Realistische Tagesetappen?
Re: Realistische Tagesetappen?
Also - bei meinen beiden Rollertouren vom Rheinland ans Mittelmeer in den Achtziger fand ich das Reizvolle, eben nicht alles zu planen, sondern sich treiben zu lassen. Anhalten, wenn es einem irgendwo gefällt und weiterfahren, wenn es genug ist. Ich fände das viel spannender und erholsamer als irgendwelche Tagesetappen mit 43 km/h zu planen...
Heinkel Tourist 103 A2, Aprilia 660 Tuareg, BMW R 80 ST, Vespa GTS 250 i.e., Honda NC 750 S
Re: Realistische Tagesetappen?
Hallo Tapir62,
im Grunde gebe ich Dir da absolut recht - und wenn ich allein wäre, würde ich das vermutlich auch so machen. Ein "sich treiben lassen" setzt aber voraus, dass man genügend Zeit hat. Und die haben wir leider nicht.
Und es wäre dafür hilfreich, nicht ausgerechnet zur Hauptreisezeit unterwegs zu sein (wg. der Unterkünfte) - aber leider findet die Reise über Pfingsten statt. Meine Sozia weigert sich darüber hinaus beharrlich, am Waldrand im Freien zu übernachten. Und Camping ist für sie auch keine Option.
Es kommt dazu, dass wir beide ein kleines "Trauma" von einer früheren Osteuropareise haben. Damals haben wir uns im R4 durch Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Polen und die neuen Bundesländer "treiben" lassen - und nach jeder Tagesetappe standen wir wieder vor dem leidigen Problem, wo wir die Nacht über unterkommen könnten. Damals haben wir uns geschworen, dass wir das so nicht mehr machen wollen. (Glaube mir: das Bahnhofshotel in Warschau in den 80er Jahren legte einen solchen Schwur nahe.)
Also bleibt nur eine gute Planung mit voraus reservierten Hotels und sauber geplanten Tagesetappen. Mir persönlich ist es immer noch lieber, einem Plan zu folgen, als eine meist mies gelaunte Sozia durch die Landschaft zu fahren.
Viele Grüße,
Bernd
im Grunde gebe ich Dir da absolut recht - und wenn ich allein wäre, würde ich das vermutlich auch so machen. Ein "sich treiben lassen" setzt aber voraus, dass man genügend Zeit hat. Und die haben wir leider nicht.
Es kommt dazu, dass wir beide ein kleines "Trauma" von einer früheren Osteuropareise haben. Damals haben wir uns im R4 durch Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Polen und die neuen Bundesländer "treiben" lassen - und nach jeder Tagesetappe standen wir wieder vor dem leidigen Problem, wo wir die Nacht über unterkommen könnten. Damals haben wir uns geschworen, dass wir das so nicht mehr machen wollen. (Glaube mir: das Bahnhofshotel in Warschau in den 80er Jahren legte einen solchen Schwur nahe.)
Also bleibt nur eine gute Planung mit voraus reservierten Hotels und sauber geplanten Tagesetappen. Mir persönlich ist es immer noch lieber, einem Plan zu folgen, als eine meist mies gelaunte Sozia durch die Landschaft zu fahren.
Viele Grüße,
Bernd
SNAFU!
Re: Realistische Tagesetappen?
Hallo Bernd,
das ist natürlich etwas anderes. Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass touristisches Angebot und Standard der Region zwischen Bayern und Triest nicht ganz vergleichbar mit polnischen Bahnhofshotels Anfang der Achtziger sein soll
Wenn ich nur 3 Tage unterwegs wäre, würde ich allerdings auch planen...
Schönen Gruß
Tapir62
das ist natürlich etwas anderes. Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass touristisches Angebot und Standard der Region zwischen Bayern und Triest nicht ganz vergleichbar mit polnischen Bahnhofshotels Anfang der Achtziger sein soll
Wenn ich nur 3 Tage unterwegs wäre, würde ich allerdings auch planen...
Schönen Gruß
Tapir62
Heinkel Tourist 103 A2, Aprilia 660 Tuareg, BMW R 80 ST, Vespa GTS 250 i.e., Honda NC 750 S