Elektrikstress - brauche Rat!
Elektrikstress - brauche Rat!
Hallo,
folgendes Problem: Meine Batterien (ca. 2 Monate alt, Internetkauf, No Name Produkt 6V 12A) entleeren sich innerhalb von ungefähr 10 Tagen von selbst. Ich fahre täglich ca. 20 Kilometer und letztes Wochenende hatte ich eine Strecke von rund 50Km dabei. Nachdem ich die beiden Batterien vor 10 Tagen komplett geladen hatte, gab es bis heute keine Probleme beim Starten. Heute war auf einmal kein "Saft" mehr da. Ich habe den Heinkel angeschoben und bin gut 10km gefahren. Danach habe ich versucht zu starten - es tat sich nichts!
Die Lichtmaschine wurde vor ein paar Jahren komplett überholt, die Ladekontrolleuchte reagiert völlig normal, die Batterien hatten heute nach dem Ausbau beide noch über 6Volt (Amp. konnte ich nicht messen).
Beim A1 (Bj.1960) ist eine ganz alte "Steine Zündung" verbaut, ansonsten ist die Elektrik Standard. Habe bisher noch keine Messung des Ladestroms durchgeführt (die Batterien hängen gerade am Ladegerät). Könnte der Regler eventuell zu wenig Ladestrom liefern? Das der Roller nur auf der Batterie läuft schließe ich aus. Ich bin seit dem letzten Ladevorgang über 200Km gefahren (mit 24Amp. bin ich bisher max. 80Km weit gekommen), zudem läuft der Roller prima sofern man ihn anschiebt. Könte "Kriechstrom" vielleicht die Ursache sein, und wenn ja, wie findet man soetwas? Gibt es vom Club in der Gegend von Hannover einen echte "Elektrik-Heinkel-Profi", der meinen Roller mal durchmessen kann? Wohne in Kleefeld.
Gruß Guenther aus Hannover
folgendes Problem: Meine Batterien (ca. 2 Monate alt, Internetkauf, No Name Produkt 6V 12A) entleeren sich innerhalb von ungefähr 10 Tagen von selbst. Ich fahre täglich ca. 20 Kilometer und letztes Wochenende hatte ich eine Strecke von rund 50Km dabei. Nachdem ich die beiden Batterien vor 10 Tagen komplett geladen hatte, gab es bis heute keine Probleme beim Starten. Heute war auf einmal kein "Saft" mehr da. Ich habe den Heinkel angeschoben und bin gut 10km gefahren. Danach habe ich versucht zu starten - es tat sich nichts!
Die Lichtmaschine wurde vor ein paar Jahren komplett überholt, die Ladekontrolleuchte reagiert völlig normal, die Batterien hatten heute nach dem Ausbau beide noch über 6Volt (Amp. konnte ich nicht messen).
Beim A1 (Bj.1960) ist eine ganz alte "Steine Zündung" verbaut, ansonsten ist die Elektrik Standard. Habe bisher noch keine Messung des Ladestroms durchgeführt (die Batterien hängen gerade am Ladegerät). Könnte der Regler eventuell zu wenig Ladestrom liefern? Das der Roller nur auf der Batterie läuft schließe ich aus. Ich bin seit dem letzten Ladevorgang über 200Km gefahren (mit 24Amp. bin ich bisher max. 80Km weit gekommen), zudem läuft der Roller prima sofern man ihn anschiebt. Könte "Kriechstrom" vielleicht die Ursache sein, und wenn ja, wie findet man soetwas? Gibt es vom Club in der Gegend von Hannover einen echte "Elektrik-Heinkel-Profi", der meinen Roller mal durchmessen kann? Wohne in Kleefeld.
Gruß Guenther aus Hannover
Re: Elektrikstress - brauche Rat!
Hallo,
aus der Ferne ist das natürlich nicht ganz einfach.
Spontan würde ich auf den Regler tippen.
Zur Sichtkontrolle die Reglerkontakte einer Sichtprpfung unterziehen. Wenn hier auf den ersten Blick alles o.k. erscheint, würde ich folgendermassen versuchen den Fehler einzukreisen:
Ladespannung ( ohne Regler, also ungeregelt) der Lichtmaschine überprüfen. Dafür genügt ein einfaches Voltmeter, egal ob analog oder digital, gibt es ab ca. 5-10 €.
Die Messung ist auf Seite 28 der Reparaturanleitung (auch hier im Download) beschrieben.
Wenn der Wert stimmt (ungeregelt bei höher Drehzahl des Motors ca. 50V) würde ich die Lichtmaschine erstmal als in Ordnung betrachten.
Dann die geregelte Spannung kontrollieren, hierzu reicht auch das Voltmeter, auch auf Seite 28 beschrieben.
Hierzu reicht es das Messgerät auf den Gleichstrombereich (=) zu stellen (Bereich 20V oder nächsthöheren Bereich) , das rote (Pluskabel) des Messgeräts mit dem Pluspol der Batterie zu verbinden und dann das schwarze (Minuskabel) des Messgeräts an Masse, den Motor zu starten und langsam die Drehzahl steigern und schauen was passiert.
Der Wert sollte vor dem Starten je nach Ladezustand der Batterien bei ca. 12,5 - 13,x V liege, beim Starten wird der Wert absinken (je nach Ladezustand).
Solange die Ladekontrolleuchte an ist, etwa dem Wert vor dem Starten entsprechen und beim Steigern der Drehzahl auf etwa 14-15 V ansteigen.
Stimmt hier etwas ganz offensichtlich nicht, würde ich den Regler einmal gegen einen anderen tauschen, oder
wenn das Messgerät auch einen entsprechend grossen Strommessbereich hat (10A), kann auch der Ladestrom kontrolliert werden - auch dort beschrieben.
Hierbei muss man etwas mehr beachten, bzw. kann evtl. das Messgerät beschädigen.
Einen Kriechstrom würde ich zunächst auch nicht vermuten, aber man kann diesen messen:
das Messgerät wie bei der Lademessung anschliessen (bei einem anlagogen Gerät die Messrichtung drehen, da jetzt ja nicht Ladung, sondern Entladung gemessen werden soll,- bei Digitalmessgeräten ist das egal, hier wird Entladung über "-" deutlich, mit dem grössten Messbereich anfangen und den Messbereich verkleinern.
Um einen Kriechstrom zu messen, müssen alle Verbraucher ausgeschaltet sein und der Motor darf nicht gestartet werden.
Eine Entladung sollte nicht angezeigt werden (Anzeige sollte 0 sein), liegt ein deutlich messbarer Strom vor, wäre ein Kriechstrom vorhanden.
Dann hilft nur, vor /hintzer dem Regler zu suchen.
Die Kapazität der Batterien (auf die ich aus der Fehlerbeschreibung nicht tippe), kann man wenn man Zeit und Musse hat testen, indem man nach Aufladung die Spannung misst, sollte so ca. 13,8V sein (beinormalen Blei Säure Battereien), die Batterien ca. 2 Stunden stehen lässt, die Spannung nochmals misst (sollte noch immer über 12 V liegen) und die Batterien kontrolliert entlädt (z.B. über eine Scheinwerferbirne).
Ob der Kurzschlusstrom ausreicht, kann man über den Grad des Absinkens der Spannung beim Starten abschätzen (siehe oben).
Man kann, wenn man will und noch jemanden kennt der die Dichte derBatteriesäure messen kann, Rückschlüsse auf den Zustand der Batterien treffen.
Standardbatteriesäure hat m.W. eine Dichte von 1.28 g/ml.
Ich hoffe, zur ersten Fehlereinschätzung/Einkreisung hilft .
Für die Lichtmaschinenkontrolle gibt es eine Datei unter Downloads.
aus der Ferne ist das natürlich nicht ganz einfach.
Spontan würde ich auf den Regler tippen.
Zur Sichtkontrolle die Reglerkontakte einer Sichtprpfung unterziehen. Wenn hier auf den ersten Blick alles o.k. erscheint, würde ich folgendermassen versuchen den Fehler einzukreisen:
Ladespannung ( ohne Regler, also ungeregelt) der Lichtmaschine überprüfen. Dafür genügt ein einfaches Voltmeter, egal ob analog oder digital, gibt es ab ca. 5-10 €.
Die Messung ist auf Seite 28 der Reparaturanleitung (auch hier im Download) beschrieben.
Wenn der Wert stimmt (ungeregelt bei höher Drehzahl des Motors ca. 50V) würde ich die Lichtmaschine erstmal als in Ordnung betrachten.
Dann die geregelte Spannung kontrollieren, hierzu reicht auch das Voltmeter, auch auf Seite 28 beschrieben.
Hierzu reicht es das Messgerät auf den Gleichstrombereich (=) zu stellen (Bereich 20V oder nächsthöheren Bereich) , das rote (Pluskabel) des Messgeräts mit dem Pluspol der Batterie zu verbinden und dann das schwarze (Minuskabel) des Messgeräts an Masse, den Motor zu starten und langsam die Drehzahl steigern und schauen was passiert.
Der Wert sollte vor dem Starten je nach Ladezustand der Batterien bei ca. 12,5 - 13,x V liege, beim Starten wird der Wert absinken (je nach Ladezustand).
Solange die Ladekontrolleuchte an ist, etwa dem Wert vor dem Starten entsprechen und beim Steigern der Drehzahl auf etwa 14-15 V ansteigen.
Stimmt hier etwas ganz offensichtlich nicht, würde ich den Regler einmal gegen einen anderen tauschen, oder
wenn das Messgerät auch einen entsprechend grossen Strommessbereich hat (10A), kann auch der Ladestrom kontrolliert werden - auch dort beschrieben.
Hierbei muss man etwas mehr beachten, bzw. kann evtl. das Messgerät beschädigen.
Einen Kriechstrom würde ich zunächst auch nicht vermuten, aber man kann diesen messen:
das Messgerät wie bei der Lademessung anschliessen (bei einem anlagogen Gerät die Messrichtung drehen, da jetzt ja nicht Ladung, sondern Entladung gemessen werden soll,- bei Digitalmessgeräten ist das egal, hier wird Entladung über "-" deutlich, mit dem grössten Messbereich anfangen und den Messbereich verkleinern.
Um einen Kriechstrom zu messen, müssen alle Verbraucher ausgeschaltet sein und der Motor darf nicht gestartet werden.
Eine Entladung sollte nicht angezeigt werden (Anzeige sollte 0 sein), liegt ein deutlich messbarer Strom vor, wäre ein Kriechstrom vorhanden.
Dann hilft nur, vor /hintzer dem Regler zu suchen.
Die Kapazität der Batterien (auf die ich aus der Fehlerbeschreibung nicht tippe), kann man wenn man Zeit und Musse hat testen, indem man nach Aufladung die Spannung misst, sollte so ca. 13,8V sein (beinormalen Blei Säure Battereien), die Batterien ca. 2 Stunden stehen lässt, die Spannung nochmals misst (sollte noch immer über 12 V liegen) und die Batterien kontrolliert entlädt (z.B. über eine Scheinwerferbirne).
Ob der Kurzschlusstrom ausreicht, kann man über den Grad des Absinkens der Spannung beim Starten abschätzen (siehe oben).
Man kann, wenn man will und noch jemanden kennt der die Dichte derBatteriesäure messen kann, Rückschlüsse auf den Zustand der Batterien treffen.
Standardbatteriesäure hat m.W. eine Dichte von 1.28 g/ml.
Ich hoffe, zur ersten Fehlereinschätzung/Einkreisung hilft .
Für die Lichtmaschinenkontrolle gibt es eine Datei unter Downloads.
Re: Elektrikstress - brauche Rat!
Hallo Stephan,
sehr anschaulich erklärt - vielen herzlichen Dank. Dann werde ich mich am Montag "mal ans Werk" machen.
Gruß aus Hannover
Guenther
sehr anschaulich erklärt - vielen herzlichen Dank. Dann werde ich mich am Montag "mal ans Werk" machen.
Gruß aus Hannover
Guenther
Re: Elektrikstress - brauche Rat!
Servus Stefan,
habe Deinen Bericht auch mit Interesse gelesen, sehe aber noch eine Unklarheit !
Ladespannung, zeigt es doch schon die Spannung der Batterie an !
Ich als "Nichtelektriker" würde das Massekabel von der Batterie entfernen und hier das Voltmeter
dazwischen klemmen (Batterie-Minus ein Anschluß vom Voltmeter, Massekabel der andere Anschluß ),
dann würde ein möglicher Kriechstrom über das Voltmeter zurück zur Batterie fließen !
Oder liege ich da falsch ?
habe Deinen Bericht auch mit Interesse gelesen, sehe aber noch eine Unklarheit !
Wenn ich zum Messen eines Kriechstromes das Voltmeter so anschließe wie bei der Messung der geregeltenStephan hat geschrieben:Einen Kriechstrom würde ich zunächst auch nicht vermuten, aber man kann diesen messen:
das Messgerät wie bei der Lademessung anschliessen
Ladespannung, zeigt es doch schon die Spannung der Batterie an !
Ich als "Nichtelektriker" würde das Massekabel von der Batterie entfernen und hier das Voltmeter
dazwischen klemmen (Batterie-Minus ein Anschluß vom Voltmeter, Massekabel der andere Anschluß ),
dann würde ein möglicher Kriechstrom über das Voltmeter zurück zur Batterie fließen !
Oder liege ich da falsch ?
Viele Grüße aus dem schönen Oberfranken B I M S
Re: Elektrikstress - brauche Rat!
Hallo BIMS,
es ist die Lademessung gemeint, d.h. mit einem Amperemeter. Dies ist die dritte Messung, die auf Seite 28 beschrieben ist - nur diesmal umgekehrt ("Entladung") von Batterie zu den Verbrauchern und nicht in die Batterie hinein.
Ein Voltmeter misst die Spannung , während man einen Kriechstrom oder einen Ladestrom mit einem Amperemeter misst.
Ein Voltmeter klemmt man parallel zu dem zu messenden Objekt, im allgemeinen zwischen Verbraucher/Batterie/Regler und Masse und misst das Potential (vereinfacht: vergleichbar der Höhe einer Wassersäule in einem Rohr =Druck).
Beim Messen des Stroms (vereinfacht: vergleichbar dem Wasserdurchfluss in einem Rohr= Menge, Durchsatz ) wird ein Amperemeter in den Stromkreis eingeschleift, d.h. die Leitung gelöst/aufgetrennt und das Amperemeter in die Leitung "eingesetzt.
Hierbei beachten, dass z.B. beim Starten des Motors der sehr hohe Ladestrom ein normales Amperemeter zerstören würde oder eine evtl. eingebaute Sicherung zerstören würde und der Leitungsquerschnitt eines normalen Multimeters nicht ausreicht!
es ist die Lademessung gemeint, d.h. mit einem Amperemeter. Dies ist die dritte Messung, die auf Seite 28 beschrieben ist - nur diesmal umgekehrt ("Entladung") von Batterie zu den Verbrauchern und nicht in die Batterie hinein.
Ein Voltmeter misst die Spannung , während man einen Kriechstrom oder einen Ladestrom mit einem Amperemeter misst.
Ein Voltmeter klemmt man parallel zu dem zu messenden Objekt, im allgemeinen zwischen Verbraucher/Batterie/Regler und Masse und misst das Potential (vereinfacht: vergleichbar der Höhe einer Wassersäule in einem Rohr =Druck).
Beim Messen des Stroms (vereinfacht: vergleichbar dem Wasserdurchfluss in einem Rohr= Menge, Durchsatz ) wird ein Amperemeter in den Stromkreis eingeschleift, d.h. die Leitung gelöst/aufgetrennt und das Amperemeter in die Leitung "eingesetzt.
Hierbei beachten, dass z.B. beim Starten des Motors der sehr hohe Ladestrom ein normales Amperemeter zerstören würde oder eine evtl. eingebaute Sicherung zerstören würde und der Leitungsquerschnitt eines normalen Multimeters nicht ausreicht!
Zuletzt geändert von Stephan am 15.09.2012, 23:26, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Elektrikstress - brauche Rat!
Danke Stephan !
Und schon wieder was dazugelelernt !
Und schon wieder was dazugelelernt !
Viele Grüße aus dem schönen Oberfranken B I M S
Re: Elektrikstress - brauche Rat!
Hallo,
habe jetzt die Messungen durchgeführt. Sieht alles soweit gut aus (geregelter Strom von 14,8V), allerdings hat die "Kriechstrom-Messung" einen Wert von -1 ergeben. Heißt dies, dass irgendwo Strom "abfließt"? Könnte es am Regler liegen (auf die von Stephan empfohlene Sichtprüfung des Reglers hatte ich verzichtet, da ich eine "heilen" Regler nicht von einem "defekten" unterscheiden kann)? Ein Bekannter hat mir erzählt, dass öfters alte Regler nicht mehr richtig "dicht" machen und dadurch die Batterien ständig Strom verlieren.
Gruß Guenther
habe jetzt die Messungen durchgeführt. Sieht alles soweit gut aus (geregelter Strom von 14,8V), allerdings hat die "Kriechstrom-Messung" einen Wert von -1 ergeben. Heißt dies, dass irgendwo Strom "abfließt"? Könnte es am Regler liegen (auf die von Stephan empfohlene Sichtprüfung des Reglers hatte ich verzichtet, da ich eine "heilen" Regler nicht von einem "defekten" unterscheiden kann)? Ein Bekannter hat mir erzählt, dass öfters alte Regler nicht mehr richtig "dicht" machen und dadurch die Batterien ständig Strom verlieren.
Gruß Guenther
Re: Elektrikstress - brauche Rat!
Hallo Guenther,
ich denke, Du hast das Amperemeter zur Strommessung in die Leitung von der Batterie zum Regler eingeschleift ?
Sag mal kurz welche Einheit sich hinter "-1" verbirgt . 1 A wäre ein dicker Hund, ich denke eher 1 mA , dass wäre zu tolerieren.
Kleine Rechnung: 1A Fehlerstrom (kann ich mir kaum vorstellen) bedeutet, dass die 12Ah Batterien in 12 Stunden komplett leer wären.
Ein mA würde bedeuten, dass sich die Batterien in 12Ah/ 1mA= 12000 h = 500 Tagen entladen würden, da ist die Selbstentladung erheblich grösser.
Oder hast Du die Zündung bei der Messung eingeschaltet ? - dann würde 1 A in etwa dem Verbrauch der Zündspule/Ladekontrolleuchte entsprechen...
Ich persönlich tippe weiter auf den Regler, hast Du keine Möglichkeit den mal versuchsweise zu tauschen ? - und ja Batterien können auch über eine defekten Regler entladen werden, wenn der Rückstromschalter nicht richtig trennt. Vor einiger Zeit gab es mal eine gute Beilage zur Info mit Erklärung des Reglers. Vielleichbt kann ein Leser des Forums diese mal scannen und einstellen...,
Sonst bleibt nur weiter zu messen:
Ladestrom o.K. ? (ca 1 A , siehe Seite 28 Reparaturanleitung, Achtung: Hinweise zum Anlassen beachten!)
Batterieleitung am Regler losschrauben und Amperemeter direkt in die (rote) Leitung Klemme 30 (am selben Anschluss am Regler ) zum Zündschloss einschleifen.
Misst Du hier einen Strom ohne eingeschaltetetn Verbraucher ?
alle Anschlüsse am Regler blank machen und richtig anziehen, Kabel auf Leitungsbrüche kontrollieren....
.....
ich denke, Du hast das Amperemeter zur Strommessung in die Leitung von der Batterie zum Regler eingeschleift ?
Sag mal kurz welche Einheit sich hinter "-1" verbirgt . 1 A wäre ein dicker Hund, ich denke eher 1 mA , dass wäre zu tolerieren.
Kleine Rechnung: 1A Fehlerstrom (kann ich mir kaum vorstellen) bedeutet, dass die 12Ah Batterien in 12 Stunden komplett leer wären.
Ein mA würde bedeuten, dass sich die Batterien in 12Ah/ 1mA= 12000 h = 500 Tagen entladen würden, da ist die Selbstentladung erheblich grösser.
Oder hast Du die Zündung bei der Messung eingeschaltet ? - dann würde 1 A in etwa dem Verbrauch der Zündspule/Ladekontrolleuchte entsprechen...
Ich persönlich tippe weiter auf den Regler, hast Du keine Möglichkeit den mal versuchsweise zu tauschen ? - und ja Batterien können auch über eine defekten Regler entladen werden, wenn der Rückstromschalter nicht richtig trennt. Vor einiger Zeit gab es mal eine gute Beilage zur Info mit Erklärung des Reglers. Vielleichbt kann ein Leser des Forums diese mal scannen und einstellen...,
Sonst bleibt nur weiter zu messen:
Ladestrom o.K. ? (ca 1 A , siehe Seite 28 Reparaturanleitung, Achtung: Hinweise zum Anlassen beachten!)
Batterieleitung am Regler losschrauben und Amperemeter direkt in die (rote) Leitung Klemme 30 (am selben Anschluss am Regler ) zum Zündschloss einschleifen.
Misst Du hier einen Strom ohne eingeschaltetetn Verbraucher ?
alle Anschlüsse am Regler blank machen und richtig anziehen, Kabel auf Leitungsbrüche kontrollieren....
.....
Re: Elektrikstress - brauche Rat!
Hallo Stephan,
ich habe leider zuwenig Ahnung von Elektrik. Ich habe die Messung 2 der Heinkel Rep.-Anleitung durchgeführt (geregelte Spannung). Dort kam ich mit etwas Gas geben auf ca. 14,8Volt. Dann habe ich dritte Messung (Ladestrom) "umgekehrt" mit der Skala "Amp." ausprobiert (ich hatte es so verstanden, dass man damit den "Abfluß" der Batterie messen kann). Hier hat das Gerät einen Wert von 1 bzw. -1 angezeigt. Wird sicherlich mA sein, da die Batterie ja einige Tage halten.
Die Ladestrommessung aus der Rep.-Anleitung habe ich nicht hinbekommen, da ich das Gerät nicht "zwischenschleifen" konnte. Der Roller ist bei der Trennung des Pluskabels immer ausgegangen.
Gruß Guenther
ich habe leider zuwenig Ahnung von Elektrik. Ich habe die Messung 2 der Heinkel Rep.-Anleitung durchgeführt (geregelte Spannung). Dort kam ich mit etwas Gas geben auf ca. 14,8Volt. Dann habe ich dritte Messung (Ladestrom) "umgekehrt" mit der Skala "Amp." ausprobiert (ich hatte es so verstanden, dass man damit den "Abfluß" der Batterie messen kann). Hier hat das Gerät einen Wert von 1 bzw. -1 angezeigt. Wird sicherlich mA sein, da die Batterie ja einige Tage halten.
Die Ladestrommessung aus der Rep.-Anleitung habe ich nicht hinbekommen, da ich das Gerät nicht "zwischenschleifen" konnte. Der Roller ist bei der Trennung des Pluskabels immer ausgegangen.
Gruß Guenther
- Bernd Hünten
- Beiträge: 502
- Registriert: 19.01.2006, 20:02
- Wohnort: 28844 Weyhe
Re: Elektrikstress - brauche Rat!
Ich war lange nicht im Forum und stoße gerade auf diesen Beitrag.
Eine ähnliche Erscheinung hatte ich auch mit meinem Roller, die Batterie war nach 200 -250 km Fahrt immer leer. Der Roller startete nicht mehr, bei Fahren mit Standlicht verzögerte sich die Erscheinung. Bei einer Fahrt im Dunkeln sah ich dann, dass bei höherer Drehzahl die Ladekontrollleuchte leicht glimmte; fiel die Drehzahl ab, war nichts mehr zu sehen. Bei Tageslicht war das nicht zu erkennen!
Eine vorher mehrfach durchgeführte Messung der ungeregelten Ladespannung ergab Werte von über 60 V, die Messung der geregelten Spannung etwas über Leerlaufdrehzahl Werte von 13.8 V (elektronischer Regler wg Gelakku). Der normale Regler brachte 14,6 V. Ich dachte, es sei alles in Ordnung. Wegen der Nachbarschaft hatte ich den Motor bei den vorherigen Messungen dann nicht viel höher drehen lassen.
Jetzt kommt es: Bei dem neuen Versuch erhöhte ich die Drehzahl immer mehr, die Ladespannung sank bis auf ca. 7 V ab! Ein Wechsel der Kohlen und das Durchmessen der ausgebauten Lima erbrachte nichts! Die Kohlen waren leichtgängig, vielleicht zu leichtgängig?
Beim Club habe ich dann die Lima überholen lassen, hatte aber einen schlechteren Reserverotor mitgeschickt. Zunächst konnte ich aber nur den überholten Stator einbauen und nahm daher den alten Rotor. Alles war in bester Ordnung! Meine Vermutung ist, dass die alten Halterungen der Kohlen nicht mehr richtig führten und es so bei höherer Drehzahl zu dem Spannungsverlust kam. Ob das so war kann ich nicht begründen.
Bernd
Eine ähnliche Erscheinung hatte ich auch mit meinem Roller, die Batterie war nach 200 -250 km Fahrt immer leer. Der Roller startete nicht mehr, bei Fahren mit Standlicht verzögerte sich die Erscheinung. Bei einer Fahrt im Dunkeln sah ich dann, dass bei höherer Drehzahl die Ladekontrollleuchte leicht glimmte; fiel die Drehzahl ab, war nichts mehr zu sehen. Bei Tageslicht war das nicht zu erkennen!
Eine vorher mehrfach durchgeführte Messung der ungeregelten Ladespannung ergab Werte von über 60 V, die Messung der geregelten Spannung etwas über Leerlaufdrehzahl Werte von 13.8 V (elektronischer Regler wg Gelakku). Der normale Regler brachte 14,6 V. Ich dachte, es sei alles in Ordnung. Wegen der Nachbarschaft hatte ich den Motor bei den vorherigen Messungen dann nicht viel höher drehen lassen.
Jetzt kommt es: Bei dem neuen Versuch erhöhte ich die Drehzahl immer mehr, die Ladespannung sank bis auf ca. 7 V ab! Ein Wechsel der Kohlen und das Durchmessen der ausgebauten Lima erbrachte nichts! Die Kohlen waren leichtgängig, vielleicht zu leichtgängig?
Beim Club habe ich dann die Lima überholen lassen, hatte aber einen schlechteren Reserverotor mitgeschickt. Zunächst konnte ich aber nur den überholten Stator einbauen und nahm daher den alten Rotor. Alles war in bester Ordnung! Meine Vermutung ist, dass die alten Halterungen der Kohlen nicht mehr richtig führten und es so bei höherer Drehzahl zu dem Spannungsverlust kam. Ob das so war kann ich nicht begründen.
Bernd
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.