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Re: Motor

Verfasst: 13.11.2015, 23:36
von heinkel-bernd
Servus Karl,

wenn die linke Gehäusehälfte abgenommen ist, kannst Du das Getriebe mit den Schaltgabeln und der Schaltwalze
entnehmen ( wie Du ja schon gemacht hast) und die Nockenwelle lässt sich i.d.R. auch ganz leicht aus ihrem
rechten Bronzelager herausziehen !
Die Schlepphebel dabei etwas anheben, damit sie sich an der Nockenwelle nicht verhaken.
Wenn ich mit meiner Theorie recht habe, dann ist die Nockenwelle verbogen und das Steuerrad gibt in der
jetzigen K.W.-Stellung Spannung auf das rechte Nockenwellenlager.
Wenn Du aber die K.W. etwas drehst, sollte diese Spannung verschwinden und die Nockenwelle lässt sich
ganz leicht herausziehen ! (Sie kann sich durch das Motoröl im Lager etwas festsaugen)
Dieses Verklemmen ist für mich ein weiteres Symptom für eine verbogene Nockenwelle !

Gute Nacht und gerne geschehen :D

Re: Motor

Verfasst: 14.11.2015, 17:01
von KarlGniebel8410
Servus Bernd,

ich wollte mich nur schnell für Deine Antwort bedanken. Bevor ich jetzt was kaputt mache, ziehe ich einen Fachmann hinzu. Am Freitag ist Stammtisch, ich denke da kann mir ein versierter Heinkelfreund weiter helfen. Ich informiere Dich dann was Sache ist.

Danke und Grüße nach Oberfranken

Karl

Re: Motor

Verfasst: 18.11.2015, 20:55
von KarlGniebel8410
Hallo Heinkelfreunde,

viele Dank an alle die mir gute Ratschläge gegeben haben. Ich habe den Rat von Bernd und auch vom Schrauber befolgt.Die Nockenwelle habe ich ausgebaut, ging mit etwas drehen ziemlich leicht. Dann habe ich die Getriebeteile wieder eingebaut und die beiden Hälften wieder zusammen gebaut.Die Kurbelwelle läuft meiner Meinung nach dem Zusammenbau leicht und ohne jegliche Hemmung. An der Nockenwelle und dem Zahnrad sehe ich allerdings keine Beschädigung. Ich zeige sie aber auf jeden Fall einem Fachmann. Wenn nötig besorge ich eine neue Nockenwelle und dann kommt die Wahrheit ja ans Licht. Sollte es Schwierigkeiten oder Fragen geben, dann melde ich mich auf diesem Weg nochmal.

Vielen dank an Alle
Karl

Re: Motor

Verfasst: 18.11.2015, 21:43
von heinkel-bernd
Servus Karl,

vielleicht hast Du ja einen Bekannten, der eine kleine Drehbank besitzt und Deine Nockenwelle mal
auf "Schlag" prüfen kann !

Dazu benötigt man auch nicht unbedingt eine Messuhr, eine "verbogene" Nockenwelle erkennt man
durch die beiden Einspannmöglichkeiten auch mit bloßem Auge ! :shock:
Nockenwelle prüfen 1.JPG
Nockenwelle prüfen 2.JPG
Durch diese Prüfung kannst Du Dich zusätzlch versichern, dass es auch an der Nockenwelle "hakt"
bevor Du eine Neue kaufst ! :wink: