Kupplung trennt nicht

Motor-Vergaser-Antrieb
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Bernd Hünten
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Kupplung trennt nicht

Beitrag von Bernd Hünten »

Ja, da wurde das Gesicht lang und länger! Ich habe mir wie schon an anderer Stelle erwähnt einen Motor neu aufgebaut. Bis auf die Kupplungsbeläge, die aber vorher einwandfrei liefen, ist alles überholt oder ausgetauscht; das Getriebe blieb bis auf die Lager alt.
Nun mein Problem:
Kupplungsglocke und Innenteil sind getauscht, dann kommt die Endlamelle mit 2,5 mm Stärke, dann die Außenlamelle mit 5 mm (Altteil), dann die Innenlamelle mit 2 mm Stärke, nochmals Außen-, Innen- und Außenlamelle. Danach der Abhebering mit neuem Lager und die Endlamelle wieder mit 2,5 mm. Statt der Dichtungskappe habe ich einen Abschluß nach Art von Gerd Bothe im Internet ersteigert. Federn alt (hatten wie Beläge erst 15000 km gelaufen) und Federteller mit Federring. Die Schnecke habe ich laut Anleitung 2,1 mm gekürzt. Die Kupplung ist nach der Montageanleitung eingestellt. Der Druckpunkt ist spürbar. Soweit der Zusammenbau in Kürze.

Egal wie ich die Kupplung einstelle (auch ohne Spiel), sie trennt nicht!

Die Innen- und Außenlamelle hatte ich mit Schleifleinen entrostet. Darf die letzte Endlamelle (21.1037) am Federteller nicht 2,5 mm dick sein?
Das Wetter ist zwar nicht nach Rollerfahren aber ich hätte doch gern in meinem Osterurlaub den Roller etwas eingefahren. Wer von euch hat den Durchblick??
Gruß
Bernd
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.
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Hauke
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Beitrag von Hauke »

Hallo Bernd,

vielleicht hast du das Axiallager seitenverkehrt eingebaut. Ich habe das auch mal vertauscht, die Durchmesser sind minimal unterschiedlich (Festsitz und Lossitz). Viel Erfolg beim Suchen.

Gruß

Hauke
Meine Heinkel sind nun leider alle weg...... :cry:
Technik ist nichts Geheimnisvolles, auch wenn schlechte Techniker ein gelehrtes Gehabe an den Tag legen.
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Bernd Hünten
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Peinlich

Beitrag von Bernd Hünten »

Nach dem erneuten Ausbau stellte sich heraus, dass ich beim Einbau mit geschlossenen Augen gearbeitet habe: Der Abhebering lag mit einem Nocken unter der ersten Innenlamelle und nur mit den beiden anderen unter der Endlamelle. :oops: :oops: :shock:
Gruß
:oops: Bernd :oops:
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Bernd Hünten
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Übung macht den Meister!

Beitrag von Bernd Hünten »

Nachdem sich nach dem erneuten Zusammenbau das Getriebe während der zweiten Probefahrt nur unter Krachen schalten lies, ich hatte zuvor die Schnecke nochmals ausgebaut, habe ich den richtigen Fehler endlich gefunden!
Das neue Scheibenrillenlager hält im Abhebering nicht fest, rutscht aus der Führung und verkantet sich dann. Das alte Lager sitzt mit der Kupplungsdeckelseitigen Lagerschale im Abhebering fest. Der Abhebering wird somit beim Zusammenbau richtig geführt und kann sich nicht verkanten. :D

Hauke hatte schon die richtige Idee! Übrigens, das neue Lager hatte ich mit Aludichtung nach dem Prinzip Bothe bei Ebay ersteigert.

Ich hoffe, dass dieser Bericht auch anderen helfen kann.
Gruß
Bernd
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