Ende und Anfang eines Weges
Verfasst: 14.11.2008, 08:08
Geschafft
Gestern war ich beim TÜV (Bilprovning) und die Trojan ist ohne eine Anmerkung durch.
Das Ende eines langen Weges und, ja klar, der Anfang eines noch viel Längeren.
In der frühen Morgendämmerung sind wir los, durch aufgeweichten Matsch, die höchste Temperatur, 2° an diesem Vormittage und haben uns immer schön auf kleinen Wegen gehalten, denn so richtig auf einer Schnellstrasse, hatte ich den Motor ja noch nicht belastet.
Am Ärsjön eine kleine Pause mit Erinnerungsphoto aber schnell weiter nach Åmål, denn es wäre ja zu schade gewesen, wenn etwa ein kleines Problem den Termin zunichte gemacht hätte. Die von mir seit langem hochgeschätzten Menschen der bilprovning zeigten sich wie gehabt kompetent. Dazu muss gesagt werden: Die Umstellung von deutschem Fahrzeug-Tüv (man könnte Seiten - ach was - Bücher mit Anekdoten über Fachidioten füllen) auf den schwedische Sachverstand war eine der heftigsten.
Die Probefahrt ging hurtig und ab 2. Gang aufwärts auch relativ geräuschlos vonstatten. Peinlich, aber ohne groessere Schäden, des Prüfers Versuch die Motorhaube in Erwartung eines Gasdruckelementes "einfach so" ggf, mit "mehr Drücken" zu schliessen. Niedlich auch, der Gedanke mangels Untersuchungsmöglichkeit aus der Grube heraus einen Wagenheber holen zu wollen - da stellt der hilfsbereite Kunde das Fahrzeug doch gerne mal eine Weile auf dem Knie ab.
Die Liste der zu erledigenden Arbeiten ist endlos, aber diese 120km hatten etwas abschliessendes - das kann mir keiner mehr nehmen. Auch wenn jetzt was kaputt geht (und das wird); es ist noch garnicht so lange her, da lagen hier Teile von mindestens vier verschiedenen Kabinen, jetzt ist es eine einzige, besichtigt, registriert und versichert und es war mir eine Bedürfniss, gestern abend einfach so 4l Benzin nachzufüllen, Einkaufen zu fahren, einen Sack Kartoffeln auf den Beifahrersitz zu stellen und diesen daheim in die Küche zu tragen, um die Normalität einzuläuten.
Grüsse Ralf
Gestern war ich beim TÜV (Bilprovning) und die Trojan ist ohne eine Anmerkung durch.
Das Ende eines langen Weges und, ja klar, der Anfang eines noch viel Längeren.
In der frühen Morgendämmerung sind wir los, durch aufgeweichten Matsch, die höchste Temperatur, 2° an diesem Vormittage und haben uns immer schön auf kleinen Wegen gehalten, denn so richtig auf einer Schnellstrasse, hatte ich den Motor ja noch nicht belastet.
Am Ärsjön eine kleine Pause mit Erinnerungsphoto aber schnell weiter nach Åmål, denn es wäre ja zu schade gewesen, wenn etwa ein kleines Problem den Termin zunichte gemacht hätte. Die von mir seit langem hochgeschätzten Menschen der bilprovning zeigten sich wie gehabt kompetent. Dazu muss gesagt werden: Die Umstellung von deutschem Fahrzeug-Tüv (man könnte Seiten - ach was - Bücher mit Anekdoten über Fachidioten füllen) auf den schwedische Sachverstand war eine der heftigsten.
Die Probefahrt ging hurtig und ab 2. Gang aufwärts auch relativ geräuschlos vonstatten. Peinlich, aber ohne groessere Schäden, des Prüfers Versuch die Motorhaube in Erwartung eines Gasdruckelementes "einfach so" ggf, mit "mehr Drücken" zu schliessen. Niedlich auch, der Gedanke mangels Untersuchungsmöglichkeit aus der Grube heraus einen Wagenheber holen zu wollen - da stellt der hilfsbereite Kunde das Fahrzeug doch gerne mal eine Weile auf dem Knie ab.
Die Liste der zu erledigenden Arbeiten ist endlos, aber diese 120km hatten etwas abschliessendes - das kann mir keiner mehr nehmen. Auch wenn jetzt was kaputt geht (und das wird); es ist noch garnicht so lange her, da lagen hier Teile von mindestens vier verschiedenen Kabinen, jetzt ist es eine einzige, besichtigt, registriert und versichert und es war mir eine Bedürfniss, gestern abend einfach so 4l Benzin nachzufüllen, Einkaufen zu fahren, einen Sack Kartoffeln auf den Beifahrersitz zu stellen und diesen daheim in die Küche zu tragen, um die Normalität einzuläuten.
Grüsse Ralf