Kleine Episode aus meinem Rollerleben
Verfasst: 23.07.2010, 09:56
Jetzt hab ich's mal wieder geschafft - den Tank leer zu fahren.
Am vormittag schon auf Reserve gestellt, wollte aber nicht tanken, weil ich gerad einen Schwerlasttransport tätigte, der sich über die Sitzbank als Ladefläche erstreckte und da hätte ich alles runter bauen müssen. Auf dem Heimweg dann am Abend bricht die Hölle in Form eines Gewitters herein. Ich hab zwar noch das mit dem Tanken im Hinterkopf gehabt, als es dann aber gar so greislig runterschiffte und ich bis auf die Haut durchnässt war, hab ich mir gedacht, des langt jetzt schon noch bis heim. Aber es waren dann halt doch ca. 30km, seitdem ich auf Reserve umgeschaltet hab und auf der Balanstraße blieb ich dann klassisch stehen.
Stehenlassen wollt ich den Roller nicht im Regen, dazu haben wir ein zu enges Verhältnis. Waren wohl noch so 4km bis zu mir nach Hause, aber ich wusste, das nach 2,5km eine Tankstelle kam. Also, im strömenden Regen auf dem Radweg geschoben. Inzwischen völlig durchnässt, auch von innen vom Schweiß (die Gummihose hätte ich mir sparen können), musste ich feststellen, dass die Tankstelle schon zu hatte.
Eigentlich hätte ich den Rest auch noch heimschieben können, war eh schon wurscht, aber dann hab ich mir folgendes gedacht: Es gibt 4 Zapfsäulen, mit jeweils 3 für mich nutzbaren Rüsseln. Wenn in jedem Rüssel noch 2 Tropfen drin sind, sind das 24 Tropfen. Das ist besser als nix, dachte ich, und schob den Bock von Säule zu Säule. Es war so dunkel, dass ich keine Ahnung hatte, ob überhaupt iregndwo ein Tropfen rauskam, ich hatte schon die liebe Not den Diesel-Rüssel zu erkennen und auszulassen. Danach sprang der Heinkel sofort an und ich fuhr meinen nassen Arsch nach Hause. Er hat nicht mal mehr gemuckt oder ausgesetzt, ich tank jetzt nur noch so
Christian
Am vormittag schon auf Reserve gestellt, wollte aber nicht tanken, weil ich gerad einen Schwerlasttransport tätigte, der sich über die Sitzbank als Ladefläche erstreckte und da hätte ich alles runter bauen müssen. Auf dem Heimweg dann am Abend bricht die Hölle in Form eines Gewitters herein. Ich hab zwar noch das mit dem Tanken im Hinterkopf gehabt, als es dann aber gar so greislig runterschiffte und ich bis auf die Haut durchnässt war, hab ich mir gedacht, des langt jetzt schon noch bis heim. Aber es waren dann halt doch ca. 30km, seitdem ich auf Reserve umgeschaltet hab und auf der Balanstraße blieb ich dann klassisch stehen.
Stehenlassen wollt ich den Roller nicht im Regen, dazu haben wir ein zu enges Verhältnis. Waren wohl noch so 4km bis zu mir nach Hause, aber ich wusste, das nach 2,5km eine Tankstelle kam. Also, im strömenden Regen auf dem Radweg geschoben. Inzwischen völlig durchnässt, auch von innen vom Schweiß (die Gummihose hätte ich mir sparen können), musste ich feststellen, dass die Tankstelle schon zu hatte.
Eigentlich hätte ich den Rest auch noch heimschieben können, war eh schon wurscht, aber dann hab ich mir folgendes gedacht: Es gibt 4 Zapfsäulen, mit jeweils 3 für mich nutzbaren Rüsseln. Wenn in jedem Rüssel noch 2 Tropfen drin sind, sind das 24 Tropfen. Das ist besser als nix, dachte ich, und schob den Bock von Säule zu Säule. Es war so dunkel, dass ich keine Ahnung hatte, ob überhaupt iregndwo ein Tropfen rauskam, ich hatte schon die liebe Not den Diesel-Rüssel zu erkennen und auszulassen. Danach sprang der Heinkel sofort an und ich fuhr meinen nassen Arsch nach Hause. Er hat nicht mal mehr gemuckt oder ausgesetzt, ich tank jetzt nur noch so
Christian