Motor braucht Öl, Kerze kokt zu.
Motor braucht Öl, Kerze kokt zu.
Hallo Forum,
letztes Jahr habe ich meine A2 Motor überholt, u.a. neuer Vergaser, Zylinderkopf bleifrei, Lager, Kette etc.
Ergebis: nach 150 km = Motor bleibt stehen, Kerze ausgebaut= total verkokt, kein Zündfunke mehr, mit neuer Kerze läuft der Motor wieder, nach 50km Kerze schwarz und feucht, ausserdem hat der Ölstand auf Mitte Markierungen abgenommen.
Wer hat gute Radschläge was zu tun ist. Der Heinkel hat ja keine Ventilschaftdichtungen, vielleicht ist das Spiel an den Ventilführungen zu groß und es wird Öl angesaugt und verbrannt? Vergaser Hauptdüse?
Die Teile sind alle von Heinkel in Llauffen.
Nun wär mein Heinkel komplett restauriert, optisch und technisch, er macht aber keine Freude, die Schalterei beim A2 ist auch eine Katastrophe, den 2. Gang trifft man oder auch nicht, ich habe eine Schalthilfe vom Club eingebaut, allerdings schon vor 10 Jahren gekauft, sind die neueren besser?
Ich hatte 1959 einen Heinkel Roller, der ist mir nur positiv in Erinnerung.
Wer hat gute Ideen?
Gruß Ludwig aus Esslingen
letztes Jahr habe ich meine A2 Motor überholt, u.a. neuer Vergaser, Zylinderkopf bleifrei, Lager, Kette etc.
Ergebis: nach 150 km = Motor bleibt stehen, Kerze ausgebaut= total verkokt, kein Zündfunke mehr, mit neuer Kerze läuft der Motor wieder, nach 50km Kerze schwarz und feucht, ausserdem hat der Ölstand auf Mitte Markierungen abgenommen.
Wer hat gute Radschläge was zu tun ist. Der Heinkel hat ja keine Ventilschaftdichtungen, vielleicht ist das Spiel an den Ventilführungen zu groß und es wird Öl angesaugt und verbrannt? Vergaser Hauptdüse?
Die Teile sind alle von Heinkel in Llauffen.
Nun wär mein Heinkel komplett restauriert, optisch und technisch, er macht aber keine Freude, die Schalterei beim A2 ist auch eine Katastrophe, den 2. Gang trifft man oder auch nicht, ich habe eine Schalthilfe vom Club eingebaut, allerdings schon vor 10 Jahren gekauft, sind die neueren besser?
Ich hatte 1959 einen Heinkel Roller, der ist mir nur positiv in Erinnerung.
Wer hat gute Ideen?
Gruß Ludwig aus Esslingen
- Bernd Hoose
- Beiträge: 298
- Registriert: 18.12.2005, 17:45
- Wohnort: Bochum
- Kontaktdaten:
Re: Motor braucht Öl, Kerze kokt zu.
Ölverbrauch und Kerze verkokt.
Da ist was stark undicht, ich denke mal das du nicht umhin kommen wirst da nochmal nach zusehen.
Ventilschaftdichtungen, meine waren eigentlich recht gut, aber trotzdem ist über die Zeit etwas in den Vebrennungsraum gekommen.
Ich hatte beim Ziehen des Kopfes auch Ablagerungen, aber die Kerze war ok. halt halt lange gedauert.
Wenn die Sitze nur leichtes Spiel haben sabbern es in dem Spalt ordentlich durch.
Zur Schaltung, wenn die Zähne in Ordnung sind kann es nach meiner Erfahrung an der Spannung der Seilzüge liegen.
Ich nehme die beide Züge immer zwischen die Finger und wenn sie sich noch so 1 cm zusammndrücken lassen, stimmt es bei mir.
Wenn zu locker finde ich den 2 schlechter, wenn zu stramm läßt er sich schwer schalten und der 2 geht schlecht rein.
Ich fummle meistens so 3-4 mal drann rum bis ich genau den Punkt erwische.
Die Schalthilfe hatte ich am Anfang auch drin, jetzt liegt sie nutzlos in der Restekiste.
Bernd
Da ist was stark undicht, ich denke mal das du nicht umhin kommen wirst da nochmal nach zusehen.
Ventilschaftdichtungen, meine waren eigentlich recht gut, aber trotzdem ist über die Zeit etwas in den Vebrennungsraum gekommen.
Ich hatte beim Ziehen des Kopfes auch Ablagerungen, aber die Kerze war ok. halt halt lange gedauert.
Wenn die Sitze nur leichtes Spiel haben sabbern es in dem Spalt ordentlich durch.
Zur Schaltung, wenn die Zähne in Ordnung sind kann es nach meiner Erfahrung an der Spannung der Seilzüge liegen.
Ich nehme die beide Züge immer zwischen die Finger und wenn sie sich noch so 1 cm zusammndrücken lassen, stimmt es bei mir.
Wenn zu locker finde ich den 2 schlechter, wenn zu stramm läßt er sich schwer schalten und der 2 geht schlecht rein.
Ich fummle meistens so 3-4 mal drann rum bis ich genau den Punkt erwische.
Die Schalthilfe hatte ich am Anfang auch drin, jetzt liegt sie nutzlos in der Restekiste.
Bernd
Habt ihr Bilder von Treffen? Dann bitte her damit. Uploadzugang per Mail. Zu sehen gibts die dann unter http://home.hoose.de/dalbum
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- Stephan Tödt
- Beiträge: 244
- Registriert: 14.12.2005, 20:00
- Wohnort: Hamburg / Langenhorn
Re: Motor braucht Öl, Kerze kokt zu.
Hallo Ludwig,
entschuldige, aber bei der Überholung Deines Motors hast Du geschlampt. Ist mir aber beim ersten mal auch passiert. Sind eigentlich Standardfehler, die jeder mehr oder weniger beim ersten mal macht.
Bei deinem "überholten" Zylinderkopf sind entweder die Ventilführungen ausgeleiert, oder die Kolbenringe im Zylinder dichten nicht mehr ab. Dies passiert gerne, wenn man den Kolben zieht und die Ringe verdreht (z.B. beim reinigen) und ihn dann irgendwann wieder verdreht einbaut. Bei einem alten Kolben dichten die Ringe nie mehr ab. Selbst wenn Du neue Ringe in den alten Zylinder einbaust, hast Du keine Freude dran, dann sollte wenigstens der Zylinder kurz gehohnt werden. Besser ist ein neu eingeschliffener Kolben in entsprechter Übergröße.
Es gibt nur die beiden Möglichkeiten oder beides auf einmal, was auch bei alten Motoren nicht selten ist.
Hast Du Dir das Getriebe mal angesehen, oder hast Du nur oberhalb überholt? Häufig sind die Getriebe auf und die Klauen müssen nachgeschliffen werden. Da nützt auch keine Schalthilfe, hin ist hin, die belastet nur zusätzlich den Schaltgriff und verringert dessen Haltbarkeit. 1959 war ja vorgestern, da war noch alles neu. Ein überarbeitetes Getriebe lässt sich dann auch wieder wie früher mit Freude schalten.
Tut mir Leid, aber nochmal dass ganze und diesmal alles ordentlich machen. Zum Trost: Mein erster Motor hatte ähnliche Probleme, erst der Zweite war perfekt.
Gruß Stephan
entschuldige, aber bei der Überholung Deines Motors hast Du geschlampt. Ist mir aber beim ersten mal auch passiert. Sind eigentlich Standardfehler, die jeder mehr oder weniger beim ersten mal macht.
Bei deinem "überholten" Zylinderkopf sind entweder die Ventilführungen ausgeleiert, oder die Kolbenringe im Zylinder dichten nicht mehr ab. Dies passiert gerne, wenn man den Kolben zieht und die Ringe verdreht (z.B. beim reinigen) und ihn dann irgendwann wieder verdreht einbaut. Bei einem alten Kolben dichten die Ringe nie mehr ab. Selbst wenn Du neue Ringe in den alten Zylinder einbaust, hast Du keine Freude dran, dann sollte wenigstens der Zylinder kurz gehohnt werden. Besser ist ein neu eingeschliffener Kolben in entsprechter Übergröße.
Es gibt nur die beiden Möglichkeiten oder beides auf einmal, was auch bei alten Motoren nicht selten ist.
Hast Du Dir das Getriebe mal angesehen, oder hast Du nur oberhalb überholt? Häufig sind die Getriebe auf und die Klauen müssen nachgeschliffen werden. Da nützt auch keine Schalthilfe, hin ist hin, die belastet nur zusätzlich den Schaltgriff und verringert dessen Haltbarkeit. 1959 war ja vorgestern, da war noch alles neu. Ein überarbeitetes Getriebe lässt sich dann auch wieder wie früher mit Freude schalten.
Tut mir Leid, aber nochmal dass ganze und diesmal alles ordentlich machen. Zum Trost: Mein erster Motor hatte ähnliche Probleme, erst der Zweite war perfekt.
Gruß Stephan
Typenreferent für die Modelle 103A0 bis A2. Im Auftrag des Heinkel-Club Deutschland e.V.! 
Re: Motor braucht Öl, Kerze kokt zu.
Hallo,
danke für die Antworten, zum bleifreien Zylinderkopf, der wurde bei Herta in Llauffen gekauft und sollte i. O. sein. Auf der Messe in Essen hat mir ein älterer Herr erzählt, daß es wohl mit den bleifrei Köpfen Probleme gibt, wenn das Spiel zwischen Ventilschaft und Ventilführung zu groß ist, dann wird Öl angesaugt und verbrannt, ein Kollege von ihm musste den Kopf tauschen, dann war der Ölverbrauch weg.
Bei mir wurde am Kolben und Zylinder nichts gemacht, mein Heinkel hat, denke ich noch die volle Leistung mit 55tkm, er läuft locker 95 km/h auf der Ebene, den 3. kann man locker bis 80 drehen, natürlich fällt er ab wenn es steigt.
Mein Getriebe hat neue gebrauchte Zahnräder für den 2. und 3. Gang bekommen, bei Herta in LLauffen ausgesucht, ebenso der Kupplungskorb, alle Lager wurden ersetzt auch die Schwingenlager aus Bronze, Kette, Vergaser usw.
Nun zu meinem Heinkel in 1959, den habe ich damals mangels Masse gebraucht gekauft, er hatte schon über 50tkm runter, die 3 Ganschaltung ging problemlos.
Ich habe auch die erneute Diskussion mt den Ölen gelesen, meine Erfahrung ist ebenfalls negativ, ich dachte syntetisches Öl sei das beste, denkste, die Kupplung machte Probleme (rutschen und nicht ganz trennen) die Schaltung ging immens schwer.
Mit massivem öfteren Spülen des Motors mit Dieselkraftstoff und Ölwechseln mit 40er Einbereichsöl, früher gab es bei Shell das nicht legierte Rotella 40, konnte ich den Ausflug zum "besseren Öl" wieder ungeschehen machen. Gestern bin ich wieder einmal mit dem Heinkel gefahren und klatschnass heimgekommen, da kommt Freude auf.
Nebenbei ich besitze auch noch eine Vespa 125 aus 182, eine Vespa PX 200 E Lusso aus 1989,eine Vespa Cosa 200 aus 1990 und eine BMW K1200 RS, bei diesen Fahrzeugen habe ich überhaupt keine Probleme, die Reparaturen wenn nötig mache ich alle selbst.
Grüße aus dem renerischen Esslingen Ludwig
danke für die Antworten, zum bleifreien Zylinderkopf, der wurde bei Herta in Llauffen gekauft und sollte i. O. sein. Auf der Messe in Essen hat mir ein älterer Herr erzählt, daß es wohl mit den bleifrei Köpfen Probleme gibt, wenn das Spiel zwischen Ventilschaft und Ventilführung zu groß ist, dann wird Öl angesaugt und verbrannt, ein Kollege von ihm musste den Kopf tauschen, dann war der Ölverbrauch weg.
Bei mir wurde am Kolben und Zylinder nichts gemacht, mein Heinkel hat, denke ich noch die volle Leistung mit 55tkm, er läuft locker 95 km/h auf der Ebene, den 3. kann man locker bis 80 drehen, natürlich fällt er ab wenn es steigt.
Mein Getriebe hat neue gebrauchte Zahnräder für den 2. und 3. Gang bekommen, bei Herta in LLauffen ausgesucht, ebenso der Kupplungskorb, alle Lager wurden ersetzt auch die Schwingenlager aus Bronze, Kette, Vergaser usw.
Nun zu meinem Heinkel in 1959, den habe ich damals mangels Masse gebraucht gekauft, er hatte schon über 50tkm runter, die 3 Ganschaltung ging problemlos.
Ich habe auch die erneute Diskussion mt den Ölen gelesen, meine Erfahrung ist ebenfalls negativ, ich dachte syntetisches Öl sei das beste, denkste, die Kupplung machte Probleme (rutschen und nicht ganz trennen) die Schaltung ging immens schwer.
Mit massivem öfteren Spülen des Motors mit Dieselkraftstoff und Ölwechseln mit 40er Einbereichsöl, früher gab es bei Shell das nicht legierte Rotella 40, konnte ich den Ausflug zum "besseren Öl" wieder ungeschehen machen. Gestern bin ich wieder einmal mit dem Heinkel gefahren und klatschnass heimgekommen, da kommt Freude auf.
Nebenbei ich besitze auch noch eine Vespa 125 aus 182, eine Vespa PX 200 E Lusso aus 1989,eine Vespa Cosa 200 aus 1990 und eine BMW K1200 RS, bei diesen Fahrzeugen habe ich überhaupt keine Probleme, die Reparaturen wenn nötig mache ich alle selbst.
Grüße aus dem renerischen Esslingen Ludwig
- Stephan Tödt
- Beiträge: 244
- Registriert: 14.12.2005, 20:00
- Wohnort: Hamburg / Langenhorn
Re: Motor braucht Öl, Kerze kokt zu.
Hallo Ludwig,
dann hast Du doch sehr viel mehr getan als ich befürchtet hatte. Viele sprechen schon vom überholen, wenn sie den Motor bis zum Zylinder demontiert haben, was aber bestenfalls eine Instandsetzung ist. Tschuldige!
Also, der Kopf wird es dann sicher nicht sein, also bleibt nur noch Zylinder und Kolben. Da Du ihn zum Zerlegen der Motorblöcke runter genommen haben mußt , vermute ich mal (ganz vorsichtig), dass Du den Kolben aus dem Zylinder gezogen hast und später wieder montiert hast.
Bei 55 tkm sind die Kolbenringe auf jeden Fall richtig schön eingelaufen und man muß dann, wenn man den Satz wiederverwenden will, entweder die Stellung der Kolbenringe und die Richtung des Kolbens markieren, oder man darf den Zylinder nur bis zum Kolbenbolzen anheben, entfernt diesen und hebt dann den Zylinder mit Kolben ab.
Jetzt wirst Du wohl noch mal an Kolben und Zylinder ran und diese auch erneuern müssen. Vielleicht geht es auch mit Zylinder hohnen und neuen Kolbenringen, aber ich möchte mich nicht dafür verbürgen.
Zu den Gängen von einem Dreigangroller kann ich nichts sagen. Das Getriebe ist aber viel einfacher aufgebaut und es könnte sein, dass es da von Haus aus schon weniger Probleme gibt.
Ich bin auch mal eine Dreigangroller gefahren und der schaltete sich sehr schön.
Die Schaltung kann aber nicht durch dass "falsche" Öl schwer gehen (welches nun auch immer falsch sein mag), dass kommt eher von zu stramm eingestellten oder rostigen Schaltzügen. Letzteres kann ich mir bei Dir nicht vorstellen. Eventuell ist im Schaltgriff auch das Fett verhärtet oder Du hast einen "Knick in der Leitung".
Interessant wäre noch zu wissen, ob sich der Schalthebel schwer bewegen läßt, oder ob sich das Getriebe von Hand leicht schaltet.
Gruß Stephan
dann hast Du doch sehr viel mehr getan als ich befürchtet hatte. Viele sprechen schon vom überholen, wenn sie den Motor bis zum Zylinder demontiert haben, was aber bestenfalls eine Instandsetzung ist. Tschuldige!
Also, der Kopf wird es dann sicher nicht sein, also bleibt nur noch Zylinder und Kolben. Da Du ihn zum Zerlegen der Motorblöcke runter genommen haben mußt , vermute ich mal (ganz vorsichtig), dass Du den Kolben aus dem Zylinder gezogen hast und später wieder montiert hast.
Bei 55 tkm sind die Kolbenringe auf jeden Fall richtig schön eingelaufen und man muß dann, wenn man den Satz wiederverwenden will, entweder die Stellung der Kolbenringe und die Richtung des Kolbens markieren, oder man darf den Zylinder nur bis zum Kolbenbolzen anheben, entfernt diesen und hebt dann den Zylinder mit Kolben ab.
Jetzt wirst Du wohl noch mal an Kolben und Zylinder ran und diese auch erneuern müssen. Vielleicht geht es auch mit Zylinder hohnen und neuen Kolbenringen, aber ich möchte mich nicht dafür verbürgen.
Zu den Gängen von einem Dreigangroller kann ich nichts sagen. Das Getriebe ist aber viel einfacher aufgebaut und es könnte sein, dass es da von Haus aus schon weniger Probleme gibt.
Ich bin auch mal eine Dreigangroller gefahren und der schaltete sich sehr schön.
Die Schaltung kann aber nicht durch dass "falsche" Öl schwer gehen (welches nun auch immer falsch sein mag), dass kommt eher von zu stramm eingestellten oder rostigen Schaltzügen. Letzteres kann ich mir bei Dir nicht vorstellen. Eventuell ist im Schaltgriff auch das Fett verhärtet oder Du hast einen "Knick in der Leitung".
Interessant wäre noch zu wissen, ob sich der Schalthebel schwer bewegen läßt, oder ob sich das Getriebe von Hand leicht schaltet.
Gruß Stephan
Typenreferent für die Modelle 103A0 bis A2. Im Auftrag des Heinkel-Club Deutschland e.V.! 
Re: Motor braucht Öl, Kerze kokt zu.
Hallo Stephan, danke für die Ratschläge,
ich habe auch den Schalthebel bei Herta gekauft, der alte hatte keine Rasterung mehr, die Schalterei geht einigermaßen, wenn ich mich konzentriere. Vor der Überholung war es deutlich schlechter, ich denke, daß die Kupplung nicht ganz getrennt hat und das deshalb die Schalterei so zäh ging.
Nun habe ich mal den Heinkel "ausgeblasen", Vollgas auf der Autobahn nach Heilbronn und zurück, inzwischen habe ich so ca. 500 Km gefahren, Ölverbrauch = nicht mehr sichtbar auf dem Peilstab, Kerze ist zwar nass verklebt aber nicht mehr, ich denke man muß nach einer Überholung erst mal ein wenig fahren, vieles regelt sich dann wohl ein.
Ich werde vorläufig nichts machen, sondern nur fahren, vielleicht ist auch der neue Vergaser zu fett eingestellt, mit dem alten Bing hatte ich immer ein erträgliches Kerzenbild.
Mein Kolben wurde nicht aus dem Zylinder gezogen, mein "Helfer" kannte sich da schon aus, leider ist er schwer krank und kann zur Zeit nicht mit mir schrauben. Ich habe mal vor langer Zeit Automechaniker bei VW gelernt und kann mir schon helfen, auch mein Ingenieur Studium des Maschinenbaus ist oft hilfreich.
Nur die Heinkelfeinheiten, die lernt man eben nicht auf der Schule. Ich wollte mal bei Fa. Glaser einen Kurs machen, der kam aber nicht zustande, nun hat h. Glaser aufgehört.
Hast Du ne Ahnung, wie man den Vergaser einstellt? es gibt ja nur 1 Schraube und mit Änderung der Düsen möchte ich nicht beginnen.
Gruß aus Esslingen Ludwig
ich habe auch den Schalthebel bei Herta gekauft, der alte hatte keine Rasterung mehr, die Schalterei geht einigermaßen, wenn ich mich konzentriere. Vor der Überholung war es deutlich schlechter, ich denke, daß die Kupplung nicht ganz getrennt hat und das deshalb die Schalterei so zäh ging.
Nun habe ich mal den Heinkel "ausgeblasen", Vollgas auf der Autobahn nach Heilbronn und zurück, inzwischen habe ich so ca. 500 Km gefahren, Ölverbrauch = nicht mehr sichtbar auf dem Peilstab, Kerze ist zwar nass verklebt aber nicht mehr, ich denke man muß nach einer Überholung erst mal ein wenig fahren, vieles regelt sich dann wohl ein.
Ich werde vorläufig nichts machen, sondern nur fahren, vielleicht ist auch der neue Vergaser zu fett eingestellt, mit dem alten Bing hatte ich immer ein erträgliches Kerzenbild.
Mein Kolben wurde nicht aus dem Zylinder gezogen, mein "Helfer" kannte sich da schon aus, leider ist er schwer krank und kann zur Zeit nicht mit mir schrauben. Ich habe mal vor langer Zeit Automechaniker bei VW gelernt und kann mir schon helfen, auch mein Ingenieur Studium des Maschinenbaus ist oft hilfreich.
Nur die Heinkelfeinheiten, die lernt man eben nicht auf der Schule. Ich wollte mal bei Fa. Glaser einen Kurs machen, der kam aber nicht zustande, nun hat h. Glaser aufgehört.
Hast Du ne Ahnung, wie man den Vergaser einstellt? es gibt ja nur 1 Schraube und mit Änderung der Düsen möchte ich nicht beginnen.
Gruß aus Esslingen Ludwig
- Stephan Tödt
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Re: Motor braucht Öl, Kerze kokt zu.
Hallo Ludwig,
dann hat wohl bei Dir nur der Ölabstreifring geklemmt.
Der 2. Gang muss immer etwas mit Besinnung geschaltet werden, sonst habe ich da auch Probleme. Allerdings habe ich auch gar keine Rasterung mehr und schalte nur nach Gefühl. Geht aber auch.
Unter http://www.pteng.de findest Du unter „Heinkel“ und „Tuning“ eine Einstellanweisung für den Vergaser. Ich habe sie zwar nie ausprobiert, aber ich fahre auch keine Autobahn, was bei Dir ja anders ist.
Ich nehme entweder eine Spezielle Zündkerze mit der ich wägend des Laufens die Verbrennung beobachten kann und anhand der Farbe bei der Verbrennung den Vergaser einstelle. Dabei kann man auch gleich sehen ob Öl mit verbrannt wird.
Meistens schnappe ich mir aber einen Schraubendreher und ½ Stunde bis Stunde Zeit und stelle der Vergaser nach Gefühl ein.
Hierzu stelle ich die Vergasernadel meistens erst mal auf die 3. Kerbe, es sei den er hatte auf einer anderen Kerbe schon gut gelaufen und soll nur nachgestellt werden. Dann suche ich mit der Gemischschraube (je nach Vergaser) den Punkt wo der Roller am schnellsten läuft (sauberste Verbrennung) und stelle dann mit der Leerlaufschraube das Standgas wieder zurück. Jetzt wird getestet, ob der Vergaser auch sauber Gas annimmt wenn er 5 Minuten im Leerlauf gelaufen hat. Wenn nicht kurz wundern und dann die Schiebernadel umhängen. Wenn es nicht funktioniert ist es in der Regel so, dass das Gas nicht richtig angenommen wird, das Gemisch zu fett ist und die Nadel etwas tiefer muss. Also 2. oder sogar 1. Kerbe. Dann das Spiel mit der Gemischschraube wiederholen.
Scheint alles in Ordnung, dann geht es mit einem Schraubendreher im „Holster“ auf Probefahrt. Am besten eine kleine Straße auf dem Land, wo man überall gut anhalten kann. Jetzt wird getestet, ob er auch kein „Loch“ bei der Beschleunigung hat (Magerruckeln) und sauber in allen Drehzahlbereichen zieht. Tut er es nicht, dann muss die Schiebernadel wieder etwas hoch, da er dann zu mager ist.
An den Düsen habe ich auch noch nicht viel verändert, nur für Versuche. Die Vergaser haben ja mal so gelaufen.
Dies funktioniert nur, wenn der Vergaser in Ordnung ist und keine Nebenluft (z.B. am Schieber) zieht.
Es ist ein Geduldspiel und es ist manchmal ein Kompromiss notwendig, wenn der Vergaser schon sehr alt ist und nicht mehr der beste ist.
Grundlegendes:
Dreht man die Gemischschraube weiter rein, wird das Gemisch fetter, dreht man sie raus, magerer. Man reguliert die Luft, nicht den Sprit. (Leerlauf)
Je höher die Schiebernadel hängt, desto fetter wird das Gemisch, bedingt durch den Konus. (Teillastbereich)
Die Hauptdüse ist dann nur noch für Vollastbereich zuständig.
Die Gemischschraube findest Du:
Beim Originalvergaser durch die Klappe zu erreichen und rechts liegend.
Beim Alternativvergaser nur von innen zugänglich. Hinter der rechten Schraube von außen verbirgt sich nur die Leerlaufdüse.
Empfehlen kann ich auch den Alternativvergaser vom Club. Man sollte ihn aber nicht gleich verstellen, da er voreingestellt ist, und erst mal "durchatmen" muss. Meine Erfahrungen sind aber, dass er meistens auch etwas nachgestellt werden muss, da jeder Heinkel etwas anders läuft.
Ich wünsche viel Erfolg.
Ich muß jetzt für die Spessarträuber packen.
Gruß Stephan
dann hat wohl bei Dir nur der Ölabstreifring geklemmt.
Der 2. Gang muss immer etwas mit Besinnung geschaltet werden, sonst habe ich da auch Probleme. Allerdings habe ich auch gar keine Rasterung mehr und schalte nur nach Gefühl. Geht aber auch.
Unter http://www.pteng.de findest Du unter „Heinkel“ und „Tuning“ eine Einstellanweisung für den Vergaser. Ich habe sie zwar nie ausprobiert, aber ich fahre auch keine Autobahn, was bei Dir ja anders ist.
Ich nehme entweder eine Spezielle Zündkerze mit der ich wägend des Laufens die Verbrennung beobachten kann und anhand der Farbe bei der Verbrennung den Vergaser einstelle. Dabei kann man auch gleich sehen ob Öl mit verbrannt wird.
Meistens schnappe ich mir aber einen Schraubendreher und ½ Stunde bis Stunde Zeit und stelle der Vergaser nach Gefühl ein.
Hierzu stelle ich die Vergasernadel meistens erst mal auf die 3. Kerbe, es sei den er hatte auf einer anderen Kerbe schon gut gelaufen und soll nur nachgestellt werden. Dann suche ich mit der Gemischschraube (je nach Vergaser) den Punkt wo der Roller am schnellsten läuft (sauberste Verbrennung) und stelle dann mit der Leerlaufschraube das Standgas wieder zurück. Jetzt wird getestet, ob der Vergaser auch sauber Gas annimmt wenn er 5 Minuten im Leerlauf gelaufen hat. Wenn nicht kurz wundern und dann die Schiebernadel umhängen. Wenn es nicht funktioniert ist es in der Regel so, dass das Gas nicht richtig angenommen wird, das Gemisch zu fett ist und die Nadel etwas tiefer muss. Also 2. oder sogar 1. Kerbe. Dann das Spiel mit der Gemischschraube wiederholen.
Scheint alles in Ordnung, dann geht es mit einem Schraubendreher im „Holster“ auf Probefahrt. Am besten eine kleine Straße auf dem Land, wo man überall gut anhalten kann. Jetzt wird getestet, ob er auch kein „Loch“ bei der Beschleunigung hat (Magerruckeln) und sauber in allen Drehzahlbereichen zieht. Tut er es nicht, dann muss die Schiebernadel wieder etwas hoch, da er dann zu mager ist.
An den Düsen habe ich auch noch nicht viel verändert, nur für Versuche. Die Vergaser haben ja mal so gelaufen.
Dies funktioniert nur, wenn der Vergaser in Ordnung ist und keine Nebenluft (z.B. am Schieber) zieht.
Es ist ein Geduldspiel und es ist manchmal ein Kompromiss notwendig, wenn der Vergaser schon sehr alt ist und nicht mehr der beste ist.
Grundlegendes:
Dreht man die Gemischschraube weiter rein, wird das Gemisch fetter, dreht man sie raus, magerer. Man reguliert die Luft, nicht den Sprit. (Leerlauf)
Je höher die Schiebernadel hängt, desto fetter wird das Gemisch, bedingt durch den Konus. (Teillastbereich)
Die Hauptdüse ist dann nur noch für Vollastbereich zuständig.
Die Gemischschraube findest Du:
Beim Originalvergaser durch die Klappe zu erreichen und rechts liegend.
Beim Alternativvergaser nur von innen zugänglich. Hinter der rechten Schraube von außen verbirgt sich nur die Leerlaufdüse.
Empfehlen kann ich auch den Alternativvergaser vom Club. Man sollte ihn aber nicht gleich verstellen, da er voreingestellt ist, und erst mal "durchatmen" muss. Meine Erfahrungen sind aber, dass er meistens auch etwas nachgestellt werden muss, da jeder Heinkel etwas anders läuft.
Ich wünsche viel Erfolg.
Ich muß jetzt für die Spessarträuber packen.
Gruß Stephan
Typenreferent für die Modelle 103A0 bis A2. Im Auftrag des Heinkel-Club Deutschland e.V.! 
Re: Motor braucht Öl, Kerze kokt zu.
Hallo Forum,
nun bin ich schon wieser mit einem neuen Problem hier.
Nachdem ich den Ölverbrauch im Griff habe, meine Veapa Cosa nicht mehr lief, habe ich den Heinkel wieder herausgeholt. Die Fahrt zur Stadt (6km) ging bis auf das bekannte Schalten problemlos.
Nach einer Kaffeepause wollte der Motor nicht mehr, auch anschieben half nicht, also Werkzeug raus und Kerze ausgebaut= komplett nass!!
Neue Kerze rein, der Motor läuft, aber nach 2 km nimmt er kein Gas mehr an und bleibt stehen;
neues Spiel, Kerze raus = komplett nass, also wieder die Kerze gewechselt, Motor springt an, läuft im Leerlauf, Gang rein, Gas, Motor aus. Kerze raus, total nass.
Den Motor bekam ich nun nicht mehr an, weil die Batterie durch das häfige starten leer war.
Ich habe bei 32 Grad den Roller zu Bekannten geschoben und dort im Hof abgestellt, da steht er nu!
Meine Vermutung, der Motor säuft ab, weil er stark nach Kraftstoff riecht.
Warum dies so ist kann ich mir nicht erklären, der Vergaser ist neu, von Herta in LLauffen, wenn der Schwimmer hängen würde, dann würde der Vergaser überlaufen, ist nicht er bleibt trotz geöffnetem Kraftstoffhahn trocken.
Weiß jemand, wie ich den Motor wieder zum laufen bringe?
Gruß aus Esslingen
Ludwig
nun bin ich schon wieser mit einem neuen Problem hier.
Nachdem ich den Ölverbrauch im Griff habe, meine Veapa Cosa nicht mehr lief, habe ich den Heinkel wieder herausgeholt. Die Fahrt zur Stadt (6km) ging bis auf das bekannte Schalten problemlos.
Nach einer Kaffeepause wollte der Motor nicht mehr, auch anschieben half nicht, also Werkzeug raus und Kerze ausgebaut= komplett nass!!
Neue Kerze rein, der Motor läuft, aber nach 2 km nimmt er kein Gas mehr an und bleibt stehen;
neues Spiel, Kerze raus = komplett nass, also wieder die Kerze gewechselt, Motor springt an, läuft im Leerlauf, Gang rein, Gas, Motor aus. Kerze raus, total nass.
Den Motor bekam ich nun nicht mehr an, weil die Batterie durch das häfige starten leer war.
Ich habe bei 32 Grad den Roller zu Bekannten geschoben und dort im Hof abgestellt, da steht er nu!
Meine Vermutung, der Motor säuft ab, weil er stark nach Kraftstoff riecht.
Warum dies so ist kann ich mir nicht erklären, der Vergaser ist neu, von Herta in LLauffen, wenn der Schwimmer hängen würde, dann würde der Vergaser überlaufen, ist nicht er bleibt trotz geöffnetem Kraftstoffhahn trocken.
Weiß jemand, wie ich den Motor wieder zum laufen bringe?
Gruß aus Esslingen
Ludwig
- Stephan Tödt
- Beiträge: 244
- Registriert: 14.12.2005, 20:00
- Wohnort: Hamburg / Langenhorn
Re: Motor braucht Öl, Kerze kokt zu.
Hallo Ludwig,
wenn sich im Vergaser die Beschleunigerpumpe gelöst hat, dann hast du denselben Effekt, ohne dass der Sprit aus dem Vergaser läuft.
Schau mal nach!
Gruß Stephan
wenn sich im Vergaser die Beschleunigerpumpe gelöst hat, dann hast du denselben Effekt, ohne dass der Sprit aus dem Vergaser läuft.
Schau mal nach!
Gruß Stephan
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Re: Motor braucht Öl, Kerze kokt zu.
Hallo Stephan,
nun habe ich den Heinkel wieder zuhause, mit 3x Kerzenwechsel konnte ich mit wenig Gas das gute Stück nachhause fahren.
Ich habe den Vergaser ausgebaut und probiert ob das Schwimmernadelventil schließt, Benzin war auch in der Kammer, also wieder eingebaut.
Motor gestartet, lief sofort, eine Runde auf dem Hof, Motor setzt aus, springt nicht mehr an.
Kerze ausgebaut, nass, auf den Kerzenstecker, Anlasser, Zündfunke da aber nicht wie es sein soll (von Mittelelektrode zu Bügel) sondern vom Fuß der Mittelelektrode (dort wo die ME den Isokörper verlässt)zu Kerzenrand, ziemlich undefinierter Funke ringsum.
So etwas habe ich noch nie gesehen, also neue Kerze aufgesteckt, gestartet = normaler Zündfunke von Mittelelektrode zum Bügel. Kerze rein - Motor läuft.
Ich bin dann losgefahren, mit wenig Gas, nach ca 1 km geht der Motor aus. Kerze raus, aufgesteckt, Anlasser, Zündfunke von Mittelelektrode zum Rand, wie vor.
Kerze nass, gereinigt, probiert, Zündfunke normal, Kerze rein und mit wenig Gas Richtung Heimat, nach 3 km Motor aus, gleiches Spiel wie vor, 1 Km von zuhause wieder Kerze raus, Ersatzkerze rein, nun hat es bis nachhause gereicht
So langsam stinkt mir der Heinkel, ich weiß nicht an was dieser Effekt liegt, wenn die Kerze aufhört einen normalen Zündfunken zu produzieren, dann geht der Motor aus oder schiesst mal vorher, wenn man dann die Kerze herausschraubt, dann ist sie komplett nass, mangels normaler Verbrennung, am Vergaser liegt es also nicht. Die Vergasernadel hängt übrigens in der obersten Kerbe, wenn ich richtig verstanden habe, dann in Richtung mageres Gemisch.
Nun habe ich den Heinkel mal in die hinterste Ecke der Garage abgestellt-
Mein Alltagsroller eine Vespa Cosa 200läuft nun zu allem Überfluß auch nicht richtig, hier habe ich die Startautomatik als Fehlerursache ausgemacht (95.-€), ein Gebrauchtteil aus dem ebay funktioniert zwar, beim Gas geben hat der Motor aber ein Loch, er springt auch sehr schlecht an, kurz bevor die Batterie leer ist läuft er dann.
Nun werde ich meine PX 200 E startklar machen und mit diesem Gerät fahren, allerdings muß ich die Kupplung vorher tauschen; wenn dies auch nichts wird habe ich noch eine PX 80 mit 135er DR Satz angemeldet, die läuft eigentlich immer.
Letzte Woche war ich auf Norddeutschlandtor mit meiner K 1100RS, wir waren in den neuen Ländern, Meckl. Seenplatte, Zernien, Cuxhaven, dann den Rhein aufwärts bis Straßburg, über den Schwarzwald wieder nach hause, so macht Zweiradfahren Spass.
Ich werde mal meine Ersatzzündspule suchen und probieren ob es an der Spule liegt.
Gruß aus Esslingen Ludwig
nun habe ich den Heinkel wieder zuhause, mit 3x Kerzenwechsel konnte ich mit wenig Gas das gute Stück nachhause fahren.
Ich habe den Vergaser ausgebaut und probiert ob das Schwimmernadelventil schließt, Benzin war auch in der Kammer, also wieder eingebaut.
Motor gestartet, lief sofort, eine Runde auf dem Hof, Motor setzt aus, springt nicht mehr an.
Kerze ausgebaut, nass, auf den Kerzenstecker, Anlasser, Zündfunke da aber nicht wie es sein soll (von Mittelelektrode zu Bügel) sondern vom Fuß der Mittelelektrode (dort wo die ME den Isokörper verlässt)zu Kerzenrand, ziemlich undefinierter Funke ringsum.
So etwas habe ich noch nie gesehen, also neue Kerze aufgesteckt, gestartet = normaler Zündfunke von Mittelelektrode zum Bügel. Kerze rein - Motor läuft.
Ich bin dann losgefahren, mit wenig Gas, nach ca 1 km geht der Motor aus. Kerze raus, aufgesteckt, Anlasser, Zündfunke von Mittelelektrode zum Rand, wie vor.
Kerze nass, gereinigt, probiert, Zündfunke normal, Kerze rein und mit wenig Gas Richtung Heimat, nach 3 km Motor aus, gleiches Spiel wie vor, 1 Km von zuhause wieder Kerze raus, Ersatzkerze rein, nun hat es bis nachhause gereicht
So langsam stinkt mir der Heinkel, ich weiß nicht an was dieser Effekt liegt, wenn die Kerze aufhört einen normalen Zündfunken zu produzieren, dann geht der Motor aus oder schiesst mal vorher, wenn man dann die Kerze herausschraubt, dann ist sie komplett nass, mangels normaler Verbrennung, am Vergaser liegt es also nicht. Die Vergasernadel hängt übrigens in der obersten Kerbe, wenn ich richtig verstanden habe, dann in Richtung mageres Gemisch.
Nun habe ich den Heinkel mal in die hinterste Ecke der Garage abgestellt-
Mein Alltagsroller eine Vespa Cosa 200läuft nun zu allem Überfluß auch nicht richtig, hier habe ich die Startautomatik als Fehlerursache ausgemacht (95.-€), ein Gebrauchtteil aus dem ebay funktioniert zwar, beim Gas geben hat der Motor aber ein Loch, er springt auch sehr schlecht an, kurz bevor die Batterie leer ist läuft er dann.
Nun werde ich meine PX 200 E startklar machen und mit diesem Gerät fahren, allerdings muß ich die Kupplung vorher tauschen; wenn dies auch nichts wird habe ich noch eine PX 80 mit 135er DR Satz angemeldet, die läuft eigentlich immer.
Letzte Woche war ich auf Norddeutschlandtor mit meiner K 1100RS, wir waren in den neuen Ländern, Meckl. Seenplatte, Zernien, Cuxhaven, dann den Rhein aufwärts bis Straßburg, über den Schwarzwald wieder nach hause, so macht Zweiradfahren Spass.
Ich werde mal meine Ersatzzündspule suchen und probieren ob es an der Spule liegt.
Gruß aus Esslingen Ludwig