Regler A1 A2 Widerstandswerte
Regler A1 A2 Widerstandswerte
Hallo,
ich besitze einen Reglerschalter an dem der Widerstand der sich an der Unterseite des Reglers befindet beschädigt ist. Der Widerstandswert beträgt etwa 7,6 Ohm. Ich möchte den Widerstand gern erneuern und muss dafür aber auch die Leistung des Widerstandes wissen um das richtige Teil im Elektronikhandel zu besorgen. Kann mir da jemand helfen oder hat Erfahrung damit welche Widerstände sich eignen?
Danke Werner
ich besitze einen Reglerschalter an dem der Widerstand der sich an der Unterseite des Reglers befindet beschädigt ist. Der Widerstandswert beträgt etwa 7,6 Ohm. Ich möchte den Widerstand gern erneuern und muss dafür aber auch die Leistung des Widerstandes wissen um das richtige Teil im Elektronikhandel zu besorgen. Kann mir da jemand helfen oder hat Erfahrung damit welche Widerstände sich eignen?
Danke Werner
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Eckhard_vRH
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Re: Regler A1 A2 Widerstandswerte
Ich habe vor einiger Zeit bei einem Siba-Regler den Widerstand ausgewechselt und dafür 6,8 Ohm/25W
(Bezeichnung ATE RB25 6R8 J 0506) verwendet. Abmessungen und technische Daten siehe:
http://www.buerklin.com/gruppen/KapE/E0 ... 4736#First
Für den Siba-Regler erlaubten seine Abmessungen eine Montage nur außen am Regler. Beim Bosch-Regler könnte es auch unter dem Regler klappen.
Der Siba-Regler wurde allerdings nur kurzfristig positiv auf Funktion geprüft, daher keine Garantie für dauerhaften Einsatz. Ich habe mir den Regler nur für den Fall, dass er mal gebraucht wird, auf Lager gelegt.
Berechnung: laut der Anleitung Kohlenwechsel bei der Bosch-Lichtmaschine beträgt der Widerstand der Erregerwicklung 4 bis 5 Ohm. Während der Einsatzzeit des mit der Erregerwicklung in Reihe geschalteten Vorwiderstandes (Annahme: 7,5 Ohm) liegt also eine Spannung von ca. 12 V an 4,5 + 7,5 = 12 Ohm. Das bedeutet, dass dann ein Strom von ca. 1 A fließt. Wenn 1 A durch einen Widerstand von 7,5 Ohm fließen, ergibt das einen Spannungsfall am Widerstand von 7,5 V. Daraus ergeben sich P = U mal I = 7,5 V mal 1 A = 7,5 Watt Verlustleistung am Widerstand. Da der Widerstand sowieso nicht dauernd vom Strom durchflossen ist, sondern der Strom nur getaktet fließt, dürfte der 25 W-Widerstand ausreichend bemessen sein.
Meiner Meinung nach ist die ganz genaue Einhaltung des von Werner gemessenen Widerstandswerts von 7,6 Ohm nicht so wichtig. Bei den genormten Widerstandswerten muss man halt zwischen 6,8 und 8,2 Ohm auswählen. Dabei liegt die Toleranz dieser 25-W-Widerstände bei 5%.
(Bezeichnung ATE RB25 6R8 J 0506) verwendet. Abmessungen und technische Daten siehe:
http://www.buerklin.com/gruppen/KapE/E0 ... 4736#First
Für den Siba-Regler erlaubten seine Abmessungen eine Montage nur außen am Regler. Beim Bosch-Regler könnte es auch unter dem Regler klappen.
Der Siba-Regler wurde allerdings nur kurzfristig positiv auf Funktion geprüft, daher keine Garantie für dauerhaften Einsatz. Ich habe mir den Regler nur für den Fall, dass er mal gebraucht wird, auf Lager gelegt.
Berechnung: laut der Anleitung Kohlenwechsel bei der Bosch-Lichtmaschine beträgt der Widerstand der Erregerwicklung 4 bis 5 Ohm. Während der Einsatzzeit des mit der Erregerwicklung in Reihe geschalteten Vorwiderstandes (Annahme: 7,5 Ohm) liegt also eine Spannung von ca. 12 V an 4,5 + 7,5 = 12 Ohm. Das bedeutet, dass dann ein Strom von ca. 1 A fließt. Wenn 1 A durch einen Widerstand von 7,5 Ohm fließen, ergibt das einen Spannungsfall am Widerstand von 7,5 V. Daraus ergeben sich P = U mal I = 7,5 V mal 1 A = 7,5 Watt Verlustleistung am Widerstand. Da der Widerstand sowieso nicht dauernd vom Strom durchflossen ist, sondern der Strom nur getaktet fließt, dürfte der 25 W-Widerstand ausreichend bemessen sein.
Meiner Meinung nach ist die ganz genaue Einhaltung des von Werner gemessenen Widerstandswerts von 7,6 Ohm nicht so wichtig. Bei den genormten Widerstandswerten muss man halt zwischen 6,8 und 8,2 Ohm auswählen. Dabei liegt die Toleranz dieser 25-W-Widerstände bei 5%.
Re: Regler A1 A2 Widerstandswerte
Hallo Eckhard,
ein herzliches Willkommen hier im Forum
!!
Grüße aus Verden
Hauke
ein herzliches Willkommen hier im Forum
Grüße aus Verden
Hauke
Meine Heinkel sind nun leider alle weg......
Technik ist nichts Geheimnisvolles, auch wenn schlechte Techniker ein gelehrtes Gehabe an den Tag legen.
Technik ist nichts Geheimnisvolles, auch wenn schlechte Techniker ein gelehrtes Gehabe an den Tag legen.
-
Eckhard_vRH
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Re: Regler A1 A2 Widerstandswerte
Hallo Hauke,
auch Grüße aus Lohr. Unser Webmaster, Martin, hat mir einen
mit dem Zaunpfahl zukommen lassen! Da habe ich mich mal aufgerafft.
Eckhard
Hier noch einige Anmerkungen zu meiner ersten Antwort:
Die Bezeichnung "Berechnung" ist etwas hochgegriffen. Ich hätte Überschlagsrechnung oder Schätzung schreiben sollen.
Als Spannung hatte ich 12 V gewählt, damit sich das schnell im Kopf überschlagen lässt. So kamen 7,5 W heraus. Hätte ich 14 V genommen, wären es 10.2 W.
Die Bosch- und Siba-Regler lassen sich wechselweise für Bosch- oder Siba-LIMAs verwenden. Die geregelte Spannung stellt sich unabhängig davon richtig ein.
Würde der von mir manipulierte Siba-Regler mit einer Siba-LIMA betrieben, wie es sich eigentlich gehört, müsste noch der geringere Widerstand der Siba-Erregerwicklung (siehe Kohlenwechsel bei der Siba-Lichtmaschine) von 3,5 bis 4 Ohm berücksichtigt werden. Wenn ich den ungünstigsten Fall (3,5 Ohm) wähle, ergibt sich mit dem von mir verwendeten 6,8 Ohm Reglerwiderstand ein Gesamtwiderstand von 3,5 + 6,8 = 10,3 Ohm. An 14 V ergibt sich dann ein Strom von 1,36 A. Der Reglerwiderstand muss dann 12,6 W Verlustleistung abgeben.
Das würde auch noch reichen, weil laut Datenblatt die RB25-Widerstände ohne zusätzliches Kühlblech mit 12.5 W belastbar sind. Das Reglergehäuse, auf das ich den Widerstand geschraubt habe, ist aber auch eine zusätzliche Kühlfläche. Wenn man es besonders gut machen will, kann man den Widerstand auch mit einer Wärmeleitpaste montieren.
Da aber, wie in meiner ersten Antwort geschrieben, der Widerstand nur getaktet von Strom durchflossen wird, ist die mittlere Verlustleistung wiederum kleiner (sagen wir mal geschätzt die Hälfte). Das so genannte Tastverhältnis ändert sich aber ständig, weil es von der augenblicklichen Drehzahl der LIMA abhängt.
Jetzt kann man auch noch einwenden, dass ich die Selbstinduktion der Erregerwicklung nicht berücksichtigt habe. Richtig, aber der Widerstand wird nie ganz ein- bzw. ausgeschaltet, sondern es wird nur hin- und hergeschaltet zwischen vollem Strom und halbem Strom, oder wenn das andere Kontaktpaar spielt, zwischen keinem Strom und halbem Strom. Ich denke, die Selbstinduktion wird sich da nicht so erheblich auswirken.
Letztlich wird man in einem Dauerversuch in der Praxis ermitteln müssen, wie warm der Widerstand wirklich wird. Wenn er zu warm würde, müsste ein RB50-Widerstand verwendet werden, was ich aber nicht glaube. Man könnte dann aber auch zwei 15-Ohm-Widerstande (RB25) parallel schalten und hätte dann einen Ersatzwiderstand von 7,5 Ohm und käme damit dem von Werner gemessenen Wert nahe. Laut Händlerangabe kostet so ein Widerstand 1,40 €.
Noch ein Wort zum Anschluss:
Auf meinem Foto ist der Anschluss der beiden Leitungen nicht zu erkennen. Eine Seite geht an eine Masse des Reglerfußes und die andere wird mit unter die DF-Klemme geschraubt. So ist das auch intern geschaltet. Der Originalwiderstand muss dann natürlich abgeklemmt sein.
auch Grüße aus Lohr. Unser Webmaster, Martin, hat mir einen
Eckhard
Hier noch einige Anmerkungen zu meiner ersten Antwort:
Die Bezeichnung "Berechnung" ist etwas hochgegriffen. Ich hätte Überschlagsrechnung oder Schätzung schreiben sollen.
Als Spannung hatte ich 12 V gewählt, damit sich das schnell im Kopf überschlagen lässt. So kamen 7,5 W heraus. Hätte ich 14 V genommen, wären es 10.2 W.
Die Bosch- und Siba-Regler lassen sich wechselweise für Bosch- oder Siba-LIMAs verwenden. Die geregelte Spannung stellt sich unabhängig davon richtig ein.
Würde der von mir manipulierte Siba-Regler mit einer Siba-LIMA betrieben, wie es sich eigentlich gehört, müsste noch der geringere Widerstand der Siba-Erregerwicklung (siehe Kohlenwechsel bei der Siba-Lichtmaschine) von 3,5 bis 4 Ohm berücksichtigt werden. Wenn ich den ungünstigsten Fall (3,5 Ohm) wähle, ergibt sich mit dem von mir verwendeten 6,8 Ohm Reglerwiderstand ein Gesamtwiderstand von 3,5 + 6,8 = 10,3 Ohm. An 14 V ergibt sich dann ein Strom von 1,36 A. Der Reglerwiderstand muss dann 12,6 W Verlustleistung abgeben.
Das würde auch noch reichen, weil laut Datenblatt die RB25-Widerstände ohne zusätzliches Kühlblech mit 12.5 W belastbar sind. Das Reglergehäuse, auf das ich den Widerstand geschraubt habe, ist aber auch eine zusätzliche Kühlfläche. Wenn man es besonders gut machen will, kann man den Widerstand auch mit einer Wärmeleitpaste montieren.
Da aber, wie in meiner ersten Antwort geschrieben, der Widerstand nur getaktet von Strom durchflossen wird, ist die mittlere Verlustleistung wiederum kleiner (sagen wir mal geschätzt die Hälfte). Das so genannte Tastverhältnis ändert sich aber ständig, weil es von der augenblicklichen Drehzahl der LIMA abhängt.
Jetzt kann man auch noch einwenden, dass ich die Selbstinduktion der Erregerwicklung nicht berücksichtigt habe. Richtig, aber der Widerstand wird nie ganz ein- bzw. ausgeschaltet, sondern es wird nur hin- und hergeschaltet zwischen vollem Strom und halbem Strom, oder wenn das andere Kontaktpaar spielt, zwischen keinem Strom und halbem Strom. Ich denke, die Selbstinduktion wird sich da nicht so erheblich auswirken.
Letztlich wird man in einem Dauerversuch in der Praxis ermitteln müssen, wie warm der Widerstand wirklich wird. Wenn er zu warm würde, müsste ein RB50-Widerstand verwendet werden, was ich aber nicht glaube. Man könnte dann aber auch zwei 15-Ohm-Widerstande (RB25) parallel schalten und hätte dann einen Ersatzwiderstand von 7,5 Ohm und käme damit dem von Werner gemessenen Wert nahe. Laut Händlerangabe kostet so ein Widerstand 1,40 €.
Noch ein Wort zum Anschluss:
Auf meinem Foto ist der Anschluss der beiden Leitungen nicht zu erkennen. Eine Seite geht an eine Masse des Reglerfußes und die andere wird mit unter die DF-Klemme geschraubt. So ist das auch intern geschaltet. Der Originalwiderstand muss dann natürlich abgeklemmt sein.
Re: Regler A1 A2 Widerstandswerte
Hallo Eckhard,
zunächst mal vielen Dank für die Antwort. Eine weitere Frage. Der Widerstand von meinem A1 Regler hat drei Anschlüsse . 1x an DF, 1x durch ein Loch im Reglerboden zur Reglerspule und einmal ein Draht an Masse. Das sieh man aber erst wenn der Widerstand abgebaut wird weil der Masseanschluss unter dem Widerstand versteckt ist. Es handelt sich also wahrscheinlich egentlich um 2 Widerstände oder?
Werner
zunächst mal vielen Dank für die Antwort. Eine weitere Frage. Der Widerstand von meinem A1 Regler hat drei Anschlüsse . 1x an DF, 1x durch ein Loch im Reglerboden zur Reglerspule und einmal ein Draht an Masse. Das sieh man aber erst wenn der Widerstand abgebaut wird weil der Masseanschluss unter dem Widerstand versteckt ist. Es handelt sich also wahrscheinlich egentlich um 2 Widerstände oder?
Werner
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Eckhard_vRH
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Re: Regler A1 A2 Widerstandswerte
Hallo Werner,
kalt erwischt!
Ich habe zwar den Widerstand an einem Siba-Regler ausgewechselt, aber noch nie den Widerstand bei einem Bosch-Regler ausgebaut.
Natürlich hat es mir keine Ruhe gelassen und ich habe eben einen Bosch-Regler (den mit dem Alugehäuse) aufgemacht, um zu schauen, ob ich deine Beobachtung irgendwie verifizieren kann, ohne den Widerstand auszubauen.
Es gibt drei Anschlüsse: (1) den Draht, der vom Widerstand in den Regler zur Spule geht. Man kann ihn beim offenen Regler ja sehen. (2) den Masseanschluss des Widerstandes. Der ist unter dem Regler mit der Masse vernietet. und (3) die Drahtschlaufe, die vom Widerstand zur Klemme DF geht.
Ich behaupte jetzt, dass der Draht, der in den Regler geht, die vom Widerstandsgehäuse weitergeleitete Masse für die Reglerspule ist.
Wie komme ich dazu?
Ich habe einige Messungen durchgeführt. Wenn man bei dem Wechsler-Kontakt etwas gegen die Feder drückt, um ihn zu öffnen, kann man zur Isolierung ein Stück Papier dazwischenschieben. Dann kann man messen. Zwischen dem mit einer Nadel angestochenen Draht, der vom Widerstand in die Spule geht, und der Masse am Reglergehäuse messe ich 0 Ohm, also ist der Draht = Masse. Achtung, der Träger der Spule liegt nicht an Masse, sondern an D+.
Wenn man den Widerstand zwischen Gehäusemasse und dem Träger der Spule, also D+ misst, bekommt man 32 Ohm, das ist der Widerstand der Spule.
Zwischen Gehäusemasse und DF messe ich bei meinem Regler 8,5 Ohm, das wäre damit auch der Wert des auszuwechselnden Widerstandes in meinem Fall.
Ich vermute stark, dass du beim Zerlegen des Widerstandes finden wirst, dass der in den Regler zur Spule gehende Draht von dem Widerstandsgehäuse, also der Masse kommt. Wenn es anders ist, wirst du es sicher schreiben.
Für die Montage des neuen Widerstands müsstest du also ein Bein an Masse bringen und das andere Bein an DF. Den Draht, der von der Spule kommt, auch noch an die Masseseite des Widerstands anschließen.
Ich gehe davon aus, dass der Boschregler mit dem schwarzen Gehäusedeckel ganz ähnlich aufgebaut ist, ich habe aber keinen zum Vergleichen hier.
Noch wichtig: die beiden Schrauben, mit denen die Spulenträger von unten verschraubt sind, können beide nicht als Masse verwendet werden, sie haben andere Potentiale und sind isoliert durch den Regelerboden geführt.
Bin gespannt auf deine Antwort.
Eckhard
kalt erwischt!
Natürlich hat es mir keine Ruhe gelassen und ich habe eben einen Bosch-Regler (den mit dem Alugehäuse) aufgemacht, um zu schauen, ob ich deine Beobachtung irgendwie verifizieren kann, ohne den Widerstand auszubauen.
Es gibt drei Anschlüsse: (1) den Draht, der vom Widerstand in den Regler zur Spule geht. Man kann ihn beim offenen Regler ja sehen. (2) den Masseanschluss des Widerstandes. Der ist unter dem Regler mit der Masse vernietet. und (3) die Drahtschlaufe, die vom Widerstand zur Klemme DF geht.
Ich behaupte jetzt, dass der Draht, der in den Regler geht, die vom Widerstandsgehäuse weitergeleitete Masse für die Reglerspule ist.
Wie komme ich dazu?
Ich habe einige Messungen durchgeführt. Wenn man bei dem Wechsler-Kontakt etwas gegen die Feder drückt, um ihn zu öffnen, kann man zur Isolierung ein Stück Papier dazwischenschieben. Dann kann man messen. Zwischen dem mit einer Nadel angestochenen Draht, der vom Widerstand in die Spule geht, und der Masse am Reglergehäuse messe ich 0 Ohm, also ist der Draht = Masse. Achtung, der Träger der Spule liegt nicht an Masse, sondern an D+.
Wenn man den Widerstand zwischen Gehäusemasse und dem Träger der Spule, also D+ misst, bekommt man 32 Ohm, das ist der Widerstand der Spule.
Zwischen Gehäusemasse und DF messe ich bei meinem Regler 8,5 Ohm, das wäre damit auch der Wert des auszuwechselnden Widerstandes in meinem Fall.
Ich vermute stark, dass du beim Zerlegen des Widerstandes finden wirst, dass der in den Regler zur Spule gehende Draht von dem Widerstandsgehäuse, also der Masse kommt. Wenn es anders ist, wirst du es sicher schreiben.
Für die Montage des neuen Widerstands müsstest du also ein Bein an Masse bringen und das andere Bein an DF. Den Draht, der von der Spule kommt, auch noch an die Masseseite des Widerstands anschließen.
Ich gehe davon aus, dass der Boschregler mit dem schwarzen Gehäusedeckel ganz ähnlich aufgebaut ist, ich habe aber keinen zum Vergleichen hier.
Noch wichtig: die beiden Schrauben, mit denen die Spulenträger von unten verschraubt sind, können beide nicht als Masse verwendet werden, sie haben andere Potentiale und sind isoliert durch den Regelerboden geführt.
Bin gespannt auf deine Antwort.
Eckhard
Re: Regler A1 A2 Widerstandswerte
Hallo Eckhard
vielen Dank für deine schnelle Antwort. Bei meinem A1 Regler ist das anders:
- Gehäusemasse gegen Anschlussdraht der zur Reglerspule geht 0,5 Ohm
- Gehäusemasse gegen DF 7,8 Ohm
-DF gegen Anschlussdraht 7,4 Ohm
-Widerstand der Reglerspule 37 Ohm
Ich habe zur Messung die Messingverbindung von DF an das Spulengehäuse getrennt
Es scheint also unterschiede bei den Reglern zu geben. Die beiden Werte von 7, irgendwas Ohm mache mir auch kein Kopfzerbrechen, dafür habe ich schon Widerstände aufgetrieben die passen aber diese 0,5 Ohm von Spule zur Masse???? Ich muss aber noch erwähnen dass ich ein ziemlich gutes Messgerät habe. Wenn ich beide Prüfspitzen auf Gehäusemasse drücke messe ich schon 0,2Ohm, was bedeuten würde dass es tatsächlich nur 0,3 Ohm sind oder? Ich werde die Sachen mal zur Loreley mitbringen.
Ich warte deine Antwort ab.
Gruß Werner
Hallo nochmals,
habe gerade auf der Homepage www.pteng.de die lösung gefunden. Sie dir das mal an wenn du unter Heinkel- Elektrik- Regler nachsiehst findest du ein Schaltbild des A1 Reglers.
vielen Dank für deine schnelle Antwort. Bei meinem A1 Regler ist das anders:
- Gehäusemasse gegen Anschlussdraht der zur Reglerspule geht 0,5 Ohm
- Gehäusemasse gegen DF 7,8 Ohm
-DF gegen Anschlussdraht 7,4 Ohm
-Widerstand der Reglerspule 37 Ohm
Ich habe zur Messung die Messingverbindung von DF an das Spulengehäuse getrennt
Es scheint also unterschiede bei den Reglern zu geben. Die beiden Werte von 7, irgendwas Ohm mache mir auch kein Kopfzerbrechen, dafür habe ich schon Widerstände aufgetrieben die passen aber diese 0,5 Ohm von Spule zur Masse???? Ich muss aber noch erwähnen dass ich ein ziemlich gutes Messgerät habe. Wenn ich beide Prüfspitzen auf Gehäusemasse drücke messe ich schon 0,2Ohm, was bedeuten würde dass es tatsächlich nur 0,3 Ohm sind oder? Ich werde die Sachen mal zur Loreley mitbringen.
Ich warte deine Antwort ab.
Gruß Werner
Hallo nochmals,
habe gerade auf der Homepage www.pteng.de die lösung gefunden. Sie dir das mal an wenn du unter Heinkel- Elektrik- Regler nachsiehst findest du ein Schaltbild des A1 Reglers.
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Eckhard_vRH
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Re: Regler A1 A2 Widerstandswerte
Hallo Werner,
Als ich 0 Ohm geschrieben habe, habe ich die kleinen 0,..-Werte ignoriert. Mein Messgerät zeigt beim Zusammenhalten der beiden Messleitungen auch schon einen kleinen Widerstand (den der Mess-Leitungen) an und wenn man am Regler über das metallische Gehäuse misst, gibt es auch da Übergangswiderstände.
Die von dir erwähnten Schaltbilder auf der Hompage von pteng zeigen ja als Vorwiderstand auch nur einen einzigen Widerstand, der mit seinem Masse-Anschluss direkt mit der 37-Ohm-Spule verbunden ist.
Eckhard
Als ich 0 Ohm geschrieben habe, habe ich die kleinen 0,..-Werte ignoriert. Mein Messgerät zeigt beim Zusammenhalten der beiden Messleitungen auch schon einen kleinen Widerstand (den der Mess-Leitungen) an und wenn man am Regler über das metallische Gehäuse misst, gibt es auch da Übergangswiderstände.
Die von dir erwähnten Schaltbilder auf der Hompage von pteng zeigen ja als Vorwiderstand auch nur einen einzigen Widerstand, der mit seinem Masse-Anschluss direkt mit der 37-Ohm-Spule verbunden ist.
Eckhard
Re: Regler A1 A2 Widerstandswerte
Hallo Eckhard,
du hast zwar recht dass auf dem Schaltbild nur ein Widerstand abghebildet ist, aber der Anschluss für die Spule befindet sich nicht an einem Ende des Widerstandes sondern etwa im letzten Viertel der Wicklung, was bei mir die 0,5 Ohm erklärt die ich gemessen habe.
Gruß Werner
du hast zwar recht dass auf dem Schaltbild nur ein Widerstand abghebildet ist, aber der Anschluss für die Spule befindet sich nicht an einem Ende des Widerstandes sondern etwa im letzten Viertel der Wicklung, was bei mir die 0,5 Ohm erklärt die ich gemessen habe.
Gruß Werner
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Eckhard_vRH
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Re: Regler A1 A2 Widerstandswerte
Hallo Werner,
OK, wenn das so ist, dann kannst du ja dort zusätzlich noch einen Widerstand von 0,47 Ohm hinschalten. Da dort auch nur ca. 1 A fließen dürften, müsste ein 2 W-Widerstand (berechnet ca. 0,5 W) ausreichen.
Welchen Sinn diese Aufteilung allerdings haben soll, ist mir schleierhaft. Ich habe ein Schaltbild mit so einer Aufteilung auch noch nie gesehen.
Wenn jemand dazu näheres wissen sollte, ist er herzlich eingeladen, hier seine Kenntnis
zum Besten zu geben. Mir fällt dazu nichts ein
.
OK, wenn das so ist, dann kannst du ja dort zusätzlich noch einen Widerstand von 0,47 Ohm hinschalten. Da dort auch nur ca. 1 A fließen dürften, müsste ein 2 W-Widerstand (berechnet ca. 0,5 W) ausreichen.
Welchen Sinn diese Aufteilung allerdings haben soll, ist mir schleierhaft. Ich habe ein Schaltbild mit so einer Aufteilung auch noch nie gesehen.
Wenn jemand dazu näheres wissen sollte, ist er herzlich eingeladen, hier seine Kenntnis