Seite 1 von 2
Dichtungen, Dichtmittel usw.
Verfasst: 02.01.2007, 11:19
von Hauke
Hallo Leute,
ein frohes neues Jahr wünsche ich euch, auf geht’s hier meine ersten Fragen:
In wenigen Tagen will ich den Motor meiner 103A-0 zusammenbauen, welche Dichtmittel nehmt ihr so für den Zusammenbau der Motorhälften, Kupplungsdeckel usw, mit welchen Mitteln habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Hylomar, Fett, oder, oder…..
Auf eure Meinungen und Erfahrungen bin ich gespannt.
Gruß
Hauke
Verfasst: 02.01.2007, 14:17
von 64krokodil
Hallo miteinander,Hallo Hauke,ich benutze Hylomar ( das blaue Dichtmittel ),es bleibt Dauerelastisch und kann später recht einfach wieder entfernt werden,falls der Kupplungsdeckel wieder geöffnet werden muß.Fett würde ich auf keinen Fall verwenden,das läuft doch bei der entstehenden Hitze davon,denke ich mir jedenfalls ( ich kann mich natürlich auch täuschen ).Hylomar auftragen,10 Minuten ablüften lassen und dann zusammenbauen.Siehe auch unter Beitrag " Öl tropft aus dem Motor " ,da habe ich auch meine Erfahrung beschrieben.Ich denke Du kannst es in Verbindung mit der originalen Dichtung hernehmen,doppelt gemoppelt hält besser

.Gehe doch einfach in ein Fachgeschäft ( kein Baumarkt ) für Automobilzubehör und lasse dich beraten.Der Motor soll ja sehr lange dicht bleiben und nicht nach ein paar Monaten wieder zu siffen anfangen

.Lieber das etwas Teurere,bessere nehmen,als später wieder zum Abdichten z.B. den Motor wieder auszubauen.Es gibt bestimmt noch andere gute Mittel,da sind aber die anderen gefragt,da kann ich nichts dazu sagen.Spätestens wenn Du 3-4 verschiedene Mittel angepriesen bekommst,weißt Du genauso viel wie vorher.Gruß,Jürgen
Verfasst: 02.01.2007, 20:37
von 64krokodil
Hallo Hauke,ich nochmal.Habe mal ein Bild der Verpackung gemacht.Die Dichtungsmasse wird nach Lizenz der Rolls-Royce Ltd. hergestellt.Was diesen recht ist,sollte uns billig sein

.Gruß,Jürgen.

Dichtmittel
Verfasst: 03.01.2007, 13:07
von Bernd Hünten
Hallo Hauke,
ich arbeite seit Jahren mit dem Dichtmittel der Firma Würth, das ich bei L. Kress erworben habe. Es heißt DP 300. Ich setze es sowohl beim Zusammenbau der Motorhälften als auch bei der Fuß-, Kopf-, und Deckeldichtung ein. Genauso dichte ich damit die Kopfschrauben ab. Mein Motor ist damit dicht. Preis ca. 10 €.
Es läßt sich bei erneuter Zerlegung des Motors abziehen, mit dem scharfen Messer und Bremsenreiniger aus der Sprühdose, den ich auch zum Entfetten nehme, rückstandslos entfernen.
Hier noch die Herstelleranschrift laut Verpackung:
Adolf Würth GmbH & Co. KG
74650 Künzelsau Tel. 07940/ 15-0 Art. - Nr. 890 100 048
Gruß und frohes Basteln
Bernd
Verfasst: 04.01.2007, 11:11
von Ralf
Hallo Hauke,
2 Antworten, 2 Meinungen und jetzt noch ich

Ich habe schon beide Varianten ausprobiert und mir ist jetzt nichts aufgefallen. Das Dichtmittel der Firma Würth (rote Siliconmasse) habe ich z.B. für die Abdichtung der Stehbolzen, Schrauben usw. verwendet. Der Motor (Hälften und Deckel) wurde mit Hylomar abgedichtet - habe ich aber nicht gemacht.
Dicht ist die Sache. Ich denke die nehmen sich beide nichts. Aber wie Jürgen schon sagt. Vielleicht gibt's ja Erfahrungen, die ich, wir hier noch nicht gemacht haben.
Verfasst: 04.01.2007, 13:13
von Hauke
Hallo Jürgen, Bernd und Ralf,
vielen Dank für eure Beiträge. So schwer ist die Entscheidung ja nicht geworden, 3 Antworten und 2 Sorten Dichtmittel, das geht noch. Ich habe mir inzwischen Hylomar besorgt und damit werde ich den Motor abdichten. Über das Ergebnis werde ich berichten.....
Gruß
Hauke
Farbe
Verfasst: 04.01.2007, 15:18
von Bernd Hünten
Hallo Ralf,
ich habe extra noch die Tube aufgedreht und nachgesehen, das Dichtungsmittel der Firma Würth ist bei mir blau. Meine Erfahrungen betreffen nur dieses Mittel.
Gruß
Bernd
Zylinder-Stehbolzen abdichten
Verfasst: 04.01.2007, 22:32
von Hans
Hallo zusammen,
ich will`s nicht unbedingt missionieren, aber ich wiederhol's gern noch mal, weil's perfekt funktioniert (Es steht schon unter "Kopfdichtung"!)!!!
Die Stehbolzenverschraubung am Zylinderkopf habe ich erst mit Hutmuttern wirklich dicht bekommen.
Die genannten Dichtungsmittel waren zunächst auch gut, verloren aber ihre Funktion mehr und mehr nach dem notwendigen Nachziehen der Verschraubung nach 500km.
DIN-Hutmuttern passen nicht; es ist zu wenig Platz vorhanden. Man muss sie auf der Drehbank anfertigen.
Noch ein Nachtrag zum roten Dichtungsmittel von Firma Würth: Es lässt sich bei Demontagen hevorragend wieder entfernen (Man kann es wie eine Haut abziehen.), was man von Hylomar nicht unbedingt sagen kann.
Mit Heinkelgruß
Hans
Verfasst: 04.01.2007, 22:59
von Hauke
Hallo Hans,
hast du dir die Hutmuttern selbst angefertigt und aus welchem Material sind diese?
Gruß
Hauke
Verfasst: 05.01.2007, 20:42
von Ralf
Hallo Bernd,
mein Dichtmittel von der Firma Würth ist rot - weiß aber die Bezeichnung nicht. Ist eine Siliconmasse und hat sich wirklich bewährt. Richtig dick unter die Scheiben und Muttern der Stehbolzen auftragen und das dichtet wirklich gut ab. Vorher natuerlich vom Oel befreien. Und es läßt sich wieder sauber entfernen.