Hall Gemeinde,
die Restaurierung meines 103 A 2 schreitet voran. Welches Öl verwendet den die Gemeinde im Heinkel? Kann ich ganz normales Mehrbreichsöl verwenden?
Wie sieht es denn mit Bleifreiem Sprit aus. Kann ich den tanken oder muss ich irgendwelche Zusätze verwenden.
Muss ich bzw. was muss ich verändern wenn ich den Roller auf bleifrei umstellen will?
mit heinkeligem Gruß
Beny
Welches Öl und mehr
Welches Öl und mehr
Mein Roller: 103 A-2 Bj 1960
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Gundolf 5530
- Beiträge: 631
- Registriert: 15.12.2005, 17:00
- Wohnort: Rodenbek bei Kiel
Re: Welches Öl und mehr
Moin Moin
Benutze doch bitte die Suche....
Dort findest du Antworten auf ganz viele Fragen....auch auf die schon x mal gestellten.
Wenn das nicht funktioniert, ist es auch nicht verboten mal etwas in den Beiträgen zurückzublättern und dort zu suchen.
Unter anderen ist da auch für Leute, die mit der modernen Technik etwas auf Kriegsfuß stehen, beschrieben, wie man hier im Forum Bilder einstellt.
Gruß Gundolf
Benutze doch bitte die Suche....
Dort findest du Antworten auf ganz viele Fragen....auch auf die schon x mal gestellten.
Wenn das nicht funktioniert, ist es auch nicht verboten mal etwas in den Beiträgen zurückzublättern und dort zu suchen.
Unter anderen ist da auch für Leute, die mit der modernen Technik etwas auf Kriegsfuß stehen, beschrieben, wie man hier im Forum Bilder einstellt.
Gruß Gundolf
Re: Welches Öl und mehr
Hallo Beny,
wie Gundolf schon geschrieben hat: Deine Fragen wurden hier schon viele male behandelt und Du findest mit der Suchfunktion dazu vermutlich mehr als Dir lieb ist.
Die Frage nach dem Öl gehört z.B. in die Abteilung "Glaubenskrieg"... Frage drei Heinkelfahrer und Du bekommst dazu mindestens vier verschiedene Antworten.
Meine (!) Meinung dazu ist: verwende unlegiertes Einbereichsöl, SAE 40. Achte dabei auf ein Öl mit möglichst hohem Flammpunkt (bei zu niedrigem Flammpunkt kann das Öl Rückstände produzieren, die dem Motor überhaupt nicht gut tun).
Aber wie geschrieben: das ist meine Meinung zum Thema. Andere fahren seit Jahren auch Mehrbereichsöle und berichten davon Gutes. Ich halte mich aber lieber an die originalen Vorgaben von Heinkel (wobei natürlich klar ist, dass die Öle aus den 50er und 60er Jahren mit den heutigen Ölen nicht vergleichbar sind). Mein Hauptgrund dafür ist, dass Öl (nahe an) der Originalspezifikation die Schwebstoffe nicht bindet. Das machen aber moderne Öle für Motoren mit Ölfiltern, um die Schwebstoffe zum Filter zu bringen - der Heinkel hat jedoch bekanntermaßen keinen Ölfilter und deshalb sollten Schwebstoffe (insb. metallischer Abrieb) möglichst ungebunden nach unten (zur magnetischen Ablassschraube) absinken können.
Vom Umbau auf Bleifrei halte ich auch wenig. Man kann problemlos Bleifreizusatz in den Sprit kippen - das Zeug ist nicht teuer und eine Flasche davon reicht für viele Hundert Kilometer (gibt es bei gut sortierten Tankstellen oder auch direkt bei der Ersatzteil GmbH). Alternativ (oder zusätzlich) kann man dem Sprit auch 2-Takt-Öl zusetzen (im Verhältnis von ca. 1:240). Für eine echte Bleifrei-Umrüstung muss der Zylinderkopf umgebaut werden (Ventilsitze). Kann man machen lassen - ist aber nicht ganz billig und meiner Meinung nach unnötig.
Beim Sprit geht die allgemeine Meinung dahin, dass man E10 meiden sollte (aber auch dazu gibt es abweichende Ansichten). Ich tanke Super (E5, ganz ohne Bioethanol gibt es ja m.W. nicht mehr). Super+ oder gar das moderne "V-Power" (und wie immer die 100 Oktan Brühe noch heißen mag) ist übertrieben - der Heinkel läuft auch mit Benzin deutlich unter 90 Oktan (gibt es aber an der Tanke auch schon lange nicht mehr).
Jetzt hoffe ich nur, nicht wieder die alljährliche Öl- und Benzindiskussion eröffnet zu haben...
Viele Grüße,
Bernd
wie Gundolf schon geschrieben hat: Deine Fragen wurden hier schon viele male behandelt und Du findest mit der Suchfunktion dazu vermutlich mehr als Dir lieb ist.
Die Frage nach dem Öl gehört z.B. in die Abteilung "Glaubenskrieg"... Frage drei Heinkelfahrer und Du bekommst dazu mindestens vier verschiedene Antworten.
Aber wie geschrieben: das ist meine Meinung zum Thema. Andere fahren seit Jahren auch Mehrbereichsöle und berichten davon Gutes. Ich halte mich aber lieber an die originalen Vorgaben von Heinkel (wobei natürlich klar ist, dass die Öle aus den 50er und 60er Jahren mit den heutigen Ölen nicht vergleichbar sind). Mein Hauptgrund dafür ist, dass Öl (nahe an) der Originalspezifikation die Schwebstoffe nicht bindet. Das machen aber moderne Öle für Motoren mit Ölfiltern, um die Schwebstoffe zum Filter zu bringen - der Heinkel hat jedoch bekanntermaßen keinen Ölfilter und deshalb sollten Schwebstoffe (insb. metallischer Abrieb) möglichst ungebunden nach unten (zur magnetischen Ablassschraube) absinken können.
Vom Umbau auf Bleifrei halte ich auch wenig. Man kann problemlos Bleifreizusatz in den Sprit kippen - das Zeug ist nicht teuer und eine Flasche davon reicht für viele Hundert Kilometer (gibt es bei gut sortierten Tankstellen oder auch direkt bei der Ersatzteil GmbH). Alternativ (oder zusätzlich) kann man dem Sprit auch 2-Takt-Öl zusetzen (im Verhältnis von ca. 1:240). Für eine echte Bleifrei-Umrüstung muss der Zylinderkopf umgebaut werden (Ventilsitze). Kann man machen lassen - ist aber nicht ganz billig und meiner Meinung nach unnötig.
Beim Sprit geht die allgemeine Meinung dahin, dass man E10 meiden sollte (aber auch dazu gibt es abweichende Ansichten). Ich tanke Super (E5, ganz ohne Bioethanol gibt es ja m.W. nicht mehr). Super+ oder gar das moderne "V-Power" (und wie immer die 100 Oktan Brühe noch heißen mag) ist übertrieben - der Heinkel läuft auch mit Benzin deutlich unter 90 Oktan (gibt es aber an der Tanke auch schon lange nicht mehr).
Jetzt hoffe ich nur, nicht wieder die alljährliche Öl- und Benzindiskussion eröffnet zu haben...
Viele Grüße,
Bernd
SNAFU!