103-A2 verendet unterm Fahren
103-A2 verendet unterm Fahren
Hallo Jungs,
brauche mal eure Nachhilfe: 1.) zuerst die Historie: Habe den Roller schon ca. 30 Jahre lang und bin auch längere Zeit mal nicht gefahren. Das Problem mit einer in den Ventil-Stößelschacht gefallenen Zyl.-Kopfmutter habe ich dieser Tage gelöst (neuer gebrauchter Zylinder mit Normmaß und Kolben eingebaut). Dabei von einem freundlichen Clubmitglied die Lima bzw. den Regler überholen lassen. Alles wieder eingebaut und Probe gefahren.
2.) es fiel mir auf, dass die rote Zündungskontrolllampe nicht leuchtete (kann natürlich an der Lampe liegen und wird jetzt als erstes von mir überprüft).
3. ) Aber der Motor startete gut (auch bei mehrfachen Tests) und lief rund. Also Probefahrt, erst langsam, dann schneller und zum Schluss leicht abschüssig bis an knapp 100 km/h (Tacho). Kam in einen Ort und korrigierte die Leerlauf-Drehzahl, fuhr wieder an, da fing er der Motor an zu spucken, stottern und mit Fehlzündungen an auszusetzen. Bis nach einigen Versuchen ganz Schluss war und nichts mehr ging. Benzinstand-Kontrolle und Stellung Reserve machten keinen Unterschied, genug Benzin im Tank. Bei Startversuchen nach wie vor ohne rote Kontrolllampe.
4.) einen Tag später Sitzkasten runter und Zündkerze raus: alles schwarz verrußt und feucht und kein Funken beim Halten an Masse. Sorge um ggfs. Loch im Kolben unbegründet. Sauberes Kolbenbild. Diagnose: entweder Schaden an Elektronischer Kontaktzündung E-KTZ (Steini ?? 30 Jahre alt und ohne Anschluss-Schema, Prüfmöglichkeit ? Sind vier Flachstecker-Anschlüsse in Reihe, davon zwei zur Zündkerze und die beiden anderen ??) oder Zündspule. Wer kann mir sagen, was es da mit Multimeter zu messen gibt? Und was macht der Kondensator, der hier schon öfters erwähnt wurde (bin mir aber im Moment nicht sicher, ob der nicht damals im Zuge des E-KTZ-Anbaus nicht überflüssig wurde. (Roller steht im Moment noch 10 km entfernt).
Und wer weiß was zu der nicht leuchtenden Zündungskontroll-Lampe. Nachdem der Motor korrekt startete, kann es doch eigentlich daran nicht liegen? Habt Ihr mir ein paar Tipps?
Gruß an alle Barmbrun
brauche mal eure Nachhilfe: 1.) zuerst die Historie: Habe den Roller schon ca. 30 Jahre lang und bin auch längere Zeit mal nicht gefahren. Das Problem mit einer in den Ventil-Stößelschacht gefallenen Zyl.-Kopfmutter habe ich dieser Tage gelöst (neuer gebrauchter Zylinder mit Normmaß und Kolben eingebaut). Dabei von einem freundlichen Clubmitglied die Lima bzw. den Regler überholen lassen. Alles wieder eingebaut und Probe gefahren.
2.) es fiel mir auf, dass die rote Zündungskontrolllampe nicht leuchtete (kann natürlich an der Lampe liegen und wird jetzt als erstes von mir überprüft).
3. ) Aber der Motor startete gut (auch bei mehrfachen Tests) und lief rund. Also Probefahrt, erst langsam, dann schneller und zum Schluss leicht abschüssig bis an knapp 100 km/h (Tacho). Kam in einen Ort und korrigierte die Leerlauf-Drehzahl, fuhr wieder an, da fing er der Motor an zu spucken, stottern und mit Fehlzündungen an auszusetzen. Bis nach einigen Versuchen ganz Schluss war und nichts mehr ging. Benzinstand-Kontrolle und Stellung Reserve machten keinen Unterschied, genug Benzin im Tank. Bei Startversuchen nach wie vor ohne rote Kontrolllampe.
4.) einen Tag später Sitzkasten runter und Zündkerze raus: alles schwarz verrußt und feucht und kein Funken beim Halten an Masse. Sorge um ggfs. Loch im Kolben unbegründet. Sauberes Kolbenbild. Diagnose: entweder Schaden an Elektronischer Kontaktzündung E-KTZ (Steini ?? 30 Jahre alt und ohne Anschluss-Schema, Prüfmöglichkeit ? Sind vier Flachstecker-Anschlüsse in Reihe, davon zwei zur Zündkerze und die beiden anderen ??) oder Zündspule. Wer kann mir sagen, was es da mit Multimeter zu messen gibt? Und was macht der Kondensator, der hier schon öfters erwähnt wurde (bin mir aber im Moment nicht sicher, ob der nicht damals im Zuge des E-KTZ-Anbaus nicht überflüssig wurde. (Roller steht im Moment noch 10 km entfernt).
Und wer weiß was zu der nicht leuchtenden Zündungskontroll-Lampe. Nachdem der Motor korrekt startete, kann es doch eigentlich daran nicht liegen? Habt Ihr mir ein paar Tipps?
Gruß an alle Barmbrun
Re: 103-A2 verendet unterm Fahren
Also, dann eben ich . . .
. . . bitte die Suchfunktion des Boards nutzen, um an die vielen guten und bebilderten Lösungshilfen zu gelangen, die zum Thema Ladekontrollampe schon veröffentlicht wurden.
Zur Zündung soviel:
Der Kondensator wird nur angeklemmt, wenn keine Elektronik verwendet wird.
Ich verstehe das so, dass du eine Transistorzündung hast und der Unterbrecherkontakt noch vorhanden ist.
Also merk´ Dir die Verdrahtung und klemme den Steini mal ab - und den Kondensator wieder an.
Kontrolliere den Kontakt und dessen Isolation gegen Masse sowie den Durchgang mit einem Multimeter bei abgeklemmter Leitung.
An eine Klemme der Zündspule kommt plus 12 Volt - mehr nicht.
An die andere Klemme der U-Kontakt und der Kondensator.
Arno gibt zu seiner Transistorzündung den Tipp, die Kontaktflächen mit rauhem Papier oder ähnlichem von Zeit zu Zeit zu reinigen, da durch die geringe elektrische Belastung schon minimale Schmutzschichten zu Störungen führen können (Siehe Info 02/2000)
Warum fragst Du bei Hr. Steinhauser nicht nach dem Schaltplan?
Er ist aber im Moment noch im Urlaub . . . -> steini-ktz @ gmx.de
Eine Transistorzündung hat sicherlich ein Pluskabel, den Eingang vom U-Kontakt sowie das Kabel zur Spule. Masse evtl. über das Chassis, sonst halt noch einen Draht.
Bilder sagen oft mehr als tausend Worte . . .
Viel Erfolg wünscht HaJue
. . . bitte die Suchfunktion des Boards nutzen, um an die vielen guten und bebilderten Lösungshilfen zu gelangen, die zum Thema Ladekontrollampe schon veröffentlicht wurden.
Zur Zündung soviel:
Der Kondensator wird nur angeklemmt, wenn keine Elektronik verwendet wird.
Ich verstehe das so, dass du eine Transistorzündung hast und der Unterbrecherkontakt noch vorhanden ist.
Also merk´ Dir die Verdrahtung und klemme den Steini mal ab - und den Kondensator wieder an.
Kontrolliere den Kontakt und dessen Isolation gegen Masse sowie den Durchgang mit einem Multimeter bei abgeklemmter Leitung.
An eine Klemme der Zündspule kommt plus 12 Volt - mehr nicht.
An die andere Klemme der U-Kontakt und der Kondensator.
Arno gibt zu seiner Transistorzündung den Tipp, die Kontaktflächen mit rauhem Papier oder ähnlichem von Zeit zu Zeit zu reinigen, da durch die geringe elektrische Belastung schon minimale Schmutzschichten zu Störungen führen können (Siehe Info 02/2000)
Warum fragst Du bei Hr. Steinhauser nicht nach dem Schaltplan?
Er ist aber im Moment noch im Urlaub . . . -> steini-ktz @ gmx.de
Eine Transistorzündung hat sicherlich ein Pluskabel, den Eingang vom U-Kontakt sowie das Kabel zur Spule. Masse evtl. über das Chassis, sonst halt noch einen Draht.
Bilder sagen oft mehr als tausend Worte . . .
Viel Erfolg wünscht HaJue
Wenn ich zulange, paßt es immer. Irgendwie.
Mitglied: 0988 - Roller: 103A2
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- heinkel-bernd
- Beiträge: 3420
- Registriert: 13.01.2011, 21:07
- Wohnort: Nähe Bayreuth
Re: 103-A2 verendet unterm Fahren
Servus Barmbrun, Servus HaJü,
und das Kabel vom Unterbrecher und Kondensator an Kl.1 (auch -) der Zündspule angeschlossen wird !
Wenn Du eine Platine seitlich am Motor montiert hast, handelt es sich um eine Transistorzündung, bei der
der Unterbrecher als Impulsgeber dient:
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... dung#p9851
Eine kontaktlose Zündanlage (Steini KTZ oder Laubersheimer ZTH/B) wird anstelle des Unterbrechers im LIMA-Deckel
montiert. Von der "Steini KTZ" habe ich leider keine Unterlagen !
In beiden Fällen wird der Kondensator nicht mehr benötigt !
Nun zum Problem von Barmbrun:
Schon eine neue Zündkerze und/oder einen anderen Zündkerzenstecker probiert ?
Schon mal auf Unterbrecher-Betrieb zurückgerüstet ?
Die Kabelanschlüsse am Regler laut Schaltplan überprüft ? (D+ und DF werden gerne mal verwechselt)
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... abel#p8397
Viel Erfolg bei der Fehlersuche und
Es ist schon wichtig, daß das stromführende Kabel (vom Zünschloß kommend) an Klemme 15 (auch +)hajueeich hat geschrieben:An eine Klemme der Zündspule kommt plus 12 Volt - mehr nicht.
An die andere Klemme der U-Kontakt und der Kondensator.
und das Kabel vom Unterbrecher und Kondensator an Kl.1 (auch -) der Zündspule angeschlossen wird !
Wenn Du eine Platine seitlich am Motor montiert hast, handelt es sich um eine Transistorzündung, bei der
der Unterbrecher als Impulsgeber dient:
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... dung#p9851
Eine kontaktlose Zündanlage (Steini KTZ oder Laubersheimer ZTH/B) wird anstelle des Unterbrechers im LIMA-Deckel
montiert. Von der "Steini KTZ" habe ich leider keine Unterlagen !
In beiden Fällen wird der Kondensator nicht mehr benötigt !
Nun zum Problem von Barmbrun:
Schon eine neue Zündkerze und/oder einen anderen Zündkerzenstecker probiert ?
Schon mal auf Unterbrecher-Betrieb zurückgerüstet ?
Die Kabelanschlüsse am Regler laut Schaltplan überprüft ? (D+ und DF werden gerne mal verwechselt)
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... abel#p8397
Viel Erfolg bei der Fehlersuche und
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth
Re: 103-A2 verendet unterm Fahren
Hallo HaJue,
vielen Dank, dass Du Dir dennoch die Zeit genommen hast und entschuldige, dass ich die SuFu nicht gleich richtig genutzt habe (was ich selbst bei anderen auch oft beanstande). Ich habe sie in der Zwischenzeit schon genutzt. So ist die Sache mit der Kontrolllampe gelöst, wobei mir übrigens mein BOSCH-Kfz-techn. Handbuch mit den Klemmenbezeichnungen (61) gut geholfen hat, welches man über die BOSCH-Organisation recht günstig beziehen konnte/kann. Dann entnahm ich der Sufu aus einem anderen Beitrag, dass man sich viel zu wenig klar macht (wie Du auch richtig schreibst), wie gering die Ströme bei der E-KTZ und wie leicht gestört sind, wenn sie fettig oder verölt sind. Ich habe sie also mit Benzin "entfettet", worauf der Roller vorübergehend und kurzzeitig (nach Reinigung der Zündkerze) wieder zum Leben erweckt wurde. Aber danach ging es heute Abend mit den Fehlzündungen wieder neu los und der Motor kam nicht mehr zum Laufen. Jetzt vermute ich erst einmal, dass die Reinigung mit dem Benzin eben nicht reicht. Ich werde es morgen mit Alkohol noch einmal versuchen und mit dem rauen Pappstreifen. Außerdem den Masse-Widerstand prüfen/messen.
Der Kondensator ist bei mir also abgeklemmt gewesen. Nachdem die Störung vermutlich also eher mit dem verfetteten Unterbrecher zu tun hat, werde ich das Abklemmen der Steini also erst einmal unterlassen/verschieben, zumal ich aus Deiner Beschreibung nicht genau entnehmen kann, welche Strippen ich genau entfernen und ggfs. wieder anschließen muss. Es führen jedenfalls vier Anschlüsse (+, -, Unterbrecher und nochmal ein +) an die Stirnseite oben. Ansonsten sind die Kabel teils unter dem Regler ziemlich versteckt verlegt und nicht so leicht zu entfernen. Schreib mir doch bitte mal, ob es zum Stilllegen reicht wenn der Plus-Anschluss gelöst wird und ob danach die konventionelle Zündung wieder (mit verstärkten Strömen) arbeitet. Ich will auf keinen Fall durch vorschnelle eigene Experimente einen neuen "Kriegsschauplatz" aufmachen. Außerdem will ich am Mo. erst noch eine neue Zündkerze besorgen, weil die alte verölte (trotz Reinigung) vielleicht auch eine Teilschuld trifft. Hast Du zufällig die BOSCH-Nummer parat? Weil mit den alten Bezeichnungen wie Wärmewert 225 oder 240 heute ja kaum noch was zu besorgen ist, also 7er oder 8er?
Danke Dir, wenn Du noch einmal kurz antwortest. Klaus
vielen Dank, dass Du Dir dennoch die Zeit genommen hast und entschuldige, dass ich die SuFu nicht gleich richtig genutzt habe (was ich selbst bei anderen auch oft beanstande). Ich habe sie in der Zwischenzeit schon genutzt. So ist die Sache mit der Kontrolllampe gelöst, wobei mir übrigens mein BOSCH-Kfz-techn. Handbuch mit den Klemmenbezeichnungen (61) gut geholfen hat, welches man über die BOSCH-Organisation recht günstig beziehen konnte/kann. Dann entnahm ich der Sufu aus einem anderen Beitrag, dass man sich viel zu wenig klar macht (wie Du auch richtig schreibst), wie gering die Ströme bei der E-KTZ und wie leicht gestört sind, wenn sie fettig oder verölt sind. Ich habe sie also mit Benzin "entfettet", worauf der Roller vorübergehend und kurzzeitig (nach Reinigung der Zündkerze) wieder zum Leben erweckt wurde. Aber danach ging es heute Abend mit den Fehlzündungen wieder neu los und der Motor kam nicht mehr zum Laufen. Jetzt vermute ich erst einmal, dass die Reinigung mit dem Benzin eben nicht reicht. Ich werde es morgen mit Alkohol noch einmal versuchen und mit dem rauen Pappstreifen. Außerdem den Masse-Widerstand prüfen/messen.
Der Kondensator ist bei mir also abgeklemmt gewesen. Nachdem die Störung vermutlich also eher mit dem verfetteten Unterbrecher zu tun hat, werde ich das Abklemmen der Steini also erst einmal unterlassen/verschieben, zumal ich aus Deiner Beschreibung nicht genau entnehmen kann, welche Strippen ich genau entfernen und ggfs. wieder anschließen muss. Es führen jedenfalls vier Anschlüsse (+, -, Unterbrecher und nochmal ein +) an die Stirnseite oben. Ansonsten sind die Kabel teils unter dem Regler ziemlich versteckt verlegt und nicht so leicht zu entfernen. Schreib mir doch bitte mal, ob es zum Stilllegen reicht wenn der Plus-Anschluss gelöst wird und ob danach die konventionelle Zündung wieder (mit verstärkten Strömen) arbeitet. Ich will auf keinen Fall durch vorschnelle eigene Experimente einen neuen "Kriegsschauplatz" aufmachen. Außerdem will ich am Mo. erst noch eine neue Zündkerze besorgen, weil die alte verölte (trotz Reinigung) vielleicht auch eine Teilschuld trifft. Hast Du zufällig die BOSCH-Nummer parat? Weil mit den alten Bezeichnungen wie Wärmewert 225 oder 240 heute ja kaum noch was zu besorgen ist, also 7er oder 8er?
Danke Dir, wenn Du noch einmal kurz antwortest. Klaus
Re: 103-A2 verendet unterm Fahren
Hallo Heinkel-Bernd,
auch Dir ein Dankeschön. Meine Antwort auf Hajue kam ein paar Minuten zu spät, so dass Du schneller warst. Also dann habe ich keine Steini, sondern eine Transistor-Zündanlage mit geringer belastetem Kontaktsystem, die ca. vor 25 Jahren eingebaut wurde und immer problemlos funktioniert hat. Der Roller lief also problemlos 90 km/h bevor er in Standgas kam und danach nicht mehr wollte und mit krassen Fehlzündungen zickte. Das verstärkt bei mir die Fett-Theorie, zumal auch ich glaubte, dem Unterbrecher mit mehr Fett Gutes zu tun. Gruß Klaus
auch Dir ein Dankeschön. Meine Antwort auf Hajue kam ein paar Minuten zu spät, so dass Du schneller warst. Also dann habe ich keine Steini, sondern eine Transistor-Zündanlage mit geringer belastetem Kontaktsystem, die ca. vor 25 Jahren eingebaut wurde und immer problemlos funktioniert hat. Der Roller lief also problemlos 90 km/h bevor er in Standgas kam und danach nicht mehr wollte und mit krassen Fehlzündungen zickte. Das verstärkt bei mir die Fett-Theorie, zumal auch ich glaubte, dem Unterbrecher mit mehr Fett Gutes zu tun. Gruß Klaus
Re: 103-A2 verendet unterm Fahren
Hallo Klaus,
hier hat Heinkel Bernd mit der Zeichnung der Laubersheimer "vorher" schön dargestellt, wie es aussehen soll.
Alles abklemmen - merken!! -
Das Plus vom Zündschloss - nennen wir hier Kl.15 - an den einen Anschluss der Spule und den Kondensator, zusammen mit dem Kabel vom U-Kontakt, an den Anderen, mehr nicht. Wichtig ist auch, dass der Kondensator an seiner Klemmschelle gute MAsseverbindung hat, sonst wird es nix -
Und ja, ich habe selbst riesig Ärger mit den (fettigen) Kontakten nach meiner Generalüberholung Anfang diesen Jahres. Ich habe meine Transistorzündung dann wieder ausgebaut, es wurde kurz besser, bevor es wieder los ging:
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... f=3&t=1852
Von daher verstehe ich Dein Leid
Edit 15.07.:
Zur Kerze nur so viel: Ich habe sie einfach beim Club bestellt und reingedreht, eine Beru ultra Z57. Diese gehört aber in einen Bleifrei-Umbaukopf . . . schön, dass ich das nun auch schon feststelle
Von früher habe ich noch eine Bosch W5AC - diese entspricht dem alten Wärmewert 215 bis 235 und eignet sich für den "normalen" Kopf ohne Bleifrei-Umbau.
Vielleicht hilft dies : http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... %A4rmewert
Edit 15 Uhr:
Folgendes habe ich mir mal aus diesem Forum in meine Werkstatt-Kladde kopiert:
Re: Welche Zündkerze für A2
Es gibt Zündkerzenempfehlungen mit unterschiedlichen Wärmewerten für Bleifrei und Nicht-Bleifrei. Die Clubempfehlung:
Nicht bleifrei
Beru Z40 (Diese hat den alten Wärmewert 225)
Bleifrei umgebaut
Beru Z57 (Diese hat den alten Wärmewert von 175)
Die B6HS Zündkerze von NGK kann sowohl mit dem Standardkopf, als auch mit einem bleifreien Kopf verwendet werden.
NGK empfiehlt auf der Homepage für den Heinkel den Wärmewert 7
Manche Zündkerzen enthalten einen eingebauten Entstörwiderstand von ca. 5 kΩ. Man erkennt diese Typen meist an dem Buchstaben R (z. B. bei Bosch und NGK) in der Typenbezeichnung.
Diese Zündkerzenvariante sollte nicht zusammen mit Kerzensteckern mit integriertem Widerstand eingesetzt werden, da der Zündfunke durch die Reihenschaltung der Widerstände zu sehr geschwächt würde. NGK schreibt dazu:
Der Einsatz von NGK-Zündkerzensteckern mit Entstörwiderständen bietet in Verbindung mit entstörten NGK-Zündkerzen eine optimale Unterdrückung von Störfrequenzen in allen Frequenzbereichen ohne dabei das Laufverhalten des Motors negativ zu beeinflussen.
Die Kennzahlen der Wärmewerte sind von Hersteller zu Hersteller verschieden. Bosch, BERU und Champion (Federal-Mogul), verwenden hohe Kennzahlen für „heiße“ Zündkerzen, NGK und Denso hingegen niedrige; die Kennzahlen sind zwischen den Herstellern also nicht übertragbar.
http://www.newsachsmotor.de/Spezialtipp ... belle.html
Alles Gute wünscht HaJue
hier hat Heinkel Bernd mit der Zeichnung der Laubersheimer "vorher" schön dargestellt, wie es aussehen soll.
Alles abklemmen - merken!! -
Das Plus vom Zündschloss - nennen wir hier Kl.15 - an den einen Anschluss der Spule und den Kondensator, zusammen mit dem Kabel vom U-Kontakt, an den Anderen, mehr nicht. Wichtig ist auch, dass der Kondensator an seiner Klemmschelle gute MAsseverbindung hat, sonst wird es nix -
Und ja, ich habe selbst riesig Ärger mit den (fettigen) Kontakten nach meiner Generalüberholung Anfang diesen Jahres. Ich habe meine Transistorzündung dann wieder ausgebaut, es wurde kurz besser, bevor es wieder los ging:
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... f=3&t=1852
Von daher verstehe ich Dein Leid
Edit 15.07.:
Zur Kerze nur so viel: Ich habe sie einfach beim Club bestellt und reingedreht, eine Beru ultra Z57. Diese gehört aber in einen Bleifrei-Umbaukopf . . . schön, dass ich das nun auch schon feststelle
Von früher habe ich noch eine Bosch W5AC - diese entspricht dem alten Wärmewert 215 bis 235 und eignet sich für den "normalen" Kopf ohne Bleifrei-Umbau.
Vielleicht hilft dies : http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... %A4rmewert
Edit 15 Uhr:
Folgendes habe ich mir mal aus diesem Forum in meine Werkstatt-Kladde kopiert:
Re: Welche Zündkerze für A2
Es gibt Zündkerzenempfehlungen mit unterschiedlichen Wärmewerten für Bleifrei und Nicht-Bleifrei. Die Clubempfehlung:
Nicht bleifrei
Beru Z40 (Diese hat den alten Wärmewert 225)
Bleifrei umgebaut
Beru Z57 (Diese hat den alten Wärmewert von 175)
Die B6HS Zündkerze von NGK kann sowohl mit dem Standardkopf, als auch mit einem bleifreien Kopf verwendet werden.
NGK empfiehlt auf der Homepage für den Heinkel den Wärmewert 7
Manche Zündkerzen enthalten einen eingebauten Entstörwiderstand von ca. 5 kΩ. Man erkennt diese Typen meist an dem Buchstaben R (z. B. bei Bosch und NGK) in der Typenbezeichnung.
Diese Zündkerzenvariante sollte nicht zusammen mit Kerzensteckern mit integriertem Widerstand eingesetzt werden, da der Zündfunke durch die Reihenschaltung der Widerstände zu sehr geschwächt würde. NGK schreibt dazu:
Der Einsatz von NGK-Zündkerzensteckern mit Entstörwiderständen bietet in Verbindung mit entstörten NGK-Zündkerzen eine optimale Unterdrückung von Störfrequenzen in allen Frequenzbereichen ohne dabei das Laufverhalten des Motors negativ zu beeinflussen.
Die Kennzahlen der Wärmewerte sind von Hersteller zu Hersteller verschieden. Bosch, BERU und Champion (Federal-Mogul), verwenden hohe Kennzahlen für „heiße“ Zündkerzen, NGK und Denso hingegen niedrige; die Kennzahlen sind zwischen den Herstellern also nicht übertragbar.
http://www.newsachsmotor.de/Spezialtipp ... belle.html
Alles Gute wünscht HaJue
Zuletzt geändert von hajueeich am 15.07.2013, 10:17, insgesamt 3-mal geändert.
Wenn ich zulange, paßt es immer. Irgendwie.
Mitglied: 0988 - Roller: 103A2
Mitglied: 0988 - Roller: 103A2
- heinkel-bernd
- Beiträge: 3420
- Registriert: 13.01.2011, 21:07
- Wohnort: Nähe Bayreuth
Re: 103-A2 verendet unterm Fahren
Servus Klaus (barmbrun),
soviel zum Einfetten des "Unterbrechernockens":
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... tten#p9859
soviel zum Einfetten des "Unterbrechernockens":
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... tten#p9859
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth
- heinkel-bernd
- Beiträge: 3420
- Registriert: 13.01.2011, 21:07
- Wohnort: Nähe Bayreuth
Re: 103-A2 verendet unterm Fahren
Servus HaJü,
Danke für diesen überaus interessanten und hilfreichen Zündkerzen-Bericht !
Danke für diesen überaus interessanten und hilfreichen Zündkerzen-Bericht !
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth
erledigt: 103-A2 verendet unterm Fahren
Hallo noch einmal,
um es späteren Lesern etwas leichter zu machen, hier der Link auf die Lösung des Problems, liegt in einem anderen Thema.
HeinkelBernd hat ihn auch gerade mit dem Hinweis zum fetten der Nocke vor zwei Beiträgen gepostet:
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... =10#p10638
Bis zum nächsten Mal also, Euer HaJue
um es späteren Lesern etwas leichter zu machen, hier der Link auf die Lösung des Problems, liegt in einem anderen Thema.
HeinkelBernd hat ihn auch gerade mit dem Hinweis zum fetten der Nocke vor zwei Beiträgen gepostet:
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... =10#p10638
Bis zum nächsten Mal also, Euer HaJue
Re: 103-A2 verendet unterm Fahren
Der Vollständigkeit halber hier noch meine Einbau-Anleitung für die Steini-KTZ ohne Unterbrecher aus dem Jahr 2003.
Gruß, Martin