Dauerbrenner Ladekontrollleuchte und Startproblem über Zündschloss
Verfasst: 06.12.2020, 12:52
Hallo zusammen,
ich kämpfe seit Wochen mit einem Elektrikproblem an meinem 103 A2. Der Roller hat einwandfrei funktioniert bis zum Bruch eines Kolbenrings im originalen Motor. Ich habe dann durchgetauscht gegen einen Motor aus einem A1, der vor Einbau noch neue LiMa-Kohlen bekommen hat.
Im Prüfstand mit Autobatterie ist der Motor auch sofort auf Knopfdruck angesprungen.
Nach Einbau im Roller verursacht der Druck auf den Zündschlüssel nur eine ganz schwache Reaktion, an Starten ist nicht zu denken. Mit Überbrücken am Regler springt er aber auf Anhieb an, die Ladekontrolleuchte leuchtet dann permanent und unabhängig von der Drehzahl.
Ein Masseschluss an der LiMa kann ausgeschlossen werden. Ich habe an beiden fraglichen Kohlenhaltern mit dem Multimeter geprüft, ob eventuell die Isolierung fehlerhaft ist. Auch die Widerstandswerte zwischen den drei schwarzen LiMa-Kabeln entsprechen den Sollwerten entsprechend der Anleitung hier auf der Club-Seite von Eckhard von Rönn-Haß. Die ungeregelte Spannung geht bis auf 100 V hoch, an der Batterie kommt eine Ladespannung von gut 15 V an. Eigentlich müsste also alles korrekt sein. Drücke ich auf den Zündschlüssel, um zu starten, bricht die Batteriespannung auf etwa 9 V ein.
Verbaut ist übrigens eine 12 V Gel-Batterie, die aber bisher immer problemlos funktioniert hat. Voll geladen hat diese eine Spannung von gut 13 V.
Eigentlich vermute ich den Kupferwurm im bisher einwandfreien Bordnetz, tendenziell im Zündschloss. Aber es wäre schon komisch, wenn das jetzt zeitgleich mit dem Motorwechsel auftritt. Regler ist übrigens mechanisch und wurde auch schon probeweise gegen einen zweiten ausgetauscht. Leider ergebnislos.
Irgendwie bin ich jetzt mit meinem Latein am Ende. Hat eventuell jemand eine Idee?
Gruß aus dem Taunus
Jens
P.S.: Das Elektrikforum habe ich schon komplett studiert und keine vergleichbare Problemkombination (Leuchte und Startproblem) gefunden.
ich kämpfe seit Wochen mit einem Elektrikproblem an meinem 103 A2. Der Roller hat einwandfrei funktioniert bis zum Bruch eines Kolbenrings im originalen Motor. Ich habe dann durchgetauscht gegen einen Motor aus einem A1, der vor Einbau noch neue LiMa-Kohlen bekommen hat.
Im Prüfstand mit Autobatterie ist der Motor auch sofort auf Knopfdruck angesprungen.
Nach Einbau im Roller verursacht der Druck auf den Zündschlüssel nur eine ganz schwache Reaktion, an Starten ist nicht zu denken. Mit Überbrücken am Regler springt er aber auf Anhieb an, die Ladekontrolleuchte leuchtet dann permanent und unabhängig von der Drehzahl.
Ein Masseschluss an der LiMa kann ausgeschlossen werden. Ich habe an beiden fraglichen Kohlenhaltern mit dem Multimeter geprüft, ob eventuell die Isolierung fehlerhaft ist. Auch die Widerstandswerte zwischen den drei schwarzen LiMa-Kabeln entsprechen den Sollwerten entsprechend der Anleitung hier auf der Club-Seite von Eckhard von Rönn-Haß. Die ungeregelte Spannung geht bis auf 100 V hoch, an der Batterie kommt eine Ladespannung von gut 15 V an. Eigentlich müsste also alles korrekt sein. Drücke ich auf den Zündschlüssel, um zu starten, bricht die Batteriespannung auf etwa 9 V ein.
Verbaut ist übrigens eine 12 V Gel-Batterie, die aber bisher immer problemlos funktioniert hat. Voll geladen hat diese eine Spannung von gut 13 V.
Eigentlich vermute ich den Kupferwurm im bisher einwandfreien Bordnetz, tendenziell im Zündschloss. Aber es wäre schon komisch, wenn das jetzt zeitgleich mit dem Motorwechsel auftritt. Regler ist übrigens mechanisch und wurde auch schon probeweise gegen einen zweiten ausgetauscht. Leider ergebnislos.
Irgendwie bin ich jetzt mit meinem Latein am Ende. Hat eventuell jemand eine Idee?
Gruß aus dem Taunus
Jens
P.S.: Das Elektrikforum habe ich schon komplett studiert und keine vergleichbare Problemkombination (Leuchte und Startproblem) gefunden.