Servus Beny,
freilich wäre die originale Superseal-Zange optimal - aber es genügt mit etwas Geschick auch eine Spitz- und eine Kombizange.

So habe ich das zumindest gemacht und die Verbindung hält bei mir bombenfest.
Guido hat natürlich recht: wenn die Isolierung der Kabel schon zu bröseln beginnt, kann es schwer werden. Allerdings bin ich der Meinung, dass Kabel, bei denen sich die Isolierung aufzulösen beginnt am Roller eh nichts mehr verloren haben. Ich jedenfalls habe bei der Totalrevision vor ein paar Jahren den Kabelbaum komplett neu gemacht. Dann klappt das auch mit den Verbindern.
Wo Du den Stecker anbringst ist eigentlich egal. Er sollte so sitzen, dass Du noch ran kommst, wenn die Haube montiert ist - sonst ist ja der Witz weg.
Bei mir ist er so angebracht, dass ich von unten her ran komme (man muss sich zwar auf den Rücken legen, wenn man keine Montagebühne hat, aber es geht).
Sieht so aus:
(Bitte den Dreck zu entschuldigen, ich hatte keinen Bock für das Foto erst unter der Haube zu putzen

)
Etwas zusätzliches Kabel ist in den Lampentopf geschoben und dort sicher versteckt - also: vorsichtig am Kabel ziehen, dann kommt der Stecker weiter nach unten und in greifbare Nähe.
Alternativ kann man das Kabel auch so verlängern, dass man die Haube abschrauben, sie auf den Boden stellen und danach bequem den Stecker lösen kann. Bei dieser Variante aber darauf achten, dass das dann recht lange Kabel nicht versehentlich am Lenkanschlag eingeklemmt werden kann. Also besser nicht so verlegen (sondern den "Überschuss" z.B. hinter die Hupe legen, wie im ersten Bild zu erkennen ist):
Und falls Du Dir die Arbeit mit dem neuen Stecker schon machst, dann verwende auch neue Bougierrohre (wie in den Bildern zu sehen). Die schützen die Zuleitungen sehr gut gegen Beschädigung und Aufscheuern (z.B. an der Durchführungsbohrung zum Lampentopf). Kostet wenig, ist zeitgemäß und sieht besser aus als "neumodische Schrumpfschläuche".
Viel Erfolg und viele Grüße,
Bernd