Hilfe für Rui !

Fahrwerk-Rahmen-Karosserie-Räder-Bremsen
Benutzeravatar
64krokodil
Beiträge: 278
Registriert: 29.06.2006, 09:21
Wohnort: 86875 Waal

Beitrag von 64krokodil »

Blondchen hat geschrieben: wieso sind Gummilager die Entscheidung wohin sich was windet?
Hallo Blondchen,es sind nicht die Gummilager dafür verantwortlich,sondern das Links aufgehängte Hinterrad.Wenn der Motor sich deiner Meinung nach nicht verwindet,warum sind dann Konische Gummilager eingebaut ? Auf dem Rechten Lager herrscht Druck nach unten,während auf dem Linken Zug nach oben herscht.Es kann schon sein,das wenn die Achse von Mitte Hinterrad zu Mitte Motorblock identisch ist,das sich dann nichts verwinden würde.Es kann der Fall sein,das es beim Heinkel nicht so ist,das weiß ich leider auch nicht.Auf jeden Fall ist es so ,wie beschrieben ( siehe auch den Beitrag von Stephan Tödt,Er ist immerhin Typreferent ).Gruß,Jürgen.
manfred030

Hilfe für Rui

Beitrag von manfred030 »

Hallo Rui,
messe mal die Abstände der beiden Arme an denen der Motor aufgehängt wird zum oberen Rahmen. Es kommt schon mal vor, daß ein Arm sich verbogen hat , dadurch leicht noch oben oder unten steht und somit keine Parallelität beider Arme zum oberen Rahmen gegeben ist.
Der Rahmen braucht nur mal hart auf einen Arm aufgesetzt bzw. draufgefallen sein und schon verbiegt sich nämlich der Arm.
So stabil wie sie aussehen, sind die Arme nicht!
Gruß manfred 030
Benutzeravatar
64krokodil
Beiträge: 278
Registriert: 29.06.2006, 09:21
Wohnort: 86875 Waal

Beitrag von 64krokodil »

Blondchen hat geschrieben: Es ist doch aber egal wo die Belastungsachse zur vorderen Achse geht, solange die sich in der Mitte des Motors befindet.
Hallo Blondchen,mir ist noch mal was durch den Kopf gegangen.Auch wenn Reifenmitte gleich Motorblockmitte ist,entsteht durch den Rechts neben dem Reifen angeordneten Stoßdämpfer,die Hebelwirkung.Also windet sich der Motor bei Belastung im Rahmen nach Rechts ( Uhrzeigersinn ).Erst durch die Gummilager hat der Motor die Möglichkeit sich zu verwinden.Wenn der Stoßdämpfer mittig vor oder hinter dem Rad aufgehängt wäre,könnte es sein,das sich nichts verwindet.Probiere es doch einmal selbst aus an dem Roller deines Onkels.Von hinten das Rad anschauen,Stellung merken,dann mit ordentlich Gewicht belasten und dann wirst Du feststellen das sich das Rad nicht mehr in der gemerkten Stellung befindet ( je mehr Gewicht desto besser ).Bei der 4-Radkabine dürfte dieser Effekt wohl nicht auftreten,aber das weiß ich nicht,da ich nichts mit der Kabine zu tun habe.Gruß,Jürgen.
Blondchen

Beitrag von Blondchen »

Ja es stimmt, ich habe heute mit einem Prof. geredet.
Die Verwindung hat nichts mit der einseitigen Radbefestigung zu tun, da war ich richtig in meinen Gedankengängen.

Das Problem ist dass das hintere Federbein einseitig befestigt ist. Deshalb hat auch Heinkel die Ausnahmegenehmigung, dass das Typschild auf dem linken Rohr befestigt ist. Durch die kleinen Bohrungen könnten sonst Kerbwirkungen entstehen.
Wäre das hintere Federbein in der Mitte, so wären also keine Belastungen im Uhrzeigersinn auf dem Motor.

Übrigens auch danke für eure Hilfe, mit den Tipps konnte ich in die richtige Richtung recherieren und genau das sollen wir ja lernen.
Benutzeravatar
64krokodil
Beiträge: 278
Registriert: 29.06.2006, 09:21
Wohnort: 86875 Waal

Beitrag von 64krokodil »

Hallo Blondchen,Hallo miteinander,jetzt ist zum Glück der " Käs gefressen " .Ich dachte auch immer die Verwindung käme von der einseitigen Aufhängung,man beschäftigt sich halt nicht so intensiv damit.Also ,wenn man sagt,es käme von der einseitigen Aufhängung,dann ist das auch nicht so unrecht.Die Schwinge ist eben so gebaut,das der Stoßdämpfer daneben und nicht mittig dahinter ist.Also bis dann.Gruß,Jürgen.
Antworten