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Zündzeitpunkt

Verfasst: 28.12.2005, 11:17
von Bernd Hünten
Ich habe mir aus den besten Teilen (Gehäuse mit Nummer 603..., Getriebe, Nockenwelle, Kipphebel, etc. ) verschiedener Motoren einen vollständig überholten Motor (Lager, Welle, Zylinder, Kopf, Kupplung) aufgebaut. Nun bin ich am Überlegen, welchen Zündzeitpunkt ich bei meiner Steini einstellen muss, den vom 103 A1 oder den vom A2? Wie wirken sich die Unterschiede aus oder können sie vernachlässigt werden? Wer hat den Durchblick?
Gruß
Bernd

Verfasst: 28.12.2005, 11:17
von Gerhard
Beim Zündzeitpunkt gibt es nach den Handbüchern keine Unterschiede (jeweils 10 Grad vor o.T.)bzw. 0,6 - 0,8 mm v.o.T. mit Zündeinstellgerät 404/W10 (das aber kaum einer hat). Nach einer Berichtigung in der Montageanleitung für den A2 auf Seite 12 gilt dies für den A1 und den A2!

Verfasst: 28.12.2005, 11:17
von Heinkelholgi-alt
Stimmt genau! Die ursprüngliche Zündzeitpunktangabe für den A-1 war ein Druckfehler, bei beiden (die Motoren sind ja auch identisch) gelten 10° vor OT statisch und im Leerlauf. Achte bei der Steini unbedingt darauf, die Madenschraube des Rotors nicht zu doll anzuknallen, weil du sonst den Nocken zusammendrückst und dann die Fliehkraftverstellung nicht mehr funktioniert! Am besten sicherst du den Rotor auf dem Nocken mit etwas Schraubensicherung "mittelfest" und kontrollierst nach dem gefühlvollen Anziehen der Madenschraube die Funktion der Selbstverstellung mit der Strobo-Pistole. Bei Drehzahlerhöhung muss die Markierung langsam in Richtung "FP" wandern.

Gruß Holger

Verfasst: 28.12.2005, 11:18
von Bernd Hünten
Lieber Holger,
danke für deinen Tipp! Bei meinen vielen Testfahrten zum Einstellen des Vergasers bin ich eine 10 km Strecke mehrfach gefahren und wunderte mich schon, dass der Roller mal knapp 100 lief und 15 Min. später nur 90 und man das Gefühl hatte, dass hinten einer zieht. Am nächsten Wochenende werde ich die Sache untersuchen. Vielleicht saß der Fliehkraftversteller ja manchmal fest.
Gruß
Bernd

Zunzeitpunkt nicht so interessant aber......

Verfasst: 12.02.2006, 16:17
von exKBBS
Ich lese das ihr beide die steine benutzt, ich mochte mir auch eine kaufen.
Wie "einfach"ist das einbauen und der ansluss??
Und die steine sagt das anshieben bei einen lehren batterie mochlich ist, aber der steini braucht auch ne anschluss an zundung 15(batterie???)

Und schlieslig, wie gefahlt der steini...

Bert :idea:

Verfasst: 12.02.2006, 19:54
von Heinkelholgi
Hallo Bert,
der Einbau der Steini-Zündung ist wirklich nicht schwierig. Du entfernst die alte Unterbrecherplatte (zwei Schrauben). Die Platine der Steini-Zündung passt genau in das Unterbrechergehäuse und wird wieder mit zwei Schrauben festgemacht. Der Magnetrotor wird auf dem Nocken mit einer Madenschraube befestigt. Achtung! Nicht zu stark anziehen, sondern lieber etwas Schraubensicherungsmittel (mittelfest) an den Nocken - vorher mit Tri oder Aceton entfetten - sonst besteht die Gefahr, dass die Schraube den Nocken an die Unterbrecherwelle drückt und die Fliehkraftverstelling nicht mehr funktioniert.
Die KTZ wird mit zwei Kabeln an beide Anschlüsse der Zündspule (1 und 15) angeklemmt. Kondensator entfernen oder wenigstens abklemmen!
Die Einstellung des Zündzeitpunkts erfolgt durch Verdrehen des Rotors auf dem Nocken. Eine rote LED zeigt den richtigen Zeitpunkt an. Völlig problemlos.
Natürlich muss die KTZ an Klemme 15 der Zündspule angeschlossen werden, das ist die Betriebsspannung für den Transistor. Wenn die Batterie leer ist, kannst du aber trotzdem Anschieben, weil dann die Lichtmaschine ein paar Volt an Klemme 15 liefert (6 V reichen schon zum Betrieb der Zündanlage).
Die Steini-KTZ ist m.E. die zur Zeit ausgereifteste, beste und solideste Transistorzündung, die du für den Heinkel kaufen kannst. Keine Bastelei, keine noch irgendwo anzuschraubenden Kästchen oder ähnliches, sondern nur die runde Platine im Unterbrechergehäuse. Super :D !
Leider nicht ganz billig...

Viele Grüße in die Nederlands
Holger

Holger danke fur die erklarung

Verfasst: 12.02.2006, 23:03
von exKBBS
:D :) :lol: Nein billig ist ein SteiniZundung nicht aber im vergleich:
Unterbrecher 15 euro und eine "hilfszundung"(zwischen den unterbrecher und die zundspule) ist 50 euro, das ist zuzammen shon die helfte einer Steini.

Aber eine frage ist nog nicht beantworted...Wie geht dein roller jetzt.
Ich meine mit starten, leerlauf, acceleration uzw.

Bert