Welche Zündkerze?
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Bernd Hünten
Welche Zündkerze?
Ich würde gerne von euch erfahren, welchen Wärmewert ihr benutzt. Nachdem ich meinen Vergaser nach der Anleitung von Ekkehard bei Teillast und Vollast eingestellt habe und die Kerze (Bosch W 6 AC)schön rehbraun aussieht ändert sich das Bild beim gemischten Stadtverkehr. Das Kerzenbild ist pechschwarz und der Motor nimmt nach längerem Ampellauf nur schlecht Gas an. Ansonsten dreht der Motor vom Leerlauf beim Aufreißen des Gasschiebers sofort hoch.
Ich hoffe, dass mir eure Tipps helfen können.
Gruß
Bernd
Ich hoffe, dass mir eure Tipps helfen können.
Gruß
Bernd
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Heinkelholgi-alt
Hallo Bernd,
die von dir verwendete Kerze hätte nach alter Bosch-Bezeichnung den Wärmewert 200. Das wäre bei bleifreiem Sprit ok, wenn du überwiegend Mittel- und Langstrecke fahren würdest. Ansonsten sollte die Kerze heißer sein, etwa dem alten Wärmewert 175 entsprechend. Somit hätte sie bei Bosch die neue Bezeichnung W 7 AC, bei Beru 14-7C, bei NGK B6ES (ohne Gewähr). Die heutigen Kerzen sind aber grundsätzlich elastischer als früher, so dass eine Kerze heute meist zwei Wärmewerte überstreicht. Die NGK z.B. liegt eigentlich zwischen 175 und 200 und wird in beiden Fällen funktionieren.
Die ursprünglich von Heinkel vorgeschriebene Kerze war die erstaunlich kalte Bosch W 225 T1, die aber bei bleifreiem Benzin eindeutig im Wärmewert zu hoch bemessen ist (entspräche jetzt W5AC)!
Gruß Holger
die von dir verwendete Kerze hätte nach alter Bosch-Bezeichnung den Wärmewert 200. Das wäre bei bleifreiem Sprit ok, wenn du überwiegend Mittel- und Langstrecke fahren würdest. Ansonsten sollte die Kerze heißer sein, etwa dem alten Wärmewert 175 entsprechend. Somit hätte sie bei Bosch die neue Bezeichnung W 7 AC, bei Beru 14-7C, bei NGK B6ES (ohne Gewähr). Die heutigen Kerzen sind aber grundsätzlich elastischer als früher, so dass eine Kerze heute meist zwei Wärmewerte überstreicht. Die NGK z.B. liegt eigentlich zwischen 175 und 200 und wird in beiden Fällen funktionieren.
Die ursprünglich von Heinkel vorgeschriebene Kerze war die erstaunlich kalte Bosch W 225 T1, die aber bei bleifreiem Benzin eindeutig im Wärmewert zu hoch bemessen ist (entspräche jetzt W5AC)!
Gruß Holger
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Heinkelholgi-alt
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Bernd Hünten
Hallo Holger,
ich habe deinen Vorschlag aufgegriffen und eine W 7 AC eingebaut. Zunächst lief der Roller auch prima (besonders im Leerlauf, Motor kalt), mit Rückenwind ging die Tachonadel über 100. Nach ca 15 km kam der Einbruch, der Motor ließ in der Leistung nach und erreichte kaum 90 und zog schlecht. Im Handbuch steht bei Motor zieht schlecht und wird sehr heiß: Falsche Zündkerze.
Die W 6 AC hat den guten Lauf wieder hergestellt.
Eine Erfahrung mehr.
Gruß Bernd
ich habe deinen Vorschlag aufgegriffen und eine W 7 AC eingebaut. Zunächst lief der Roller auch prima (besonders im Leerlauf, Motor kalt), mit Rückenwind ging die Tachonadel über 100. Nach ca 15 km kam der Einbruch, der Motor ließ in der Leistung nach und erreichte kaum 90 und zog schlecht. Im Handbuch steht bei Motor zieht schlecht und wird sehr heiß: Falsche Zündkerze.
Die W 6 AC hat den guten Lauf wieder hergestellt.
Eine Erfahrung mehr.
Gruß Bernd
Re: Welche Zündkerze?
nur kurze Info: Fahre nach wie vor die W5Ac bzw. W5AP auch mit Bleifrei und habe mit dieser kerze null Probleme, weder im Stadtverkehr noch auf Langstrecken...
- Bernd Hünten
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- Registriert: 19.01.2006, 20:02
- Wohnort: 28844 Weyhe
Re: Welche Zündkerze?
Testbericht NGK BR7HIX (soll altem Wert 225 entsprechen, Iridiumkerze):
Bei gemütlichen Ausfahrten keine Probleme. Gestern aber wurde Leistung gefordert, Gesamtfahrstrecke 280 km..
Fahrt bei 1°C auf der Autobahn bei Geschwindigkeiten um 85 -90 km/h nach ca 70 - 100 Kilometern vereinzelt Zündaussetzer (Knallen aus dem Vergaser). Nach gemäßigter Weiterfahrt auf Landstraße alles normal. Rückenwind.
Rückfahrt bei 10°C und Tempo auf AB um 80 km/h: null Problemo
Dann nach100 km Fahrstrecke und Erhöhung der Geschwindigkeitauf 90 -100 km/h und Vollgas plötzliche Reduzierung der Leistung auf ca 80 Km/h und weniger, nach einigen km bei 70 -80 alles wieder in Ordnung. Gegenwind.
Dieses Verhalten hatte ich schon einmal mit einer Boschkerze (s.o.) und deutet darauf hin, dass der Wärmewert falsch ist und der Arbeitsbereich der Kerze überschritten wird, d.h. die Kerze wird zu heiß.
Im Benzin befinden sich keine Zusätze, der Motor ist auf bleifrei umgebaut und die Kompression liegt bei 10,1.
NGK empfiehlt laut Liste den Wärmewert 8.
Dieser Empfehlung sollte man also unbedingt folgen, wenn man Motorschäden vermeiden will.
Die Mitfahrer hatten mit Bosch W 5AC keine Probleme.
Übrigens: 1°C mit kleiner Scheibe ist verdammt kalt!!
Gruß
Bernd
Nachtrag: Ich habe eben noch einmal bei NGK nachgesehen und im Produktfinder gesucht. Sieht man bei Rollern nach, so erhält man den Wert 7. Sieht man aber bei Motorrädern nach so erhält man den Wert 8 (http://www.ngk.de/produktfinder/produkt ... 8HS/10021/).
Lädt man sich den Motorradkatalog 2011/2012 herunter, so steht unter Heinkel (schwer zu finden, ganz unten auf der Seite) der Wert 8.
Bei gemütlichen Ausfahrten keine Probleme. Gestern aber wurde Leistung gefordert, Gesamtfahrstrecke 280 km..
Fahrt bei 1°C auf der Autobahn bei Geschwindigkeiten um 85 -90 km/h nach ca 70 - 100 Kilometern vereinzelt Zündaussetzer (Knallen aus dem Vergaser). Nach gemäßigter Weiterfahrt auf Landstraße alles normal. Rückenwind.
Rückfahrt bei 10°C und Tempo auf AB um 80 km/h: null Problemo
Dann nach100 km Fahrstrecke und Erhöhung der Geschwindigkeitauf 90 -100 km/h und Vollgas plötzliche Reduzierung der Leistung auf ca 80 Km/h und weniger, nach einigen km bei 70 -80 alles wieder in Ordnung. Gegenwind.
Dieses Verhalten hatte ich schon einmal mit einer Boschkerze (s.o.) und deutet darauf hin, dass der Wärmewert falsch ist und der Arbeitsbereich der Kerze überschritten wird, d.h. die Kerze wird zu heiß.
Im Benzin befinden sich keine Zusätze, der Motor ist auf bleifrei umgebaut und die Kompression liegt bei 10,1.
NGK empfiehlt laut Liste den Wärmewert 8.
Die Mitfahrer hatten mit Bosch W 5AC keine Probleme.
Gruß
Bernd
Nachtrag: Ich habe eben noch einmal bei NGK nachgesehen und im Produktfinder gesucht. Sieht man bei Rollern nach, so erhält man den Wert 7. Sieht man aber bei Motorrädern nach so erhält man den Wert 8 (http://www.ngk.de/produktfinder/produkt ... 8HS/10021/).
Lädt man sich den Motorradkatalog 2011/2012 herunter, so steht unter Heinkel (schwer zu finden, ganz unten auf der Seite) der Wert 8.
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.
- heinkel-bernd
- Beiträge: 3428
- Registriert: 13.01.2011, 21:07
- Wohnort: Nähe Bayreuth
Re: Welche Zündkerze?
Servus Heinkelfreunde,
habe schon immer auf die NKG B7HS geschworen !
Jedoch ließ mich letztes Jahr mein A-O mitten in der Stadt im Stich, worauf ich natürlich als Erstes
die relativ neue Zündkerze gewechselt habe. Danach lief er wieder ohne Problme !
Ich machte mir darüber keine weiteren Gedanken und dachte es wäre halt ein Materialfehler der Kerze
gewesen.
Die letzte Zeit, wenn der Motor schön warm gefahren war, verlor er ab und zu bei voller Belastung plötzlich
an Leistung, erholte sich aber bei 60 - 70 km/h relativ schnell wieder !
Ich dachte immer wieder es wäre ein typisches Zeichen einer fehlerhaften Zündspule (0bwohl auch relativ neu),
das Kerzenbild war aber immer optimal !
Beim Durchlesen der obigen Beiträge bin ich zu der Erkenntnis gekommen, daß die NGK B7HS für den Tourist-Motor
warscheinlich doch zu "heiß" ist
Ich werde ab sofort auf NGK B8HS umrüsten und die Sache weiter beobachten !
habe schon immer auf die NKG B7HS geschworen !
Jedoch ließ mich letztes Jahr mein A-O mitten in der Stadt im Stich, worauf ich natürlich als Erstes
die relativ neue Zündkerze gewechselt habe. Danach lief er wieder ohne Problme !
Ich machte mir darüber keine weiteren Gedanken und dachte es wäre halt ein Materialfehler der Kerze
gewesen.
Die letzte Zeit, wenn der Motor schön warm gefahren war, verlor er ab und zu bei voller Belastung plötzlich
an Leistung, erholte sich aber bei 60 - 70 km/h relativ schnell wieder !
Ich dachte immer wieder es wäre ein typisches Zeichen einer fehlerhaften Zündspule (0bwohl auch relativ neu),
das Kerzenbild war aber immer optimal !
Beim Durchlesen der obigen Beiträge bin ich zu der Erkenntnis gekommen, daß die NGK B7HS für den Tourist-Motor
warscheinlich doch zu "heiß" ist
Ich werde ab sofort auf NGK B8HS umrüsten und die Sache weiter beobachten !
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth
- heinkel-bernd
- Beiträge: 3428
- Registriert: 13.01.2011, 21:07
- Wohnort: Nähe Bayreuth
Re: Welche Zündkerze?
Servus Heinkelfreunde,
habe vor ein paar Tagen eine NGK-Kerze B8HS reingeschraubt aber nach ca 50 km hat
sie ihren Dienst versagt !
Nach dem Herausschrauben sah ich, daß sie recht verrust und verdreckt war und sich
durch den höheren Wärmewert nicht freigebrannt hat.
Der im obigen Beitrag geschilderte Leistugsverlust bei heißem Motor wurde m.E. nicht durch die wärmere
Kerze NGK B7HS verursacht. Diese hatte auch immer ein optimales Kerzenbild und die Elektroden
waren auch nie abgebrannt !
Habe soeben bei "Trzebiatowsky" nachgeschaut, der schreibt:
Bei einer zu heißen Kerze (zu niedriger Wärmewert) kommt es i.d.R. zu "Glühzündungen",
d.h., es kommt zu frühzeitiger Zündung und der Motor "klingelt". Außerdem brennen die
Elektroden sehr schnell ab. Das war bei meinem Motor nie der Fall !
Ich vermute, daß der Vergaser in warmen Zustand bei Vollast zeitweise kein optimal
zündfähiges Gemisch bildet ! ( Zu fett )
Hatte die Düsennadel auf Kerbe 2, habe sie jetzt ganz tief auf Kerbe 1 gehängt, die alte Kerze B7HS wieder
eingeschraubt und den Motor am Sonntag mal richtig ausgefahren !
Die Leistung war sehr gut und der Motor brauchte auch keine "Erholungsphase" !
Allerdings hatten wir an dem Tag recht kühles und windiges Wetter !
Wenn dieses Symptom bei wärmeren Wetter trotzdem wieder auftreten sollte, werde ich die Düsennadel
auf Kerbe 3 hängen und wenn das nichts hilft oder schlechter wird, muß ich mit der Hauptdüse
experimentieren !
habe vor ein paar Tagen eine NGK-Kerze B8HS reingeschraubt aber nach ca 50 km hat
sie ihren Dienst versagt !
Nach dem Herausschrauben sah ich, daß sie recht verrust und verdreckt war und sich
durch den höheren Wärmewert nicht freigebrannt hat.
Der im obigen Beitrag geschilderte Leistugsverlust bei heißem Motor wurde m.E. nicht durch die wärmere
Kerze NGK B7HS verursacht. Diese hatte auch immer ein optimales Kerzenbild und die Elektroden
waren auch nie abgebrannt !
Habe soeben bei "Trzebiatowsky" nachgeschaut, der schreibt:
Bei einer zu heißen Kerze (zu niedriger Wärmewert) kommt es i.d.R. zu "Glühzündungen",
d.h., es kommt zu frühzeitiger Zündung und der Motor "klingelt". Außerdem brennen die
Elektroden sehr schnell ab. Das war bei meinem Motor nie der Fall !
Ich vermute, daß der Vergaser in warmen Zustand bei Vollast zeitweise kein optimal
zündfähiges Gemisch bildet ! ( Zu fett )
Hatte die Düsennadel auf Kerbe 2, habe sie jetzt ganz tief auf Kerbe 1 gehängt, die alte Kerze B7HS wieder
eingeschraubt und den Motor am Sonntag mal richtig ausgefahren !
Die Leistung war sehr gut und der Motor brauchte auch keine "Erholungsphase" !
Allerdings hatten wir an dem Tag recht kühles und windiges Wetter !
Wenn dieses Symptom bei wärmeren Wetter trotzdem wieder auftreten sollte, werde ich die Düsennadel
auf Kerbe 3 hängen und wenn das nichts hilft oder schlechter wird, muß ich mit der Hauptdüse
experimentieren !
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth
Re: Welche Zündkerze?
Hallo Bernd,
wie ist das ausgegangen?
Ich habe nämlich bei meinem Roller mit den drei unterschiedlichen Wärmewerten B6HS, B7HS und B8HS nahezu identische Erfahrungen. Erst geht alles gut, verlangt man aber Leistung und der Motor hat sich richtig warmgefahren, dann läuft er eigentlich nur noch im Teillastbereich.
Könnte es sein, dass die B8 Iridium-Kerze was bringt? Aus Deinen Aussagen entnehme ich, dass nur nur die B8HS ausprobiert hast.
Könnte es auch sein, dass die Sache mit SuperPlus besser ist?
Schönen Gruß aus Rheinhessen,
Tapir62
wie ist das ausgegangen?
Ich habe nämlich bei meinem Roller mit den drei unterschiedlichen Wärmewerten B6HS, B7HS und B8HS nahezu identische Erfahrungen. Erst geht alles gut, verlangt man aber Leistung und der Motor hat sich richtig warmgefahren, dann läuft er eigentlich nur noch im Teillastbereich.
Könnte es sein, dass die B8 Iridium-Kerze was bringt? Aus Deinen Aussagen entnehme ich, dass nur nur die B8HS ausprobiert hast.
Könnte es auch sein, dass die Sache mit SuperPlus besser ist?
Schönen Gruß aus Rheinhessen,
Tapir62
Heinkel Tourist 103 A2, Aprilia 660 Tuareg, BMW R 80 ST, Vespa GTS 250 i.e., Honda NC 750 S
- heinkel-bernd
- Beiträge: 3428
- Registriert: 13.01.2011, 21:07
- Wohnort: Nähe Bayreuth
Re: Welche Zündkerze?
Servus Tapir62
ich fahre seit dem Frühjahr wieder mit der NGK BR 7 HS und sie hat mich, bis auf ein eiziges Mal im vorletzten Jahr,
nicht im Stich gelassen ! Muß wohl eine "Montagskerze" gewesen sein !
Habe heuer zu Beginn der Rollersaison meinen Vergaser nochmals in Augenschein genommen und mit vielen Probefahrten
die optimale Einstellung gefunden.
Der Leistungsverlust bei voller Belastung und beriebswarmen Motor war
warscheinlich nicht auf diese Kerze zurückzuführen !
Eine "teuere" Iridium-Kerze macht dann erst Sinn, wenn der Motor auch mit einer "normalen" Kerze
anstandslos läuft und vor allen Dingen nicht überdurchschnittlich Öl verbrennt (Ölkohle) !
Ich persönlich halte nichts von einer Iridium-Kerze.
Auch mit dem normalen Super-Benzin läuft mein Motor einwandfrei, Super-Plus würde m.E. in Deinem Fall
auch nichts ändern, aber schaden kann es ja nichts! (Außer dem Geldbeutel)
Wenn im Volllast-Betrieb Probleme auftreten, kann es u.U. daran liegen, daß eine falsche Düsennadel montiert
ist, siehe Vergasertabelle vom Club:
BING-Vergaser 1/20/46 und 1/20/55 haben die Düsennadel 15 x 1,195 /-E.
BING-Vergaser 1/20/51 hat die Düsennadel 20 x 1,65 /-E, diese ist also am Ende wesentlich schlanker !
Der Club hat leider nur die Nadel mit der Nummer 46-925 in der Liste und ich weiß auch nicht, welche Abmessung diese hat.
Wenn Du Deine Nadel nachmessen willst:
15 bzw. 20 steht für Länge des konischen Endes in mm,
1,65 bzw. 1,95 steht für Durchmesser am äußersten Ende der Nadel in mm
Auch den Beschleunigerpumpen-Zylinder könnte man mal genau ansehen (Lupe)
Ich hatte vor ein paar Tagen mänlich ein Vergaser Problem an einem anderen Touristen:
Kraftstoff-Luftgmisch bei Volllast trotz ganz tief hängender Düsennadel und richtiger Hauptdüse zu fett !
Ursache: Ein kleiner Riß am Zylinder der Beschleunigerpumpe im Bereich des Gewindes für die Verschlußschraube !
Wirkung: Im Volllast-Betrieb, wenn nur noch die Hauptdüse den Kraftstoff-Zufluß begrenzt, wurde durch diesen
kleinen Riß zusätzlich Benzin angesaugt, wodurch das Gemisch natürlich "überfettet" wurde !
Eine kleine Ursache, die ganz leicht zu übersehen ist !
ich fahre seit dem Frühjahr wieder mit der NGK BR 7 HS und sie hat mich, bis auf ein eiziges Mal im vorletzten Jahr,
nicht im Stich gelassen ! Muß wohl eine "Montagskerze" gewesen sein !
Habe heuer zu Beginn der Rollersaison meinen Vergaser nochmals in Augenschein genommen und mit vielen Probefahrten
die optimale Einstellung gefunden.
warscheinlich nicht auf diese Kerze zurückzuführen !
Eine "teuere" Iridium-Kerze macht dann erst Sinn, wenn der Motor auch mit einer "normalen" Kerze
anstandslos läuft und vor allen Dingen nicht überdurchschnittlich Öl verbrennt (Ölkohle) !
Ich persönlich halte nichts von einer Iridium-Kerze.
Auch mit dem normalen Super-Benzin läuft mein Motor einwandfrei, Super-Plus würde m.E. in Deinem Fall
auch nichts ändern, aber schaden kann es ja nichts! (Außer dem Geldbeutel)
Wenn im Volllast-Betrieb Probleme auftreten, kann es u.U. daran liegen, daß eine falsche Düsennadel montiert
ist, siehe Vergasertabelle vom Club:
BING-Vergaser 1/20/46 und 1/20/55 haben die Düsennadel 15 x 1,195 /-E.
BING-Vergaser 1/20/51 hat die Düsennadel 20 x 1,65 /-E, diese ist also am Ende wesentlich schlanker !
Der Club hat leider nur die Nadel mit der Nummer 46-925 in der Liste und ich weiß auch nicht, welche Abmessung diese hat.
Wenn Du Deine Nadel nachmessen willst:
15 bzw. 20 steht für Länge des konischen Endes in mm,
1,65 bzw. 1,95 steht für Durchmesser am äußersten Ende der Nadel in mm
Auch den Beschleunigerpumpen-Zylinder könnte man mal genau ansehen (Lupe)
Ich hatte vor ein paar Tagen mänlich ein Vergaser Problem an einem anderen Touristen:
Kraftstoff-Luftgmisch bei Volllast trotz ganz tief hängender Düsennadel und richtiger Hauptdüse zu fett !
Ursache: Ein kleiner Riß am Zylinder der Beschleunigerpumpe im Bereich des Gewindes für die Verschlußschraube !
Wirkung: Im Volllast-Betrieb, wenn nur noch die Hauptdüse den Kraftstoff-Zufluß begrenzt, wurde durch diesen
kleinen Riß zusätzlich Benzin angesaugt, wodurch das Gemisch natürlich "überfettet" wurde !
Eine kleine Ursache, die ganz leicht zu übersehen ist !
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth