Hallo,
da mein Heinkel wieder Öl verbrennt, sobald er warm ist habe ich heute den Zylinderkopf abgenommen um die Ursache zu ergründen.
Den Kolben hatte ich letztes Jahr neu gemacht und auch der Zylinderkopf war überholt worden.
Dabei hatte ich auch neue Führungen eingezogen, da eine sich gelöst hatte.
Das selbe ist jetzt wieder passiert. Offensichtlich hatte ich zu wenig Übermaß genommen. Da ist jetzt wieder eine neue Führung fällig.
Dummerweise hatte sich jedoch auch eine Mutter für die Klemmung der Kipphebelachse verabschiedet. Ich gehe davon aus, dass sie über den Stößelstangenkanal
nach unten in den Motor gefallen ist. Die Stößelstangen sehen noch gut aus und das Getriebe läßt siech auch ohne Probleme schalten.
Die Frage ist nun, ob ich den Motor mal wieder komplett zerlegen sollte, oder die Mutte einfach drinlasse?
Vielleich kann mir jemand ja einen guten Rat geben.
Mutter für Klemmung Kipphebelachse
Mutter für Klemmung Kipphebelachse
Grüße von der Ostalb
Rolf
Rolf
- Bernd Hünten
- Beiträge: 495
- Registriert: 19.01.2006, 20:02
- Wohnort: 28844 Weyhe
Re: Mutter für Klemmung Kipphebelachse
Hallo Rolf,
mir wäre das Risiko zu groß!
Lasse doch zuerst einmal das Öl ab, vielleicht hängt die Muter ja am Magneten. Wenn da nichts ist, erst einmal nur den Kupplungsdeckel abnehmen (geht mit etwas Hebeln auch ohne Motorausbau), dann siehst Du mehr und kannst auch durch die Öffnungen noch mehr erkennen. Hierzu gibt es (gab es?) bei Conrad einen kleinen drehbaren Rundspiegel auf einer Stange.
Viel Glück!
Bernd
mir wäre das Risiko zu groß!
Lasse doch zuerst einmal das Öl ab, vielleicht hängt die Muter ja am Magneten. Wenn da nichts ist, erst einmal nur den Kupplungsdeckel abnehmen (geht mit etwas Hebeln auch ohne Motorausbau), dann siehst Du mehr und kannst auch durch die Öffnungen noch mehr erkennen. Hierzu gibt es (gab es?) bei Conrad einen kleinen drehbaren Rundspiegel auf einer Stange.
Viel Glück!
Bernd
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.
Re: Mutter für Klemmung Kipphebelachse
Hallo Bernd,
das mit dem Magneten wird wohl nicht klappen.
Dummerweise habe ich Edelstahlmuttern genommen. Die sind nicht magnetisch.
Mal sehen - wahrscheinlich muss ich den Kupplungsdeckel abnehmen, so wie du gesagt hast.
Ich habe eigentlich momentan aufs Schrauben keine große Lust aufs Schrauben, da ich auch mein Motorrad - K75S - noch reparieren muss.
Mich hats am Montag mit der Maschine abgelegt. Bei nasser Strasse bin ich beim Anbremsen einer gelben Ampel auf den Richtungspfeil gekommen.
Vorderrad weg und dann auf die Seite gelegt. Fahrer wohlauf - Motorrad mit unschönen Schleifspuren "verziert".
Das heißt über den Winter kann ich nun zwei Fahrzeuge richten, naja, dann wird es schon nicht langweilig an den langen Winterabenden.
das mit dem Magneten wird wohl nicht klappen.
Dummerweise habe ich Edelstahlmuttern genommen. Die sind nicht magnetisch.
Mal sehen - wahrscheinlich muss ich den Kupplungsdeckel abnehmen, so wie du gesagt hast.
Ich habe eigentlich momentan aufs Schrauben keine große Lust aufs Schrauben, da ich auch mein Motorrad - K75S - noch reparieren muss.
Mich hats am Montag mit der Maschine abgelegt. Bei nasser Strasse bin ich beim Anbremsen einer gelben Ampel auf den Richtungspfeil gekommen.
Vorderrad weg und dann auf die Seite gelegt. Fahrer wohlauf - Motorrad mit unschönen Schleifspuren "verziert".
Das heißt über den Winter kann ich nun zwei Fahrzeuge richten, naja, dann wird es schon nicht langweilig an den langen Winterabenden.
Grüße von der Ostalb
Rolf
Rolf
- Christian AHS
- Beiträge: 201
- Registriert: 07.09.2009, 15:22
- Wohnort: Bretten
Re: Mutter für Klemmung Kipphebelachse
Hi!
Bzgl. Edelstahlschraube im Motor...
...Mag-Lite (oder ähnl. starker FLAK-Scheinwerfer), kleiner Handspiegel und dann mal von oben in den Motor geschaut...
Evtl. liegt die Schraube direkt unterm Stosstangen-Kanal und Du kannst die Mutter mit einem Stück Draht raus fischen.
Selber schon mal so an einer anderen Maschine gemacht. Seither immer einen sauberen Lappen in den Abwärtsschacht gestopft.
Gruss,
Chris
Bzgl. Edelstahlschraube im Motor...
...Mag-Lite (oder ähnl. starker FLAK-Scheinwerfer), kleiner Handspiegel und dann mal von oben in den Motor geschaut...
Evtl. liegt die Schraube direkt unterm Stosstangen-Kanal und Du kannst die Mutter mit einem Stück Draht raus fischen.
Selber schon mal so an einer anderen Maschine gemacht. Seither immer einen sauberen Lappen in den Abwärtsschacht gestopft.
Gruss,
Chris
Gruss,
Chris
#7220
Chris
#7220
Re: Mutter für Klemmung Kipphebelachse
Hallo,
so, die Mutter ist drausen.
Von oben ging garnichts. Am Magnet der Ölablaßschraube hing sie erwartungsgemäß auch nicht. Also habe ich den Kupplungsdeckel abgenommen.
Mit einer Taschenlampe konnte ich sie dann sehen - das Herausfischen war dann das kleinste Problem.
Bei der Gelegenheit kann ich dann auch die Primärkette wechseln, da sie doch schon recht weit durchhängt.
Die Ventilführung habe ich auch schon besorgt und muss sie nur noch einpressen. Hoffentlich hält sie diesmal.
so, die Mutter ist drausen.
Von oben ging garnichts. Am Magnet der Ölablaßschraube hing sie erwartungsgemäß auch nicht. Also habe ich den Kupplungsdeckel abgenommen.
Mit einer Taschenlampe konnte ich sie dann sehen - das Herausfischen war dann das kleinste Problem.
Bei der Gelegenheit kann ich dann auch die Primärkette wechseln, da sie doch schon recht weit durchhängt.
Die Ventilführung habe ich auch schon besorgt und muss sie nur noch einpressen. Hoffentlich hält sie diesmal.
Grüße von der Ostalb
Rolf
Rolf