Hallo Heinkel-Freunde.
meine Frau hatte Benzingeruch in der Garage festgestellt.
Meine Suche ergab, dass trotz abgesperrtem Benzinhahn Benzin aus dem Vergaser tröpfelte (habe ich gesehen, nachdem ich den Luftfilter abnahm).
Benzinhahn erneuern ist klar.
Der Schwimmer ist in Ordnung. Dann muss wohl die Schwimmernadel nicht richtig abdichten.
Ich habe die Suchfunktion hier im Forum mit "Schwimmernadel einschleifen" aktiviert und und dazu viele Beiträge gefunden, aber keinen, der die praktische Technik beschreibt.
Kannst mir da jemand weiter helfen?
Schleifpaste zum Ventile einschleifen sowie Schleifmittel für Lacke habe ich.
Hier meine Überlegungen/Fragen:
Fixiert man die Schwimmernadel und dreht man die Buchse mit entsprechendem Zug mit der Hand hin und her?
Oder fixiert man die Buchse und dreht die Nadel?
Kann man evt. auch einen Akku-Schrauber einsetzen, in den man den Nadelschaft einspannt?
Oder soll ich dem Beitrag von Manfred aus dem Jahr 2015 folgen:
„von Manfred60 » 16.06.2015, 16:01
Die Schwimmernadel einschleifen könnt ihr endlich mal vergessen. Ich mache es wie früher. Nimm einen Durchschlag, einen kleinen Hammer und klopfe 5-6mal leicht auf die Nadel wenn sie auf dem Sitz aufliegt. Da die Nadel aus Stahl und der Sitz aus Messing ist, passt es dann perfekt und dichter gehts nicht. Wurde im Werk auch so gemacht und ist in 5 Min. erledigt.“
Oder besteht da, die Gefahr, dass ich etwas kaputt mache?
danke für eure Hilfe
Gerhard
Schwimmernadel Pallas-Vergaser einschleifen
- Stefan-Franz
- Beiträge: 38
- Registriert: 01.05.2025, 19:44
Re: Schwimmernadel Pallas-Vergaser einschleifen
Hallo,
das einschleifen mit Zahnpasta und Lackpolitur geht so semi. Gibt Ventileinschleifpaste grob und fein. Dann Ventil auf zug mit dem Akkuschrauber sachte hin und her drehen. Brachte bei mir nicht den gewünschten Erfolg, blieb undicht. Man darf bei der Aktion nicht kippeln sonst wird es noch undichter. Nur ganz exakt senkrecht zur Bohrung auf Zug. Ist mir nicht wirklich gelungen, obwohl ich so früher schon mal Ein-Auslassventile bei einem Einzylinder eingeschliffen habe, die haben natürlich eine viel größere Auflagefläche. Wasserdicht ist so etwas schnell geschliffen, nur Benzindicht wird es nur wenn ganz exakt geschliffen wird. Die Variante mit dem beherzten Schlag mit einem Durchschlag ist ggf. Erfolgversprechender....wenn man das Gefühl hinbekommen.
Ich bin ja Fan vom Nibbi Pe24 Vergaser, damit sind schlagartig alle Vergaserprobleme gelöst. Gib einen Tread zu Nibbi PE 22 u. PE 22. Das Teil kostet 55 €, nur mal so als Denkanstoß....
Wenn dein Vergaser sonst gut ist und und keine Probleme macht dann wahrscheinlich nicht nötig.
Grüße Stefan
das einschleifen mit Zahnpasta und Lackpolitur geht so semi. Gibt Ventileinschleifpaste grob und fein. Dann Ventil auf zug mit dem Akkuschrauber sachte hin und her drehen. Brachte bei mir nicht den gewünschten Erfolg, blieb undicht. Man darf bei der Aktion nicht kippeln sonst wird es noch undichter. Nur ganz exakt senkrecht zur Bohrung auf Zug. Ist mir nicht wirklich gelungen, obwohl ich so früher schon mal Ein-Auslassventile bei einem Einzylinder eingeschliffen habe, die haben natürlich eine viel größere Auflagefläche. Wasserdicht ist so etwas schnell geschliffen, nur Benzindicht wird es nur wenn ganz exakt geschliffen wird. Die Variante mit dem beherzten Schlag mit einem Durchschlag ist ggf. Erfolgversprechender....wenn man das Gefühl hinbekommen.
Ich bin ja Fan vom Nibbi Pe24 Vergaser, damit sind schlagartig alle Vergaserprobleme gelöst. Gib einen Tread zu Nibbi PE 22 u. PE 22. Das Teil kostet 55 €, nur mal so als Denkanstoß....
Wenn dein Vergaser sonst gut ist und und keine Probleme macht dann wahrscheinlich nicht nötig.
Grüße Stefan
Re: Schwimmernadel Pallas-Vergaser einschleifen
Danke, Stefan-Franz für deine Hinweise.
Sie haben mir geholfen.
Ich hatte auch Bedenken, ob es mir gelingt, beim Einschleifen immer den richtigen Winkel einzuhalten.
Ich habe es deshalb gleich mit der "Hammer-Methode" versucht.
Dazu habe ich die Nadelsitzbuchse auf den leicht geöffneten Schraubsock gelegt, damit die Nadel gerade nach unten fällt, ohne mit den Schraubstockbacken Berührung zu haben. Dann habe ich mit einem Schlosserhammer, 300 g, (wie von Manfred beschrieben) fünf mal mit einem Durchschläger auf die im Sitz liegende Nadel geklopft.
Die Methode war erfolgreich. Vergaser zusammen- und eingebaut, Benzinhahn auf und der Vergaser ist nach mehreren Stunden immer noch trocken.
Den Nibbi PE24 Vergaser habe ich mir gleichwohl auch gleich bestellt. Dann habe ich gleich einen Ersatz bei evt. künftigen Problemen.
Sie haben mir geholfen.
Ich hatte auch Bedenken, ob es mir gelingt, beim Einschleifen immer den richtigen Winkel einzuhalten.
Ich habe es deshalb gleich mit der "Hammer-Methode" versucht.
Dazu habe ich die Nadelsitzbuchse auf den leicht geöffneten Schraubsock gelegt, damit die Nadel gerade nach unten fällt, ohne mit den Schraubstockbacken Berührung zu haben. Dann habe ich mit einem Schlosserhammer, 300 g, (wie von Manfred beschrieben) fünf mal mit einem Durchschläger auf die im Sitz liegende Nadel geklopft.
Die Methode war erfolgreich. Vergaser zusammen- und eingebaut, Benzinhahn auf und der Vergaser ist nach mehreren Stunden immer noch trocken.
Den Nibbi PE24 Vergaser habe ich mir gleichwohl auch gleich bestellt. Dann habe ich gleich einen Ersatz bei evt. künftigen Problemen.