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hinterradbremse + aufnahme an der bodenplatte
Verfasst: 13.02.2007, 19:02
von David Karez
hallo zusammen!
heute (direkt nach der zulassung

) bin ich eine proberunde gefahren - so weit so gut... schalten geht besser als gedacht,
fahrleistung muss noch ermittelt werden -
WEIL:
die hinterradbremse indirekt den dienst quittiert hat!
wie wahrscheinlich allen bekannt ist, befindet sich ca. 20 cm hinter dem
bremspedal eine aufnahme (nenn ich jetzt einfach mal so... oder widerlager?) für den bowdenzug der hinterradbremse.
und diese fiese aufnahme hat sich bei einer not- / bzw. sicherheitsbremsung verbogen
und den bowdenzug ins freie gleiten lassen.
gut, dass die vorderradbremse sauber arbeitet - bis zum blockieren

.
jetzt stellt sich mir folgende frage: habt ihr das auch schonmal gehabt?
kann man das einfach zürückbiegen? irgendwann will das materialgefüge nicht mehr "gefügig" sein,
bodenplatte und zugaufnahme gehen getrennte wege. nicht schön...
was kann man da machen? schweißen lassen? alternative befestigungs- bzw. aufnahmepunkte bauen?
ich bin für jeden konstruktiven rat dankbar!
liebe grüße,
david
Verfasst: 13.02.2007, 22:55
von Hauke
Hallo David,
versuch doch mal hier ein Bild einzustellen, dann kann man sich das besser vorstellen.
Gruß
Hauke
Verfasst: 14.02.2007, 13:07
von 64krokodil
Hallo David,wie Hauke schon schrieb,bitte mal ein Bild einfügen,das man das Ausmaß sieht.Du kannst es zurückbiegen,aber das wird auf die Dauer nicht halten,da es sich wohl wieder verbiegt und irgendwann bricht der Halter dann komplett ab ( Sollbruchstellen ).Ich würde in der Situation das Trittbrett abbauen,den Halter vorsichtig in die ursprüngliche Position biegen ( evtl. mit vorsichtiger Hitzeeinwirkung ) und dann mittels einer selbstgebauten Halterung ,den originalen Halter verstärken ( bei einem Knochenbruch spricht man wohl von einer Schiene ).Ich würde die Halterung dann an den unter dem Trittbrett zahlreich vorhandenen Verstärkungen verschrauben.Je 2 Streben nach vorne und je 2 Streben nach hinten ,es würde dann aussehen wie ein " H " .In der Mitte der 2 Streben würde dann der originale Halter mit angeschweißt.Da dürfte dann nichts mehr passieren.Der Originale Halter wurde damals mit eingegossen,diesen wieder rausholen und durch einen neuen ersetzen,dürfte sich schwierig gestalten ( wenn es überhaupt geht ).Bei dieser Methode sieht man auch nichts mehr von oben.Leider kann ich momentan bei mir nicht nachschauen,da mein Trittbrett bei meinem Stammtischkollegen in " Aluergänzung " ist.Wenn Du ein Bild der Umgebung des Halters einstellst ,kann ich dir eine Zeichnung,wie ich das gemeint habe,zukommen lassen.Dies ist natürlich nur ein Vorschlag,es gibt bestimmt auch noch andere Lösungen.Gruß,Jürgen.
fotos
Verfasst: 14.02.2007, 17:19
von David Karez
hallo jürgen, hallo hauke,
erstmal danke für euere hilfsbereitschaft! so, fotos sind gemacht und eingefügt.
habe das teil gerade noch mit "sanfter gewalt"

zurückgebogen.
nachdem ich die fotos gemacht habe ein test-tritt auf's
bremspedal und: wieder krumm.
dass sich das teil so leicht hat bewegen lassen ist ein zeichen dafür, dass es
eh bald den geist aufgibt. gott sei dank habe ich ein paar straßen weiter einen
qualifizierten betrieb der fast ausschließlich aluminium schweißt.
@ jürgen: genau die gleiche idee hatte mein vater auch.
wird (bei aktuellem stand wohl eh auf eine von den 2 möglichkeiten hinauslaufen).
hier also die gewünschten fotos:

Verfasst: 14.02.2007, 17:44
von 64krokodil
Hallo David,so wie ich es sehe ist der Knick an der dünnsten Stelle,ich habe gedacht,das die Knickstelle eher weiter oben ist.Der Halter ist ,soweit ich es weiß aus Eisen ( Metall ) und nicht aus Alu.Da hilft auch kein Aluschweißgerät.Wie wäre es,wenn Du eine Art Klotz aus Eisen mit passendem Schlitz und Loch vor den Halter ( Richtung Bremspedal ,da kommt nur der Seilzug raus ) anschweißt ( seitlich ) ,dann ist es auch wieder Stabil.Die Schutzhülle kann man ja ein wenig vorschieben.So wie ich es auch noch sehe ,hast Du dein Trittbrett Sandstrahlen lassen ( oder mit etwas anderem ) ,da hat es den Halter an seiner dünnsten Stelle noch dünner gemacht,also sehr Bruchgefährdet ( einfach kaputtgestrahlt ) .
Zeige doch bitte ,wenn Du fertig bist, noch ein Foto wie Du es gemacht hast,würde mich sehr interessieren,andere wohl auch (

) .Gruß,Jürgen. P.S. Sehr sauber dein Roller von unten

.
Verfasst: 14.02.2007, 21:17
von David Karez
hallo jürgen,
hast recht... typischer "anfängerfehler" sandstrahlen lassen
(
bitte spart euch die kommentare...)
und: ja, genau an der dünnsten stelle...
ich warte noch etwas ab, in der hoffnung, dass sich noch jmd. anders meldet,
der eventuell das gleiche problem hat/hatte. im monent habe ich eine lösung die folgendermaßen aussieht:
va blech, geschlitzt (so dass es von unten die verstrebung einschließt und bis an die bodenplatte reicht)
vor und hinter den "block" in den das widerlager gegossen/geschlagen wurde. natürlich mit entsprechender
aussparung für den bowdenzug. das ganze wird verschraubt und klemmt den block sozusagen ein.
ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass ich der einzige mit diesem problem bin. oder etwa doch?!?!
bin noch nicht ganz fertig, daher auch noch keine fotos.
liebe grüße,
david
p.s.: sauber... der roller ist gerade mal einen tag gelaufen

Verfasst: 14.02.2007, 23:01
von Hauke
Hallo David,
ich würde mir an deiner Stelle, wie du auch schon geschrieben hast, einen kleinen Halter mit dem Widerlager für das Bremsseil bauen und über den Alusteg des Trittbretts klemmen und mit zwei Schrauben befestigen, siehe Skizze (ich hoffe, man kann etwas erkennen). Ich würde auch Edelstahl verwenden.
Wie gesagt, das ist nur eine Skizze, Größen und Maßstab so frei gewählt!!
Gruß
Hauke
Verfasst: 15.02.2007, 14:33
von 64krokodil
Hallo Hauke,sehr interresant deine Zeichnung.Sind die Verstrebungen unter dem Trittbrett Konisch oder Quadratisch ? Mein Trittbrett ist momentan nicht da,sonst würde ich selbst nachschauen und nicht nachfragen.Wären Sie Konisch ( nach oben enger zusammenlaufend ) ,würde bei der Klemmbefestigung ja nur unten ,auf einer kleinen Fläche,der neue Halter greifen.Das sieht man am besten auf der mittleren Zeichnung.
Jetzt muß ich etwas abschweifen. In der Elektrotechnik wird bei einem Hausanschluß ( von der Straße zum Hausanschlußkasten im Keller ) ein Kabel mit Aluminiumadern verwendet.Dort sind auch Klemmschrauben verwendet.Wurden die Klemmschrauben angezogen,mußten Sie später nochmal nachgezogen werden,weil das Aluminium sozusagen unter der Schraube " weggelaufen " ist,es war weich.
Ich möchte damit nur sagen,das ein Klemmen vielleicht nicht das beste ist,es sollte eher durch die Versteifung verschraubt werden ( Löcher durchbohren ) ,das jetzt die Bodenplatte beeinträchtigt ist,von der Festigkeit her gesehen,glaube ich nicht.Besser jedenfalls ,als bei einer Vollbremsung dann ins Leere zu treten,weil der Halter sich mit der Zeit lockert ( besagtes Materialwandern , Vibrationen ) und man einen Unfall verursacht.Gerade bei dem gesandstrahlten Trittbrett,die Oberfläche besteht ja aus " Bergen " und " Tälern " ,würde eine gerade Fläche nur auf den " Bergen " aufliegen,also eine relativ kleine Fläche und es entstehen ja große Kräfte beim Bremsen.Gruß,Jürgen.
Verfasst: 15.02.2007, 17:29
von Stephan Tödt
Hallo Jungs,
schön, daß ihr euch so auf den Halter konzentriert, und auch schon eine Lösung gefunden habt. Den Halter würde ich aber trotzdem lieber noch mal mit einer oder zwei Schrauben am Trittbrett sichern, sonst könnte er abrutschen.
Kompliment übrigens zu der Zeichnung, wirklich sehr schön!
Zum anderen ist mir aufgefallen, daß der der Bowdenzug nicht der richtige ist. Die Hülse die von hinten kommt, muß noch eine Zapfen haben, der genau in die Bohrung der Halterung paßt, so daß dieser nicht rausrutschen kann, wenn die Bremse erst mal eingestellt und Spannung drauf ist. Der jetzige Bowdenzug kann auch aus der schönen neuen Halterung rausrutschen. Durch den Schlitz geht nur die "Sehle", und der Zapfen verhindert das abrutschen.
Gruß Stephan
Verfasst: 15.02.2007, 21:01
von David Karez
hallo zusammen!
@hauke: die lösung schwebte mir auch schon vor, aber ich hab sie
verworfen. rein theoretisch könnte diese vorrichtung einfach ein stück
aus der versteifung knipsen. trotzdem: vielen dank für
die mühe die du dir gemacht hast.
es ist sowieso beeindruckend wie schnell, hilfsbereit & freundlich hier reagiert wird.
heut hab ich mir noch ein wenig gedanken gemacht (gerade bei dem sonnenschein kann ich nicht fahren!!! *grrr*)
und mir ist folgende idee in den sinn gekommen.
die aufnahme (das "klötzchen") für das widerlager ist ca. 16mm hoch.
variante 1: man bohre ca. 15mm in die aufnahme & schneide ein gewinde ein.
anschließend eine passende schraube mit loctite satt in das entsprechende gewinde. (siehe bild)
variante 2:
man bohre von unten durch die widerlager-aufnahme und die gesamte
bodenplatte, nehme eine linsensenkschraube (wovon es ein paar auf dem trittbrett gibt),
anschließend eine unterlegscheibe & eine selbstsichernde mutter und füge
den ganzen spaß so zusammen.
was meint ihr?
besteht bei v.1 nicht die gefahr dass sich das teil irgendwann wieder losrappelt?
schließlich gibt der motor einiges an die bodenplatte weiter - loctite hilfreich?
bei v.2 wäre das hauptmanko die ästhetik. sicherer ist's auf jeden fall...
grüße & dank im voraus, david