahrbahn. Schön dass es da nun eine Alternative gibt, was mich aber an den neuen Reifen mächtig stört ist seine Optik. Ich finde der sieht aus wie ein Fremdkörper am Roller einfach nur hässlich.
Ist halt Geschmackssache, mir ist das aber wichtig.
Gruß Werner
- heinkel-bernd
- Beiträge: 3411
- Registriert: 13.01.2011, 21:07
- Wohnort: Nähe Bayreuth
Re: Erfahrungsbericht meit Heidenau Reifen K77 M66
Servus Reiner,
Glückwunsh zu Deinen "Guten Reifen" !
Man hält es doch nicht für möglich, wieviel mehr Sicherheit ein guter Reifen dem Tourist noch vermittelt,
wenn man es nicht selbst "erfahren" hat !
Diese Heidenau sind zwar etwas teuerer als die Contis, dafür hat man damit die optimale Fahrsicherheit !
Aber sind Deine Heidenau wirklich um so viel höher, daß Du in stärkerer Kurvenlage keine Probleme mehr mit
der Trittplatte hast ? Ich fahre ja die gleiche Größe (120-90/10 aber Michelin Reggae), musste aber meine Trittplatte
etwas hochbiegen, um den besseren Grip der Reifen auch nützen zu können. Natürlich nur im Extremfall !
Das Profil des Heidenau scheint mir noch grobstolliger zu sein, als das meines Michelins. Das spürt man, wie Du schon
erwähntest, kaum. Und die Optik dieses Profils ist mir immer noch lieber als die der modernen, die nur noch über
ein paar Diagonal-Rillen verfügen !
Den Lenkungsdämpfer würde ich aber auf jeden Fall belassen, man weiß nicht wie es nach ein paar tausend
Kilometer mit der Schwingungs-Dynamik aussieht !
Wenn Dein Heidenau auch mit TL (tubeless) markiert ist, kannst Du ihn (beim 103 A-1/A-2 Vierloch) auch
ohne Schlauch (mit kurzen Metallventilen) montieren lassen. Das gibt beim Einfahren kleiner, spitzer Gegen-
stände bei höherer Geschwindigkeit zusätzliche Sicherheit, da in diesem Fall der Reifendruck nur langsam
nachlässt !
Die Info mit der Winterreifen-Plicht (Nicht-Pflicht) bei Krafträdern ist sehr interessant, da muss ich mich an
kompetenter Stelle doch mal schlau machen !
P.S.: Ich sehe gerade, daß Du einen 103 A-0 fährst, da ist`s natürlich nichts mit "schlauchlos" !!!
Dann allseits Gute Fahrt mit Deinen "Neuen" und
Glückwunsh zu Deinen "Guten Reifen" !
Man hält es doch nicht für möglich, wieviel mehr Sicherheit ein guter Reifen dem Tourist noch vermittelt,
wenn man es nicht selbst "erfahren" hat !
Diese Heidenau sind zwar etwas teuerer als die Contis, dafür hat man damit die optimale Fahrsicherheit !
Aber sind Deine Heidenau wirklich um so viel höher, daß Du in stärkerer Kurvenlage keine Probleme mehr mit
der Trittplatte hast ? Ich fahre ja die gleiche Größe (120-90/10 aber Michelin Reggae), musste aber meine Trittplatte
etwas hochbiegen, um den besseren Grip der Reifen auch nützen zu können. Natürlich nur im Extremfall !
Das Profil des Heidenau scheint mir noch grobstolliger zu sein, als das meines Michelins. Das spürt man, wie Du schon
erwähntest, kaum. Und die Optik dieses Profils ist mir immer noch lieber als die der modernen, die nur noch über
ein paar Diagonal-Rillen verfügen !
Als "Vielfahrer" ist mir das, im Gegensatz zu Werner, zweitrangig !Werner hat geschrieben: Ich finde der sieht aus wie ein Fremdkörper am Roller einfach nur hässlich.
Den Lenkungsdämpfer würde ich aber auf jeden Fall belassen, man weiß nicht wie es nach ein paar tausend
Kilometer mit der Schwingungs-Dynamik aussieht !
Wenn Dein Heidenau auch mit TL (tubeless) markiert ist, kannst Du ihn (beim 103 A-1/A-2 Vierloch) auch
ohne Schlauch (mit kurzen Metallventilen) montieren lassen. Das gibt beim Einfahren kleiner, spitzer Gegen-
stände bei höherer Geschwindigkeit zusätzliche Sicherheit, da in diesem Fall der Reifendruck nur langsam
nachlässt !
Die Info mit der Winterreifen-Plicht (Nicht-Pflicht) bei Krafträdern ist sehr interessant, da muss ich mich an
kompetenter Stelle doch mal schlau machen !
P.S.: Ich sehe gerade, daß Du einen 103 A-0 fährst, da ist`s natürlich nichts mit "schlauchlos" !!!
Dann allseits Gute Fahrt mit Deinen "Neuen" und
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth
Re: Erfahrungsbericht meit Heidenau Reifen K77 M66
Hallo Reiner,
Hallo Bernd,
bzgl. der Winterreifenpflicht für Motorräder schreibt der ADAC folgendes:
Es besteht also keine grundsätzliche Verpflichtung zur Ausrüstung mit Winterreifen. Allerdings besteht trotzdem das (strafbewehrte) Gebot, bei winterlichen Straßenverhältnissen Winterreifen montiert zu haben. Was "winterliche Straßenverhältnisse" sind, lässt uns der ADAC an gleicher Stelle ebenfalls wissen:
Und wenn man erwischt wird, passiert lt. ADAC folgendes:
Ist also ähnlich wie mit dem "Eilzuschlag" bei zu schnellem Fahren: wenn man es sich leisten kann, bewegt sich ein Verstoß gegen das Gebot in einem finanziell noch erträglichen Rahmen...
Und dazu gleich noch der Disclaimer: Es ist saugefährlich, bei winterlichen Straßenverhältnissen ohne Winterreifen zu fahren. Und auch mit Winterreifen sind Einspurfahrzeuge im Winter alles andere als ungefährlich (nur damit keiner sagt, wir Heinkelfahrer hätten ein zu gering ausgeprägtes Risikobewusstsein).
Und was aus dem Versicherungsschutz wird, wenn man bei winterlichen Straßenverhältnissen einen Unfall baut, könnt Ihr Euch wahrscheinlich selbst ausrechnen (das scheint wohl meist als "grobe Fahrlässigkeit" ausgelegt zu werden - soweit mir bekannt, entbindet das in der Haftpflichtversicherung zwar das Versicherungsunternehmen nicht von der Zahlung, bei der Kasko kann das aber anders aussehen; und möglicherweise kommt der Haftpflichtversicherer ja auch auf die Idee, bei grober Fahrlässigkeit Regressansprüche zu stellen?)
Viele Grüße,
Bernd
Hallo Bernd,
bzgl. der Winterreifenpflicht für Motorräder schreibt der ADAC folgendes:
(Quelle: http://www.adac.de/infotestrat/motorrad ... eifen.aspx).Die Neuregelung "Bei Schneeglätte, Schneematsch, Reifglätte oder Glatteis darf ein Kraftfahrzeug nur mit Reifen gefahren werden, deren Laufflächenprofil, Laufflächenmischung oder Aufbau für die genannten winterlichen Straßenverhältnisse ausgelegt sind (Winterreifen)" stellt eine Verhaltensvorschrift dar, die alle motorisierte Verkehrsteilnehmer auf deutschen Straßen verpflichtet, bei den genannten Wetterverhältnissen mit Winterreifen zu fahren; erfasst sind damit auch alle Motorräder und Roller. Es besteht - wie bisher - keine generelle Winterreifenausrüstungspflicht; der Gesetzgeber hat sich explizit in der Gesetzesbegründung gegen eine Ausrüstungsvorschrift ausgesprochen, die an ein bestimmtes Datum anknüpft. Die Neuregelung bewirkt also auch künftig eine situative Winterreifenpflicht oder - anders ausgedrückt - ein Benutzungsverbot für Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen.
Es besteht also keine grundsätzliche Verpflichtung zur Ausrüstung mit Winterreifen. Allerdings besteht trotzdem das (strafbewehrte) Gebot, bei winterlichen Straßenverhältnissen Winterreifen montiert zu haben. Was "winterliche Straßenverhältnisse" sind, lässt uns der ADAC an gleicher Stelle ebenfalls wissen:
(gleiche Quelle)Schneeglätte, Schneematsch, Glatteis und Reifglätte zählen zu den winterlichen Wetterverhältnissen, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen und auf die der Gesetzestext Bezug nimmt. Verursacht werden diese Wetterverhältnisse z. B. durch Schneefall (inkl. Schneeregen und Schneegriesel), Eiskörner, Eisregen bzw. gefrierenden Regen, gefrierenden Nebel und Schneeverwehungen. Diese Wetterlagen können auch bereits bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt auftreten und so zu einer verpflichtenden Verwendung von Winterreifen führen.
Und wenn man erwischt wird, passiert lt. ADAC folgendes:
(gleiche Quelle)Wer gegen die neue Winterreifen-Regelung verstößt, muss künftig mit einem erhöhten Bußgeld und einem Eintrag im Verkehrszentralregister rechnen: Der einfache Verstoß, das heißt das Fahren ohne Winterreifen bei Schneeglätte, Schneematsch, Reifglätte oder Glatteis wird mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro und 1 Punkt im Verkehrszentralregister geahndet. Bei einer Behinderung des Verkehrs infolge falscher Bereifung bei den genannten winterlichen Wetterverhältnissen erhöht sich das Bußgeld auf 80 Euro. Hinzu kommt wie bisher ein Punkt in Flensburg.
Ist also ähnlich wie mit dem "Eilzuschlag" bei zu schnellem Fahren: wenn man es sich leisten kann, bewegt sich ein Verstoß gegen das Gebot in einem finanziell noch erträglichen Rahmen...
Und dazu gleich noch der Disclaimer: Es ist saugefährlich, bei winterlichen Straßenverhältnissen ohne Winterreifen zu fahren. Und auch mit Winterreifen sind Einspurfahrzeuge im Winter alles andere als ungefährlich (nur damit keiner sagt, wir Heinkelfahrer hätten ein zu gering ausgeprägtes Risikobewusstsein).
Viele Grüße,
Bernd
SNAFU!
- heinkel-bernd
- Beiträge: 3411
- Registriert: 13.01.2011, 21:07
- Wohnort: Nähe Bayreuth
Re: Erfahrungsbericht meit Heidenau Reifen K77 M66
Servus BerndSt,
Herzlichen Dank für Deine Recherchen !
Da hast Du uns wieder eine Menge Sucherei erspart !
Wenn Du aber Deinen Touristen mit Sommerreifen noch in`s "Schrauber-Lager" fahren willst,
kannst Du ja warten bis die Straßen trocken sind, solltest aber unbedingt eine zuverlässige
Wettervorhersage beobachten !
Auf 70 km könnte das Wetter vielleicht umsichschlagen !

Gute Fahrt nach München und
Herzlichen Dank für Deine Recherchen !
Da hast Du uns wieder eine Menge Sucherei erspart !
Wenn Du aber Deinen Touristen mit Sommerreifen noch in`s "Schrauber-Lager" fahren willst,
kannst Du ja warten bis die Straßen trocken sind, solltest aber unbedingt eine zuverlässige
Wettervorhersage beobachten !
Gute Fahrt nach München und
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth
Re: Erfahrungsbericht meit Heidenau Reifen K77 M66
Ach was! Ich nehme einfach 40 Euro mit und gut ist's
Grüße zurück,
Bernd
Grüße zurück,
Bernd
SNAFU!
- gugga11
- Beiträge: 41
- Registriert: 12.01.2010, 07:29
- Wohnort: Korntal - gleich neben den alten Heinkel-Werken
Re: Erfahrungsbericht meit Heidenau Reifen K77 M66
Danke für den Erfahrungsbericht!
Hat einer der Mitlesenden den anderen, den Straßenreifen schon mal drauf gehabt? Auch da würden mich die Erfarungen interessieren. Ich fahr den auf meinem BMW C1 und bin eigentlich richtig begeistert.
Hat einer der Mitlesenden den anderen, den Straßenreifen schon mal drauf gehabt? Auch da würden mich die Erfarungen interessieren. Ich fahr den auf meinem BMW C1 und bin eigentlich richtig begeistert.
Re: Erfahrungsbericht meit Heidenau Reifen K77 M66
Hallo Gugga11,
die Frau unseres Lagerchefs beim Heinkelclub hat ihn schon länger drauf und fährt damit auch viel. Er selbst hat noch die Contis drauf, also hat er den echten Vergleich. Deshalb hat er mir auch den Heidenau wärmstens empfohlen. Mir ist er einfach zu glatt. Die Straßenreifen sind von der Eigenschaft her (auf der Straße) mindestens wie meine. Ich habe aber wohl als erster die Geländevariante bestellt und getestet. Für mich ist wichtig, daß ich damit auch mal durch die Weinberge oder ins Obstgrundstück fahren kann. Zudem suche ich mir immer besonders kleine Straßen heraus und da ist auch mal eine Schotterpiste oder ein Feldweg dabei. Aber diskutiert jetzt bitte nicht ob ich dafür eine Sondergenehmigung habe, bei welchem Amt,... mit welchem Vordruck....
Die Heidenau's sind seitenstabil, die Gummimischung haftet besser auch bei nassen Straßen, die Lebensdauer sei enorm.
Jedenfalls kann ich das "fahren" nennen mit den Contis war es einfach nur eine geeier. Ich bin sicher, dass bei einem Test der Conti nie die Zulassung für unserer Gewichts- und Geschwindigkeitsklasse bekommen würde.
Bei Heidenau gibt es noch den M66 K59TL, der hat ein bischen mehr Profil, wurde aber beim Club, meine ich, wurde er noch nicht verkauft. http://www.reifenwerk-heidenau.de/modul ... =51&pic=46 hier kann man ihn ansehen.
Der beim Club verkaufte Straßenreifen ist glaube ich der M66 TL (Sport).
Also ein gute Entscheidung wünsche ich!
Viele Grüße Reiner
die Frau unseres Lagerchefs beim Heinkelclub hat ihn schon länger drauf und fährt damit auch viel. Er selbst hat noch die Contis drauf, also hat er den echten Vergleich. Deshalb hat er mir auch den Heidenau wärmstens empfohlen. Mir ist er einfach zu glatt. Die Straßenreifen sind von der Eigenschaft her (auf der Straße) mindestens wie meine. Ich habe aber wohl als erster die Geländevariante bestellt und getestet. Für mich ist wichtig, daß ich damit auch mal durch die Weinberge oder ins Obstgrundstück fahren kann. Zudem suche ich mir immer besonders kleine Straßen heraus und da ist auch mal eine Schotterpiste oder ein Feldweg dabei. Aber diskutiert jetzt bitte nicht ob ich dafür eine Sondergenehmigung habe, bei welchem Amt,... mit welchem Vordruck....
Die Heidenau's sind seitenstabil, die Gummimischung haftet besser auch bei nassen Straßen, die Lebensdauer sei enorm.
Jedenfalls kann ich das "fahren" nennen mit den Contis war es einfach nur eine geeier. Ich bin sicher, dass bei einem Test der Conti nie die Zulassung für unserer Gewichts- und Geschwindigkeitsklasse bekommen würde.
Bei Heidenau gibt es noch den M66 K59TL, der hat ein bischen mehr Profil, wurde aber beim Club, meine ich, wurde er noch nicht verkauft. http://www.reifenwerk-heidenau.de/modul ... =51&pic=46 hier kann man ihn ansehen.
Der beim Club verkaufte Straßenreifen ist glaube ich der M66 TL (Sport).
Also ein gute Entscheidung wünsche ich!
Viele Grüße Reiner
- gugga11
- Beiträge: 41
- Registriert: 12.01.2010, 07:29
- Wohnort: Korntal - gleich neben den alten Heinkel-Werken
Re: Erfahrungsbericht meit Heidenau Reifen K77 M66
Vielen Dank, Reiner!
Auf jeden Fall wirds jetzt ein Heidenei!
Gute Fahrt,
Stephan
Auf jeden Fall wirds jetzt ein Heidenei!
Gute Fahrt,
Stephan
- Bernd Hünten
- Beiträge: 500
- Registriert: 19.01.2006, 20:02
- Wohnort: 28844 Weyhe
Re: Erfahrungsbericht meit Heidenau Reifen K77 M66
Welchen Luftdruck fahrt ihr denn auf den Reifen?
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.