Qualität Kondensatoren
Verfasst: 25.04.2022, 19:18
Hallo Zusammen.
habt ihr Erfahrungen mit der Qualität der Kondensatoren aus dem Shop?
Mein 103-A2 hat letztes Jahr anlässlich eines mechanischen Zündspulendefekts (Zerbröselung...) einen neuen aus dem Clubshop bekommen, schickes Teil mit integriertem Kabelschwanz, dass man beim Anlöten nix verderben kann.
Am Samstag wollte ich die Saison starten, Heinkella sprang sofort an aber nahm kein Gas an. Zündungen fanden abwechselnd im Zylinder und im Auspuff statt, ein Trauerspiel, keine Fahrt möglich. Abbruch und die Zündapp angeschmissen....
Eben habe ich den Kofferkasten heruntergenommen und genauer geschaut. Nach Reinigen des Unterbrechers lief sie halbwegs (zumindest nachdem der Sprit durchgepustet war), aber ein erstklassiges Feuerwerk kam aus dem Unterbrechergehäuse.
Okay, Kondernator mal checken. Ich habe etwas herumgerackelt und Kontaktspray an das Gehäuse gesprüht, um die Masseanbindung vielleicht etwas zu verbessert, dabei bei laufendem Motor den Kondensator ganz aus der Führung gehabt: Kein Unterschied!
Meine Interpretation: Wenn der Kondensator keine Gehäusemasse hat, und es ändert sich nichts, dann muss er doch ganz tot sein.
Habe ich da einen Denkfehler? Was denkt ihr?
Bei Zündapp haben die Teile aufgrund Lagerung einen großen Ausschuss und ich habe auf einen modernen Kondensator umgerüstet. Sind die bei Heinkel auch so "sensibel"?
Viele Grüße
Gerd
habt ihr Erfahrungen mit der Qualität der Kondensatoren aus dem Shop?
Mein 103-A2 hat letztes Jahr anlässlich eines mechanischen Zündspulendefekts (Zerbröselung...) einen neuen aus dem Clubshop bekommen, schickes Teil mit integriertem Kabelschwanz, dass man beim Anlöten nix verderben kann.
Am Samstag wollte ich die Saison starten, Heinkella sprang sofort an aber nahm kein Gas an. Zündungen fanden abwechselnd im Zylinder und im Auspuff statt, ein Trauerspiel, keine Fahrt möglich. Abbruch und die Zündapp angeschmissen....
Eben habe ich den Kofferkasten heruntergenommen und genauer geschaut. Nach Reinigen des Unterbrechers lief sie halbwegs (zumindest nachdem der Sprit durchgepustet war), aber ein erstklassiges Feuerwerk kam aus dem Unterbrechergehäuse.
Okay, Kondernator mal checken. Ich habe etwas herumgerackelt und Kontaktspray an das Gehäuse gesprüht, um die Masseanbindung vielleicht etwas zu verbessert, dabei bei laufendem Motor den Kondensator ganz aus der Führung gehabt: Kein Unterschied!
Meine Interpretation: Wenn der Kondensator keine Gehäusemasse hat, und es ändert sich nichts, dann muss er doch ganz tot sein.
Habe ich da einen Denkfehler? Was denkt ihr?
Bei Zündapp haben die Teile aufgrund Lagerung einen großen Ausschuss und ich habe auf einen modernen Kondensator umgerüstet. Sind die bei Heinkel auch so "sensibel"?
Viele Grüße
Gerd