Ein Vergleich der Unvergleichlichen (Elektroroller gegen Heinkel 103A1)
Verfasst: 20.10.2022, 20:10
Hallo Zusammen,
Irgendwie wollte ich in beim Thema Elektromobilität mitreden und habe nach einem Elektroroller geschaut, er sollte eine Zulassung haben und über 70KmH laufen also in der 125er Klasse sein. Ich habe immer mal Tests gelesen, Videos angesehen und mich informiert. Es gibt zwar eine Menge Elektroroller, aber entweder sind sie ganz kuddelig, mit kleinen Rädern (Baumarkt) oder sehr teuer. Dann wurde ganz in der Nähe ein Super Soco CPX angeboten, ein Jahr alt und noch mit Garantie. Ja, der Roller kommt auch aus China, hat aber große Räder, ein vernünftiges Platzangebot und eine realistische Reichweite von über 100KM. Er hat einen 4 KW Hinterrad Motor, zwei Akkus mit zusammen 5,5KW/H, eine Höchstgeschwindigkeit von über 90KM/H und ein Gewicht mit Akkus von 127KG, also 30-40KG leichter wie der Heinkel. Er hat wie der A1 eine Einarmschwinge, so dass das Hinterrad einfach mit 4 Schrauben demontierbar ist. Ja, und irgendwie bin ich da auf die Idee gekommen ihn mit meinem Tourist 103A1 zu vergleichen. Die Fahrdaten sind ja irgendwie ähnlich, aber das Wie ist doch total unterschiedlich. Eigentlich stand ich der E-Mobilität eher skeptisch gegenüber, aber seitdem ich den E-Roller, bin ich irgendwie fasziniert. Dieses Ding hat im Prinzip nur 2 bewegliche Teile und zwar das Vorder- und Hinterrad. In der Hinterradnarbe sind die Spulen festmontiert und in der Felge die Dauermagneten. Noch ein bisschen Elektronik das war´s. Quasi einen Heinkel auf den Anlasser und Batterie reduziert. Diese Einfachheit begeistert mich total! Da die Fahrleistungen vergleichbar sind, erlaube ich mir auch mal den Verbrauch zu vergleichen. Mir geht es nur um eine Hausnummer, deshalb nehme ich mal 3L für den Heinkel was bei 8,5KW/H pro Liter 25KW/H auf 100KM macht. Und ich mach es ja gar nicht sagen, das ist 5 mal so viel wie der E-Roller, mit nicht einmal 5KW/H auf 100KM. Ist das nicht Wahnsinn? Da kann mal sehen wieviel Verlustleistung so ein Verbrenner mit den ganzen drehenden Teilen hat. (Ja, ich weiß Braunkohlekraftwerke haben einen Wirkungsgrad von 30% aber Benzin kommt auch mit einem Tanker und wird in einer Raffinerie verarbeitet, was auch Energie kostet. Das wollte ich hier mal außen vorlassen, zumal bei mir der Strom vom Dach kommt. Fazit: Ich glaube, die Technik wird sich durchsetzen und macht gerade bei so kleinen Fahrzeugen wirklich Sinn. An der Weiterentwicklung der Akkus arbeitet man ja ständig. Ich liebe meinen mittlerweile über 60 Jahre alten Heinkel als Oldtimer. Was ich aber nicht glaube ist, dass mein Super Soco CPX in 60 Jahren noch irgendwo rumfährt, denn er hat kein Potential zum Schrauben! Ich hoffe euch mit meinem Statement nicht gelangweilt zu haben, ich finde es ein spannendes Thema!
Irgendwie wollte ich in beim Thema Elektromobilität mitreden und habe nach einem Elektroroller geschaut, er sollte eine Zulassung haben und über 70KmH laufen also in der 125er Klasse sein. Ich habe immer mal Tests gelesen, Videos angesehen und mich informiert. Es gibt zwar eine Menge Elektroroller, aber entweder sind sie ganz kuddelig, mit kleinen Rädern (Baumarkt) oder sehr teuer. Dann wurde ganz in der Nähe ein Super Soco CPX angeboten, ein Jahr alt und noch mit Garantie. Ja, der Roller kommt auch aus China, hat aber große Räder, ein vernünftiges Platzangebot und eine realistische Reichweite von über 100KM. Er hat einen 4 KW Hinterrad Motor, zwei Akkus mit zusammen 5,5KW/H, eine Höchstgeschwindigkeit von über 90KM/H und ein Gewicht mit Akkus von 127KG, also 30-40KG leichter wie der Heinkel. Er hat wie der A1 eine Einarmschwinge, so dass das Hinterrad einfach mit 4 Schrauben demontierbar ist. Ja, und irgendwie bin ich da auf die Idee gekommen ihn mit meinem Tourist 103A1 zu vergleichen. Die Fahrdaten sind ja irgendwie ähnlich, aber das Wie ist doch total unterschiedlich. Eigentlich stand ich der E-Mobilität eher skeptisch gegenüber, aber seitdem ich den E-Roller, bin ich irgendwie fasziniert. Dieses Ding hat im Prinzip nur 2 bewegliche Teile und zwar das Vorder- und Hinterrad. In der Hinterradnarbe sind die Spulen festmontiert und in der Felge die Dauermagneten. Noch ein bisschen Elektronik das war´s. Quasi einen Heinkel auf den Anlasser und Batterie reduziert. Diese Einfachheit begeistert mich total! Da die Fahrleistungen vergleichbar sind, erlaube ich mir auch mal den Verbrauch zu vergleichen. Mir geht es nur um eine Hausnummer, deshalb nehme ich mal 3L für den Heinkel was bei 8,5KW/H pro Liter 25KW/H auf 100KM macht. Und ich mach es ja gar nicht sagen, das ist 5 mal so viel wie der E-Roller, mit nicht einmal 5KW/H auf 100KM. Ist das nicht Wahnsinn? Da kann mal sehen wieviel Verlustleistung so ein Verbrenner mit den ganzen drehenden Teilen hat. (Ja, ich weiß Braunkohlekraftwerke haben einen Wirkungsgrad von 30% aber Benzin kommt auch mit einem Tanker und wird in einer Raffinerie verarbeitet, was auch Energie kostet. Das wollte ich hier mal außen vorlassen, zumal bei mir der Strom vom Dach kommt. Fazit: Ich glaube, die Technik wird sich durchsetzen und macht gerade bei so kleinen Fahrzeugen wirklich Sinn. An der Weiterentwicklung der Akkus arbeitet man ja ständig. Ich liebe meinen mittlerweile über 60 Jahre alten Heinkel als Oldtimer. Was ich aber nicht glaube ist, dass mein Super Soco CPX in 60 Jahren noch irgendwo rumfährt, denn er hat kein Potential zum Schrauben! Ich hoffe euch mit meinem Statement nicht gelangweilt zu haben, ich finde es ein spannendes Thema!