Elektrischer Regler
Re: Elektrischer Regler
Hallo Andreas.
Ein Schluss in der Rotorwicklung würde sich so bemerkbar machen. Schaltung richtig, Starter funktioniert, aber eben nicht als Generator. Evtl. ist der Kollektor nachgearbeitet und ein kleiner Span zwischen zwei Lamellen.
Gruß
Helmut
Ein Schluss in der Rotorwicklung würde sich so bemerkbar machen. Schaltung richtig, Starter funktioniert, aber eben nicht als Generator. Evtl. ist der Kollektor nachgearbeitet und ein kleiner Span zwischen zwei Lamellen.
Gruß
Helmut
-
Ridcully
Re: Elektrischer Regler
Hallo liebe Heinkelfreunde !
Vielen Dank für die guten Tipps zum Regler. Problem gelöst ! Fast jedenfalls.
Ich hatte mir voriges Jahr, wegen eben der Ladeproblematik, einen Reglerumbau bei Laubersheimer gegönnt. Ist ja keine Geschenksendung, sondern Handelsware, wie das früher auf den Paketen stand. In das alte Siba-Gehäuse, schön original. Gut 190 Euro bezahlt, eingebaut, 20 km gefahren und wieder leuchtete meine Ladekontrolle. Mist. Retur zur Firma gesendet, mit der Bitte um Kontrolle, gegebenfalls Austausch, falls defekt. Ja, kam die Antwort, ist kaputt, überlastet. Zahlen Sie wiederum 190 Euro. Ab da habe ich doch Zweifel angemeldet. Von meiner altersschwachen Lima überlastet nach 20 km ? Nein, das glaub ich nicht, also soviel Überspannungsschutz sollte doch sein. Ergebnis: Firma Laubersheimer sendet das Teil zurück. Heute bei unserer pingeligen Fehlersuche haben wir auch entdeckt in welchem Zustand !! Das offensichtlich defekte elektronische Bauteil lag einfach dabei, das alte Reglergehäuse einzeln auch. Ich Ahnungsloser dachte, naja, Teil repariert oder so. Denkste, das Gehäuse war leer. Da muß man erstmal drauf kommen, schicken mir das leere Gehäuse zurück, mit den bei mir noch nichtmal richtig funktionierten Teil drin und Schluß. Aus Frust habe ich mich heute rangemacht und die Vergußmasse rausgepult. Wer denkt, das geht nicht, irrt sich. Da sind natürlich elektronische Bauteile für mindestens 15 - 20 Euro drin. In einer Art verlötet, dafür hätte unser Lehrausbilder mich schon als Schüler übers Knie gelegt. Die dünnen Drähtchen sollen solche Ströme aushalten ? Eher ein Zufall, das so viele doch offensichtlich funktionieren. Das die Bauelemente in dem Kleister von Vergußmasse thermisch wohl doch hart an der Grenze sind, ist mir jetzt klar. Jedenfalls kann ich jedem nur raten, auch wenn bislang niemand scheinbar Probleme damit zugibt, für eine tadellose Lima-Funktion zu sorgen, denn wenn mal was ein wenig verschmutzt oder irgendwie fehlreguliert, der Regler gleicht nix aus, der gibt einfach den Geist auf. Das wäre so schnell mit dem mechanischen Regler wohl nicht geschehen, auch wenn der schwieriger beim Einstellen ist.
Tja, und zum Schluß noch, da gibt es eine Bauanleitung für den elektronischen Regler für ein Gogo-Mobil, der erfüllt offensichtlich die gleiche Funktion und kostet ca. 25,- Euro. Da machen wir uns jetzt mal ran. Bis bald, freundliche Grüße
Andreas
Ach ja, als Nachtrag, der Kollektor wurde über den Klub repariert, extra super gute Arbeit , muß hier auch mal gesagt werden.
Vielen Dank für die guten Tipps zum Regler. Problem gelöst ! Fast jedenfalls.
Ich hatte mir voriges Jahr, wegen eben der Ladeproblematik, einen Reglerumbau bei Laubersheimer gegönnt. Ist ja keine Geschenksendung, sondern Handelsware, wie das früher auf den Paketen stand. In das alte Siba-Gehäuse, schön original. Gut 190 Euro bezahlt, eingebaut, 20 km gefahren und wieder leuchtete meine Ladekontrolle. Mist. Retur zur Firma gesendet, mit der Bitte um Kontrolle, gegebenfalls Austausch, falls defekt. Ja, kam die Antwort, ist kaputt, überlastet. Zahlen Sie wiederum 190 Euro. Ab da habe ich doch Zweifel angemeldet. Von meiner altersschwachen Lima überlastet nach 20 km ? Nein, das glaub ich nicht, also soviel Überspannungsschutz sollte doch sein. Ergebnis: Firma Laubersheimer sendet das Teil zurück. Heute bei unserer pingeligen Fehlersuche haben wir auch entdeckt in welchem Zustand !! Das offensichtlich defekte elektronische Bauteil lag einfach dabei, das alte Reglergehäuse einzeln auch. Ich Ahnungsloser dachte, naja, Teil repariert oder so. Denkste, das Gehäuse war leer. Da muß man erstmal drauf kommen, schicken mir das leere Gehäuse zurück, mit den bei mir noch nichtmal richtig funktionierten Teil drin und Schluß. Aus Frust habe ich mich heute rangemacht und die Vergußmasse rausgepult. Wer denkt, das geht nicht, irrt sich. Da sind natürlich elektronische Bauteile für mindestens 15 - 20 Euro drin. In einer Art verlötet, dafür hätte unser Lehrausbilder mich schon als Schüler übers Knie gelegt. Die dünnen Drähtchen sollen solche Ströme aushalten ? Eher ein Zufall, das so viele doch offensichtlich funktionieren. Das die Bauelemente in dem Kleister von Vergußmasse thermisch wohl doch hart an der Grenze sind, ist mir jetzt klar. Jedenfalls kann ich jedem nur raten, auch wenn bislang niemand scheinbar Probleme damit zugibt, für eine tadellose Lima-Funktion zu sorgen, denn wenn mal was ein wenig verschmutzt oder irgendwie fehlreguliert, der Regler gleicht nix aus, der gibt einfach den Geist auf. Das wäre so schnell mit dem mechanischen Regler wohl nicht geschehen, auch wenn der schwieriger beim Einstellen ist.
Tja, und zum Schluß noch, da gibt es eine Bauanleitung für den elektronischen Regler für ein Gogo-Mobil, der erfüllt offensichtlich die gleiche Funktion und kostet ca. 25,- Euro. Da machen wir uns jetzt mal ran. Bis bald, freundliche Grüße
Andreas
Ach ja, als Nachtrag, der Kollektor wurde über den Klub repariert, extra super gute Arbeit , muß hier auch mal gesagt werden.
- Bernd Hoose
- Beiträge: 298
- Registriert: 18.12.2005, 17:45
- Wohnort: Bochum
- Kontaktdaten:
Re: Elektrischer Regler
Hast du auch einen Link für den Eigenbau?
Habt ihr Bilder von Treffen? Dann bitte her damit. Uploadzugang per Mail. Zu sehen gibts die dann unter http://home.hoose.de/dalbum
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Ridcully
Re: Elektrischer Regler
Hey, naja, im Forum http://www.royal.habaspiele.com hab ich das gefunden. Ich versuche mal, den Weg dahin hier rein zu bekommen. Unter Gogo stand das drin. Ich versuch`s am Wochenende mal. Ach übrigens, der Laubersheimer-Regler ist nicht an meiner Lima zugrunde gegangen, sondern an einer dünnen Schicht Vergußmasse zwischen zu kühlendem Bauteil und Aussenwand. Die muß beim Verkleben da rein sein, aber so was zu finden stelle ich mir unter Service vor bzw. sollte nicht der frustrierte Kunde merken sondern die Firma die das Teil für richtig viel Geld gebaut hat.
Gruß Andreas
Gruß Andreas
Re: Elektrischer Regler
Hallo Jungs,
da ich oft im Goggoforum unterwegs bin und die Suchfunktion dort gut funktioniert, habe ich den Link schnell gefunden: http://f24.parsimony.net/forum58044/messages/10060.htm
Ich weiß aber nicht wie lange der funktioniert, weil ab dem 22.04 das Goggoforum komplett umgestrickt wird.
Gruß
Hauke
Die Tage bis zum Treffen sind gezählt!!!

da ich oft im Goggoforum unterwegs bin und die Suchfunktion dort gut funktioniert, habe ich den Link schnell gefunden: http://f24.parsimony.net/forum58044/messages/10060.htm
Ich weiß aber nicht wie lange der funktioniert, weil ab dem 22.04 das Goggoforum komplett umgestrickt wird.
Gruß
Hauke
Die Tage bis zum Treffen sind gezählt!!!
Meine Heinkel sind nun leider alle weg......
Technik ist nichts Geheimnisvolles, auch wenn schlechte Techniker ein gelehrtes Gehabe an den Tag legen.
Technik ist nichts Geheimnisvolles, auch wenn schlechte Techniker ein gelehrtes Gehabe an den Tag legen.
- Bernd Hoose
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Re: Elektrischer Regler
Dann sichern wir es hier ins Forum
Elektronischer Regler
Wer sich schon mal die Mühe gemacht hat, ein Voltmeter an die Batterie anzuschließen und dieses während der Fahrt zu beobachten, der hat vermutlich sein blaues Wunder schon erlebt. Bei mechanischen Kontaktreglern gibt es da alles zwischen 11V im Leerlauf bis rauf zu 15, 16 oder gar 17V (auch schon gehabt), je nach Drehzahl , Zustand und Belieben des Reglers. 11V heißt, dass die Batterie nicht richtig geladen (bzw. sogar entladen) wird, 13,5 bis 14V wären recht, aber alles über 14V ist zuviel und schadet der Batterie. Dann gibt es da noch beim Regler für's Goggo und allen anderen Kleinwagen mit Dynastart den mechanischen Rückstromschalter, der zu früh, zu spät, richtig (selten) oder garnicht schalten kann.
Der ganze Spuk ist vorbei, wenn man sich moderne Technik zunutze macht und den Goggoregler auf Elektronik umbaut. Bei einem vernünftigen elektronischen Regler stehen 14 Komma Null Volt an der Batterie an, wenn sie voll ist, fertig. Und sofern die von der Lichtmaschine erzeugte Spannung auch nur geringfügig höher ist als die augenblickliche Batteriespannung (wie hoch die auch immer grade sein mag, bis zu einem Maximum von 14V), dann läuft Strom in die Batterie hinein, aber nie wieder durch die Lichtmaschine heraus.
Siehe dazu die Bilder
http://img24.exs.cx/img24/9568/Goggo-Li ... ltplan.jpg
(der Original-Schaltplan)
http://img29.exs.cx/img29/306/ElregPlan.jpg
(Plan des umgebauten Reglers)
http://img47.exs.cx/img47/6791/SplElreg.jpg
(Gesamtplan mit el. Regler)
http://img26.exs.cx/img26/8341/Gogreg1.jpg
http://img53.exs.cx/img53/608/Gogreg3.jpg
http://img64.exs.cx/img64/9056/Gogreg4.jpg
(Elektronischer Regler von allen Seiten)
Was man dazu braucht
-Einen alten (Goggo-)Regler, bei dem alles kaputt und verbrannt sein darf außer dem Anlasserschalter
-einen elektronischen Regler Typ EL von Bosch (das ist der, der aussieht wie ein großer Transistor, mit den Schleifkohlen gleich dran, wie man ihn praktisch an allen gängigen Bosch-Drehstromlichtmaschinen findet), oder etwas gleichwertiges.
-je eine von den großen und den kleineren Dioden, die auf der Gleichrichterplatte im Inneren einer ebensolchen Bosch-Lichtmaschine zu finden sind. Wenn man diese Dioden nimmt, dann ist sicher, dass diese den rauhen Betrieb in einem Regler auch aushalten (millionenfach bewährt). Es kann sicher auch etwas anderes aus dem Elektronikladen sein, nur weiß ich die Spezifikationen nicht. Vielleicht gibt es unter den Forums-Freunden einen Elektrik/Elektronik-Freak, der dazu was sagen kann.
Ideal ist, wenn man vom Schrotthändler für ein paar Pfennige eine Drehstrom-Lichtmaschine kriegt, die anderweitig nicht mehr zu gebrauchen ist, z.B. weil das Gehäuse gebrochen ist oder so.
Wie das Ganze funktioniert
Die Spannung, die von einer Lichtmaschine erzeugt wird (egal ob Gleich- oder Wechselstromlichtmaschine), hängt ab von der Drehzahl und der Stärke des Magnetfeldes, das von der Erregerwicklung (Feldwicklung) generiert wird.
Diese Stärke des Magnetfeldes ist wiederum direkt abhängig von der Stärke des Stromes, der durch die Feldwicklung fließt.
Ein Regler (egal, ob er an einer Gleich- oder Wechselstromlichtmaschine dran ist) mißt die Spannung, die gerade von der Lichtmaschine erzeugt wird, und wenn diese zu hoch wird, dann begrenzt (bzw. reduziert) er den Strom in der Feldwicklung, wenn es sein muß, bis auf Null. Deshalb kann man auch getrost den Regler einer Wechselstrom-Lichtmaschine in einem Gleichstromgenerator einsetzen.
An einem Regler gibt es die Klemmen D+, DF und Masse. D+ ist sozusagen der Spannungsfühler. DF (F wie Feldwicklung), das eine Ende der Feldwicklung, ist im Ruhezustand hart auf Masse durchgeschaltet. Das andere Ende der Feldwicklung ist dort angeschlossen, wo eigentlich der Strom aus der Maschine rauskommt (bei Gleichstromlichtmaschinen an den +Kohlen des Ankers, D+). Wenn sich nun bei steigender Drehzahl die Spannung
der Nennspannung 14V ("Abregelspannung") nähert, dann nimmt der Regler DF von Masse weg und erhöht den elektrischen Widerstand in dieser Verbindung, solange bis der Strom durch die Feldwicklung und damit dessen Magnetfeld so schwach bzw so stark wird, dass die Ausgangsspannung genau 14V wird und nicht mehr und nicht weniger.
Nachgeschaltet zum Regler ist der Rückstromschalter. Das war früher ein mechanischer Kontakt (Magnetschalter). Heute benutzt man dafür eine Diode, ein elektronisches Bauteil, das Strom nur in einer Richtung durchläßt (eben aus der Lichtmaschine raus in die Batterie rein, aber nicht mehr zurück durch den Regler zur Masse.
Bauanleitung (siehe dazu die Bilder)
Aus einem Reglerkästchen den Regler- und Rückstromteil (die links sitzende Spule mit den zwei Kontakten rechts und links dran) sowie den Widerstand an der Unterseite entfernen (abschrauben, auslöten). Den Anlasserschalter mit den Klemmen B+/30, 30h und 50 und alle anderen äußeren Klemmen dabei unberührt lassen.
Wenn die Reglerspule entfernt ist, bleiben je eine Kontaktfahne von B+ und DF stehen. Die von B+ muß man absägen/-brechen, sie ist im Weg. Die von DF bleibt vorerst stehen, man braucht sie noch.
Der elektronische Regler Typ EL ist auf einer Plastik-Grundplatte montiert, die auch die Schleifkohlen trägt. Der Anschluß der Kohle nächst der Grundplatte ist DF, der andere, weiter weg von der Platte, ist D+. Masse ist die Fahne, die entlang einem der "Ohren" der Grundplatte bis zu dem Loch für die Befestigungsschraube läuft.
Die Kohlen muß man als erstes auslöten und entfernen. Dann schleift man den Führungskanal für die äußere Kohle komplett weg, ebenso das "Ohr" der Grundplatte, das an dem der Masseanschluß NICHT ist. So behandelt, passt der neue Regler diagonal gradeso in das alte Kästchen rein. Es geht eng her, aber es geht. Den Regler mit Hilfe eines am "Masseohr" angeschraubten Metallwinkels an der Bodenplatte befestigen. Dabei auf gute Masseverbindung achten. Den vorher stehengebliebenen Arm des DF-Kontaktes muß man so zurechtbiegen, dass man ihn am DF-Anschluß des Reglers anlöten kann. Er dient dann einerseits als zweite mechanische Stütze für den Regler, andererseits als elektrische Verbindung.
Elektrisch braucht man noch drei weitere Verbindungen. Einmal einen kräftigen Draht von der alten Klemme D+ zu D+ des neuen Reglers. Das ist der Anschluß, der früher mal zu der jetzt nicht mehr vorhandenen äußeren Kohle geführt hat. Ich habe dazu eine der Nieten der alten Klemme D+ rausgebohrt und durch eine Schraube mit einer Lötfahne ersetzt. Hier muß man darauf achten, dass die Schraube bei der Durchführung durch die Grundplatte NICHT mit Masse in Berührung kommt.
Dann braucht man eine Verbindung von D+ über eine der vorher schon beschriebenen großen Dioden nach B+. Man kann dazu eine der Dioden so aus ihrer Trägerplatte aussägen, dass wieder so ein Ohr dranbleibt. Damit kann man die Diode direkt mit der grade schon eingesetzten Schraube an D+ befestigen. Das andere Ende der Diode an B+/30 anschließen. Diese Diode dient als Rückstromsperre, sie ersetzt den alten Rückstromschalter.
ACHTUNG! In den Drehstromlichtmaschinen sind Dioden in die Trägerplatten eingepreßt, die sehen genau gleich aus, sind aber verschieden rum gepolt. Prüfung: Eine Seite der Diode an + einer Batterie anschließen, die andere Seite über ein Lämpchen an -. Wenn das Lämpchen brennt, dann muß die Seite der Diode, die an + war, im Regler an D+ angeschlossen werden. Brennt das Lämpchen nicht, dann die Diode umdrehen oder den anderen Typ Diode suchen.
Zuletzt muß noch eine der kleineren Dioden (kann weiß Gott auch eine große sein) zwischen DF und D+ rein. (Für diese Dioden gibt es nichts entsprechendes im alten Regler. Man nennt sie "Freilaufdioden". Sie sollen die Elektronik im neuen Regler vor Spannungsspitzen schützen). Prüfung wie oben, nur muß jetzt das Ende der Diode, das an der Batterie war, an DF, das andere an D+.
FERTIG!!
Wer nachmessen will, ob das ganze auch so funktioniert, wie es soll, der sollte sein Voltmeter direkt an der Batterie anschließen. Bei einer guten, voll geladenen Batterie sollten bei stehendem Motor so um die 12,5V anstehen. Bei laufendem Motor muß die Spannung mit der Drehzahl sofort ansteigen und nach einiger Zeit, wenn die Batterie wieder voll wird, 14V erreichen. Wer am Kabelbaum vorne anschließt, kriegt je nach Anzahl der eingeschalteten Verbraucher 0,6 bis 0,9V weniger angezeigt.
Noch Fragen? >> sebulke@iafrica.com
Viel Spaß beim Pfriemeln!!
Arno, 29.11.04
Dioden Anmerkung von Goggo:
Gängige Dioden (die leider schwer beschaffbar sind) heißen 1N3191 bis 1N3195 (25 Ampere) oder 1N3659 bis 1N3663 (30 Ampere). Ein 50 Ampere Standard Typ ist MR5005 bis MR5040. Alle genannten Typen einer Reihe unterscheiden sich nur in der Spannung, beginnen mit der kleinsten Nummer bei 50 Volt und gehen bis etwa 400 Volt. Für ein 12 Volt System gehen sie aber alle sofern man welche einzeln herkriegt. Die beste Quelle ist hier natürlich wie immer der Schrottplatz. Wer sich auskennt, kann sich auch eine Schottky Diode aus Schaltnetzteilen im DO203 Gehäuse einbauen. Der Pulsstrom sollte so bei wenigstens 500 Ampere liegen, (z.Bsp. 1N1190)
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Ridcully
Re: Elektrischer Regler
Hey Hauke, na ich hoffe doch, bis dahin haben wir das Problem so weit im Griff, das wir eigene Bilder liefern können. Ich werde morgen mal bei unserem Autoverwerter vorbei fahern und mich mal mit Teilen versorgen. Dann geht es an`s testen. Bis dann,
Gruß Andreas
Gruß Andreas
Re: Elektrischer Regler
Hallo,
Ich habe mir einen alten defekten Regler nach der oben beschriebenen Anleitung umgebaut. Die Teile hatte ich noch in meiner Werkstatt rumliegen. Habe ihn noch nicht eingebaut aber ich werde sofort berichten wenn das Teil funktioniert.
Werner
Ich habe mir einen alten defekten Regler nach der oben beschriebenen Anleitung umgebaut. Die Teile hatte ich noch in meiner Werkstatt rumliegen. Habe ihn noch nicht eingebaut aber ich werde sofort berichten wenn das Teil funktioniert.
Werner
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Ridcully
Re: Elektrischer Regler
Guten Abend allerseits,
also Umbau mit EL 14 von Bosch aus einer alten Autolima, durchgeführt. Meine Kontrolle mit allen hier vorgegebenen Testvarianten ergab, es kommt nicht mehr Strom an als meine Batterie liefert. Mist !!
Also Prüfstand gebaut, im Keller ans Labornetzgerät, so was hat man als Hobby-Modellbahner rumstehen. Das Netzgerät läßt sich schön regeln, damit die Roller-Lima simuliert. Batterie an die korrekten Anschlüsse -12,7 V-, Netzgerät ran, langsam hochgeregelt, alles super, regelt bei 13,9 V ab, mehr kommt nicht durch. Wäre ja ne`prima Ladespannung. Warum am Roller nicht ? Ladekontrolle blinzelt mich rot an, Meßgerät sagt nicht mehr als 12,7 V keine Reaktion ( kein Strom ) von der Lichtmaschine. Die ist doch aber jetzt neu, geprüft vom Club- Elektriker, neue Kohlen, neue Spulen, Kollektor abgezogen, alles tipp topp. Verda..M..., was ist da falsch ? Kabel sind neu, keine Brüche, jedes einzeln geprüft. So langsam packt mich die Verzweiflung. Die Lima kann doch nicht etwa bei den minikurzen Testläufen von höchstens 1- 2 Minuten schon wieder den Geist aufgegeben haben. Da müßet doch jeder seine Spulen ramponieren, wo mal kurz die rote Lampe kommt. Wo steckt der Kupferwurm ?
Ich grüße alle und hoffe auf ne`gute Idee
Andreas
also Umbau mit EL 14 von Bosch aus einer alten Autolima, durchgeführt. Meine Kontrolle mit allen hier vorgegebenen Testvarianten ergab, es kommt nicht mehr Strom an als meine Batterie liefert. Mist !!
Also Prüfstand gebaut, im Keller ans Labornetzgerät, so was hat man als Hobby-Modellbahner rumstehen. Das Netzgerät läßt sich schön regeln, damit die Roller-Lima simuliert. Batterie an die korrekten Anschlüsse -12,7 V-, Netzgerät ran, langsam hochgeregelt, alles super, regelt bei 13,9 V ab, mehr kommt nicht durch. Wäre ja ne`prima Ladespannung. Warum am Roller nicht ? Ladekontrolle blinzelt mich rot an, Meßgerät sagt nicht mehr als 12,7 V keine Reaktion ( kein Strom ) von der Lichtmaschine. Die ist doch aber jetzt neu, geprüft vom Club- Elektriker, neue Kohlen, neue Spulen, Kollektor abgezogen, alles tipp topp. Verda..M..., was ist da falsch ? Kabel sind neu, keine Brüche, jedes einzeln geprüft. So langsam packt mich die Verzweiflung. Die Lima kann doch nicht etwa bei den minikurzen Testläufen von höchstens 1- 2 Minuten schon wieder den Geist aufgegeben haben. Da müßet doch jeder seine Spulen ramponieren, wo mal kurz die rote Lampe kommt. Wo steckt der Kupferwurm ?
Ich grüße alle und hoffe auf ne`gute Idee
Andreas
Re: Elektrischer Regler
Hallo Andreas.
Die Lichtmaschine ist sicher nicht von kurzen Testläufen beschädigt. Sie kann eigentlich nur überhitzt werden und das braucht seine Zeit.
Aber was Du beschreibst passt gut auf Windungs/Kollektorschluss. Wenn Du ein Vielfachmessgerät hast, miss doch einmal durch:
1) DF hat 0 Ohm nach Masse
2) Die abgeklemmte Leitung von DF hat ca. 4 Ohm nach D+/61
Dann schliesse mal das Gerät an D+/61 an und starte. Du bekommst eine kleine Spannung, die sich mit der Drehzahl (etwas) erhöht. Wenn Du DF abklemmst wird diese geringe Spannung noch geringer.
Wenn dies alles so ist, liegt definitiv ein Schluss vor. In den meisten Fällen ist es dann ein kleiner Span zwischen 2 benachbarten Lamellen am Kollektor.
Viel Glück bei der Suche
Helmut
Die Lichtmaschine ist sicher nicht von kurzen Testläufen beschädigt. Sie kann eigentlich nur überhitzt werden und das braucht seine Zeit.
Aber was Du beschreibst passt gut auf Windungs/Kollektorschluss. Wenn Du ein Vielfachmessgerät hast, miss doch einmal durch:
1) DF hat 0 Ohm nach Masse
2) Die abgeklemmte Leitung von DF hat ca. 4 Ohm nach D+/61
Dann schliesse mal das Gerät an D+/61 an und starte. Du bekommst eine kleine Spannung, die sich mit der Drehzahl (etwas) erhöht. Wenn Du DF abklemmst wird diese geringe Spannung noch geringer.
Wenn dies alles so ist, liegt definitiv ein Schluss vor. In den meisten Fällen ist es dann ein kleiner Span zwischen 2 benachbarten Lamellen am Kollektor.
Viel Glück bei der Suche
Helmut