Feinabstimmung der Schaltung
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Jürgen Knees
Feinabstimmung der Schaltung
Hallo Heinkelfreunde,
habe meinen, seit 30 Jahren in meinem Besitz befindlichen Roller Typ: 103 A-1, nach 3-Jähriger Zwangspause wieder aktiviert. In diesem Zusammenhang habe ich unter anderem die Bowdenzüge erneuert und geschmiert. Dies mit großem Erfolg. Nur bei der Schaltung liegt die Tücke anscheinend im Detail. Wer kann mir Tipps zur Feinabstimmung der Schaltung geben?
Danke im Voraus.
Jürgen Knees
habe meinen, seit 30 Jahren in meinem Besitz befindlichen Roller Typ: 103 A-1, nach 3-Jähriger Zwangspause wieder aktiviert. In diesem Zusammenhang habe ich unter anderem die Bowdenzüge erneuert und geschmiert. Dies mit großem Erfolg. Nur bei der Schaltung liegt die Tücke anscheinend im Detail. Wer kann mir Tipps zur Feinabstimmung der Schaltung geben?
Danke im Voraus.
Jürgen Knees
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Heinkelholgi-alt
Hallo Jürgen,
Um mir viel Tipparbeit zu sparen (im alten Forum hatten wir das alles schon mal bis zum Abwinken durchgekaut habe ich einfach von Ekkehard Grohs' Seite http://www.pteng.de den entsprechenden Abschnitt kopiert. Ich denke, Ekkehard, der schon seit langer Zeit verschollen zu sein scheint, hat nichts dagegen. Zitat:
Der Schaltzug des Heinkelrollers hat fast in der Mitte eine aufgepreßte Kugel und an jedem Ende ein Nippel zum Einhängen in den Schalthebel am Getriebe..
Von der aufgepreßten Kugel gemessen sind die beiden Nippel allerdings verschieden weit entfernt - das jeweilige Bowdenzugende ist verschieden lang.
Markiert das lange Ende mit L und das Kurze mit K - Edding hilft.
Am Schaltdrehgriff wird nun unten die Schnecke ausgebaut. Die Schnecke hält man so, daß die glatte Seite mit dem "Eichstrich" zu einem hinzeigt und die Seite mit den Einkerbungen von einem wegzeigt. Hierbei zeigt das zylindrische Loch nach oben. Nun setzt man das Schaltseil so ein, dass das lange Teilstück des Schaltzuges links und das kurze Teilstück des Schaltzuges rechts von der Schnecke hängt.
Die Schaltkulisse wird auf den dritten Gang gestellt, die Schnecke eingefettet und dann so in die Schaltkulisse eingedrückt, dass die beiden Eichstriche übereinander passen. Die Kulisse wird jetzt wieder zusammengeschraubt.
Das mit “L†gekennzeichnete Ende des Seilzuges wird oben und das mit “K†gekennzeichnete unten zum Schalthebel am Getriebe geführt.
Nachdem der Schaltdrehgriff in Neutralstellung gebracht, sowie der Schalthebel am Getriebe in Leerlaufstellung gebracht wurde, können die Seilzugenden eingehängt und provisorisch verschraubt werden.
Nun werden alle Gänge der Reihe nach durchgeschaltet und gegebenenfalls an den Einstellschrauben nachgestellt, bis es sauber schaltet.
Der Schaltzug darf nicht zu locker eingestellt sein, da sonst unpräzises Schalten die Folge ist!
Feinkorrektur nach Probefahrt.
Gruß Holgi
Um mir viel Tipparbeit zu sparen (im alten Forum hatten wir das alles schon mal bis zum Abwinken durchgekaut habe ich einfach von Ekkehard Grohs' Seite http://www.pteng.de den entsprechenden Abschnitt kopiert. Ich denke, Ekkehard, der schon seit langer Zeit verschollen zu sein scheint, hat nichts dagegen. Zitat:
Der Schaltzug des Heinkelrollers hat fast in der Mitte eine aufgepreßte Kugel und an jedem Ende ein Nippel zum Einhängen in den Schalthebel am Getriebe..
Von der aufgepreßten Kugel gemessen sind die beiden Nippel allerdings verschieden weit entfernt - das jeweilige Bowdenzugende ist verschieden lang.
Markiert das lange Ende mit L und das Kurze mit K - Edding hilft.
Am Schaltdrehgriff wird nun unten die Schnecke ausgebaut. Die Schnecke hält man so, daß die glatte Seite mit dem "Eichstrich" zu einem hinzeigt und die Seite mit den Einkerbungen von einem wegzeigt. Hierbei zeigt das zylindrische Loch nach oben. Nun setzt man das Schaltseil so ein, dass das lange Teilstück des Schaltzuges links und das kurze Teilstück des Schaltzuges rechts von der Schnecke hängt.
Die Schaltkulisse wird auf den dritten Gang gestellt, die Schnecke eingefettet und dann so in die Schaltkulisse eingedrückt, dass die beiden Eichstriche übereinander passen. Die Kulisse wird jetzt wieder zusammengeschraubt.
Das mit “L†gekennzeichnete Ende des Seilzuges wird oben und das mit “K†gekennzeichnete unten zum Schalthebel am Getriebe geführt.
Nachdem der Schaltdrehgriff in Neutralstellung gebracht, sowie der Schalthebel am Getriebe in Leerlaufstellung gebracht wurde, können die Seilzugenden eingehängt und provisorisch verschraubt werden.
Nun werden alle Gänge der Reihe nach durchgeschaltet und gegebenenfalls an den Einstellschrauben nachgestellt, bis es sauber schaltet.
Der Schaltzug darf nicht zu locker eingestellt sein, da sonst unpräzises Schalten die Folge ist!
Feinkorrektur nach Probefahrt.
Gruß Holgi
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Kapito
Nun was soll das denn alles.
Kann man was anderes tuen als dafür zu sorgen dass der 1. und 4. reingeht.
Alles andere liegt doch wohl dazwischen. Dass der Fahrer auch schalten können muss ist doch klar, oder?
Nun wenn man Heinkel fahren will, kann, oder das können will, muss man Gefühl für so was haben, das hat nichts mit einstellen zu tun.
Eine Heinkelschaltung ist für einen der es kann und schalten kann, in ein paar Minuten eingestellt.
Für jemand der nicht schalten kann, da kann der beste Fachmann tagelang einstellen, es nützt nichts, jemand der nicht schalten kann findet die Gänge nie.
Aber die Null ist in der Mitte, das weis jeder.
Kapito
Kann man was anderes tuen als dafür zu sorgen dass der 1. und 4. reingeht.
Alles andere liegt doch wohl dazwischen. Dass der Fahrer auch schalten können muss ist doch klar, oder?
Nun wenn man Heinkel fahren will, kann, oder das können will, muss man Gefühl für so was haben, das hat nichts mit einstellen zu tun.
Eine Heinkelschaltung ist für einen der es kann und schalten kann, in ein paar Minuten eingestellt.
Für jemand der nicht schalten kann, da kann der beste Fachmann tagelang einstellen, es nützt nichts, jemand der nicht schalten kann findet die Gänge nie.
Aber die Null ist in der Mitte, das weis jeder.
Kapito
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Heinkelholgi-alt
@Kapito:
Hältst du deinen Beitrag eigentlich für besonders originell oder in irgendeiner Weise produktiv? Ein Heinkelfahrer, der noch nie eine Schaltung eingestellt hat, hat um Rat gebeten und den habe ich ihm erteilt.
Wenn du so ein Supermann bist, der alles schon von Geburt an konnte, dann freu dich, es gibt allerdings auch Menschen, die manchmal etwas Unterstützung bei technischen Dingen brauchen.
Auf solche Beiträge wie deinen können wir künftig hier gern verzichten!
Wohlweislich hast du ja inkognitpo und mit falscher Mailaddi gepostet... Feigling!
Holgi
Hältst du deinen Beitrag eigentlich für besonders originell oder in irgendeiner Weise produktiv? Ein Heinkelfahrer, der noch nie eine Schaltung eingestellt hat, hat um Rat gebeten und den habe ich ihm erteilt.
Wenn du so ein Supermann bist, der alles schon von Geburt an konnte, dann freu dich, es gibt allerdings auch Menschen, die manchmal etwas Unterstützung bei technischen Dingen brauchen.
Auf solche Beiträge wie deinen können wir künftig hier gern verzichten!
Wohlweislich hast du ja inkognitpo und mit falscher Mailaddi gepostet... Feigling!
Holgi
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Bernd Hünten
Zunächst möchte ich erst einmal den Beitrag von Heinkelholgi unterstreichen!
Dann noch ein Tipp für Jürgen:
Anfangs stellt man die Züge gern zu stramm ein; die Folge ist, dass sich das Getriebe nur noch mit großer Kraft schalten lässt. Wenn man die Bowdenzugseele mit zwei Fingern anfasst, sollte sie sich ca. 3-4 mm nach oben und unten (insgesamt)bewegen lassen.
Gruß Bernd
Dann noch ein Tipp für Jürgen:
Anfangs stellt man die Züge gern zu stramm ein; die Folge ist, dass sich das Getriebe nur noch mit großer Kraft schalten lässt. Wenn man die Bowdenzugseele mit zwei Fingern anfasst, sollte sie sich ca. 3-4 mm nach oben und unten (insgesamt)bewegen lassen.
Gruß Bernd
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Jürgen Gadomski-alt
Hallo, zu den Ausführungen von Pteng/Holgi ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Zu Thema Spiel nur soviel, als daß ich es so einstelle, daß sich die Bowdenzug-Enden in den Stellschrauben am Motorblock noch leicht drehen lassen, und axiales Spiel fast nicht spürbar ist. Mit ein wenig Übung und Eingewöhnung lässt sich dann prima schalten und walten.
Gruß, Jürgen
Gruß, Jürgen
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Ulrich Schweins
Hallo Heinkelfreunde
Anfang des Jahres habe ich einen 103 A1 erworben
mit einer Laufleistung von knapp 90000 Km.
Der Roller läuft sehr gut, nur die Schaltung müsste meiner Meinung nach neu eingestellt werden.
Ich habe schon einiges über dieses Thema gelesen, aber einige Freunde die diesen Roller in Ihrer Zeit gefahren haben sagten das es besser ist dieses von jemanden machen zu lassen der schon öfters damit zu tun hatte.
Meine Frage?
Gibt es jemanden der mir dabei behilflich sein kann?
MfG
Ulrich
Anfang des Jahres habe ich einen 103 A1 erworben
mit einer Laufleistung von knapp 90000 Km.
Der Roller läuft sehr gut, nur die Schaltung müsste meiner Meinung nach neu eingestellt werden.
Ich habe schon einiges über dieses Thema gelesen, aber einige Freunde die diesen Roller in Ihrer Zeit gefahren haben sagten das es besser ist dieses von jemanden machen zu lassen der schon öfters damit zu tun hatte.
Meine Frage?
Gibt es jemanden der mir dabei behilflich sein kann?
MfG
Ulrich
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Ralf Bohn
Hallo, ich hatte, bevor ich meinen A1 von Grund auf restauriert habe, keine Ahnung wie das mit der Einstellung der Schaltung funktioniert - an den Rest gar nicht zu denken. Die Ausführungen von Pteng haben mir an dieser Stelle geholfen - und es funktioniert. Ich denke man muss hier kein "Fachmann" sein und vielleicht ein bisschen Zeit und Geduld investieren bis alles flutscht.
Gruesse aus der Rhoen
Ralf
Gruesse aus der Rhoen
Ralf
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Heinkelholgi-alt