Heinkel 103-A2 zugelaufen
Verfasst: 18.10.2026, 20:22
Hallo und Moin,
bislang habe ich noch nichts im Heinkel-Forum gepostet, daher stelle ich mich kurz vor.
Seit 1994 (ich glaube in dem Jahr war es...) bin ich Mitglied im Heinkel-Club.
In diesem Jahr hatte ich bereits die Restauration des 103-A1 meines Vaters abgeschlossen und bin damit viele tausend Kilometer gefahren. Damals nach Dänemark, Schweden und auch kurz nach Norwegen. 2003 war ich auf dem Heinkel-Treffen in Kaltenkirchen. Den Roller gibt es nach wie vor.
Privat und beruflich hatte ich danach reichlich zu tun (eigentlich immernoch) und bin seit dem auf dem Motorrad unterwegs.
Nun ist mir ein 103-A2 "zugelaufen" den ich neu aufbauen möchte.
Leider fehlen die Papiere zu dem Fahrzeug, das aus einer Sammlung von diversen unrestaurierten Motorrädern und Rollern stammt (klassischer Scheunenfund). Ebenso fehlt der Motor. Das ist nicht weiter schlimm, da ich noch einen passenden Motor liegen habe. Der sehr gut erhaltene Bing-Vergaser war dabei!
Allerdings kann ich das Baujahr nicht ermitteln. Auf dem Typenschuld ist das Baujahr nicht eingeschlagen.
Die Fahrgestell-Nr. ist 0255260
Der Roller hat eine Schwingengabel und auf dem Tachoantrieb von VDO steht "8.62" (das muss nichts heißen).
Wie kann man das Baujahr des Rollers bestimmen? Hat der Club evtl. Unterlagen dazu?
Für die spätere Zulassung benötige ich sicherlich die ganzen Daten. Von der Zulassungstelle wird bestimmt auch eine "Unbedenklichkeitsprüfung" veranlasst. Kann man die Daten z. B. mit einer Fz.-Brief-Kopie bei der Zulassungsstelle angeben? Wo bekäme ich so eine Kopie?
Das Lenkkopflager möchte ich eigentlich gerne auf Kegelrollenlager umbauen. Die Konstruktion/Einbausituation der Lagerringsitze spricht eigentlich dagegen.
Bei Motorrädern werden die Kegellollenlager für gewöhnlich in O-Anordnung eingebaut. Das funktioniert beim Steuerkopf des Heinkel nicht. Ich glaube auch die umgekehrte X-Anordnung wird vermutlich nicht funktionieren.
Hat das schon mal jemand gemacht?
Fragen über Fragen...
Viele Grüße von der Ostsee.
Lars
bislang habe ich noch nichts im Heinkel-Forum gepostet, daher stelle ich mich kurz vor.
Seit 1994 (ich glaube in dem Jahr war es...) bin ich Mitglied im Heinkel-Club.
In diesem Jahr hatte ich bereits die Restauration des 103-A1 meines Vaters abgeschlossen und bin damit viele tausend Kilometer gefahren. Damals nach Dänemark, Schweden und auch kurz nach Norwegen. 2003 war ich auf dem Heinkel-Treffen in Kaltenkirchen. Den Roller gibt es nach wie vor.
Privat und beruflich hatte ich danach reichlich zu tun (eigentlich immernoch) und bin seit dem auf dem Motorrad unterwegs.
Nun ist mir ein 103-A2 "zugelaufen" den ich neu aufbauen möchte.
Leider fehlen die Papiere zu dem Fahrzeug, das aus einer Sammlung von diversen unrestaurierten Motorrädern und Rollern stammt (klassischer Scheunenfund). Ebenso fehlt der Motor. Das ist nicht weiter schlimm, da ich noch einen passenden Motor liegen habe. Der sehr gut erhaltene Bing-Vergaser war dabei!
Allerdings kann ich das Baujahr nicht ermitteln. Auf dem Typenschuld ist das Baujahr nicht eingeschlagen.
Die Fahrgestell-Nr. ist 0255260
Der Roller hat eine Schwingengabel und auf dem Tachoantrieb von VDO steht "8.62" (das muss nichts heißen).
Wie kann man das Baujahr des Rollers bestimmen? Hat der Club evtl. Unterlagen dazu?
Für die spätere Zulassung benötige ich sicherlich die ganzen Daten. Von der Zulassungstelle wird bestimmt auch eine "Unbedenklichkeitsprüfung" veranlasst. Kann man die Daten z. B. mit einer Fz.-Brief-Kopie bei der Zulassungsstelle angeben? Wo bekäme ich so eine Kopie?
Das Lenkkopflager möchte ich eigentlich gerne auf Kegelrollenlager umbauen. Die Konstruktion/Einbausituation der Lagerringsitze spricht eigentlich dagegen.
Bei Motorrädern werden die Kegellollenlager für gewöhnlich in O-Anordnung eingebaut. Das funktioniert beim Steuerkopf des Heinkel nicht. Ich glaube auch die umgekehrte X-Anordnung wird vermutlich nicht funktionieren.
Hat das schon mal jemand gemacht?
Fragen über Fragen...
Viele Grüße von der Ostsee.
Lars