Roller faehrt staendig auf Batteriestrom
Verfasst: 10.05.2020, 15:00
Nachdem mein 103A2 bereits das zweite Mal auf der Ladeflaeche eines Pick-ups den Weg nach Hause angetreten hat, begreife ich, dass er offensichtlich nur auf Batteriestrom faehrt. Erneut kaufe ich eine der ueblichen saeuregefuellten 12V Batterien, mit denen hier jedes Motorrad ausgestattet ist. Aber beim naechsten Versuch komme ich nur bis in den Dorftempel. Dann reicht die Batterie nicht mehr zum Starten und ich schiebe den Roller nach Hause.
Ich versuche Messungen vorzunehmen, so wie sie im Handbuch beschrieben sind. Geregelte und ungeregelte Spannung stimmen, beim Messen des Ladestroms bin ich nicht sicher, weil mir nur ein ausgedientes Einbau Amperemeter aus einem Auto meiner Jugendzeit zur Verfuegung steht.
Ich baue den Motor aus und bringe Magnetsystem und Anker zu einen grossen Elektroshop. Dort werden Motoren von 20 fachen Dimensionen neu gewickelt, also wissen sie was sie tun. Sie reinigen, pruefen und sagen mir dass alles bestens waere. Die Kohlen sind fast neu, die Gummidurchfuehrung fuer die 3 Kabel ist ebenfalls einwandfrei, kein Kabel ist durchgescheuert, wie ich beim Zusammenbau feststelle.
Ich entschliesse mich zu einem kleinen Umbau und kaufe diesmal zwei saeuregefuellte Batterien von Yamaha, 12 V 5AH pro Batterie. Sie haben die gleichen Abmessungen, wie die originalen 6 Volt Batterien und ich schalte sie parallel. Aber das Ergebnis ist wieder das Gleiche. Der Roller faehrt auf Batteriestrom, jetzt etwas laenger, aber irgendwann bleibt er stehen.
Darueber ist wieder eine Saison (hierzulande von November bis April) ohne nennenswerte Ausfahrten zu Ende gegangen und ich entscheide mich schweren Herzens, meinen Regler auf Elektronik umbauen zu lassen. Unerwarteterweise landet das Teil beim deutschen Zoll, mit der Verzoegerung kann ich in der Regenzeit leben, aber es wird noch einmal teurer. Aber schliesslich ist er zurueck und scheint zu funktionieren, aber die Batterien sind trotzdem staendig leer. Gestern haben die mit dem Ladegeraet geladenen Batterien fuer 3 kurze Startvorgaenge gereicht. Dann habe ich bei laufendem Motor die Elektrik ueberprueft (wenn er nicht gefahren wird ist staendig irgendetwas korrodiert) und als er ausging war nicht mehr genuegend Energie vorhanden fuer einen weiteren Startvorgang.
Gibt es eine Stelle, wo der Heinkel gerne ueber einen Kurzschluss Energie verliert? Oder kann man so etwas messen oder wie finden?
ekki@haeng.name No 758
Ich versuche Messungen vorzunehmen, so wie sie im Handbuch beschrieben sind. Geregelte und ungeregelte Spannung stimmen, beim Messen des Ladestroms bin ich nicht sicher, weil mir nur ein ausgedientes Einbau Amperemeter aus einem Auto meiner Jugendzeit zur Verfuegung steht.
Ich baue den Motor aus und bringe Magnetsystem und Anker zu einen grossen Elektroshop. Dort werden Motoren von 20 fachen Dimensionen neu gewickelt, also wissen sie was sie tun. Sie reinigen, pruefen und sagen mir dass alles bestens waere. Die Kohlen sind fast neu, die Gummidurchfuehrung fuer die 3 Kabel ist ebenfalls einwandfrei, kein Kabel ist durchgescheuert, wie ich beim Zusammenbau feststelle.
Ich entschliesse mich zu einem kleinen Umbau und kaufe diesmal zwei saeuregefuellte Batterien von Yamaha, 12 V 5AH pro Batterie. Sie haben die gleichen Abmessungen, wie die originalen 6 Volt Batterien und ich schalte sie parallel. Aber das Ergebnis ist wieder das Gleiche. Der Roller faehrt auf Batteriestrom, jetzt etwas laenger, aber irgendwann bleibt er stehen.
Darueber ist wieder eine Saison (hierzulande von November bis April) ohne nennenswerte Ausfahrten zu Ende gegangen und ich entscheide mich schweren Herzens, meinen Regler auf Elektronik umbauen zu lassen. Unerwarteterweise landet das Teil beim deutschen Zoll, mit der Verzoegerung kann ich in der Regenzeit leben, aber es wird noch einmal teurer. Aber schliesslich ist er zurueck und scheint zu funktionieren, aber die Batterien sind trotzdem staendig leer. Gestern haben die mit dem Ladegeraet geladenen Batterien fuer 3 kurze Startvorgaenge gereicht. Dann habe ich bei laufendem Motor die Elektrik ueberprueft (wenn er nicht gefahren wird ist staendig irgendetwas korrodiert) und als er ausging war nicht mehr genuegend Energie vorhanden fuer einen weiteren Startvorgang.
Gibt es eine Stelle, wo der Heinkel gerne ueber einen Kurzschluss Energie verliert? Oder kann man so etwas messen oder wie finden?
ekki@haeng.name No 758