Heute haben mich gleich 2 Berichte erreicht. Einmal aus Sicht der Leitung und einmal aus Sicht zweier Teilnehmer.
anh
Club Marketing
Nach langer Planung endlich soweit: 48 Heinkel-Begeisterte trafen sich zur diesjährigen Heinkeltouristikfahrt in den Vogesen. Gérardmer, im Herzen der Vogesen und nahe Colmar gelegen, diente als Ausgangspunkt für die geplanten Touren. Der Treffpunkt war der Campingplatz Ramberchamp.
Nach einer kurzen Besprechung der wichtigsten organisatorischen Punkte wurde das "niederländische Abbiegeprinzip" vorgestellt, um das sichere Zusammenhalten der Gruppe zu gewährleisten. Dabei gibt der Vorausfahrende dem nachfolgenden Fahrer ein Zeichen, an der Abzweigung zu warten und die Nachkommenden in die richtige Richtung zu weisen. Erst unmittelbar vor dem Besenwagen reiht sich der Wartende wieder ein. Dieses Prinzip wurde erfolgreich angewendet und sorgte zudem dafür, dass die Gruppe immer wieder neu durchmischt wurde.
Der Tourenleiter empfahl ein Restaurant, das von knapp der Hälfte der Teilnehmer genutzt wurde, was leider zu einer doppelt so langen Mittagspause führte und etwas zum Leidwesen der Selbstversorger geriet. So trafen wir uns erst nach etwa zwei Stunden wieder und setzten unsere spannende Tour fort.
Auf kleinsten, kurvenreichen und hügeligen Straßen wurden die Heinkels ordentlich gefordert. Ein technischer Ausfall eines Heinkelrollers wurde rasch durch Aufladen vom Besenwagen gelöst.
Am späten Nachmittag erreichten wir in bester Laune und einhelliger Meinung, einen schönen Heinkeltag erlebt zu haben, unser Ziel am Campingplatz in Gérardmer. Da sich nun auch das Wetter zu bessern scheint freuen wir uns schon sehr auf den 2. Heinkeltag in den Vogesen.
Michael
Am Sonntag fand die erste kleine Rundfahrt der Touristik statt. Die Sonne zeigte sich ab und zu und wir wurden fast vollständig vom Regen verschont. Treffpunkt war der große Parkplatz an der Touristeninformation in Gérardmer, von wo wir nach einigen Verzögerungen mit mehr als 30 Rollern und dem Besenwagen aufbrachen. Die Strecke führte durch malerische Dörfer, über enge Bergstrecken und durch Täler; wir fuhren dabei auf Straßen, die man alleine wohl nicht gefunden hätte. Teilweise mußten wir sehr achtsam fahren, da reichlich Split auf den Straßen lag und zahlreiche Löcher in den Straßen vorhanden waren.
Etwa nach der Hälfte der Strecke war eine einstündige Pause in dem kleinen Örtchen Docelles geplant. Unsere Gruppe hatte das Glück wenige Minuten vor der Mittagspause eine kleine Bäckerei zu finden, die ihren Tagesumsatz durch uns vervielfachen konnte. Danach setzte sich bei uns die Erkenntnis durch, dass 60 Minuten für ein Mittagessen in Frankreich etwas knapp bemessen sind. Wir mußten noch fast eine weitere Stunde warten, bis die Restaurantfraktion zur Weiterfahrt bereit war.
Auch auf der zweiten Hälfte der Tour reagierte die Bevölkerung sehr positiv auf uns. Viele Menschen winkten uns zu und freuten sich offensichtlich. Während der Fahrt hat sich das Holländische System der Kolonnenfahrt sehr bewährt, wäre es an der letzten Abbiegung vor dem Zielort, dem Campingplatz Ramberchamp, nicht zu einem in alle Richtungen nachhausefahren der Gruppe gekommen, wäre es perfekt gewesen. Ein Roller mußte mit dem Besenwagen zurück fahren, sonst gab es keine Schäden an Menschen und Material.
Morgen geht es um 10 Uhr zur nächsten Ausfahrt los, Treffpunkt ist wieder der Parkplatz an der Touristeninformation.
Kersten & Jan

- Los gehts

- Docelles

- Ausverkauft nach unserem Besuch

- Die Navidaten

- Nach der Tour ist vor der Tour