nach dem Abschluss meines Masters in Maschinenwesen an der TU München (vergleichbar mit/lt Definition höher als Dipl.-Ing. Maschinenbau) habe ich ein Ingenieurbüro mit Werkstatt als Nebengewerbe angemeldet und suche quasi Arbeit bzw. sehe Arbeit, denke nach und will dann Arbeit erledigen.
Ich sehe Arbeit, wenn ich mit meinem Heinkel fahre.
Und zwar möchte ich mir dann schnellstmöglich aus einem alten Gerippe mit Karosserie einen zweiten Heinkel mit Elektroantrieb umrüsten und meine Bastelarbeit nach drei Verbesserungsrunden (ich komm zu den Heinkeltreffen und jeder soll so viel Senf abgeben, wie er will) zu einem marktfähigen Preis (<3000€ oder kA...? Was wäre euch sowas wert?) für die Masse anbieten und über den Heinkel-Club/die GmbH vertreiben (Herr Kurz weiß noch nix von seinem Glück xD). Was mir vorschwebt: 100 km Reichweite, 100 km/h max, Drosselung auf "125 ccm" für den 125er-Führerschein (Ziel: junge Leute fürs Heinkelfahren begeistern), Gewicht=Altmotor (für gleiche technische Daten, evtl. zweiter Akku für mehr Reichweite nachrüstbar). Das ganze möchte ich mir patentieren und schützen lassen, darum im folgenden nur gröbste Ideen:
1. Bestandsaufnahme: der Heinkelmotor ist gut. Ausgereift, erprobt, passt. Er kommt trotzdem raus, weil er mir bergab und beim Bremsen kein Benzin zurückgibt - der E-Motor macht das, er rekuperiert bzw. generiert wieder elektrische Energie. Das Einzige, was ich behalten werde, ist die Schwinge und der Antrieb ab Kettenritzel abwärts. Der Rest kommt raus.
2.Ich werde eine Halterung für die Schwinge konstruieren und bauen, welche die Schwinge genauso aufnimmt und führt, wie bisher das Motorgehäuse. Anschraubpunkte sind bei meinem 102-A1 vier Punkte am Rahmen, das Federbein bleibt unverändert. Für den Beginn plane ich eine Stahl-Schweißkonstruktion, für die Massenproduktion wird's ein Alu-Gussteil von einer mittelständischen Giesserei (PINTER GUSS in Deggendorf/Niederbayern, hab dort meine Masterarbeit geschrieben: https://www.pinterguss.de ).
3. An die Stelle des Getriebeausgangswelle kommt ein Elektromotor, der an die Schwinge geflanscht wird. Die Elektromotorwelle möchte ich mit einem (einstufigen) Planetengetriebe mit nachzurechnender Übersetzung i_PG ins Langsame übersetzen, das Ende dieser Getriebeausgangswelle bleibt in den Maßen unverändert zum Original. Der Sekundärantrieb bleibt gleich; ein Riemenantrieb sehe ich im Moment nicht vor, das kann sich aber noch ändern und wäre ja auch kein großes Ding mehr.
4. Hilfe benötige ich bei der Elektrotechnik ab Motorkabel bis Batterie und die Steuerung (Gasgriff bleibt, Gaszug wird ersetzt: "Gas by wire") und Ladeelektronik. Wer würde mir hier seine Hilfe anbieten? Bitte ab in die Kommentare oder PN mit TelNr.
Nun einen energiegeladenen Wochenstart, ich freue mich auf konstruktive (!) Vorschläge, Tipps, Hinweise, Anregungen und besonders auf die Erfahrungswerte der hier versammelten Schrauber- und Tüftlergemeinde. Feuer frei!
Mit elektrisierend-elektro-infizierten Grüßen
Felix Zehentmeier