Servus Heinkelfreunde,
einige wissen es, viele anscheinend noch nicht
Die älteren Viertakt-Ottomotoren haben einen Gesamt-Wirkungsgrad von ca. 26 %
Das bedeutet, daß von der zugeführten Energie in Form von Benzin nur ca. 26 % in Arbeitsleistung
umgesetzt werden !
ca. 4 % davon gehen durch Reibung im Motor und
ca. 70 % durch Auspuffgase, Wärmestrahlung und Kühlung
verloren !
Je mehr Leistung ich einem Motor abverlange umso mehr Energie (Benzin) muß ihm zugeführt werden
und umso mehr Wärme produziert er. Diese Wärme wird über den Auspuff und die Kühlluft abgeführt !
Auf heinkeldeutsch:
Wenn ich auf ebener Straße im 4.Gang mit Vollgas fahre (ca. 100 km/h und max. Leistung) dreht der Motor
und das Gebläse mit
ca. 5.800 U/min ! Das Gebläse ist so ausgelegt, daß es bei dieser Drehzahl die an-
fallende Motor-Abwärme problemlos abführen kann ! Zumindest für geraume Zeit.
Fahre ich bergauf im 4.Gang mit Vollgas (max. Leistung), der Motor bringt das Fahrzeug aber nur auf eine
Geschwindigkeit von
60 km/h, so dreht er und das Gebläse nur mit
ca. 3,500 U/min, der Motor erzeugt
aber die gleiche Menge an Abwärme ! Folglich schafft es das Gebläse nicht, bei dieser relativ niedrigen Drehzahl
diese Abwärme abzuführen !
Schalte ich jedoch am gleichen Berg rechtzeitig auf den 3.Gang, muß ich dem Motor i.d.R. gar nicht die
volle Leistung abverlangen um das Fahrzeug mit
60 km/h zu bewegen ! Er und das Gebläse drehen dabei
aber mit
ca. 4.800 U/min und die anfallende Abwärme kann problemlos abgeführt werden !
Wenn der Motor nur geinge Leistung bringen muß, fahre ich durchaus im 4.Gang gemütlich 50 km/h,
z.B. bei ebenen Ortsdurchfahrten und dergl.! Beim Beschleunigen im 4.Gang aus dieser niedrigen Geschwindigkeit
gehe ich ganz behutsam vor oder ich schalte auf den 3. und
drehe wieder VOLL AUF !!!
Ich denke wir können dieses Thema abschließen, ich jedenfalls habe dazu nichts mehr zu sagen
