Zündfunke

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DER-SCHRAUBER
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Re: Zündfunke

Beitrag von DER-SCHRAUBER »

Hallo Thomas.

Hanst z.b. Du einen Zündfunkem erkennen wenn Du die Kerze auf den Deckel legts?
Ansonsten Schaut es wirklich so aus als ob kein Sprit da sei...

Der Einsatz schaut nach Helicoil aus. Du könntst versuchen den mit Schraubensicherung einzukleben. Vorher die Spierale schön blank machen. Dann ca ein halben Tag oder besser über Nacht warten und dann raus drehen. Wenns klappt die neuen Zündkerzengewinde in Zukunft mit Kupferfett einsetzen.

Gruss Markus
Zuletzt geändert von DER-SCHRAUBER am 28.07.2014, 18:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Werner
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Re: Zündfunke

Beitrag von Werner »

Nun gebe ich auch noch meinen Senf dazu:
Das Teil auf der alten Kerze ist eine Gewindereparaturbuchse von Beru oder Würth. Wird mit Schraubensicherung Hochtemperaturfest bis ca.230° C eingeklebt. Wenn man das mit normaler Schraubensicherung macht kommt die immer wieder heraus nachdem der Motor warm war.
Zum Testen kannst du auch mal einige Tropfen Benzin in den Brennraum geben und dann die alte Kerze wieder rein drehen. Wenn er dann kurz anspringt hast du ein Kraftstoffproblem.
Auf dem Bild sieht die Kerze eher trocken aus was auf Spritmangel deutet. Bitte unbedingt aber vorher prüfen ob ein Funke an der Kerze überspringt. Wenn kein Funke kommt kannst du dir die Benzinaktion sparen.
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DER-SCHRAUBER
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Re: Zündfunke

Beitrag von DER-SCHRAUBER »

Danke Werner ,

ich war zu ungenau... :oops: klar sollte es Schraubensicherung sein für hohe Temperaturen!

Gruss Markus
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heinkel-bernd
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Re: Zündfunke

Beitrag von heinkel-bernd »

Servus Thomas,
Werner hat geschrieben:Zum Testen kannst du auch mal einige Tropfen Benzin in den Brennraum geben
Das habe ich noch nie probiert und ich kann mir vorstellen, daß die kleine Kraftstoffmenge mit einem
Zündvorgang ( 1 Motorumdrehung )verbraucht ist !
Werner, Deinen Vorschlag werde ich das nächste mal trotzdem testen !

Eine andere Methode hätte ich noch anzubieten:
bei Verdacht auf Benzinmangel durch den Vergaser kannst Du auch kurz vor dem Anlassen
mit einer kleinen Einwegspritze etwas Benzin ( ca 5 bis 6 ccm) direkt in den Vergaser einspritzen !
(Natürlich vorher den Luftilter abschrauben und bei den Startversuchen ganz weglassen. Den Gasschieber
mit dem Gasdrehgriff leicht geöffnet halten )
Wenn die Zündung i.O. ist, muß der Motor damit kurz Anspringen
( Nur ein paar Umdrehungen, bis diese kleine Menge verbraucht ist )

Das funktionierte auch bei meinem kleinen Vierzylinder-Automotor, als das Rückschlagventil der
Benzinpumpe mal defekt war und nach längerem Stillstand der Sprit in der Leitung immer wieder
in den Tank zurück lief ! :wink:

Jetzt hast Du aber noch das Problem, daß Du die alte Reparaturhülse nich von der alten Kerze abbekommst !
Spanne doch das Kerzengewinde mit der alten Hülse zischen zwei Alu-Backen in den Schraubstock.
Immer etwas Spannung auf das Gewinde geben und die Kerze im Schraubstock immer wieder etwas verdrehen.
Vielleicht löst sich dabei die Hülse vom Kerzengewinde, ewas Rostlöser kann dabei auch nicht schaden!
Wenn Du die Hülse dann am Zündkerzengewinde "gängig" machst und das Außengewinde säuberst und
entfettest, könntest Du sie wieder mit Zugabe von hitzefester Schraubensicherung mit Hilfe der alten Kerze
in den Kopf einschrauben. ( Gewinde im Zylinderkopf natürlich vorher auch entfetten !)
Das Kerzengewinde aber vorher unbedingt mit Kupferpaste bestreichen !
Vor dem Ausdrehen der alten Kerze 2 bis 3 Stunden warten, dann müsste die Schraubensicherung fest sein

Wenn die Aktion mit dem alten Gewindeeinsatz nicht klappt, solltest Du eine anständige Reparatur-Hülse
einschrauben lassen !
In Deinem Fall ist die Bohrung schon so groß, daß nur eine Übergröße von "time sert" (Würth) in Frage
kommt ! Und dazu muß der Kopf abgebaut werden um beim Vorschneiden des Gewindes den richtigen
Winkel einzuhalten !

Ich wünsche viel Erfolg und sende
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
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DER-SCHRAUBER
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Re: Zündfunke

Beitrag von DER-SCHRAUBER »

Als ich noch jung war, unterwegs mit wenig Werkzeug (und schon garnicht mit einer Spritze :P ) habe ich es so gemacht:

Beziehhan zu, Benzienschlauch an der Schwimmerkammer weggeschraubt, Filter weg, Schlauch in den Ansaugstuzen, Hahn kurz auf ,
SCHLAUCH RAUS!!
und dann kurz gestartet... und wenn er dann kurz lief war meist das Sieb unten im Vergaser zu... :wink:


Noch ein Nachtrag zum Gewindeeinsatz. Habe die Erfahrung das man durch Einspannen oder auch zuheftigen Festhalten mit einer Zange den Einsatz zerpröselt.
Was immer gut geht ist mit einem Brenner (gibt so billige mit Katuschen im Baumarkt) das Teiil vorsichtig erhitzen. (bei Verwendung eines Schweisbrenners nur mit "weicher" Flamme arbeiten). Durch die Wärme löst sich die Verbindung (da verschieden Materialien). Und ganz vorsichtig mit 2 Zangen gegenläufig Kerze und Gewinde bewegen.

Soweit aus meiner Jugend Markus
Thomas_Boe

Re: Zündfunke

Beitrag von Thomas_Boe »

Hallo Heinkel-Bernd , Markus, Werner,

habe inzwischen bei ATP ein Außengewinde für die neue Zündkerze gekriegt, die genauso schön funkt wie die Alte.
Dann den Vergaser auseinander genommen und nach Reinigung wieder eingebaut.
Jetzt brummt er wieder, mein Eintopf.
Vielen Dank für eure Hilfe aus Heßheim,
Thomas

PS:Ich weiß jetzt auch , Markus, eine trockene von einer nassen Zündkerze zu unterscheiden :D
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DER-SCHRAUBER
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Re: Zündfunke

Beitrag von DER-SCHRAUBER »

Hallo Thomas,

das freut mich aber! :D
Hast das neue Gewinde gleich richtig eingeklebt und die neue Zündkerze mit einwenig Kupferpaste am Gewinde eingesetzt??? (nicht das das nochmal hängen bleibt)

Dann mach doch mal 2 Fotos von einer nassen und trockenen Zündkerze... Der nächste der dann hier mit dem Problem vorbeischaut hats dann leichter ;-)

Gruss Markus
Gundolf 5530
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Re: Zündfunke

Beitrag von Gundolf 5530 »

Moin Moin

Nicht jeder ist so geschickt mit der Kamera wie du "Der Schreiber"

Dewegen mal von mir 2 Bilder

Gruß Gundolf
Trockene Zündkerze
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Nasse Zündkerze
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DER-SCHRAUBER
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Re: Zündfunke

Beitrag von DER-SCHRAUBER »

Lach.... :lol:

Nass für Angefangene....

Gruss Markus
Thomas_Boe

Re: Zündfunke

Beitrag von Thomas_Boe »

Hallo Markus, zwar kann ich Bilder vom Spassvogel Gundolf sehen, solltest du welche ins Forum gestellt haben, bleiben mir diese bislang verborgen. Aber über Gundolfs Sicht der Dinge hab ich auch gelacht.
Nein, bislang hab ich das Gewinde nur reingeschraubt, Motor angelassen und mich wie ein Schneekönig gefreut, das er wieder lief.
Werde am Samstag losziehen, und Kupferpaste und Gewindesicherung (hitzebeständig) oder welchen Kleber ? besorgen, um die Arbeit perfekt abzuschließen?
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