Servus Beny,
Stefan hat schon Recht
Wäre das Fahrzeug aber bei mir, würde ich von unten beginnen, das erspart Dir u.U. den Tachoausbau
Tachwelle unten aus dem Tachoantrieb herausnehmen und hängen lassen.
Einen kleinen Feinmechniker-Schraubenzieher (Klingenbreite 3 mm) oder einen viekantig angeschliffenen
Draht (2,5x2,5 mm) in die Vierkant-Aufnahme des Tachoantriebs stecken und das Vorderrad in Fahrtrichtung
drehen. (evtl. Holzbrett unter den Hauptständer) Dabei das eingesteckte Hilfsmittel mit den Fingern etwas
bremsen, damit am Tacho-Mitnehmer und an der Schnecke im Tacho auch ein gewisser Widerstand entsteht.
Lässt sich das Werkzeug in der Drehung leicht anhalten, während sich das Rad dreht, sind entweder die Mit-
nehmer-Laschen am Mitnehmer (Blechring auf der Nabe) abgeschert oder die Schnecke im Tachoantrieb ist
verschlissen

Das bedeutet Vorderrad mit Nabe ausbauen
Erst wenn der Tachoantrieb richtig antreibt, bleibt Dir der Ausbau des Tachos und die Prüfung der Tachowelle
nicht erspart

(Antrieb mit Akkuschrauber beim 103 A-0 Linksdrehung, 103 A-1/A-2 Rechtsdrehung)
Wenn nur die Geschwindigkeitsanzeige im Tacho ausfällt, dreht der Tacho den km-Zähler weiter.
Wird der Tacho überhaupt nicht angetrieben, dreht sich auch im Tacho NICHTS

KLARO ?
Zum Foto:
Hier handelt es sich um den Tachoantrieb des Schwingenmodells, der nach vorne abgeht
